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CoachingZone
Halbdaggl
Nur zur Information:

Wann kommt der neue Sportchef?

Auch rund fünf Wochen nach der Entlassung von Robin Dutt weiß der VfB noch nicht, wer den sportlichen Kurs vorgibt. Diese Geschichte zieht sich vor allem deshalb so lange hin, weil es im Mai keinen Plan B gab und weil durch den Abstieg in die zweite Liga zudem auch die Attraktivität des Clubs gelitten hat. Demnach ist viel Überzeugungsarbeit notwendig, um mögliche Kandidaten für das Projekt Wiederaufstieg zu begeistern. Dennoch verlautet aus dem inneren Zirkel, dass eine große Lösung präsentiert wird, über die sich die Fans wundern. Im Stuttgarter Umfeld ist dabei sogar schon der Name des Nationalmannschaftsmanagers Oliver Bierhoff gefallen, trotz den guten Kontakten von Bierhoff zum VfB-Sponsor Mercedes-Benz dürfte das aber illusorisch sein. Weiter im Rennen sind daher nach wie vor Jochen Sauer (RB Salzburg) und Stefan Reuter (FC Augsburg). Klar ist, dass der neue Mann zu Thomas Hitzlsperger und Marc Kienle passen muss, die kürzlich für das Management verpflichtet worden sind. Unter Zeitdruck will sich der VfB aber weiter nicht setzen lassen, weil die Mannschaft ohnehin in weiten Teilen steht. So heißt es beim Club, dass auch in dieser Woche mit keiner Entscheidung über den neuen Sportvorstand zu rechnen sei.

Wie geht es im Unterbau weiter?

Obwohl die Maßnahmen noch nicht verkündet wurden, sind Weichen auch unterhalb der Zweitligamannschaft des VfB gestellt. So betreut der in der vergangenen Spielzeit bei der U 19 nicht sehr erfolgreiche Sebastian Gunkel künftig die in die Regionalliga abgestiegene zweite Mannschaft der Roten. Ursprünglich war dieser Job für Holger Bachthaler (FV Illertissen) vorgesehen, aber mangels Kasse wurde das verworfen. Für Gunkel übernimmt der zuletzt als Assistent bei den Profis beschäftige Kai Oswald die U 19. Noch nicht definiert ist dagegen die neue Aufgabe des Ex-Nationalspielers Andreas Hinkel – und ungewiss ist auch, was aus den drei Kaderplanern Peer Jaekel und Norman Bertsch wird, die Dutt neben Walter Thomae noch kurz vor seiner Entlassung verpflichten durfte.


http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... 46c93.html

Ich gehe jetzt erst mal abendessen und mich abregen.

Obwohl, lohnt sich eigentlich nicht, ist ja nur mal wieder der Haid...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

fkAS
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Halbdaggl
ungewiss ist auch, was aus den drei Kaderplanern Peer Jaekel und Norman Bertsch wird, die Dutt neben Walter Thomae noch kurz vor seiner Entlassung verpflichten durfte.

Der Haid kann nicht mal auf 3 zählen.... wenn der AR das Konzept von Dutt abgesegnet hat, dann sollte für Bertsch und Jäkel auch Platz sein. Dass Bachtaler so viel verdienen würde, dass man sich ihn nicht leisten kann, mag ich auch nicht glauben, gestrichene Essenszuschläge hin oder her.


Goofy
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Grasdaggl
Manch einer informiert sich eben nicht jeden Tag, und es gab ja Gerüchte, dass die Verträge doch verlängert werden. Da schadet es nicht, das jetzt nochmal zu erwähnen - auch wenn du es schon wusstest :D
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor


Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:Manch einer informiert sich eben nicht jeden Tag, und es gab ja Gerüchte, dass die Verträge doch verlängert werden. Da schadet es nicht, das jetzt nochmal zu erwähnen - auch wenn du es schon wusstest :D



Ok das hat Jos dann wohl entscheiden...was wenn ein Sportdirektor kommt und sagt: Nö die behalten wir, die sind billig, weil sie keinen anderen finden?

Cleansman
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Granadaseggl
Breschdleng hat geschrieben:http://www.vfb.de/de/aktuell/meldungen/news/2016/ankuendigung-trainingsauftakt/page/11640-1-3-.html?f3

17.500 Dauerkarten schon weg, wieder mal Aufbruchstimmung. :vfb: :bleich:


Zunächst sicher, wenn es dann aber nicht wie gewünscht läuft, wird die Stimmung sicher leider ins Gegenteil kippen. Kennt man ja so. :nod: :bounce:

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Vor kurzem war in der Heilbronner Stimme ein Exklusivinterview mit unserem AR-Boss zu lesen, allerdings nur print bzw. online in der Bezahlversion:

http://www.stimme.de/sport/ueberregional/sportwelt/topnews/fussball/bundesliga-news/VfB-Aufsichtsratschef-Ehrliche-Kultur-in-den-Verein-reinbringen;art500,3654297

Daher mal kurz ein paar Gedanken:

- Der Typ sieht ziemlich verwegen aus, im Sinne von mir sympathisch. Jedenfalls net so ein gelackter Manager, wobei der Schritt zum Buffallo Bill Blogger nicht mehr weit ist. :arr:

- Das Meiste war Phrasengedresche a la, "Wir müssen die besten Leute holen". Vertriebler halt.

- Er sagt, der AR hätte nach dem "Abgang" der Führungsebene "ausnahmsweise operativ tätig" werden müssen und dabei hätte er Dinge erlebt, die er sich niemals hätte vorstellen können. Natürlich ohne konkrete Details zu nennen. :roll:

- Er saß laut eigener Aussage auf Mallorca "nicht auf einer Palme", sondern hat für den VfB gearbeitet...

vivafernanda
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Granadaseggl
r sagt, der AR hätte nach dem "Abgang" der Führungsebene "ausnahmsweise operativ tätig" werden müssen und dabei hätte er Dinge erlebt, die er sich niemals hätte vorstellen können. Natürlich ohne konkrete Details zu nennen.


Aber das ist doch wirklich sehr gut vorstellbar.

Ich meine, ist unser Verein in den Abgrund geschwebt? Womöglich ohn eignes Zutun?
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

Mike the Bike
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Granadaseggl
Hasenrupfer hat geschrieben:- Er saß laut eigener Aussage auf Mallorca "nicht auf einer Palme", sondern hat für den VfB gearbeitet...



Ohaa wohl zusammen mit dem Ex Präse von RCD Mallorca Utz Claassen ,... und macht mit Ihm alles klar für das Präseamt beim VfB :shock: :bleich:
Zuletzt geändert von Mike the Bike am 23. Juni 2016 07:49, insgesamt 1-mal geändert.

Tifferette
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Grasdaggl
vivafernanda hat geschrieben:
r sagt, der AR hätte nach dem "Abgang" der Führungsebene "ausnahmsweise operativ tätig" werden müssen und dabei hätte er Dinge erlebt, die er sich niemals hätte vorstellen können. Natürlich ohne konkrete Details zu nennen.


Aber das ist doch wirklich sehr gut vorstellbar.

Ich meine, ist unser Verein in den Abgrund geschwebt? Womöglich ohn eignes Zutun?


Ich kann mir das sogar sehr gut vorstellen. Ab sein Job als AR ist es nun mal, solche Fehlentwicklungen zu erkennen und abzustellen. Dafür ist der Kram schließlich da, und im Grunde für fast nix anderes.

Meine Fresse....
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

cordoba
Granadaseggl
rasenhupfer hat geschrieben: Er (AR Schmidt) sagt, der AR hätte nach dem "Abgang" der Führungsebene "ausnahmsweise operativ tätig" werden müssen und dabei hätte er Dinge erlebt, die er sich niemals hätte vorstellen können. Natürlich ohne konkrete Details zu nennen.


Ich erkenne hier deutlichen Spielraum einer weiteren Interpretationsmöglichkeit.

Der AR musste gezwungener Massen direkt in den Fussballzirkus einsteigen. Dass es da anders hergeht als beim Schraubenzaehlen war ihm zuvor nur scheinbar klar. Jetzt ist es anscheinend zur Gewissheit geworden.
Ich bin Brustringer ©


zeugwart
Granadaseggl
rundmail an die mitglieder:
Lieber Zeugwart,

unser VfB Stuttgart befindet sich in einer äußerst herausfordernden Situation. Der Abstieg aus der Bundesliga ist sowohl in sportlicher Hinsicht, als auch unter wirtschaftlichen Aspekten mit weitreichenden Folgen verbunden, leider ist auch der Prozess zur Vereins-Entwicklung davon betroffen. Er wird aber natürlich auf der erarbeiteten Basis weitergeführt.

Uns ist es deshalb ein großes Anliegen, alle unsere Mitglieder auf diesem Weg über die aktuelle Situation des VfB zu informieren.

Nach dem Abstieg galt es für uns im Vorstand und im Aufsichtsrat zunächst, personelle und strukturelle Fragen im sportlichen Bereich zu beantworten, um möglichst schnell die Weichen für eine erfolgreiche Saison in der kommenden Zweitligaspielzeit zu stellen.

Mit der Verpflichtung von Jos Luhukay als Cheftrainer konnten wir innerhalb kürzester Zeit eine Schlüsselposition mit einem anerkannten Fachmann besetzen. Jos Luhukay hat als verantwortlicher Trainer drei Clubs von der 2. Bundesliga in die Bundesliga geführt, als Co-Trainer des allen VfBlern bestens bekannten Huub Stevens lieferte er bei einem weiteren Bundesligaaufstieg wichtige Mitarbeit. Jos Luhukay hat sich ganz bewusst für den VfB entschieden, obwohl ihm mehrere Anfragen von anderen Vereinen vorlagen. Er glaubt an die Perspektive – und ist auch deshalb genau der richtige Trainer für unseren VfB.

Mit Thomas Hitzlsperger und Marc Kienle konnten wir darüber hinaus weitere Experten für ein Engagement beim VfB gewinnen, von denen wir uns wichtige Impulse für eine positive sportliche Entwicklung erhoffen. Beide haben die Fußballbranche in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Blickwinkeln kennengelernt und wichtige Erfahrungen im In- und Ausland gesammelt, die nun unserem VfB zu Gute kommen. Sie bringen großes Fachwissen ein und sind top motiviert, den VfB zurück in die Bundesliga zu führen. Marc Kienle und Thomas Hitzlsperger sind sowohl Fachmänner, als auch Teamplayer und bringen damit genau die Eigenschaften mit, die wir für eine erfolgreiche Zukunft im Sport benötigen.

Gemeinsam mit den sportlich Verantwortlichen arbeitet der Vorstand intensiv an der Zusammenstellung des Mannschaftskaders. Der Außenbahnspieler Jean Zimmer steht bereits seit längerer Zeit als Neuzugang fest. Für die Innenverteidigung wurde Marcin Kaminski verpflichtet, der bislang viermal für die polnische Nationalmannschaft auflief. Darüber hinaus konnte für den Angriff mit Simon Terodde der Torschützenkönig der vergangenen Zweitligasaison an den Verein gebunden werden. Die Kaderplanungen sind zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht abgeschlossen, bis zum Ende der Transferperiode am 31. August sind weitere Zugänge geplant. Insbesondere aus finanziellen Beweggründen wird unser Verein in diesem Zeitfenster aber auch Spieler abgeben müssen. Dazu gehört Timo Werner, dessen Transfer bereits feststeht und den wir in sportlicher Hinsicht sehr gerne gehalten hätten. Auch in anderen Fällen werden neben sportlichen auch finanzielle Überlegungen den Ausschlag dafür geben, dass Spieler den Verein verlassen. Unter dem Strich ist es aber unser klar formuliertes Ziel, mit einem Kader in die Saison zu starten, der den sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga realisieren kann.

Mit großem Nachdruck wird weiterhin auch die Besetzung der Position des künftigen Sport-Gesamtverantwortlichen vorangetrieben. Wir befinden uns diesbezüglich in guten Gesprächen und wollen diese wichtige Personalie bestmöglich und zügig abschließen.

Die für den 17. Juli 2016 geplante außerordentliche Mitgliederversammlung wurde vor dem Hintergrund der großen personellen Veränderungen an der Spitze des Vereins verschoben. An der großen Bedeutung des Themas Vereins-Entwicklung für die Zukunft unseres VfB ändert dies aber nichts. Denn völlig unabhängig von unserer gegenwärtigen Situation brauchen wir tragfähige und zukunftsfähige Lösungen. Im Rahmen der Vereins-Entwicklung haben zahlreiche Mitglieder gemeinsam mit der Vereinsführung mit enormem Engagement Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Zukunft erarbeitet. Der gesamte Prozess befindet sich an einem interessanten und vielversprechenden Punkt, an dem wir anknüpfen wollen und werden.

Grundvoraussetzung dafür ist die Neubesetzung des Präsidentenamtes, denn ohne einen von der Mitgliederversammlung legitimierten Präsidenten kann eine weitere Diskussion über die Vereins-Entwicklung nach unserer Überzeugung nicht abschließend geführt werden. Aus diesem Grund wurde für den 9. Oktober 2016 eine ordentliche Mitgliederversammlung angesetzt, um dort die Wahl des Präsidenten und auch die Nachwahl zur Ergänzung des Aufsichtsrates durchzuführen. Auch die weitere Stärkung der Mitgliederrechte wird dann auf der Tagesordnung stehen.

Eine kurzfristigere Ansetzung einer ordentlichen Mitgliederversammlung und damit eine frühere Wahl des Präsidenten ist wegen der satzungsmäßigen Vorankündigungsfrist von vier Monaten und des Vorschlagrechts der Mitglieder nicht möglich. Der Aufsichtsrat wird diese Zeit intensiv nutzen, um mit möglichen Kandidaten für das Amt des VfB Präsidenten zu sprechen sowie deren Konzepte zu diskutieren. Die Vereinsmitglieder können dem Aufsichtsrat bis drei Monate vor der Wahl, also bis zum 9. Juli, Vorschläge für das Amt des Präsidenten zur Prüfung unterbreiten. Anschließend wird der Aufsichtsrat die Eignung aller in Frage kommenden Kandidaten auf Basis der in der Satzung festgelegten Kriterien prüfen und am Ende dieses Prozesses der Mitgliederversammlung satzungsgemäß ein bis zwei geeignete Kandidaten für die Wahl zum Amt des Präsidenten vorschlagen.

Im Frühjahr 2017 soll dann im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die im Rahmen der Vereins-Entwicklung diskutierte mögliche Ausgliederung des Fußball-Lizenzbereiches in eine Kapitalgesellschaft abgestimmt werden. Wir sind davon überzeugt, dass diese zeitliche und inhaltliche Trennung zwischen der Wahl des Präsidenten und der Abstimmung über eine mögliche Ausgliederung absolut sinnvoll ist, um diese jeweils zukunftsweisenden Entscheidungen mit der notwendigen Sorgfalt vorbereiten und zur Abstimmung bringen zu können.

Wir laden Sie herzlich ein, sich weiterhin aktiv an den anstehenden Prozessen zu beteiligen. Besonders wichtig ist es uns, dass zunächst am 9. Oktober 2016 und dann auch im Frühjahr 2017 viele Mitglieder zu den Mitgliederversammlungen kommen, um die zu treffenden Entscheidungen auf eine möglichst breite Basis zu stellen.

Gemeinsam mit Ihnen, lieber Zeugwart, wollen wir in den kommenden Monaten die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft unseres VfB Stuttgart schaffen.

Mit weiß-roten Grüßen
gez. Vorstand und AR