pauljose hat geschrieben:Angesichts schwieriger politischer und militärischer Zeiten pflegte man früher dann doch eher Militärmusik.
" Tschingsdera Tschingsdera , bumm ,bumm."
Und ich möchte jetzt eher beiläufig an Glenn Miller erinnern, an sein " In the mood " und viele andere Titel.
Er hat das Leichte und Verspielte der amerikanischen Musik in der schwierigen Kriegs-und Nachkriegszeit
nach Europa gebracht und den Menschen wieder ein Lächeln gegeben hat ,fernab von Sirenen und Bombeneinschlägen.
Er hat komponiert, dirigiert und gespielt.
Leider passt es zum Bild, dass er über der Nordsee in einem Flugzeug abgeschossen wurde.
Als Passagier nicht als Pilot, auf dem Weg zu einem Truppenkonzert.-
Im Gepäck hatte er Musik.
In the mood.

PS. Es wäre prima wenn ein Forianer, dieses Stück hier reinstellen könnte
Danke dafür.

l
Für Monitor & Paul und alle Fans des Swing.
Die 20er-50er Jahre waren die große Zeit der Big Bands in den USA. Benny Goodman, Artie Shaw, Lionel Hampton.
Und natürlich Glenn Miller.
https://de.wikipedia.org/wiki/Glenn_MillerSeine Musik wurde uns nahegebracht durch den AFN, der aus dem Mittnachtbau sendete. Der Süddeutsche Rundfunk mit seinem Allerweltsprogramm war uns zu bieder.
Nach Erscheinen des Films „Die Glenn Miller Story“ mit James Stewart und June Allyson wurde überall auf der Welt ein neuer Glenn Miller Hype entfacht.
Natürlich haben wir uns alle den Film angeschaut und mit June gefühlt, wenn sie wieder mal das Kribbeln im Nacken hatte.
Tracklisting:Side 1: Moonlight Serenade
Side 2: Tuxedo Junction
Side 3: Little Brown Jug
Side 4: St. Louis Blues - March
Side 5: In The Mood
Side 6: A String Of Pearls
Side 7: Pennsylvania 6-5000
Side 8: American Patrol
Der Soundtrack erschien auf der amerikanischen DECCA (nicht zu verwechseln mit der britischen Gesellschaft desselben Namens) und wurde in Deutschland unter dem Label Brunswick der Deutschen Grammophon Gesellschaft (Siemens-Tochter) auf einer 25 cm-LP mit je 4 Titeln auf jeder Seite und 2 EPs (17 cm/45 UpM), ohne die beiden Bonus-Tracks der amerikanischen Originalaufnahme, vertrieben. Alle natürlich in meiner Sammlung.

Der Soundtrack erschien in Mono, auch wenn das Cover des Originalsoundtracks Stereo anpreist.
Stereoaufnahmen wurden seit 1953 von vielen Schallplattenfirmen aufgenommen, aber erst ab 1956 veröffentlicht, nachdem man sich auf eine Norm des Schneidens der Platte und natürlich auch der Abtastung durch Tonabnehmer geeinigt hatte.
Als der Soundtrack endlich auch in Stereo erschien, habe ich natürlich noch mal zugegriffen.
Die Vinylversion ist für Sammler bei Amazon für 56 € erhältlich.

Und was ist nun der berühmte “Glenn Miller Sound“?
•
Der Glenn-Miller-Satz (Instrumentierung): Die Saxophon-Sektion wird durch eine führende B-Klarinette angeführt, die über den vier Saxophonen (zwei Alt, zwei Tenor) spielt.
•
Klangfarbe: Durch diese spezielle Anordnung entsteht ein weicher, fast süßlicher Klang, der sich von anderen, aggressiveren Big Bands der Zeit unterschied.
•
Arrangement: Die Musik ist bekannt für präzise, eingängige und perfektionierte Arrangements.
•
Rhythmus: Ein "sanft trottender" Swing-Rhythmus, der zum Tanzen einlädt.
•
Erkennungsmelodie: Der Inbegriff dieses Sounds ist Moonlight Serenade.
“String of Pearls” war jahrelang die Erkennungsmelodie für die Schlagerskala im Süddeutschen Rundfunk, moderiert von Norbert Scheumann, später Günter Freund. Mo-Fr von 13-14 Uhr.

Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai