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Local Zero
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Grasdaggl
Wegenst der Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Schwebfliegen und diversen Vögeleien:

Ich kenne keine andere Pflanze, die ein derartig perfektes Biotop für oben aufgezähltes Gefleuch darstellt, wie ein Feuerdorn (gehört zu den Rosengewächsen). Wie haben so ein Teil vorm Küchenfenster (und unterm Schlafzimmer) stehen, mittlerweile fast vier Meter hoch, Durchmnesser locker fünf Meter. Das Teil ist quasi ganzjährig bevölkert. Momentan blüht er, ein Meer an kleinen weißen Blüten. Wenn man da gerade drunter steht (ich habe einen Tunnel reingeschnitten, damit man zur Waschküche kommt) brummt es, als ob ein Container Vibratoren aus Versehen angegangen ist: Pickepackevoll mit Pollen- und Nektarsammlern, besonders die dicken Hummeln fahren extrem auf den ab. Sind ja normalerweise Einzelgänger, aber hier findet man die gerade zu Hunderten. Weil das Ding aber auch extrem dicht und v.a. übel dornig ist (wenn man sich daran stößt, kriegt man an der Stelle für zwei/drei Tage eine kleine harte gelbe Pustel), ist es auch eine ideale Vogelschutzglocke. Da kommt garantiert keine Katze dran. Ich schlafe meistens bei geöffnetem Fenster und werde gerade jeden Morgen von dem pausenlosen Geschnatter geweckt, den ganze Großfamilien an Spatzen, Amseln und Meisen dort veranstalten. Wie die Italiener, laber, laber, laber, laber, laber. Luftlinie fünf Meter entfernt ist das ein enormer Schalldruck. Der lustigerweise schlagartig aussetzt. Habe aber noch nicht rausgekriegt, woran das liegt (Sonnenstand?). Und im Winter ist der Busch eine einzige Speisekammer für Vögel. Denn da hängen Tausende kleiner gelber Beeren dran, reicht in manchen Jahren bis in den Januar. Ich nenne das Teil immer scherzhaft "das wichtigste Gewächs hier in unserer Siedlung". Glaube, das ist es tatsächlich.

Ist zwar ein Neophyt, aber: Leute, pflanzt Feuerdorne!
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
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Grasdaggl
Aus meinem Indoor-Versuch, ausgesät im Dezember. Zwei rote Sorten (Del Gato und Purple Bumblebee) und zwei gelbe (Ivas Sweet White und Honeydrop):

Bild


Wenn ich ein Fazit ziehen müsste: Insgesamt enttäuschend, die Pflanzen selbst wuchsen zwar gut und üppig, brachten aber weniger Ertrag, als man erwarten durfte. Und auch geschmacklich wirft mich das alles nicht wirklich um. Keine Ahnung, ob das an der Sorte oder an meiner Methode liegt. Vielleicht brauchen sie doch echte Sonne. Oder zumindest UV-Strahlung, die hatten sie nur in der frühen Anzucht, bei der dortigen LED-Lampe kann ich UV-LED dazuschalten. Meine selbstgebauten LED-Lampen haben kein UV. Ivas SW schmeckt noch ganz gut, feine Süße, sind aber extrem empfindlich. Wenn man die von der Rispe zieht, platzt sie gern gleich mal. Zu weiche Schale. Aber das ist eh ein typisches Problem gelber Tomaten. Kriegt man offenbar nicht weggezüchtet.

Nächstes Tomaten-Experiment läuft aber bereits: Habe für diese Saison 30 verschiedene Sorten vorgezüchtet. Und fast alle kommen ins Freiland, nur zwei habe ich ins Gewächshaus gesetzt. Brauche den Platz dort für Gurken, Paprika, Luffa und Auberginen. Außerdem habe ich jeweils zwei Sorten Wassermelone und zwei Sorten Honigmelone vorgezogen, die pflanze ich auch ins GH und leite sie, wenn sie größer geworden sind, nach draußen.
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Grasdaggl
Geschätzter Wurf,

habe ich gemacht. Frieda Welten (im Februar ausgesät), steht jetzt brusthoch und könnte in den nächsten zwei Wochen erntereif sein. Und die liebe kleine Zuckererbse Norli braucht etwa noch einen Monat.

Mit den ehrerbietendsten Grüßen

Ihr Ernst Heinrich Philipp August Haeckel
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Grasdaggl
Heute meine ersten Himbeeren geerntet. Mitte März ausgepflanzt, dann alle zwei Wochen mal einen Eimer Wasser dran, weils doch arg dürrte. So unkompliziert wie Kartoffeln.
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Grasdaggl
Gekauft. Bei Lubera. Die haben eine ziemlich große Auswahl. Ich habe Herbsthimbeeren genommen, die sollen wneiger anfällig für Maden sein. Tipp: Spar Geld und kaufe keine mittelgroßen oder großen Pflanzen. Bringt keinen besonderen Vorteil verglichen mit den kleinen Pflanzen. Das sind zwar längere Alttriebe aus dem Vorjahr dran und an denen kommen auch tatsächlich jetzt schon ein bisschen Beeren, aber das allermeiste von diesem Altgehölz vergammelt, bevor sich da was tut. Die neuen Triebe wachsen bei den kleinen Pflanzen genau so schnell wie bei den mittleren und großen, ungefähr ein Meter in nur vier bis sechs Wochen. kann man quasi zugucken.
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Grasdaggl
Wonach schmecken die denn? Had die noch nie probiert. Akptiert die auch ein schattiges Plätzchen? Da die ja eher sauren Boden brauchen, müsste ich die in einem großen Topf mit extra Erde ziehen.
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Die Kirschen sind nachJahren der Missernte mal wieder sehr gut. Der Grund wird sein, dass nur sehr wenige auf dem Baum waren, die allermeisten sind vermutlich erfroren – und die wenigen hatten dann mehr Power zur Verfügung.

Hab sie meinem Vater mitgebracht, der sie dann an die Nachbarskinder verschenkt hat – für mich gab’s nix, hätte mir gleich welche wegnehmen sollen. What the hell, man.

Local Zero
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Grasdaggl
Wir hatten, wie in den letzten Jahren auch, den Baum voll. Dann hat er aber um den Monatswechsel rum angefangen, viele Kirschen abzuwerfen. Ich tippe mal aufs Wetter, erst ewig zu trocken, dann schweinekalt. Den Rest holen sich jetzt die Vögel. Die werden danach von meinem Kater geholt. Und der bringt sie dann mir. So schließt sich der biologisch-dynamische Kreis.
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Die Kirschen sind nachJahren der Missernte mal wieder sehr gut. Der Grund wird sein, dass nur sehr wenige auf dem Baum waren, die allermeisten sind vermutlich erfroren – und die wenigen hatten dann mehr Power zur Verfügung.

Hab sie meinem Vater mitgebracht, der sie dann an die Nachbarskinder verschenkt hat – für mich gab’s nix, hätte mir gleich welche wegnehmen sollen. What the hell, man.


Kirschen, mein Lieblingsobst.
Wann werden die in Indien, Südafrika und Australien angebaut.
Würde gerne mein ökologisches Gewissen betäuben, gäbe es sie das ganze Jahr über.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



Goofy
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Grasdaggl
Ob die weniger wiegen wie du kommt drauf an, wieviel du futterst.
Bedenke den Kern, ob der mit transportiert wird.

Und dann hau rein.
Bevor du aber Flugkirschen futterst - iss lieber mal en Äpfel - aus Neuseeland. Bedenke aber, ihn unfossil nach Hause zu transportieren. Wegen der Fußabdrücke :)



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