13592 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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Spielgerät
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Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:"stabile Demokratie" gibt's des irgendwo?
Die Gewissheiten gehen mir abhanden.

Wir haben noch keine Massenarbeitslosigkeit, wir haben noch einen einen Sozialstaat, wir befinden uns nicht in einem "wirklichen Krieg", es verhungert niemand und trotzdem steht die AFD bei 30 % und die Parteien der Mitte schrumpfen kontinuierlich.

Was wäre in Polen oder Ungarn gewesen, wenn die Rechten nicht vielleicht gerade noch rechtzeitig abgewählt worden wären.
Wie geht es in den USA weiter ???

Einmal an der Macht, gibt es ausreichend Stellschrauben um Demokratien auszuhöhlen. Wie weit wollen die gehen?
Ich denke DIE wollen sehr weit gehen und werden alle Mittel einsetzen und auch nicht müde werden. Ein dauerhafter Angriff - nicht nur auf Zeit


Jede Demokratie ist verwundbar.
Meine Aussage bezog sich auf Brunos Vergleich mit 1933.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

RedBlues
Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:"stabile Demokratie" gibt's des irgendwo?
Die Gewissheiten gehen mir abhanden.

Wir haben noch keine Massenarbeitslosigkeit, wir haben noch einen einen Sozialstaat, wir befinden uns nicht in einem "wirklichen Krieg", es verhungert niemand und trotzdem steht die AFD bei 30 % und die Parteien der Mitte schrumpfen kontinuierlich.

Was wäre in Polen oder Ungarn gewesen, wenn die Rechten nicht vielleicht gerade noch rechtzeitig abgewählt worden wären.
Wie geht es in den USA weiter ???

Einmal an der Macht, gibt es ausreichend Stellschrauben um Demokratien auszuhöhlen. Wie weit wollen die gehen?
Ich denke DIE wollen sehr weit gehen und werden alle Mittel einsetzen und auch nicht müde werden. Ein dauerhafter Angriff - nicht nur auf Zeit


Das sehe ich leider auch so

pauljose
Granadaseggl
Sollte die CDU auch die nächsten Wahlen im Osten und Berlin versiffen, war es das mit der "Friedrich :"Ich kann es besser !" Kurzepoche

Die verlockenden Fleischtöpfe des Politbetriebs sind lukrativer als Loyalität.

Er wird gesägt!
Zuletzt geändert von pauljose am 7. September 2026 22:49, insgesamt 1-mal geändert.

Auswurf
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Grasdaggl
Jede Demokratie ist verwundbar.
Meine Aussage bezog sich auf Brunos Vergleich mit 1933.

Okay
trotzdem hat es was von"den Donald zweimal wählen"

im "harmlosesten" Fall, ist es Gedankenlosigkeit, nach dem Motto " ach die wollen ja niemanden vergasen".
"unterm Adolf, war nicht alles schlecht"
" in der DDR babla..."
das ist doch keine Musik

letzterschwob
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Granadaseggl
pauljose hat geschrieben:Sollte die CDU auch die nächsten Wahlen im Osten und Berlin versiffen, war es das mit der "Friedrich :"Ich kann es besser !" Kurzepoche

Die verlockenden Fleischtöpfe des Politbetriebs sind lukrativer als Loyalität.

Er wird gesägt!


In MeckPomm landen die eher unter 5 als über 10. Nur Berin ist noch ein Restrisiko, weil sie da aus Angst vor der Linkspartei gewählt werden.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.





Local Zero
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Grasdaggl
Zuletzt ergeht Lüth* sich sogar in Gewaltfantasien. Lisa Licentia fragt ihn: "Vor allem klingt das so, als ob es in deinem Interesse wäre, dass noch mehr Migranten kommen?" Darauf Lüth: "Ja. Weil dann geht es der AfD besser. Wir können die nachher immer noch alle erschießen. Das ist überhaupt kein Thema. Oder vergasen, oder wie du willst. Mir egal!"

*Christian Lüth ist ehemaliger Pressesprecher der AfD

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... on/seite-2
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Auswurf
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Grasdaggl
Was Zero sagt und selbstverständlich gehört das zu den Standard Aussagen, die AFD Wähler nutzen, weil sie sich selbst nicht als Nazis begreifen. Die sind in Teilen so dermaßen ungebildet, dass ein Nazi zu sein 1zu1 mit dem gleichgesetzt wird, was zwischen 33 und 45 sich zutrug.

Vielleicht sind auch sehr viele keine Nazis, sondern einfach Menschen, die sich an alles dranhängen, von dem sie sich persönliche Vorteile versprechen und alles geifernd beklatschen, dass sich gegen das wendet, was ihnen 1% befremdlich erscheint.
Für die bietet alles neue keine Möglichkeiten, sondern bedroht nur das eigene Weltbild.
Geb ihnen die Vorstadt, den Rasenmäher, das Festzelt, die Kohle und verschone sie mit Fragen, wer das bezahlt. Woher die Rohstoffe kommen, wer darunter leidet, mit Kriegen irgendwo, mit allem, was sie irgendwie belästigt in ihrer selbstgewählten Blindheit. Gas aus Russland - kein Problem.Man kann ein gutes Leben haben, aber darauf gibt es weder einen Anspruch, noch ist dieser eine Selbstverständlichkeit.
Was ist ein gutes Leben ? Darf es auf Kosten des Planeten gehen, darf es auf Kosten anderer Länder gehen? Wieviel Ego gönnt man sich? Ja, das muss man auch die Milliardäre fragen. Vielleicht zu allererst
das ist doch keine Musik

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Ohne etwas schönreden zu wollen, denke ich schon, dass Sachsen-Anhalt im Vergleich der Bundesländer ein Sonderfall ist.


