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Mietmaul hat geschrieben:(Schade, dass dieser Thread hier zum Mülleimer für alle passenden und vor allem unpassenden Themen umfunktioniert wurde.)


Es fehlt in der Tat ein VfB-Thread im VfB-Forum im VfB-Board. Aber das kriegt man gegebenenfalls schon immmer wieder in die Spur.


Mietmaul
@Nice Weather
Das stimmt.

@Manolo
Ob das stimmt, weiß ich nicht. Vor allem Facebook ist doch nicht repräsentativ. Aber der VfB weiß selbst, dass es auch bei einem Klassenerhalt schwierig geworden wäre, 75 % zu bekommen. Definitiv.

Manolo
Grasdaggl
mietmaul:
ich würde mal tippen, belegen kann ich das natürlich nicht, dass die leute, die am ehesten gegen eine ausgliederung, vor allem die jungen ultras sind und von denen dürften viele auf facebook sein.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Ich denke eine Ausgliederung kriegst du durch, wenn die Mitglieder den handelnden Personen vertrauen. Dann stimmen auch diejenigen dafür, die sich nicht sicher sind, aber den Weg nicht verbauen wollen.

Deshalb denke ich, dass sie’s für diesen Sommer so oder so abblasen können, Abstieg oder nicht.

cordoba
Granadaseggl
Manolo hat geschrieben:sport blöd:
„Die Frage wäre dann: Will man kurzfristig Geld, um die Chance für den direkten Wiederaufstieg zu erhöhen? Oder setzt man darauf, den Wiederaufstieg ohne zusätzliche finanzielle Mittel zu schaffen?“


Oh là là. Da scheint jetzt doch einiges an Perfidie durch.
Was vorher unter größten Anstrengungen nicht geklappt hat, das soll nun durch emotionale Erpressung den Vereinsmitgliedern aufgebürdet werden.
Auch ein Weg, des sich selbst Freisprechens von persönlichem Versagen (sportlicher Niedergang).
Manch einer könnte auf den Gedanken kommen, der Abstieg ist gewollt.
Ich bin Brustringer ©

Mietmaul
Ja, denke ich auch. Und außerdem ist die Stimmung auf Facebook (wie bei allen Themen) noch hysterischer und kritischer, als auf allen anderen Plattformen.

Und der Grund für die Ochsentour über's Land ist ja, möglichst viele unentschlossene Mitglieder dazu zu bewegen, erstens am 17.7. zu kommen (erhöht die Akzeptanz) und zweitens zu hoffen, dass so der harte Kern der Ausgliederungsgegner überstimmt wird.

Wenn Wahler jetzt schon zurückrudert, ist das Thema eh durch.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Die große Vereinspolitik bei uns läuft wie ein Shakespeare-Drama:

Vorhang auf - Auftritt der Protagonisten - alle einen Kopf kürzer machen - Vorhang zu

Morgen das ganze wieder von vorne...

Dazwischen gibt's mal Applaus und mal schmeißen die Leute mit Tomaten. Aber eins ist klar: Wenn nicht 300 Hektoliter Theaterblut fließen, fühlt es sich irgendwie nicht richtig an.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

CoachingZone
Halbdaggl
FLX81 hat geschrieben:http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vfb-stuttgart-der-einsame-kampf-des-robin-dutt.8e62487d-8b1f-46f8-b7db-35a551621214.html

Kopfschütteln innerhalb des eigenen Vereins

Als „brutal wichtiges Zeichen“ wertet es der Manager, dass trotz des drohenden Abstiegs der Kapitän Christian Gentner und der verletzte Mittelstürmer Daniel Ginczek ihre Verträge ohne Ausstiegsklauseln verlängert haben. In der Tat ist es eine gute Nachricht für den VfB und seine Fans, dass zwei solche Integrationsfiguren auch vor dem Gang in die zweite Liga nicht zurückscheuen würden. Wie diese Nachricht allerdings publik geworden ist, das hat auch innerhalb des eigenen Vereins einiges Kopfschütteln ausgelöst.

