19163 Beiträge

CoachingZone
Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Das ist ein interessanter Punkt, weil man hört, dass es beim VfB auch auf unteren Ebenen einige Leute geben soll, die sich mit Änderungen schwertun und allergisch auf frische Luft reagiert haben. Die hocken anscheinend lieber in ihrem ollen Mief und machen jedem das Leben schwer, der ein bisschen lüften möchte.

Solche gehören vor die Tür gesetzt, anstatt allen die Essenmärkle wegzunehmen, weil die Spieler das Tor nicht treffen. Eine Sekretärin für die Leistungen auf dem Platz oder für die Schlafmützigkeit ihrer Kollegen zu bestrafen, hat nichts mit Leistungskultur zu tun, ganz im Gegenteil.


Hier spricht doch keiner davon, dass irgendjemand bestraft werden soll, oder? Die Einsparungen auf allen Ebenen sind doch nur die Konsequenz daraus, dass eben die Einnahmen durch den Abstieg enorm wegbrechen.

Leider ist es in der Regel am schwierigsten, genau die Leute zu entlassen, die es sich bequem gemacht haben und sich den Neuerungen, z.B. der Forderung nach mehr Leistung oder mehr Engagement verschließen. Diese Leute sind oft schon sehr lange dabei, und da sie Veränderungen eher fürchten, sind sie oftmals die letzten, die freiwillig gehen. Zudem das deutsche Kündigungsgesetz ja die Kündigung aufgrund zu geringer Leistung nicht erlaubt.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


de mappes
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Spamferkel
Nice Weather hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:Wenn Leistungskultur in den Verein soll, muss es auf alken Ebenen so laufen. Wer Essensgeld behalten will, muss zum BOSCH und nicht zu einem Sportverein


Das ist ein interessanter Punkt, weil man hört, dass es beim VfB auch auf unteren Ebenen einige Leute geben soll, die sich mit Änderungen schwertun und allergisch auf frische Luft reagiert haben. Die hocken anscheinend lieber in ihrem ollen Mief und machen jedem das Leben schwer, der ein bisschen lüften möchte.


Wo hört man das denn?
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
RedBlues hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Richtig, ausserdem hab ich zweifel dass man in der 2. liga wesentlich weniger mitarbeiter braucht.


Andere Vereine in der zweiten Liga kommen mit deutlich weniger Personalkosten aus.


Andere waren auch keine 40 Jahre am Stück in der 1. Liga

Und nur weil andere alles billiger machen müssen wir nicht gleich folgen


Bitte jetzt nicht bockig werden...es ist doch eindeutig, dass auch in den unteren Bereichen gespart werden muss
Don't criticize what you can't understand

zeugwart
Granadaseggl
Das ist ein interessanter Punkt, weil man hört, dass es beim VfB auch auf unteren Ebenen einige Leute geben soll, die sich mit Änderungen schwertun und allergisch auf frische Luft reagiert haben. Die hocken anscheinend lieber in ihrem ollen Mief und machen jedem das Leben schwer, der ein bisschen lüften möchte.

und diese leute muss man schlicht rausschmeissen, völlig unabhängig von der ligazugehörigkeit

Solche gehören vor die Tür gesetzt, anstatt allen die Essenmärkle wegzunehmen, weil die Spieler das Tor nicht treffen. Eine Sekretärin für die Leistungen auf dem Platz oder für die Schlafmützigkeit ihrer Kollegen zu bestrafen, hat nichts mit Leistungskultur zu tun, ganz im Gegenteil.

eben! diese essensmarken sind reine symbolik. wieviel bringen die essensmarken und weihnachtsgelder bei sagen wir mal 100 angestellten? 300 k? 400 k? ich habe nix dagegen, wenn ein konzern gewinnbeteiligungen streicht, wenn es keine gewinne gab und diese kein fester bestandteil des gehalts ist, sondern nur gern genommenes gewohnheitsrecht. aber wenn die normalos für das versagen der hochbezahlten elite büßen muss, sorgt das für gräben, die kein schwein brauchen kann aktuell.

RedBlues
Halbdaggl
@ mappes,

Steig mal von deinem Pferd ab, ...

Um was es mir geht ist einfach, dass alle Einsparungen beim Personal der Geschäftsstelle und der Verwaltung weniger Einsparen werden wie das was man an neuen Personalkosten durch Kaderplaner, Kaderplanermanager, Kaderplaner-Aufsichtsrat-Kommunikator generiert. Dazu die ganzen angefallenen Abfindungen an Trainer, Manager.