Sehe ich ähnlich, dass dieser Fokus auf eine Wahl in einem Bundesland mit der bundesweiten Bedeutung knapp über dem Saarland hanebüchene Auswüchse annimmt; teilweise bis hin zu Forderungen die internationalen Beziehungen zu überdenken, was zur Hölle...
Dabei hätte noch vor zwei Wochen kaum einer die Regierungskoalition dort benennen können, geschweige denn den Namen des Ministerpräsidenten.

Niedrigstes mittleres Lohnniveau bei Vollzeitbeschäftigten (3.363 €),
Zweithöchste Armutsquote (hinter Bremen),
Arbeitslosigkeit zuletzt bei 8,1% (Bundesdurchschnitt 6,4%),
Höchste Quote an Schulabbrechern (ca. 10%),
Schrumpfende Bevölkerungszahl. In weniger als 10 Jahren könnte die Bevölkerung unter die Zwei-Millionen-Grenze fallen.


Die rein wirtschaftliche Komponente erscheint mir leider zu knapp, um dieses Debakel zu erklären. Hab da noch das Zitat eines Ökonomen der Uni Halle(?) im Kopf, der sinngemäß meinte, man habe im Vergleich zu vor 25 Jahren nahezu Vollbeschäftigung. Damals über 25% Arbeitslosigkeit, aber genau die Ära in die man zurück wolle.
O-Töne von afd-Wählern lassen dagegen einen anderen Schluss zu:
Doitschland den Doitschen...

RedBlues
Halbdaggl
Nachdem ich ein bisschen durch die politische Geschichte Sachsen-Anhalts gelesen habe...

1998 hat die DVU, die deutsche Volksunion, ihr Rekordergebnis mit 12, 9% geholt

Weil S-A in der DDR das industrielle Zentrum war, hatte man dort überdurchschnittlich viele Fremdarbeiter


Zum Thema
Natürlich ist Sachsen Anhalt ein kleines Bundesland, und man kann die Entwicklung dort nicht einfach auf den Rest des Landes übertragen, aber ich finde man spürt auch bei uns in der Region Stuttgart, dass sich etwas verändert. Erst am Wochenende habe ich von jemand auf der Straße gehört, "man darf das ja nicht sagen, aber die die den ganzen Tag am Kaffee trinken sind...".... "es ist nicht mehr wie es einmal war"... "aber sagen darf es nicht"

Die afd mag in Sachsen Anhalt wesentlich stärker sein als in anderen Bundesländern, aber die Tendenz geht überall nach oben. Bei der letzten Bundestagswahl hat sie immerhin über 18% in Baden Württemberg erreicht.

Und es ist einfach problematisch für eine Demokratie, wenn 1/5 der Bevölkerung bereit ist, die Stimme bei einer Wahl einer Partei zu geben, die so öffentlich gegen die Demokratie ist

Auswurf
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Grasdaggl
unzweifelhaft ist das Stadt Land Gefälle dort noch prägender, als in den meisten Regionen des alten Westens.

Die Kinder sind weg, die Frauen sind weg, die Läden sind weg, die Straßen sind leer.

Das schöne Nest, wo mein Vater herkam, war ganz früher geprägt von Großgrundbesitzern bzw Staatsbesitzen,
mit jeweils 500Hektar.

Der Herr Baron und der Oberamtmann waren die Chefs, denen man auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war.
Kein freies Denken, kein freies Wirken,.keine Perspektive, die über den den ewig gleichen Horizont hinauswies.

Dann die Diktaturen.

Der Anspruch an den Staat umfasst allzeit gesichertes Auskommen und Perspektive, im Sinne von, dass alles so zubleiben hat, wie es das Familienalbum seit 18Hundert Schießmichtot vorgaukelt.
Es gibt keine Angst vor einem totalitären Staat, es gibt nur die Angst vor einer unsicheren Zukunft und den Frust der Gegenwart
das ist doch keine Musik


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:unzweifelhaft ist das Stadt Land Gefälle dort noch prägender, als in den meisten Regionen des alten Westens.

Die Kinder sind weg, die Frauen sind weg, die Läden sind weg, die Straßen sind leer.

Das schöne Nest, wo mein Vater herkam, war ganz früher geprägt von Großgrundbesitzern bzw Staatsbesitzen,
mit jeweils 500Hektar.

Der Herr Baron und der Oberamtmann waren die Chefs, denen man auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war.
Kein freies Denken, kein freies Wirken,.keine Perspektive, die über den den ewig gleichen Horizont hinauswies.

Dann die Diktaturen.

Der Anspruch an den Staat umfasst allzeit gesichertes Auskommen und Perspektive, im Sinne von, dass alles so zubleiben hat, wie es das Familienalbum seit 18Hundert Schießmichtot vorgaukelt.
Es gibt keine Angst vor einem totalitären Staat, es gibt nur die Angst vor einer unsicheren Zukunft und den Frust der Gegenwart


Bismarck wird ja zwangsläufig immer den Preußen zugeordnet. Aber er war ein sachsen-anhaltischer Junker. Angehöriger der Kaste, die Deutschland in WW I getrieben hat.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Local Zero
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Grasdaggl
Wer sich über den Zustand unserer Demokratie beklagt, muss über demokratische Prozesse - Meinungsbildung, Willensbildung, Organisationskommunikation, interne Auswahlverfahren - in Parteien und über deren Verständnis von politischer Kultur reden. Warum schafft es diese oder jene Person in Spitzenämter, wird auf Parteitagen für Spitzenkandidaturen nominiert, obwohl bereits zu diesem Zeitpunkt (also noch bevor sie in ein Amt gewählt wird) erkennbar ist, dass sie Defizite bezüglich Performanz und/oder Glaubwürdigkeit haben wird? Warum wird nicht die manchmal vorhandene bessere Alternative nominiert? Spontan aus dem Bauch heraus fallen mir da aus der jüngeren Vergangenheit die Namen (Liste seeeehr unvollständig)

Baerbock
Graf
Scholz
Lambrecht
Spahn
Amthor
Merz
Lindner
Kubicki
Wagenknecht
Demirel
Pantisano

Bei der AfD hat das Ganze dann nochmal eine ganz andere Tonalität und Intensität. Wer sich mal ein bisschen mit der NSDAP-Geschichtre befasst hat, wird die Ähnlichkeiten erkennen. Das hat auch nichts mit der Frage zu tun, ob die AfD nun eine NSDAP 2.0 ist. Die AfD-Parteigeschichte ist stellenweise eine Kriminalgeschichte.

Warum geben Wähler und Wählerinnen solchen Kandidaten trotzdem ihre Stimme? Gedankenspiel: Wenn Kandidaten anderer Parteien Verurteilungen, Anklagen, Verdachtsmomente, laufende staatsanwaltliche Ermittlungen in ihrer Vitsa stehen hätten - wie dächten die AfD-Wähler über diese Kandidaten? Dass sie solchen Früchtchen trotz dieser bekannten Fakten ihre Stimme geben, spricht Bände. Die scheißen auf Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und die damit verknüpften Benefits. Kann man machen, aber dann sollte man sie auch ernst nehmen. Und entsprechend behandeln. Verständnis und Toleranz gehören nicht dazu.

Hier mal eine Liste neuer AfD-MdL-SA:

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https://xcancel.com/Jakob_D04/status/20 ... 19216236#m
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Tamasi
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Allmachtsbachel
RedBlues hat geschrieben:"man darf das ja nicht sagen, aber die die den ganzen Tag am Kaffee trinken sind..."

Wieso geht‘s denn jetzt uns vom Prenzlauer Berg?!!! :evil:

In einem anderen Stadtteil war ich mal mit einem Mädel aus S-A zusammen. Erst als sie mir wirklich vertraut hat, hat sie‘s gestanden: „Mein Bruder ist ein Nazi.“

Heute sicher ganz normal.



Local Zero
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:unzweifelhaft ist das Stadt Land Gefälle dort noch prägender, als in den meisten Regionen des alten Westens.

Die Kinder sind weg, die Frauen sind weg, die Läden sind weg, die Straßen sind leer.

Das schöne Nest, wo mein Vater herkam, war ganz früher geprägt von Großgrundbesitzern bzw Staatsbesitzen,
mit jeweils 500Hektar.

Der Herr Baron und der Oberamtmann waren die Chefs, denen man auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war.
Kein freies Denken, kein freies Wirken,.keine Perspektive, die über den den ewig gleichen Horizont hinauswies.

Dann die Diktaturen.

Der Anspruch an den Staat umfasst allzeit gesichertes Auskommen und Perspektive, im Sinne von, dass alles so zubleiben hat, wie es das Familienalbum seit 18Hundert Schießmichtot vorgaukelt.
Es gibt keine Angst vor einem totalitären Staat, es gibt nur die Angst vor einer unsicheren Zukunft und den Frust der Gegenwart


Bismarck wird ja zwangsläufig immer den Preußen zugeordnet. Aber er war ein sachsen-anhaltischer Junker. Angehöriger der Kaste, die Deutschland in WW I getrieben hat.

Achtung, dünnes Eis! 8)

Der Erfinder des Heringsbrötchens kam aus Schleswig-Holstein. Dort feierte die NSDAP früher als anderswo große Erfolge. Siehe "Muster-Gau" Neumünster.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Local Zero
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Grasdaggl
Selber pulen. Nur was für Trum Menschen mit kleinen Händen.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."