Die frohe Kunde, zu der auch die vorzeitige Vertragsverlängerung des Hauptsponsors Mercedes-Benz-Bank bis 2019 gehört, hätte der VfB gerne in einem angemessenen Rahmen verkündet. Doch setzte Dutt offenbar im Eiltempo und ohne Absprache seine ganz persönliche PR-Maschinerie in Gang. Bei der „Welt“ jedenfalls landeten am Montag die beiden Vertragsverlängerungen, garniert mit weiteren Details aus seinem Zuständigkeitsbereich. Dass er bereit sei, in der zweiten Liga auf die Hälfte seines Gehalts zu verzichten, wurde berichtet, dass der Aufsichtsrat mehrheitlich hinter ihm stehe, dass von der neuen Saison an sein Zukunftskonzept endlich greifen werde.

Werbung in eigener Sache ist dem krisenerprobten Manager nicht fremd

Ein bisschen Werbung in eigener Sache, das weiß der krisenerfahrene Dutt, schadet in diesen düsteren Zeiten ebenso wenig wie eine gute Presse. Allerdings sind auch Menschen, die es bisher mit dem Manager gut gemeint haben, erstaunt über seinen Alleingang. Bislang, sagen sie, sei er gewandter vorgegangen, wenn es darum ging, sich ins rechte Licht zu rücken.

Andererseits: was soll Dutt in seiner Verzweiflung auch sonst noch tun, um die eigene Haut zu retten? Viele Argumente hat er nicht mehr auf seiner Seite. Auf seinen emotionalen Bezug zur Stadt verweist er, „ich bin Stuttgarter und werde es auch bleiben“; seine Tätigkeit beim VfB sei für ihn „mehr als nur ein Job“, er werde „ alles reinhauen“, um Fehler der Vergangenheit auszubügeln. Doch stehen den Emotionen nun einmal Fakten gegenüber.


Hier hatten sich ja auch einige gewundert wieso man die Verlängerungen nicht einfach auf der VfB homepage verkündet. Ist schon sehr merkwürdig, das ganze und wirkt nicht wirklich souverän.


Ich kopier hier mal den Beitrag von @flx aus dem Robin-Dutt-Thread rein, weil das, was ich drauf antworten will, besser zur Vereinspolitik passt.

Meine Frage ist, WANN denn ein besserer Zeitpunkt ist, um gute Nachrichten zu verkünden, als VOR dem Spiel, bei dem zumindest eine (wenn auch unwahrscheinliche) Restchance besteht, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen, oder zumindest in dem Moment, wenn die konkret notwendig gewordenen Planungen für die 2. Liga beginnen. Hat Bremen mit Clemens Fritz im übrigen auch gemacht (okay nicht vor dem LETZTEN Spiel, aber die Botschaft war ja die gleiche: es verlassen nicht alle Ratten das sinkende Schiff...). Zudem erleichtern solche Nachrichten auch die Verhandlungen mit potentiellen Neuzugängen enorm.

Wenn der Verein das jetzt nicht öffentlich macht, dann ist die nächste Frage, WARUM? Und da fällt mir dann zuallererst ein, dass man mit all diesen "positiven" Nachrichten auf der MV zumindest ein bisschen für positive Stimmung sorgen will. WOZU? Richtig, weil da ja Personalwahlen (AR) und die Abstimmung über die Ausgliederung auf der Tagesordnung stehen.

Dass das nun nicht koordiniert stattfindet, kann meiner Meinung nach nur bedeuten, dass da unterschiedliche Absichten miteinander konkurrieren, und es offensichtlich keinen im Verein gibt, der da eine gemeinsame Linie durchsetzt. (Und für die (Stuttgarter) Presse ist das natürlich wieder ein gefundenes Fressen, auf Dutt herumzuhacken. Schließlich haben sie schon wieder eine wichtige Information nicht exklusiv, sondern nur über sid erhalten.)
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Franky3103
Ja, das ist etwas was mir gewaltig stinkt. Mit Marko Schumacher sitzt ja ein ausgewiesener Bobic-Fan bei der Stgt. Zeitung. Für mich ist Schumacher nichts andres als ein Schmierfink.

Die haben alle seinerzeit den Mund nicht aufgebracht als es RECHTZEITIG angebracht gewesen wäre um massiv gegen Hundt, Schmid und Mäuser Stimmung zu machen.

Das sind feige Schmierfinken. Nix andres




fkAS
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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Es ist natürlich – wie schon so oft betont – überhaupt nicht die Aufgabe der Medien, für oder gegen jemanden Stimmung zu machen. Auch nicht die Aufgabe der Stuttgarter Medien.

Auch hier nochmal die Frage: wo wird denn gegen Dutt Stimmung gemacht?

Schumacher bewertet kritischer, bei Barner und Ubina kam Dutt ganz gut weg. Stimmungsmache seh ich da weniger. Wenn dann von Bonengl/Prechtl... wenn man das ernst nehmen will.


Strafraumgitarre
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Thomas Haid nicht zu vergessen, der Capo des süffisanten Untertons und des Tatsachen- und Halbwahrheitenzurechtbiegens.

Nice Weather hat geschrieben:Es ist natürlich – wie schon so oft betont – überhaupt nicht die Aufgabe der Medien, für oder gegen jemanden Stimmung zu machen. Auch nicht die Aufgabe der Stuttgarter Medien.

Es sei denn, man heißt Barner, hält sich für den MV der Stuggipress und macht es sich zur Aufgabe, alternativlose Trainer abzusägen. :)
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Bei den Stuttgarter Provinzschreibern ist es meistens eher Unvermögen als Missgunst, glaube ich. Die scheinen an einem Blickensdörfer-Komplex zu leiden, oder sie wollen sich mit jedem Artikel für einen Job beim Föjetong empfehlen oder was weiß ich. Ausnahme Barner und Zorniger, das war pure Niedertracht. Meistens sind sie ordentlich informiert, aber alles andere als stilsicher. Einfach nicht gut.

Aber das ist ein anderes Thema. Es wird oft gefordert, dass der SWR mehr zum VfB und weniger zu den badischen Vereinen sagen soll, und dass die Zeitungen gefälligst tendenziöser schreiben sollen, und zwar im Sinne der armen, geknechteten VfB-Mitglieder – was immer das auch sein mag. Und das ist halt Unfug.


de mappes
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Spamferkel
fkAS hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:Es ist natürlich – wie schon so oft betont – überhaupt nicht die Aufgabe der Medien, für oder gegen jemanden Stimmung zu machen. Auch nicht die Aufgabe der Stuttgarter Medien.

Auch hier nochmal die Frage: wo wird denn gegen Dutt Stimmung gemacht?

Schumacher bewertet kritischer, bei Barner und Ubina kam Dutt ganz gut weg. Stimmungsmache seh ich da weniger. Wenn dann von Bonengl/Prechtl... wenn man das ernst nehmen will.


oder eben haid...denke aber der macht das einfach, weil provokation halt auch leser/klicks bringt
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
Hasenrupfer hat geschrieben:Umso mehr freut's mich, dass der Kneer ne Alte im Ländle hat. Anders kann ich mir seinen derzeitigen output an VfB-Artikeln jedenfalls net erklären...


hat der nicht schon öfter in der südlichen über den vfb geschrieben?
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Nice Weather hat geschrieben:Es ist natürlich – wie schon so oft betont – überhaupt nicht die Aufgabe der Medien, für oder gegen jemanden Stimmung zu machen. Auch nicht die Aufgabe der Stuttgarter Medien.

Auch hier nochmal die Frage: wo wird denn gegen Dutt Stimmung gemacht?


