kontinuität lässt sich eben nicht verordnen. ein trainer muss schon zumindest eine saison lang /relativ) erfolgreich sein, dass man auch durch richtig schwere krisen mit ihm gehen kann. ansonsten ist die gefahr zu groß, dass er eben nicht der richtige ist und man kontinuierlich auf den falsch setzt.
ganz widerspruchsfrei ist das m.e. nicht.
man muß - endlich, endlich mal - die traute haben, einen machen zu lassen.
auch wenn er "eine saison lang/relativ UNerfolgreich ist".
zorniger mal außen vor: wer's (so ähnlich jedenfalls haben's wohl die meisten empfungen) fürs karachomäßige anrennen mim kopf gegen die betonwand jedes mal mehr anlauf nimmt...
aber ansonsten (auch wenn's viele von Euch eher anders sehen dürften

):
gegen kramny spricht m.e. "nur", daß er nunmal der sehr wahrscheinliche abstiegstrainer ist.
wenn nicht der, dann - da stimm ich anderen vehement zu - bloß ja nicht die slomkas, m.e. auch nicht die favres dieser welt, die halt eine "neue herausforderung", also nen job suchen. (sich im fall favres so lang zu zieren scheinen, bis irgendwo ne wirklich lukrative stelle frei wird).
meinetwegen gerne dieser schwartz oder dieser schmidt.
oder sonst einer.
DAS kriterium ist nicht irgendwelches renommee, sondern die identifikation mit der aufgabe. DAS muß er glaubwürdig rüberbringen.
vielleicht, hoffentlich!, befördert das zweitligadasein ja ein bisele kontinuität.
obwohl ich's schon kommen sehe: wenn nicht alle spiele souverän gewonnen werden...