2105 Beiträge

Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
Kein Trump Video?
Wie soll man irgendwie auf dem Laufenden bleiben, wenn man Inhalte mit Trump ausspart.

Von welchem Thema redest Du eigentlich?
Was ist denn das Thema?
Ich verstehe dein Problem nicht.

Im Video wird das Balkendiagramm eingeblendet
- bist Du soweit gekommen?

Wo wäre denn bei Dir die Grenze, wo Du es merkwürdig fändest, wenn Frauen drüber steht?

Frauen ab 12?
Ich bin weder Engländer noch Ami

Ki sagt folgendes
Women under 18 are legally called minors or juveniles, while in common language, the term girl is used for younger females, and teenager refers to those between 13 and 19. The term "young woman" may also be used, though it's less common until after the age of 18.
Legally: A person under 18 is a minor or juvenile, which refers to their legal status as a non-adult.
Colloquially:
Girl: The most common informal term for a female under 18, particularly when speaking to or about them.
Teenager: A person is a teenager between the ages of 13 and 19.
Young woman: While sometimes used to describe older adolescents, this term is generally reserved for those over 18.
das ist doch keine Musik

Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
Ps
Solche Videos zu schauen unterstützt im übrigen Freischaffende, die sich gerade gegen maga und alles was mit dem project 2025 zu tun hat engagieren.

Also das Gegenteil von ner Unterstützung von Trump
das ist doch keine Musik

Plan B
Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Ps
Solche Videos zu schauen unterstützt im übrigen Freischaffende, die sich gerade gegen maga und alles was mit dem project 2025 zu tun hat engagieren.

Also das Gegenteil von ner Unterstützung von Trump


Das mag ja sein, aber ich habe eine Trumpallergie.
Carpe diem.


Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
L'Equipe: "Arsenal beendet die Ungeschlagenheit des FC Bayern auf eindrucksvolle Weise."

Beim kicker übersetzt ein Schweizer die Texte für die internationale Presseschau.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Ihm wird schon was einfallen gegen Arsenal. Ist ja noch ein Jahr Zeit.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Russisches Medium:

Bild

Übersetzt:

"Die Position Russlands hinsichtlich einer möglichen Stationierung europäischer Militärkontingente in der Ukraine bleibt unverändert und ist allgemein bekannt. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Seinen Worten zufolge lehnt Moskau konsequent alle derartigen Initiativen ab."

Und was deutsches Journalismus draus macht:

Bild


Der mdr kennt halt sein Publikum.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."




Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Oha, das ist ein erheblicher Qualitätsverlust für die. Aber vor Poschardt kann man auch nur flüchten. Wenn so einer wie der Alexander so einer Luftpumpe untergeordnet bist...
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Weil leider zu selten zwischen einem Medium und denen, die es vollschreiben und dem, was sie dann schreiben, unterschieden wird:

Dies hier ist ein wunderbarer Text. Von der ersten bis zur letzten Zeile lesenswert. Er ist zwar schon vier Jahre alt, die NZZ hat ihn jetzt aber - aktualisiert - wiederveröffentlicht.Er behandelt ein unfassbar wichtiges Thema. Vielleicht kann man sogar sagen, dass er das Thema behandelt, das für das Zusammenleben in Gesellschaften (und die Zeiten von R. Crusoe sind bekanntlich definitiv vorbei) am wichtigsten ist: den Besitz von Boden. Weil niemand auf dieses Gut verzichten kann, der leben möchte. Die meisten könnten dies nicht einmal nach dem Leben. Hier ein - auf die Länge des gesamten Textes bezogen - kurzer Ausschnitt:

Kaum hatte der Mensch die Schrift erfunden, notierte er, wem was gehört. Vor mehr als 4000 Jahren ritzte ein Schreiber in Mesopotamien auf einem Obelisk die Landkäufe des Königs ein: 3430 Hektaren für 7,5 Talente Silber hatte Manischtuschu im nördlichen Babylonien erstanden. Es ist das erste Zeugnis eines Immobilienhandels.

Dass Boden jemandem gehören kann, nehmen wir seither hin wie ein Naturgesetz. Dabei müssten wir darüber staunen, denn Boden hat ja niemand hergestellt. Auf meinen 29 Quadratmetern Cham standen einmal Bäume, wuchsen Kartoffeln. Später hat jemand Asphalt aufgetragen. Aber der Boden war immer da, und das macht ihn zu einem ganz besonderen Stoff. «Land ist das Einzige auf der Welt, für das es sich lohnt, zu arbeiten, zu kämpfen und zu sterben», sagt der irische Einwanderer Gerald O’Hara in «Vom Winde verweht», «denn es ist das Einzige, was Bestand hat.» Tatsächlich kann meinen Streifen Nelkenweg niemand fortschleppen. Und das ist nur eine seiner ungewöhnlichen Eigenschaften.

Irgendwann im Dunkel der Geschichte ist Boden zu einer Ware geworden wie ein Auto oder ein Gartenschlauch. Mit den Folgen leben wir jeden Tag. Wo wir aufwachsen, wer unsere Nachbarn sind, welche Schule unsere Kinder besuchen: alles hat mit der langen Kette von Dieben, Käufern und Besetzern des Bodens zu tun, auf dem unsere Häuser stehen. Denn Boden hat noch eine zweite seltsame Eigenschaft: Niemand kommt ohne ihn aus.

Der Aussteiger in seiner Hütte mag glauben, dass er sich der Konsumgesellschaft entzogen hat, doch der Scholle kann auch er nicht entfliehen. Wer auf diesem Planeten lebt, ist zum Konsum von Boden verurteilt. Arbeiten, essen, schlafen, bewegen: Ohne Boden kann keiner sein. Auch das scheint banal, aber zusammen mit zwei weiteren Eigenschaften macht es den Boden zu einem unvergleichlichen Gut: Boden ist unzerstörbar und sein Vorrat ist beschränkt. «Kauft Land, sie machen heute keines mehr», hat der Schriftsteller Mark Twain einmal gesagt.

Dass es Boden nur in endlichen Mengen gibt und er sich nicht zerstören, transportieren und vermehren lässt, macht ihn zur Quelle sagenhaften Reichtums und bitterer Armut, zum Auslöser von Händel und Kriegen, zum Grund für Ehen und Fehden. Die Geschichte der Menschheit ist im Grunde ein einziger langer Kampf um Grund und Boden. Selbst dass ein 32jähriger Koch aus Ermatingen im «Blick» jammert, bei den gegenwärtigen Immobilienpreisen könne er sich niemals ein Haus leisten, lässt sich auf diese Merkmale des Bodens zurückführen.

Rousseau war sicher, dass den Menschen viel Not und Elend erspart geblieben wäre, hätte man dem ersten, «der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen liess zu sagen: dies ist mein», einfach nicht geglaubt. Und selbst der Vater des Kapitalismus, Adam Smith, wollte den Handel mit Boden nicht dem freien Markt überlassen. Er erkannte, dass Boden den selbstkorrigierenden Ausgleich von Angebot und Nachfrage ausser Kraft setzt. Wer ein bestimmtes Grundstück besitzen will, kann ja nicht aus verschiedenen Preisen den tiefsten wählen, denn jedes Grundstück gibt es genau einmal auf der Welt. Das gilt auch für meine 29 Quadratmeter Cham – so nutzlos sie sein mögen. Wenn ich sie mir aneignete, hätte ich ein Monopol auf dieses Stück Erde.

Selbst wenn die Frage, ob man Boden überhaupt besitzen könne, heute entschieden scheint: wer Grundbesitz rechtfertigen will, kommt bald ins Stottern. Man mag die Rede, die Häuptling Seattle 1854 gehalten haben soll, für romantischen Quatsch halten – oder für gefälscht. Aber es bleibt der Eindruck, dass der Mann irgendwie recht hatte. Eine Version davon beginnt so: «Der Präsident in Washington lässt mitteilen, dass er unser Land kaufen möchte. Aber wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen? Das Land kaufen oder verkaufen? Der Gedanke ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen, wie kann man sie dann ­kaufen?»

Die unauflösbaren Widersprüche, die mit dem Besitz von Land verbunden sind, werfen seltsame Fragen auf: Warum habe ich bei der grossen Landverteilung nichts abbekommen? Ist Bodenbesitz letztlich Diebstahl? Wem gehört der Wind, der über mein Grundstück streicht? Wem der Sonnenschein? Und: Kann ich dem Imker den Nektar verrechnen, den seine Bienen auf meinem Grundstück sammeln? Um sie zu beantworten, besuchen wir die wichtigsten Stationen der Landnahme durch den Menschen: ein Kloster, einen Bauernhof, eine Grossstadt und das herrenlose Stück Cham, wo die Frage, ob auch Erdreich und Luftraum mir gehören würden, noch immer offen ist.

