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Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Keine Ahnung...ich würde niemals hingegen, ich würde niemals dem Verein beitreten...oder einem anderen.

Ich glaube so langsam kriegen sie das auch raus, dass Kollege Dietrich ziemlich viel Überzeugungsarbeit braucht
Es ist doch so dass auf der MV eher die aktiven voll vertreten sind...z.b. CC...und abstimmen dürfen ja nur Anwesende...das kann tatsächlich auf ein böses Erwachen rauslaufen.

Ich will einfach hören was präzise die vorhaben.

Tifferette
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Grasdaggl
zeugwart hat geschrieben:gibt es, ja. andererseits interessiert das kein schwein mehr, sollte der verein wieder aufsteigen. falls nnicht, würden ihm auch keine 100 % zustimmung helfen nächstes jahr

Ich bin nun wahrlich kein Freund einfacher Wahr-/Weisheiten. Aber genau so wird das laufen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

spielerfrau
Granadaseggl
Bin mir ziemlich sicher, dass der ein gutes Ergebnis kriegt. Der vertritt in Zukunft den Verein im Aufsichtsrat. Öffentlich wird der kaum in Erscheinung treten. Ich versteh die ganze Diskussion nicht. "Menschenfeind", also bitte...

Und auf die charakterliche Einschätzung von Herrn von und zu P. geb ich nichts.
Zuletzt geändert von spielerfrau am 25. August 2016 22:35, insgesamt 1-mal geändert.

zeugwart
Granadaseggl
Paleto Gaffeur hat geschrieben:Es ist doch so dass auf der MV eher die aktiven voll vertreten sind...z.b. CC...und abstimmen dürfen ja nur Anwesende...das kann tatsächlich auf ein böses Erwachen rauslaufen.

auf den wenigen MVs bei denen ich zugegen war, gehörte ich zu den jüngeren 30 prozent der anwesenden. altersmäßig erinnert die veranstaltung eher an ein S21-gelöbnis mit herrn sittler


“Der König eines Firmen-Dschungels”

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 536ee.html

Quattrex-Clubs in der zweiten Liga und damit Liga-Konkurrenten des VfB sind unter anderem der 1. FC Heidenheim, Union Berlin, und nach SWR-Informationen auch der 1. FC Nürnberg und der 1. FC Kaiserslautern. Wolfgang Dietrich glaubt, dass es durch seinen Rücktritt als Aufsichtsratschef der Quattrex Sports AG keinen Interessenskonflikt mehr geben kann, sollte er zum neuen VfB-Chef gewählt werden. Allerdings hält Dietrich nach StZ-Informationen knapp 20 Prozent der Quattrex-Aktien und hat schon deshalb ein Interesse daran, dass es der Firma gut geht. Außerdem räumte er im Gespräch mit dieser Zeitung ein, dass ihn sein Sohn auch weiterhin geschäftlich um Rat fragen wolle.

Deshalb auch das Ehrenamt, gelle. Sonnenklar, dass dieser Laden Dietrichs Baby ist, und auch wenn er seit 100 Jahren VfB-Fan ist, kann er so einen offensichtlichen Interessenkonflikt nicht einfach leugnen. Unehrlich.

Die Brüder aus dem Aufsichtsrat finden das super:

Der Aufsichtsrat des VfB sieht in den Aktivitäten von Wolfgang Dietrich jedenfalls kein Problem, sondern vielmehr einen Vorteil. „Er kennt sich im Profisport aus, er bringt Erfahrungen aus der Wirtschaft mit, und er hat Erfahrungen in gehobenen Führungspositionen“ sagt Martin Schäfer, der Chef des Kontrollgremiums, das Dietrich den Mitgliedern als einzigen Präsidentschaftskandidaten vorschlägt.

Ahnung, ja. Die Kickers hat er zwei Ligen tiefer als geplant etabliert:

Keine Überraschung also, dass die Quattrex Sports AG beziehungsweise das Tochterunternehmen QLD Ballsport GmbH im Verdacht stand und steht, massiv Vereinspolitik zu betreiben. „Das ist absoluter Quatsch. Da fragen Sie doch am besten den Präsidenten der Kickers, ob sich die Quattrex in die Vereinspolitik eingemischt hat“, sagt Dietrich. Es wurde nachgefragt – allerdings nicht beim aktuellen Präsidenten Rainer Lorz, sondern bei dessen Vorgänger. Edgar Kurz hatte den Vertrag 2010 mit der Quattrex Sports AG abgeschlossen und würde das heute nicht mehr tun. „Herr Dietrich hat sich massiv eingemischt und uns Michael Zeyer als Sportdirektor aufs Auge gedrückt“, sagt Kurz, der sein Amt Ende 2011 frustriert niederlegte. Danach mussten der gerade zum Trainer des Jahres  2016 gewählte Dirk Schuster, Geschäftsführer Jens Zimmermann sowie der Berater Guido Buchwald den Verein verlassen. „Herr Dietrich duldet keinen Widerspruch“, sagt Kurz.

