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Na, wir sind hier ja nicht bei House of Cards. Die Bild-Zeitung muss keine Rückzugsgefechte führen: nix ist so alt wie die Zeitung von gestern – daran hat das Internet nicht viel geändert. Was die am Dienstag veröffentlichen, beruht auf Informationen vom Dienstag, und das von heute beruht auf heutigen Informationen.

Ganz ehrlich, welcher AR gibt denn in der Öffentlichkeit zu (insbesondere vor anstehenden AR-Wahlen und in der aktuellen Krise!), dass er eigentlich keine Zeit für die Ausübung des Amts hat?


Keiner. Das kann man ja an drei Fingern abzählen: die haben 60-Stunden-Jobs.

Das Peinliche ist ja nicht, dass die Aufsichtsräte tagsüber arbeiten, sondern dass der Manager in Frage gestellt wird, der vor 18 Monaten noch den Auftrag hatte, den Verein umzukrempeln, und dass der Präsident nicht das Rüstzeug – und anscheinend auch gar nicht mehr das Mandat – hat, dem Aufsichtsgremium zu verklickern, ob Dutt trotzdem der richtige Typ ist.

CoachingZone
Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Was die am Dienstag veröffentlichen, beruht auf Informationen vom Dienstag, und das von heute beruht auf heutigen Informationen.


Kann man so sehen, natürlich.

Nice Weather hat geschrieben:Das Peinliche ist ja nicht, dass die Aufsichtsräte tagsüber arbeiten, sondern dass der Manager in Frage gestellt wird, der vor 18 Monaten noch den Auftrag hatte, den Verein umzukrempeln, und dass der Präsident nicht das Rüstzeug – und anscheinend auch gar nicht mehr das Mandat – hat, dem Aufsichtsgremium zu verklickern, ob Dutt trotzdem der richtige Typ ist.


Wenn man glaubt, was die Zeitung mit den vier Buchstaben druckt, ja. Die ist in den vergangenen Jahrzehnten ja auch immer durch strikte Trennung von Information und Meinung sowie durch Nicht-Hetze aus dem deutschen Pressewesen in besonderem Maße hervorgeragt.

Sorry, couldn't resist.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

CoachingZone
Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:ob Dutt trotzdem der richtige Typ ist.


Ist das - unter Berücksichtigung der doch noch recht kurzen Zeit und der Umstände - wirklich so einfach? Selbst hier im Forum streiten sich darüber ja die Geister.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Iron
Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:der vor 18 Monaten noch den Auftrag hatte, den Verein umzukrempeln, und dass der Präsident nicht das Rüstzeug – und anscheinend auch gar nicht mehr das Mandat – hat, dem Aufsichtsgremium zu verklickern, ob Dutt trotzdem der richtige Typ ist.


Dutt hatte sicher nicht den Auftrag den Verein (nur) umzukrempeln. Es ging eher drum erfolgreicher zu sein. Oder wie soll man sonst die Trainerentlassung und Austausch im Trainerstab verstehen. Das umkrempeln vom umkrempeln?



CoachingZone
Halbdaggl
Iron hat geschrieben:Dutt hatte sicher nicht den Auftrag den Verein (nur) umzukrempeln. Es ging eher drum erfolgreicher zu sein. Oder wie soll man sonst die Trainerentlassung und Austausch im Trainerstab verstehen. Das umkrempeln vom umkrempeln?


Zuallererst mal sollte der Verein natürlich wieder erfolgreicher Fußball spielen. Das war sicherlich das große Ziel. Dazu sollten neue Strukturen geschaffen werden, die dies ermöglichen, das darf man dann durchaus als "Umkrempeln" bezeichnen.

Jetzt ist der Erfolg nach einem Jahr ausgeblieben (in dem z.B. der geplante Umbau des Scouting damals zwar angesprochen wurde, aber noch nicht vollzogen war), das hat meiner Meinung nach unterschiedliche Gründe, darunter auch gravierende Fehler/Fehleinschätzungen des Managers.

Die Frage ist nun: Wie langfristig wurde gedacht? Wie langfristig wird auch bewertet?