Es hat auvh nicht mit Leistungsgesellschaft zu tun, wenn man dem Buchhalter Gehalt streicht, der Sekretärin das Urlaubsgeld streicht, oder am Empfang das Essengeld streicht.
Leistung muss von der Führungsebene vorgelebt werden, Leistungskultur funktioniert nur Top-Down. Bei uns versagt da aber seit Jahren konsequent die gesamte Führungsebene.

Wenn man dann mit der Argumentation um die Ecke kommt, dass es viele Mitarbeiter gibt die seit jahren sich mit Veränderungen schwer tun und nur Dienst nach Vorschrift machen, dann sollte man sehen dass jetzt diejenigen den Verein verlassen müssen die Zeitverträge haben oder in der Probezeit waren. Also alles Leute die noch nicht lange dabei sind.

Deshalb weiterhin mein Fazit, man spart mal wieder an der falschen Stelle. Und viel schlimmer, es wird die gleiche Logik angewand die uns in die 2. Liga geführt hat. Wir reagieren auf sinkende Einnahmen mit der Reduzierung der Personalkosten.

Ergänzung, wäre der Lude auf Mallorca nicht in Panik geraten, hätte man Dutt nicht die Abfindung zahlen müssen und den normalen Mitarbeitern nichg ans Gehalt gehen müssen, und man hätte sogar noch einen Sportdirektor.

Manolo
Grasdaggl
mag nervig sein, aber ich reit da weiter drauf rum.

ihr bezieht euch (scheinbar) alle auf einen zeitungsartikel in dem grausamkeiten aufgezählt werden, aber nichts davon steht, wen genau diese treffen und vor allem wieviele. kann also durchaus sein, dass hier aus einer mücke ein elefant gemacht wird.

wenn dann hitz, kaderplaner oder abfindungen dagegen gestellt werden, ist es nur noch lächerlich. denn zumindest die mehrheit der fans ist froh, dass hitz und die kaderplaner (was der verdienen soll stand mW auch nirgends) da ist und die leute vor die tür gesetzt wurden (wer da eine wie hohe abfindung bekommt stand mW auch nirgends).

und noch eins: wenn ich als arbeitnehmer bei einem in schieflage geratenen unternehmen einen befristeten vertrag unterschreibe, ist es eben so, dass wenn dieses unternehmen dann ganz kippt, dieser vertrag nicht verlängert wird. wundern kann man sich darüber eigentlich nicht. über das streichen von freiwillig bezahlten leistungen ebenfalls nicht.
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RedBlues
Halbdaggl
Manolo hat geschrieben:mag nervig sein, aber ich reit da weiter drauf rum.

ihr bezieht euch (scheinbar) alle auf einen zeitungsartikel in dem grausamkeiten aufgezählt werden, aber nichts davon steht, wen genau diese treffen und vor allem wieviele. kann also durchaus sein, dass hier aus einer mücke ein elefant gemacht wird.

wenn dann hitz, kaderplaner oder abfindungen dagegen gestellt werden, ist es nur noch lächerlich. denn zumindest die mehrheit der fans ist froh, dass hitz und die kaderplaner (was der verdienen soll stand mW auch nirgends) da ist und die leute vor die tür gesetzt wurden (wer da eine wie hohe abfindung bekommt stand mW auch nirgends).

und noch eins: wenn ich als arbeitnehmer bei einem in schieflage geratenen unternehmen einen befristeten vertrag unterschreibe, ist es eben so, dass wenn dieses unternehmen dann ganz kippt, dieser vertrag nicht verlängert wird. wundern kann man sich darüber eigentlich nicht. über das streichen von freiwillig bezahlten leistungen ebenfalls nicht.


@ manolo

Alles richtig, nur 2 Punkte
- als betroffener Mitarbeiter wirst DU die Vergrößerung der sportlichen Abteilung bei gleichzeitiger Reduktion deiner eigenen Einnahmen aufh nicht positiv sehen und garantiert nicht mehr motiviert sein

- der VfB ist ein Verein, schon nach BGB ist er kein Wirtschaftsunternehmen. Deshalb erwarte ich von einem Verein auch Lösungen die nicht ausschließlich den Maximen von Daimler und dem kleinen Managerhandbuch entsprechen.

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Ist halt nur schwer zu vermitteln wenn eine kleine Minderheit ein Mördergehalt OHNE jeden Leistungsanreiz kassiert (damit meine ich das Grundgehalt ohne Punktprämie etc.).
Wer den Laden von Schönwettermanagern wie Hundt 10 Jahre faktisch leiten lässt, der auch nur Rausschmiss als Sanierungsmethode kennt. Mzss halt damit leben, dass viele Fans da ziemlich hellhörig und empfindlich sind.

...stört bei dem Saustall beim VfB gar nicht....

....auch wenns vermutlich in der Tat um Einzelfälle geht...

Manolo
Grasdaggl
Red:
zu 1:
auch x-mal geschrieben. als betroffener ist es natürlich immer bitter, wenn man leistungen verliert oder noch schlimmer ein vertrag nicht verlängert wird. als außenstehender (aber vielleicht auch als mitdenkender mitarbeiter) kann man das ganze aber durchaus weniger emotional betrachten. und froh sein, wenn sportliche kompetenz in den verein kommt. denn nur über den sport kann es aufwärts gehen und arbeitsplätze gesichert werden.

zu2:
nach den maixmen von daimler wäre der kahlschlag wohl größer. auch eine behauptung, weil ich auch nicht weiß, weiviel nun wie stark betroffen sind, aber auch nicht weiter hergeholt als deine these

trampel:
sollen wir jetzt auch noch anfangen darüber zu diskutieren, dass fußballer generell übermäßig viel bezahlt bekommen, wo doch die krankenschswester mehr leistet und mehr verdienen müsste? denke so eine grundsatzdiskussion können wir uns sparen. zumal ganz erhlich, wer damit ein großes problem hat, muss eben künftig kreisligakickern zujubeln und dem profisport den rücken kehren.
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Herrenberger
Seggele
Es geht doch überhaupt nicht um Essensmarken oder um den Abbau von Arbeitsplätzen (Nichtverlängerung von Zeitverträgen etc.). Dass das kommt konnte sich doch jeder Mitarbeiter, selbst bei geringster Fantasie, ausmahlen.

Aber manche trifft es halt mehr, andere weniger, weil dort freiwillig.
RedBlues (sie oben) fasst es gut zusammen: "Leistungskultur funktioniert nur Top-Down".
Und das ist das eigentliche Problem beim VfB! Es gibt zu viele, deren Leistung zumindest fragwürdig ist.

zu Entlassungen:
Wahler hatte doch schon damit angefangen, vor allem die Verwaltung umzukrempeln. Aber der Prozess wurde nicht zu Ende geführt. Ich vermute, weil es auch zu Entlassungen geführt hätte, über deren Umfang man nur spekulieren kann. Ich denke dabei nicht an diejenigen, die den "unteren Rängen" zugerechnet werden (Buchhalter etc)


RedBlues
Halbdaggl
Manolo hat geschrieben:
"Leistungskultur funktioniert nur Top-Down".


und wer vom "top" ist noch da und nicht entlassen worden? ruf hat man bps. sogar schon vor dem abstieg kalt gestellt.

Aus eigener Erfahrung, nur weil der Chef neu ist, wird es noch lange nicht besser mit der Leistungskultur, auch Top passt sich gerne und schnell der bestehenden Kultur der bequemlichkeit an.

CoachingZone
Halbdaggl
Wenn sie beim VfB in der Zukunft wirklich nach der Maxime "Frage nicht, was der VfB für dich tun kann, sondern was du für den VfB tun kannst" handeln, die sie vor einem Jahr ausgerufen haben und die Schäfer ja neulich auch in einem Interview herausgestrichen hat ("Wer nicht zu 100 Prozent zum VfB steht, hat keine Daseinsberechtigung"), dann habe ich kein Problem mit der Kürzung von freiwilligen Leistungen. Es muss nun mal viel Geld eingespart werden. Und wie schon gesagt: Kleinvieh macht auch Mist.

Was in der Vergangenheit war, war. Es hilft nicht, ständig mit der Vergangenheit aufzurechnen, wenn eine neue Kultur eingeführt werden soll.

Dutt hat damit angefangen und vorgelebt, sich mit aller Kraft für den Verein einzusetzen. Er hat eine Reihe von Spielern verpflichtet, die genau das auch vorleben (Die, Großkreutz, Langerak) oder denen das nachgesagt wird (Zimmer). Die Verpflichtungen von Luhukay und Terodde setzen das wohl fort, wie man so hört.

Mir ist lieber, dass der Sport im Mittelpunkt steht, und dass an der Qualität des sportlichen Überbaus nicht gespart wird. Ich sehe durchaus Bedarf für gute Kaderplaner und für gute Trainer, wenn der Verein in Zukunft wieder eine bessere Rolle spielen soll.

Alle haben davon profitiert, dass der Verein über 40 Jahre in der Bundesliga gespielt hat, auch die Sekretärin oder der Platzwart. Sie haben nicht die falschen Entscheidungen getroffen, die zum Abstieg geführt haben. Aber sie werden (wenn wir mal ehrlich sind) auch nicht Wesentliches zum Aufstieg beitragen. Deshalb ist es doch nur natürlich, dass, soweit möglich, an genau diesem Personal gespart wird.

Keiner von uns weiß, auf welche Weise die Kürzungen in der Betriebsversammlung kommuniziert worden sind. Keiner von uns weiß, warum das Betriebsklima (angeblich) so schlecht ist. Es wird immer Leute geben, die mit irgendwas unzufrieden sind und die sich beschweren (und deswegen gern gesehene Zeugen in den Medien sind). Die können sich doch jederzeit gerne einen neuen Arbeitsplatz suchen, wenn es ihnen nicht passt. Es wird wirklich Zeit, dass sich alle Mitarbeiter fragen, was sie für ihren Arbeitgeber tun können und nicht umgekehrt. Und "Verein" hin oder her, der VfB ist ein millionenschweres Mitglied im mit Geld zugeschütteten Unterhaltungsgewerbe, da kann mir keiner kommen, dass da nicht jeder auch im Geldbeutel profitiert, der eine mehr, der andere weniger, je nach Bedeutung.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Manolo
Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:
"Leistungskultur funktioniert nur Top-Down".


und wer vom "top" ist noch da und nicht entlassen worden? ruf hat man bps. sogar schon vor dem abstieg kalt gestellt.

Aus eigener Erfahrung, nur weil der Chef neu ist, wird es noch lange nicht besser mit der Leistungskultur, auch Top passt sich gerne und schnell der bestehenden Kultur der bequemlichkeit an.


aber (fast) alle "Top" wurden gefeuert also deren "leistung" durchaus gewürdigt. und bei den spielern hat man verträge ebenfalls nicht verlängert.
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Auswurf
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Grasdaggl
cz
alle mitarbeiter können also gehen, wenn es ihnen nicht passt..
freiwillige sonderzahlen orientieren sich zb oft an der dauer der betriebszugehörigkeit.
Da fängt man gerne mal bei null an, wenn man wechselt.
Manche mögen vielleicht auch ihre arbeitsplatz und die kollegen, mit denen sie es täglich zu tun haben.

Du erwartest von hausmeistern, sekretärinnen etc. die volle identifikation
und zitiertst pathetisch kennedy um dann wieder auf die zwänge hinzuweisen, denen ein wirtschaftsunternehmen unterliegt.

Entweder wir sind ein verein und es gelten andere regeln,
oder aber man kann sich den pathos komplett sparen.
Früher gab's mal ne verbundenheit zu firmen,
das war aber zu zeiten, als auch unternehmer ne verantwortlichkeit für ihre mitarbeiter empfanden
und sich die loyalität verdient hatten

die einsparungen über die wir hier reden, wären easy erreichbar,
wenn jeder von den topverdienern auf 10k im jahr verzichtet
und denen würde dies keinerlei schmerz von bedeutung zufügen
das ist doch keine Musik


Manolo
Grasdaggl
Natürlich kann man sich den vereinspathos sparen. Auch von Seiten der Fans. Oder verteilen die nicht auch ihre "liebe" nach leistungskriterien. Dann Welcome back niederstrecker und kein Wort mehr gegen stallgeruch als einstellungskriterium.
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Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Manolo: jetzt lies mein posting nochmal in Ruhe und dann streichste bei Dir den ganzen Absatz an mich.
Mir ist wurscht was Fussballer verdienen solange ihr Nutzen grösser als das Gehalt ist.....es geht um die AUSSENWIRKUNG beim Fan....beim Kunden quasi.

Beim VfB dürfte BEIDES schwer im Argen liegen.

CoachingZone
Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:cz
alle mitarbeiter können also gehen, wenn es ihnen nicht passt..
freiwillige sonderzahlen orientieren sich zb oft an der dauer der betriebszugehörigkeit.
Da fängt man gerne mal bei null an, wenn man wechselt.
Manche mögen vielleicht auch ihre arbeitsplatz und die kollegen, mit denen sie es täglich zu tun haben.


Yep. So ist es. Das ist der Preis für den Abstieg.

Auswurf hat geschrieben:Du erwartest von hausmeistern, sekretärinnen etc. die volle identifikation
und zitiertst pathetisch kennedy um dann wieder auf die zwänge hinzuweisen, denen ein wirtschaftsunternehmen unterliegt.


Yep. Ich erwarte von jedem, der irgendwo arbeitet, den hundertprozentigen Einsatz für den Arbeitgeber und auch die volle Identifikation mit dem, was er tut. Ein Arbeitgeber ist kein Wohltäter, sondern er stellt Leute ein, wenn er die ganze Arbeit, die anfällt, nicht (mehr) alleine bewältigen kann und wenn sein Gewinn die Einstellung von Mitarbeitern gegen Lohn ermöglicht. Sonst muss er auf Ehrenamtliche zurückgreifen (wie das übrigens viele Vereine schon jetzt tun...).

Auswurf hat geschrieben:Entweder wir sind ein verein und es gelten andere regeln,
oder aber man kann sich den pathos komplett sparen.
Früher gab's mal ne verbundenheit zu firmen,
das war aber zu zeiten, als auch unternehmer ne verantwortlichkeit für ihre mitarbeiter empfanden
und sich die loyalität verdient hatten


Der VfB ist halt kein Verein wie der Kleintierzüchterverein von Kleinhesselohe. Er hat nur deshalb so viele Mitarbeiter, weil er jahrzehntelang am Geldtropf der ersten Bundesliga hing. Sonst hätte er sich diese nicht leisten können. Jetzt fließen die Gelder bei weitem nicht mehr so reichlich. Jetzt muss gespart werden, wo es geht, und wenn möglich am wenigsten im sportlichen Bereich (ein Fehler, den die Oberen vor Jahren regelmäßig gemacht haben), denn sonst wird das nichts mehr mit dem Wiederaufstieg.

Auswurf hat geschrieben:die einsparungen über die wir hier reden, wären easy erreichbar,
wenn jeder von den topverdienern auf 10k im jahr verzichtet
und denen würde dies keinerlei schmerz von bedeutung zufügen


Aber die tun es doch, oder werden die Gehälter der Spieler nicht auch an die zweite Liga angepasst? Und wer sagt denn, dass es die Vorstandsmitglieder nicht auch tun. Dutt hatte ja beispielsweise schon angekündigt, auf die Hälfte seines Gehalts verzichten zu wollen. Das wurde ihm von der Presse dann als Anbiederei ausgelegt.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Manolo
Grasdaggl
Paleto Gaffeur hat geschrieben:Manolo: jetzt lies mein posting nochmal in Ruhe und dann streichste bei Dir den ganzen Absatz an mich.
Mir ist wurscht was Fussballer verdienen solange ihr Nutzen grösser als das Gehalt ist.....es geht um die AUSSENWIRKUNG beim Fan....beim Kunden quasi.

Beim VfB dürfte BEIDES schwer im Argen liegen.


Siehe mein letztes Posting. Die Fans/ kunden sollten nicht solche doppelmoralisten sein.
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Auswurf
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Grasdaggl
Yep. Ich erwarte von jedem, der irgendwo arbeitet, den hundertprozentigen Einsatz für den Arbeitgeber und auch die volle Identifikation mit dem, was er tut.


Das kannst Du gerne erwarten, aber mit der realität hat das wenig zu tun.
Wenn jemand einen job hat, der ihm spass macht, weil die arbeit und das umfeld cool sind wird er mehr als dienst nach vorschrift machen.
Für sehr viele geht es aber schlicht um den broterwerb und dann macht man genausoviel,
wie man eben muss. Das sind dann auch stellen, bei denen Dir ein mehr an leistung nichts einbringt,
ausser dass Du abends kaputter nach hause kommst,
wo das eigentliche leben dann erst beginnt.
Motivation über das nötige hinaus kann man nur dann erwarten, wenn ein leistungsanreiz vorliegt.
In vielen unternehmen wird immer häufiger danach geschaut, welche vergünstigungen am einfachsten zu streichen sind, oder mehr leistung für gleiche arbeit erwartet wird - auch das schafft ein klima, bei dem sich kein arbeitgeber wundern muss,
dass seine identifikation mit dem betrieb ne andere ist, als die der arbeitnehmer


ja, die spielergehälter werden angepasst
aber wenn jemand jetzt statt vorher 700k verdient hat
und jetzt vielleicht nur noch 380k, dann streich ich imer noch lieber dem weitere 10k,
als der putzfrau ihr weihnachtsgeld, mitdem sie sich einmal im jahr bischen was leisten könnte
das ist doch keine Musik

RedBlues
Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:
Yep. Ich erwarte von jedem, der irgendwo arbeitet, den hundertprozentigen Einsatz für den Arbeitgeber und auch die volle Identifikation mit dem, was er tut.


Das kannst Du gerne erwarten, aber mit der realität hat das wenig zu tun.
Wenn jemand einen job hat, der ihm spass macht, weil die arbeit und das umfeld cool sind wird er mehr als dienst nach vorschrift machen.
Für sehr viele geht es aber schlicht um den broterwerb und dann macht man genausoviel,
wie man eben muss. Das sind dann auch stellen, bei denen Dir ein mehr an leistung nichts einbringt,
ausser dass Du abends kaputter nach hause kommst,
wo das eigentliche leben dann erst beginnt.
Motivation über das nötige hinaus kann man nur dann erwarten, wenn ein leistungsanreiz vorliegt.
In vielen unternehmen wird immer häufiger danach geschaut, welche vergünstigungen am einfachsten zu streichen sind, oder mehr leistung für gleiche arbeit erwartet wird - auch das schafft ein klima, bei dem sich kein arbeitgeber wundern muss,
dass seine identifikation mit dem betrieb ne andere ist, als die der arbeitnehmer


@coaching zone

Entweder du bist noch nicht im Arbeitsleben angekommen, bis Unternehmer, oder ein unter Drogen stehender Personaler

:mrgreen:

Das ist ja so genial weit von der Realität weg, unglaublich

@ auswurf

100% so :nod:

CoachingZone
Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:
Yep. Ich erwarte von jedem, der irgendwo arbeitet, den hundertprozentigen Einsatz für den Arbeitgeber und auch die volle Identifikation mit dem, was er tut.


Das kannst Du gerne erwarten, aber mit der realität hat das wenig zu tun.
Wenn jemand einen job hat, der ihm spass macht, weil die arbeit und das umfeld cool sind wird er mehr als dienst nach vorschrift machen.
Für sehr viele geht es aber schlicht um den broterwerb und dann macht man genausoviel,
wie man eben muss. Das sind dann auch stellen, bei denen Dir ein mehr an leistung nichts einbringt,
ausser dass Du abends kaputter nach hause kommst,
wo das eigentliche leben dann erst beginnt.
Motivation über das nötige hinaus kann man nur dann erwarten, wenn ein leistungsanreiz vorliegt.
In vielen unternehmen wird immer häufiger danach geschaut, welche vergünstigungen am einfachsten zu streichen sind, oder mehr leistung für gleiche arbeit erwartet wird - auch das schafft ein klima, bei dem sich kein arbeitgeber wundern muss,
dass seine identifikation mit dem betrieb ne andere ist, als die der arbeitnehmer


@coaching zone

Entweder du bist noch nicht im Arbeitsleben angekommen, bis Unternehmer, oder ein unter Drogen stehender Personaler

:mrgreen:

Das ist ja so genial weit von der Realität weg, unglaublich


Danke für die Blumen.

Hab bis vor fünfzehn Jahren auch so gedacht wie ihr.

Dann habe ich einen neuen Context darüber kennengelernt und für mich übernommen. Seither bringe ICH den Spass und die Motivation in die Arbeit und erwarte das nicht umgekehrt von meiner Arbeit.

Nur weil immer noch so viele Menschen glauben, dass sie nicht die Wahl haben, muss das dennoch nicht DIE Wahrheit sein. (Ist mein Context übrigens auch nicht, er ermöglicht mir nur mehr Freiheitsgrade und für mich bessere Ergebnisse.)
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -