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Aleksiander
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jagdhuette hat geschrieben:Bei Mercedes ist der Gewinn um 45% eingebrochen- jetzt muss der VfB vermutlich bald peu a peu Spieler verkaufen, um Löcher zu stopfen.

Man kann nur hoffen, dass die bald die Kurve kriegen.


45% klingt so brutal, "nur" 5 statt 10 Milliarden Gewinn kann man auch sagen. Das liegt aber nicht am Kallänius, die faule Belegschaft ist schuld daran.
Nichts muss, aber alles kann.





Aleksiander
Grasdaggl
pauljose hat geschrieben:Wer soviele Jahre Wert auf Größe, Protz und Glitter legt, der stellt nicht so einfach um !


Die haben eine Modelloffensive angekündigt, 30 neue und/auch kleinere Modelle und lassen die dann in Ungarn bauen, mit Strom aus russischem Gas. Die Ungarn Kapazität soll von 15% auf 30% der Stückzahlen für Europa hochgefahren werden.
Jetzt hoffe ich nur, daß Victor im April seine Watschn bekommt.
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Für einen aus der Baureihe 123 könnte ich mich ja auch begeistern. Die 124er sind mir zu dickschiffig.
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


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Aleksiander hat geschrieben:
pauljose hat geschrieben:Wer soviele Jahre Wert auf Größe, Protz und Glitter legt, der stellt nicht so einfach um !


Die haben eine Modelloffensive angekündigt, 30 neue und/auch kleinere Modelle und lassen die dann in Ungarn bauen, mit Strom aus russischem Gas. Die Ungarn Kapazität soll von 15% auf 30% der Stückzahlen für Europa hochgefahren werden.
Jetzt hoffe ich nur, daß Victor im April seine Watschn bekommt.


Naja, wenn wieder ein Gewinneinbruch in der bisherigen Größenordnung kommt, müssen die ojre Kapazitäten ja nicht wirklich ausbauen...
"Hier gibt es vieles, das von weit weg wesentlich besser aussieht als von nah dran."
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Halbdaggl
Alle großen Autobauer in Deutschland haben seit Jahrzehnten Werke im Ausland. Ob da jetzt gerade ein Orban oder Trump oder wer auch immer an der Regierung ist, beeinflusst die Entscheidung sicher nicht entscheidend. Der Eröffnung eines ausländischen Werks liegen jahrelange (teils jahrzehntelange) Planungs- und Entscheidungsprozesse zugrunde. Deshalb wird während der Amtszeit von Trump auch niemand in den USA ein Werk eröffnen, wie Trump es gerne hätte, wenn sich dieses Werk nicht schon lange in der Planung befindet. Und warum man in Osteuropa mit "Qualitätseinbußen" rechnen sollte, würde mich interessieren. Na ja, jedenfalls lenkt es von der Debatte ab, dass die Produktionskosten in Deutschland im internationalen Vergleich zu hoch sind und wie man das ändern könnte.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Aleksiander
Grasdaggl
Eusebia hat geschrieben:Sehe ich auch so.

Womöglich ist auch mit Qualitätseinbußen zu rechnen. Was kommt z.Zt. aus Ungarn? Dacia? Oder ist das Rumänien?


Dacia ist rumänisch, besser gesagt, ein in Rumänien gebauter Renault mit bewährter Technik. Für jemandem, dem Luxus nicht so wichtig ist, wie von A nach B zu kommen, inzwischen nicht mal mehr die schlechteste Lösung.

Qualität ist heutzutage die Einhaltung von Vorgaben, das ist ja nicht mehr wirklich der Mensch, der daß Auto montiert. Von daher würde ich nicht auf Qualitätseinbussen hoffen, zumal die Schlüsselpositionen ziemlich wahrscheinlich entsprechend besetzt sind. Es gibt ja auch in Ungarn sehr clevere und gewissenhaften Ingenieure.
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Grasdaggl
Man kann über fünf Milliarden Euro Gewinn machen, obwohl die Produktionskosten "zu hoch" sind? Was ist das, ein besonders eindrückliches Beispiel für Gier?

A ne, sehs grad: Das stimmt ja sogar! Offenbar war der Kostenfaktor "Manager/Managergehälter" zu hoch. Denn der Rückgang des Gewinns (muss ich immer wieder mit stiller Stimme zu mir selbst sagen: "Nein LZ, sie haben keine Verluste erwirtschaftet! Sie schütten dieses Jahr halt nur 3,50 Euro (statt 4,30 Euro 2025) pro Aktie an einen chinesischen Staatskonzern, einen einzelnen Chinesen, einen feudalislamischen Sklavenhalterstaat und die Einzelaktionäre aus) resultiert wohl aus einer falschen Markenstrategie. Passiert, wenn man die falschen Leute falsch bezahlt.

A so, nomma zur Dividende: Mittlerweile hat man eine Ausschüttungsquote von 42% erreicht und ist damit nicht mehr weit von dem Maximalpunkt 50% entfernt, an dem man davon spricht, dass zu viel Kapital aus dem Unternehmen abfließt und dieses nicht mehr nachhaltig wirtschaften kann. Wie sollen F&E, 30 "neue" Modelle und neue Produktionskapazitäten finanziert werden? Also Aktionär hätte ich Fragen.
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Halbdaggl
Die Idee, den weltweit erwirtschafteten Gewinn zu thesaurieren und zur Quersubventionierung der zu hohen Produktionskosten in Deutschland zu verwenden, hätte zumindest den Vorteil, dass die bösen gierigen Aktionäre dem Unternehmen in Rekordgeschwindigkeit den Rücken kehren würden. Fliege -> Klappe.
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