Wird sich bald herausstellen, oder auch nicht. Und wenn ein Sportdirektor tatsächlich unterhalb der Führungsebene arbeiten soll, dann soll es eben so sein – ich wüsste aber gern, wer im Verein die Richtung vorgeben soll. Es fehlt die Aussicht auf einen Regisseur, einen Vereinsmanager.
Aktuell sieht man mal wieder einen Kurswechsel, anscheinend aus Ratlosigkeit: Robin Dutt wurde demonstrativ als starker Mann eingesetzt, als One-Man-Show, die die One-Man-Shows beenden soll. Hat nicht funktioniert, und jetzt wird ein “Teamplayer” gesucht. Kein Wunder, dass noch niemand da ist: wer möchte den Sündenbock spielen, ohne die entsprechenden Gestaltungsmöglichkeiten zu haben?
Kein neues Problem. Die Entscheider üben das als Hobby aus und müssen im Ernstfall auch nicht auf schmerzhafte Weise Verantwortung übernehmen, sondern höchstens ihren Sitz im Aufsichtsrat abgeben.