Kurze Anmerkungen zum Schluss: Ich glaube, es gibt wohl keinen Manager, der fehlerlos arbeitet. In unserer Situation haben die Fehler nun (vermutlich) einschneidende Konsequenzen. Dafür kann man eine Führungskraft entlassen, das steht außer Frage.

Oder man hat das miteinkalkuliert (wurde ja auch schon kolportiert), und man wartet noch ein weiteres Jahr ab, wie sich die gerade erst geschaffenen Strukturen auf den Erfolg auswirken. Das wäre dann schon mal mehr in Richtung "mittelfristig beurteilt".

Es ist ja nicht so, dass der VfB in den vergangenen Jahren jedes Mal mit Leichtigkeit die Liga gehalten hat. Da liegt also einiges im Argen, das sicher nicht in einem Sommer zu lösen ist. Und erst recht nicht mit den wohl sehr begrenzten Mitteln, die dem Manager gerade zur Verfügung stehen. Das ist das, was ich in meiner Bewertung mitberücksichtige.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Iron
Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Zuallererst mal sollte der Verein natürlich wieder erfolgreicher Fußball spielen. Das war sicherlich das große Ziel. Dazu sollten neue Strukturen geschaffen werden, die dies ermöglichen, das darf man dann durchaus als "Umkrempeln" bezeichnen.


Sehe ich nicht so. Der Ansatz mit Zorniger war schwachsinnig. Die Verweildauer der Trainer beim VfB waren viel zu kurz um ein einheitliches Spielsystem auf den Profitrainer zuzuschneiden. Das zwanghafte ändern bewirkt noch lange kein Erfolg.

CoachingZone hat geschrieben:Jetzt ist der Erfolg nach einem Jahr ausgeblieben (in dem z.B. der geplante Umbau des Scouting damals zwar angesprochen wurde, aber noch nicht vollzogen war), das hat meiner Meinung nach unterschiedliche Gründe, darunter auch gravierende Fehler/Fehleinschätzungen des Managers.


Der Erfolg bleibt schon länger aus. Viele nannten den Kader als Grund, das wäre die Hauptbaustelle. Auch wenn das einigen nicht langfristig genug ist. Aber wenn wir absteigen, dann sind wir wirtschaftlich zu mehr Einschnitte und kurzfristigem Denken gezwungen.

CoachingZone hat geschrieben:Die Frage ist nun: Wie langfristig wurde gedacht? Wie langfristig wird auch bewertet?


Wie langfristig kann man denn planen? Wirtschaftlich haben wir Einschnitte die uns zum handeln zwingen und wie langfristig hat Dutt denn mit Didavi geplant?

CoachingZone hat geschrieben:Oder man hat das miteinkalkuliert (wurde ja auch schon kolportiert), und man wartet noch ein weiteres Jahr ab, wie sich die gerade erst geschaffenen Strukturen auf den Erfolg auswirken. Das wäre dann schon mal mehr in Richtung "mittelfristig beurteilt".


Dann müsste Dutt einen anderen Job bekommen, und wir müssten einen Manager für "Tagesgeschäft" einstellen. Es macht sicher Sinn Strukturen zu verbessern die sich langfristig auswirken, dennoch brauchen wie einen Mann der zu 100% sich im Tagesgeschäft mit der Konkurrenz misst. Das A und O ist der Profifußball, dafür existiert ja der VfB.

CoachingZone hat geschrieben:Es ist ja nicht so, dass der VfB in den vergangenen Jahren jedes Mal mit Leichtigkeit die Liga gehalten hat. Da liegt also einiges im Argen, das sicher nicht in einem Sommer zu lösen ist. Und erst recht nicht mit den wohl sehr begrenzten Mitteln, die dem Manager gerade zur Verfügung stehen. Das ist das, was ich in meiner Bewertung mitberücksichtige.


Hat auch keiner verlangt. Der Rückhalt war groß und wenn wir mit Platz 14, 15 abschließen dann hätten die wenigsten sich beschwert Doch nun ist Zorniger schon längst Geschichte und sein Nachfolger auch. Die erste Liga wohl auch.





Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Sloggi hat geschrieben:Ich finde es ja lustig, dass ausgerechnet der Trampel jetzt so einen Wind macht. Jemand der Hundts Sparpolitik im StZ-Forum noch mit Klauen und Zähnen verteidigt hat.