Dem Dieter Hundt konnte man vorwerfen, dass er Marionetten etablieren will. Jetzt soll einer in den Verein hineinmanövriert werden, der geschäftliche Interessen mitbringt, die denen des VfB entgegenstehen? Unwählbar.

Tifferette
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Grasdaggl
Ich finde es sehr problematisch, aus dem Besitz eines Aktienpakets sowie persönlicher Nähe ein Problem zu konstruieren. Das ist typisch Deutsch, und die Handhabung von Interessenkonflikten ist hierzulande fast schon traditionell bizarr - zwischen totaler Teilnahmslosigkeit und Hysterie kann da alles dabei sein. Nur eben selten ein nüchterner Blick.

Man sollte sich eher mal anschauen, was denn die "Konkurrentenstellung" genau sein soll. Und wie sich das auf seine Funktion beim VfB auswirkt, und zwar anhand konkreter Sachverhaltsgestaltungen. Allein ein finanzielles Interesse an einem Dienstleister, der auch Geschäfte mit Ligakonkurrenten macht, das ist mir viel zu dünn. Kann man gerne anders sehen, nur hat das mit Lebenswirklichkeiten wenig zu tun.

Was ich aber gerade nicht so toll finde ist dieses scheibchenweise aufdecken. Damit er wählbar ist sollte haarklein offengelegt werden, wie das Engagement ist und wie dem Anschein von Interessenkonflikten entgegengewirkt werden soll. Denn darum geht es hier - Anschein. Mehr nach bisherigem Stand wohl eher nicht. Aber es geht eben auch um Vertrauen, und da kann der böse Schein schön tödlich sein.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Fein – wobei ich das nun wirklich nicht als typisch deutsch wahrnehme, so aus der Distanz betrachtet. Der Artikel gibt ein Beispiel:

Was würde der Vater wohl antworten, wenn der Sohn sich in einer zwiespältigen Situation an den VfB-Präsidenten wandte? Man stelle sich vor: In der Winterpause haben sowohl der VfB als auch der Quattrex-Club Union Berlin gute Aussichten am Ende der Saison Aufstiegsplatz zwei in der zweiten Liga zu erreichen. Union Berlin fragt bei der Quattrex Sports AG um eine Erhöhung des Darlehens an, um einen Stürmer zu verpflichten, der die Chancen auf den Aufstieg deutlich verbessern würde. Was antwortet da der VfB-Präsident?


Der Haken an dieser konstruierten Situation ist natürlich, dass Dietrich im Interesse seiner Quattrex-Bude handeln würde, und nicht für oder gegen die Interessen von Union oder VfB. Aber das Problem liegt auf der Hand: wenn der oberste Repräsentant eines Nostalgievereins der Konkurrenz Mittel zur Verfügung stellt, sieht das nicht gut aus. Es reicht ja der Verdacht, wir reden hier schließlich vom Kicken: Der Fußball ist eine bloße Fortsetzung der Stammesmentalität mit anderen Mitteln, frei nach Clausewitz.








Manolo
Grasdaggl
habe nochmal nachgedacht:
ich halte es für bedeutend wahrscheinlicher, dass quattrex in der amtszeit von dietrich deals machen wird, die vfb-fans weniger toll finden, als den konstrukt der stz, dass ein geschätfsmann auf seinen sohn dahingehend einwirkt, dass er einen deal, der gut für die firma und ganz nebenbei auch für deren aktionäre wäre, nicht abschließt, weil es den vfb schaden könnte.

das dürfte dass im übrigen auch ein grund sein, warum dietrich das nur ehrenamtlich machen will. denn sonst wäre der vorwurf der vfb-fans in falle eines "kritischen" quattrex-deals noch größer.
Hier könnte ihre Werbung stehen.






Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:das bedeutet ja,
dass jos sicher im sattel sitzt.
Schindel darf jos garnicht entlassen,
weil der aufsichtsrat den erkorenen präse niemals vorab vergraulen wollen würde.
Keine schöne situation für schindel auch unabhängig von der personalie jos,
sich jetzt schon zwischen den stühlen sitzend zu wissen



Wenn sich das so auswirkt dass JLu die JSanwerbungen ignoriert und weiter mit S+S spielt, dann...gehört JLu tatsächlich gefeuert was dieser AR nie tun wird...dann darf WD im Oktober max. 3% kriegen und muss eingesetzt werden. Wird natürlich nicht!! (Edit) passieren...leider.

Es kotzt mich so dermaßen an!!! :puke:

Vllt auch noch Wasserstandsmeldungen von Buchwald uuuuund....ach warum nicht Hansi Müller????
Zuletzt geändert von Paleto Gaffeur am 11. September 2016 21:30, insgesamt 1-mal geändert.

Auswurf
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Grasdaggl
bei nem ergebnis von u 50% wird dietrich eher nicht eingesetzt werden
- wenn er nicht sich nicht eh selbst zurückziehen sollte.
Obwohl er wohl ein kämpfer ist, empfindet er sich sicher als vor die säue geworfene perle

ansonsten muss ich fast schon grinsen, hier im stillen kämmerlein, über so viel hüh und hott politik.
Jeder zieht an einem anderen ende
das ist doch keine Musik