Lange Zeit dachte die Menschheit kaum darüber nach, welcher Bereich weit über und weit unter ihrem Grundstück zu ihrem Besitz zählt. Im 13. Jahrhundert tauchte dann der Leitspruch auf: «Wem der Boden gehört, dem gehört er bis in den Himmel und bis in die Hölle.» Mit dem Aufkommen der kommerziellen Luftfahrt zeigte sich aber, dass diese Redensart keine praktikable Leitlinie war. Gewisse Landbesitzer waren nämlich der Meinung, die Flugzeuge begingen Hausfriedensbruch, wenn sie in 10000 Metern Höhe die Grundstücksgrenzen überfliegen, und verlangten eine Kompensation. Auch ich setze schon mal eine Rechnung an die Swiss auf – für den Überflug von LX288 nach Johannesburg, der oft über Cham führt. Doch die Gerichte entschieden damals gegen die Landbesitzer.

Welcher Luftbereich genau zu einem Grundstück gehört, ist je nach Land unterschiedlich definiert. In der Schweiz gilt die vage Formulierung: «Das Eigentum an Grund und Boden erstreckt sich nach oben und unten auf den Luftraum und das Erdreich, soweit für die Ausübung des Eigentums ein Interesse besteht.» Ein solches Interesse könnte die Störung der Privatsphäre durch den Überflug einer Drohne sein, der in der Schweiz erst ab 300 Metern über einem Privatgrundstück erlaubt ist.


https://www.nzz.ch/folio/seit-wann-gibt ... ld.1651681
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Ich wollt noch zu Protokoll geben, dass es zutiefst korrupt ist wenn ma den Kane zur Persönlichkeit des Jahres erklärt, aus Gründen, die man hoffentlich nicht weiter erläutern muss. Der farbloseste von allen, holy shit. Es reicht anscheinend nicht, seine Zahlen zu würdigen.

Wenn ma denen schon bis zum Anschlag in den Hintern kriechen will, dann könnte man von mir aus zum Beispiel seinen Trainer nehmen, das wäre nicht ganz so bescheuert.

In diesem Sinne wünsche ich Vincent Kompany noch einen frohen Feiertag, und allen anderen auch.






Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Hehe, das ist genau das, wofür der Telegraph jahrelang Propaganda gemacht hat. Und wofür Albions Bauerntrottel dann ja auch mehrheitlich brav stimmten:

Bild
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Tamasi
Benutzeravatar
Allmachtsbachel
Local Zero hat geschrieben:Vielleicht kann man sogar sagen, dass er das Thema behandelt, das für das Zusammenleben in Gesellschaften (...) am wichtigsten ist: den Besitz von Boden.

Wenn dich das Thema auch in der fiktionalen Bearbeitung interessiert, dann schau mal bei "Yellowstone" rein. Da geht's nur darum. Ach ja, und um die Gewalt, die damit einhergeht und weil die Gewalt mir irgendwann langweilig wurde, habe ich aufgehört. Aber Land & Boden, dickes Ding.

Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:Vielleicht kann man sogar sagen, dass er das Thema behandelt, das für das Zusammenleben in Gesellschaften (...) am wichtigsten ist: den Besitz von Boden.

Wenn dich das Thema auch in der fiktionalen Bearbeitung interessiert, dann schau mal bei "Yellowstone" rein. Da geht's nur darum. Ach ja, und um die Gewalt, die damit einhergeht und weil die Gewalt mir irgendwann langweilig wurde, habe ich aufgehört. Aber Land & Boden, dickes Ding.

Danke für den Tipp. Gleichmal geschaut: Pay-TV. Dann nicht.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Tamasi
Benutzeravatar
Allmachtsbachel
Ja, nun, die Herstellung kostet ja auch etwas. Gratismentalität finde ich eh seltsam, noch dazu in diesem Thread.

Und m.W. gibt es Probemonate oder andere günstige Optionen.

Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Ja, nun, die Herstellung kostet ja auch etwas. Gratismentalität finde ich eh seltsam, noch dazu in diesem Thread.

Sehe ich auch so. Aber ich konsumiere es ja nicht gratis, sondern gar nicht.

Und wenn ich tatsächlich mal Fiktionales sehen will (ist aber generell sehr selten bei mir), dann kaufe ich mir die DVD. Habe vorgestern und gestern z.b. nochmal sämtliche Folgen von House of Dragons gebinged.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."