Ich finds total lustig dass der sloggi diesen scheissdreck seit jahren schreibt...wie auch diversen anderen scheissdreck....und such total dran aufgeilt...ich nehm jetzt irgendwann mal Therapiegebühr dafür. Was der dadurch an ...ähm.....fathers little helpers spart..... :lol:

Besser??
Zuletzt geändert von Paleto Gaffeur am 14. Mai 2016 14:58, insgesamt 1-mal geändert.


Bitte nicht. Ich hab überhaupt keine Lust darauf in Schwulitäten zu geraten, weil hier einer den Namen seines Lieblingswirts oder Friseurs benutzt.

Ich sehe durchaus das Problem und habe auch schon darauf hingewiesen. Aber vorher ändere ich den Account zwangsweise in “Falscher Sloggi” oder Unterbuxe oder sowas. Sollten wir wirklich mal in aller Vernunft besprechen.


Stolterfoht bestätigt, dass der VfB mal wieder/immer noch ein ruderloser Puff ist.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 56f8e.html

Das Kon­trollgremium ist mittlerweile zum Entscheidungsgremium geworden, weil der Präsident Bernd Wahler im Zuge der lang anhaltenden Krise seine Durchsetzungskraft eingebüßt hat.

Im Süden nichts Neues.


Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung tendiert Daimler-Personalvorstand Porth zu einer Trennung von Dutt, während der Würth-Mann und VfB-Aufsichtsratsvorsitzende Schäfer derzeit am Sportvorstand festhalten will. Unklar ist noch, in welche Richtung der Kärcher-Chef Hartmut Jenner geht.

Ist auch eine schwere Frage, vor allem wenn man sich nicht so auskennt im Fußball, oder mit Führungskräften oder mit Strukturen oder Management. Der Präsident ist auch keine Hilfe. Macht nichts, hat ja keine Eile – da lässt man den Sportvorstand einstweilen am ausgestreckten Arm um seinen Job kämpfen, mit Alleingängen, die dann wieder andere im Verein vor den Kopf stoßen.


In der angespannten Situation rund um Robin Dutt werden die Stimmen im Umfeld des Clubs nun lauter, die sich mit dem Saisonende auch ein Machtwort wünschen. Dieses müsse Daimler-Chef Dieter Zetsche sprechen.

Bevor man jetzt vor Lachen kotzt: das ist grundsätzlich schon nachvollziehbar, dass nach einem starken Mann gerufen wird. Der feuchte Traum lautet wohl, dass sich Daimler ein paar hundert Millionen aus dem Kreuz dreht und beim VfB mordsmäßig einsteigt, inklusive eines Managements mit Grips und Eiern. Wie realistisch das ist, kann sich ja jeder selbst ausrechnen. Oder soll das ein Wink darauf sein, dass in dem Laden die Entscheidungen ganz woanders getroffen werden?






Sloggi
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Lombaseggl
zeugwart hat geschrieben:wenn ich den echten sloggi das nächste mal sehe, mache ich ihn mal auf diesen avatar aufmerksam.


Mit dem Abstieg scheint der Charakter mancher Leute hervorzukommen.

@Nice: Habe den Avatar mal vorsichtshalber entfernt. Am Ende wärst du der Gelackmeierte, wenn hier irgendwer ne Deppenaktion startet.
Zuletzt geändert von Sloggi am 14. Mai 2016 15:51, insgesamt 1-mal geändert.


Tifferette
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Noch vor eineinhalb Jahren wäre Thomas Tuchel gerne zum VfB gekommen, der gebürtige Schwabe stellte während seines Sabbatjahres ein Konzept in Stuttgart vor. Angeblich war auch Dieter Zetsche, der Chef des wichtigsten Sponsors Daimler AG, zugegen. Die Herren fanden Zornigers Visionen überzeugender.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/bu ... 92315.html

Runter mit denen.


Wenn das so stimmen sollte..... aaaarrrgh....

Gleichzeitig interessant, dass diese Informationen gerade jetzt "geleakt" werden, wie man im Neusprech sagt.

Preisfrage - war das mit den "Visionen" ein kleines subversives Wortspiel?
Zuletzt geändert von Tifferette am 14. Mai 2016 16:02, insgesamt 1-mal geändert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)