Jetzt kommt mal Opa Paule.
Mich hat man in ziemlich jungen Jahren damals bei der Bundeswehr in die Winterkampfausbildung
geschickt.
Sibirisches Hoch, wolkenloser Himmel , Schneeboden und nachts -20 Grad.
Und weil das noch nicht ausreichte, gab es einige Tage nichts zu Futtern.
Einfach mal so, beschlossen von einem Major. der jeden Abend im Offz Heim versumpfte bei Schweinsbraten
und 5 Weizen
" Lieb Vaterland, "dachte ich mir und es gab auch keinen Ofen ,sondern nur diese Einmannzelte die eine einfache Plane waren, die dünn grüntgetarnt waren und stanken
und nur Sinn ergaben, wenn Du jemanden fandest, der die andere Hälfte des Zeltes hatte.
Ist mir erst nach zweiTagen gelungen.weil wir einzeln ausgesetzt wurden im Kilometerabstand.
Einige Tage später, viele Pfunde leichter, durchfroren und hungrig, beschloss ich, den Winter nicht mehr zu mögen.
Habe ich durchgehalten und niemanden, niemals gar nie nicht, erzählt, wie schön früher die Winter waren.