Russische Hooligans, glaubt Sergei Medwedew, Professor an der Wirtschaftshochschule von Moskau, sähen sich als Vertreter ihres Landes - und fechten dessen Konflikte und Ambitionen auf Fanbasis aus. Ihre Haltung sei: "Wir werden zwar die Meisterschaft nicht gewinnen, aber zumindest können wir zeigen, wie tapfer wir sind, ein paar Leute zusammenschlagen und dafür sorgen, dass die ganze Welt über uns redet".
Ihre Motivation sei ultranationalistisch, der russische Staat kontrolliere und verhindere ihre Reisen zudem nicht. Im Gegenteil, mitunter könnten sie sich in ihrem zur Gewalt neigendem Nationalismus sogar bestärkt fühlen - wie Igor Lebedew, Vizepräsident des Parlamentes und des russischen Fußballverbandes soeben demonstrierte: Der fand, die Hooligans hätten ihre Sache "gut gemacht".
Spiegel etc.
Punktabzug, oder lieber gleich nach Hause schicken. Und die Erklärung, was die zu einer Ausrichtung einer WM berechtigen soll, steht immer noch aus.