Tamasi hat geschrieben:Ein bisserl Händel aber auch...
Il trionfo del Tempo e del Disinganno ("Der Triumph der Zeit und der Desillusionierung")
Aus Wikipedia (mit Anmerkungen von mir):
Im Ablauf geht es weniger um eine erzählte Geschichte oder Handlung der vier Personen oder Allegorien, sondern um eine Streitfrage: Sollte die junge „Schönheit“ sich ganz dem „Vergnügen“ hingeben (
"Will nicht spar'n, will nicht vernünftig sein, Tank nur das gute Super rein") oder sich schon früh, ermahnt von der „Zeit“ und der „Wahrheit“ (wörtlich: Ent-Täuschung), auf ihre Vergänglichkeit und wahre Werte besinnen (
"Üb´immer Treu und Reeeedlichkeit, bis an Dein küüüüühles Graaaab")? Als die Schönheit dem Vergnügen Treue schwört, weiß sie dennoch schon um ihre Vergänglichkeit und die Macht der Zeit, die jeder Blick in den „getreuen Spiegel“ offenbart. Die Zeit und die Wahrheit haben daher mit ihren Hinweisen auf den Lebenszyklus der Menschen und den Inhalt ihrer Gräber leichtes Spiel. Die Schönheit weist bald die Täuschungen des Vergnügens zurück, trennt sich von sinnlichen Freuden und bekehrt sich zum wahren Vergnügen der Einsicht in die himmlischen Wahrheiten, wo die Tränen der Gerechten zu Perlen werden. Sie beschließt daher, den Rest ihres Lebens in einer Einsiedelei oder einem Kloster zu verbringen (
Autarkie).
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."