Vielleicht habe ich zu viele Haid-Artikel gelesen und beziehe das auch auf die anderen Journalisten. Ich meine mich zu erinnern, dass sehr oft, wenn nicht (fast) immer das, was Dutt macht, negativ bewertet wird. Angefangen mit der berüchtigten PK, als hinterher tagelang die "Beleidigung" von Bobic das Thema war - der im Übrigen bei seiner Antritts-PK genau dasselbe getan hatte, nämlich die bisher gemachten Fehler (von Heldt) anzuprangern (genauso wie Dutt hat er KEINE Namen genannt). Da wird meiner Ansicht nach deutlich mit zweierlei Maß geschrieben.

Als aktuelles Beispiel aus dem heutigen Artikel von Haid in der STZ:

Haid in der STZ hat geschrieben:Erst nach der Trainerentscheidung gibt es laut VfB-Strategie die Antwort auf die Managerfrage – wobei der Druck auf Dutt immer größer wird. Nach Informationen unserer Zeitung sind auch wichtige Sponsoren von ihm abgerückt – und sie werden dies intern gegenüber der Vereinsführung mit dem Aufsichtsrat ansprechen. Das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat bei den Partnern die jüngste Offensive von Dutt, weil beispielsweise seine Ansage, in der zweiten Liga auf die Hälfte seines Gehalts verzichten zu wollen, als populistisch empfunden wird. Das diene nur dazu, die eigene Haut zu retten, heißt es.


Edith fügt noch die Quellenangabe ein:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... bb301.html

Haben die (also Haid, etc.) die Sponsoren angerufen und nach ihrer Meinung gefragt? Haben sich die Sponsoren selbst bei Haid gemeldet? Welche Sponsoren sind das überhaupt? Die Bewertung "wichtig" ohne Namen kann ich nicht beurteilen. Und er schreibt ja auch davon, dass sie dies mit der Vereinsführung besprechen wollen. Hat er sie danach gefragt oder haben sie ihm das von sich aus gesteckt?

Und ja, man kann die Gehaltsreduzierungs-Ansage von Dutt ja auch positiv sehen, wenn man will. (Er geht mit gutem Beispiel voran, er übernimmt auch monetäre Verantwortung für die schlechte Saison). Und es bleibt auch die Frage offen, wie die Information entstanden ist, auf Nachfrage, von Dutt ohne "Not", in einem Nebensatz, wenn nach Konsequenzen für den Verein/Dutt bei einem Abstieg gefragt wurde.

Das verstehe ich unter Stimmungsmache. Kann sein, dass ich da genauer hinhöre, weil ich es von meinem Beruf her gewohnt bin, die Agenda hinter dem Gesagten herauszuarbeiten. Letztendlich sind das aber auch nur Arbeitshypothesen, die man dann in einem weiteren Gespräch mit dem Gegenüber (also dem Journalisten bzw. dem Klienten) verifizieren muss. Es ist jedenfalls immer nur EINE (nämlich meine) und niemals DIE Wahrheit.
Zuletzt geändert von CoachingZone am 12. Mai 2016 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:
Hasenrupfer hat geschrieben:Umso mehr freut's mich, dass der Kneer ne Alte im Ländle hat. Anders kann ich mir seinen derzeitigen output an VfB-Artikeln jedenfalls net erklären...


hat der nicht schon öfter in der südlichen über den vfb geschrieben?


Die meisten wichtigen Artikel in der SZ zum VfB stammen von Christof Kneer, der dem Klub auch schon seit etlichen Jahren sehr wohlgesonnen ist. Zur Zeit gibt es (leider) eine Krisensituation, da häufen sich dann die Artikel. Mir persönlich ist da die (nationale Ausgabe der) SZ sowieso lieber, weil dort im Sportteil in der Regel nur Artikel über Wesentliches veröffentlicht werden. Diese sind dann keine plumpe Zeilenfüllerei wie häufig bei den Stuttgarter Zeitungen, sondern gut (sic!) und kompetent geschriebene Bewertungen kritischer oder bedeutender Situationen im Sport.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -