Goofy hat geschrieben:Die Beispiele Lewandowski, Didavi und Rüdiger - welche Schlüsse kann ich daraus ziehen für den Fall Werner?
Der Fall Lewandowski ist recht interessant, denn - ja - der hat sich auch in seiner letzten Saison für den BVB voll reingehängt. Allerdings hat er, wenn ich das richtig im Kopf habe, seit dem Pokalfinale 2012 kein Tor mehr gegen die Unaussprechlichen erzielt und ist im CL-Finale 2013 wie Falschgeld herumgelaufen. Zuvor hat er gegen Real bekanntlich viermal in einem Spiel getroffen. Da kann jetzt jeder seine Meinung drüber haben, das kann natürlich auch alles nur Zufall sein, ich bin jedoch der Ansicht, dass er damit nicht mehr die volle Leistung für seinen damaligen Club gebracht hat, weil er sich gegen seinen zukünftigen Club zurückgehalten hat - ob nun bewusst oder unbewusst, ist letztlich egal.
Und bei Didavi würde ich auch gerne wissen, wieso er seit dem Wolfsburg-Spiel der Hinrunde, wo er wohl für seinen neuen Vertrag groß aufgespielt hat, kaum mehr in die Zweikämpfe gekommen ist und auch sonst in der Regel den Egoshooter gegeben hat? Nichtsdestotrotz hat er natürlich eminent wichtige Tore erzielt und vorbereitet, aber eben v. a. in der Hinrunde. Bevor für ihn entschieden war, dass und wohin er wechselt.
Und Rüdiger hat sich gleich verletzt, nachdem der Wechsel nach Wolfsburg geplatzt war und er zum Training bei VfB antreten sollte. Zufall? Oder versteckte/verdeckte Absicht? Oder Ausdruck seiner Lustlosigkeit, weiterhin beim VfB zu spielen?
Klar, kein Verein sollte sich erpressen lassen, einen Spieler abzugeben. Aber ist ein wechselwilliger und bleibeunwilliger Spieler wirklich in der Lage, seine volle Leistung für einen Verein zu geben, bei dem er nicht mehr spielen will?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.
- Charles Maurice de Talleyrand -