Nö, habe den Beitrag als durchaus interessant empfunden und es klang irgendwie authentischer als sonst. Nur eine Sache empfinde ich als Widerspruch. Wie kann Spielberg seine Filme nicht für den Mainstream "meinen" und dann dennoch dort ankommen, wenn es doch nach deiner Aussage zwingend nötig ist, den Mainstream gezielt zu bedienen. Er kann laut deiner Argumentation entweder versucht haben, den Mainstream bewusst nicht zu bedienen (was er nicht hat), oder er kann es in Kauf genommen haben ihn zu bedienen. Was dann auch wieder Mainstream wäre.
Prinzipiell ist der Begriff Mainstream einfach zu unsauber definiert als dass man daraus ein Genre machen könnte.
Mainstream ist die Masse – da geht es zum einen um Zuschauerzahlen, und zum anderen um die Verwendung von Titeln oder Themen, ohne sie erklären zu müssen. Die Definition ist nicht so schwer: wenn ich im Segglforum einen Witz oder eine Bemerkung über einen Film, ein Lied oder einen Künstler mache und die Leute verstehen was ich meine, dann isses Mainstream.
Für jemanden wie Spielberg stellt sich die Frage gar nicht, weil alles was er macht Beachtung findet. Jaws gilt als Film, der das Phänomen des Blockbusters eingeläutet hat. Aus der Nummer kommt Spielberg also schon lange nicht mehr heraus – er hat damals einen Film gedreht, der alle ansprach, weil jeder Angst vor Haien hat.
Diese Begriffe werden natürlich auch in einem thematischen Sinne verwendet, aber das kommt immer erst später. Eine Parallele wäre “Indie”: das wurde und wird (seit den Neunzigern?) als Bezeichnung für bestimmte Musikrichtungen und auch für Filme mit bestimmten Themen verwendet, dabei bedeutet Independent eigentlich, dass ein Projekt unabhängig finanziert wurde. Heute sind diese Labels und Studios oft Tochterfirmen von irgendwelchen Konglomeraten.
Mit dem Begriff Mainstream hat man Probleme, weil man diese Sachen in der eigenen Jugend rundheraus abgelehnt hat – ich zumindest. Wir wollten damals alle Individualisten sein und haben uns dementsprechend die Uniformen der Subkultur angezogen, für die wir uns entschieden hatten, die entsprechende Musik gehört und die entsprechenden Filme geguckt. Wir sahen in der Gruppe dann natürlich alle gleich individualistisch aus. Das verschwindet so ein bisschen, und die Subkulturen vermischen sich – aber die Abgrenzung zu dem, was die Eltern mögen, ist einfach ein Teil des Heranwachsens.
Ich glaube in Deutschland ist dieser Drang, Dinge zu kategorisieren – und auch sie auf dieser Basis abzulehnen – ein bisschen stärker ausgeprägt, weil Deutschland eine popkulturelle Importnation ist. Auch das wird schwächer, weil das Internet einen direkteren Zugang zu Künstlern und ihrer Kunst ermöglicht, weil mehr Leute englisch sprechen und Sachen im Original gucken – da ist nicht mehr alles gefiltert, und es ist leichter, für sich selbst zu entscheiden ob man mag, was einem da serviert wird. Es ist einfach cooler, wenn man’s selbst entdeckt.
Der entscheidende Unterschied in dieser Diskussion ist aber, ob ein Regisseur oder ein Studio die Masse nicht nur ansprechen will – das wollen alle – sondern die Masse auch in dem Sinne bedient, dass man den kleinsten gemeinsamen intellektuellen Nenner sucht. Ist klar – aber das ist nicht immer der Fall: wenn Spielberg zum Beispiel eine Geschichte erzählen will, die junge Leute sehen sollen, dann wird er eben gucken, dass die Leute im Film nicht am laufenden Band fluchen – damit junge Leute überhaupt ins Kino dürfen. Es gibt auch den Vorwurf, dass Spielberg gern Kinder in die Handlung quetscht, um damit Zuschauer auf einer emotionaleren Eben anzusprechen. Was weiß ich – jedenfalls muss man nicht gleich zur Schlussfolgerung springen, dass da alles mit Dollarzeichen in den Augen entschieden wird, obwohl es andererseits natürlich schon darum geht, Tickets zu verkaufen, ist doch klar.
Spielberg ist aber eh ein Sonderfall – aus oben genannten Gründen, aber auch weil er im weiteren Sinne ein Autorenfilmer ist: er hat in seinen Projekten die Hand drauf. Auteur ist auch so ein Begriff: viele denken da an schwierige sozialkritische Dramen, dabei bedeutet es ursprünglich, dass der Regisseur den Film selbst geschrieben hat. Mittlerweile schließt das auch Regisseure ein, die ihre eigene Produktionsfirma mitbringen oder anderweitig von vorne bis hinten die Zügel in der Hand halten. Scorsese und Ridley Scott passen da auch rein, oder auch Christopher Nolan – auch wenn Batman Begins wohl kaum als Autorenfilm durchgehen wird.
Langer Rede kurzer Sinn: wenn jemand den Begriff Mainstream als Qualitätsmerkmal verwendet ist das ein Signal, dass man das Gespräch abbrechen kann, weil man nichts lernen wird. Und ein Genre ist es ebenfalls nicht, klar.
Für jemanden wie Spielberg stellt sich die Frage gar nicht, weil alles was er macht Beachtung findet. Jaws gilt als Film, der das Phänomen des Blockbusters eingeläutet hat. Aus der Nummer kommt Spielberg also schon lange nicht mehr heraus – er hat damals einen Film gedreht, der alle ansprach, weil jeder Angst vor Haien hat.
Diese Begriffe werden natürlich auch in einem thematischen Sinne verwendet, aber das kommt immer erst später. Eine Parallele wäre “Indie”: das wurde und wird (seit den Neunzigern?) als Bezeichnung für bestimmte Musikrichtungen und auch für Filme mit bestimmten Themen verwendet, dabei bedeutet Independent eigentlich, dass ein Projekt unabhängig finanziert wurde. Heute sind diese Labels und Studios oft Tochterfirmen von irgendwelchen Konglomeraten.
Mit dem Begriff Mainstream hat man Probleme, weil man diese Sachen in der eigenen Jugend rundheraus abgelehnt hat – ich zumindest. Wir wollten damals alle Individualisten sein und haben uns dementsprechend die Uniformen der Subkultur angezogen, für die wir uns entschieden hatten, die entsprechende Musik gehört und die entsprechenden Filme geguckt. Wir sahen in der Gruppe dann natürlich alle gleich individualistisch aus. Das verschwindet so ein bisschen, und die Subkulturen vermischen sich – aber die Abgrenzung zu dem, was die Eltern mögen, ist einfach ein Teil des Heranwachsens.
Ich glaube in Deutschland ist dieser Drang, Dinge zu kategorisieren – und auch sie auf dieser Basis abzulehnen – ein bisschen stärker ausgeprägt, weil Deutschland eine popkulturelle Importnation ist. Auch das wird schwächer, weil das Internet einen direkteren Zugang zu Künstlern und ihrer Kunst ermöglicht, weil mehr Leute englisch sprechen und Sachen im Original gucken – da ist nicht mehr alles gefiltert, und es ist leichter, für sich selbst zu entscheiden ob man mag, was einem da serviert wird. Es ist einfach cooler, wenn man’s selbst entdeckt.
Der entscheidende Unterschied in dieser Diskussion ist aber, ob ein Regisseur oder ein Studio die Masse nicht nur ansprechen will – das wollen alle – sondern die Masse auch in dem Sinne bedient, dass man den kleinsten gemeinsamen intellektuellen Nenner sucht. Ist klar – aber das ist nicht immer der Fall: wenn Spielberg zum Beispiel eine Geschichte erzählen will, die junge Leute sehen sollen, dann wird er eben gucken, dass die Leute im Film nicht am laufenden Band fluchen – damit junge Leute überhaupt ins Kino dürfen. Es gibt auch den Vorwurf, dass Spielberg gern Kinder in die Handlung quetscht, um damit Zuschauer auf einer emotionaleren Eben anzusprechen. Was weiß ich – jedenfalls muss man nicht gleich zur Schlussfolgerung springen, dass da alles mit Dollarzeichen in den Augen entschieden wird, obwohl es andererseits natürlich schon darum geht, Tickets zu verkaufen, ist doch klar.
Spielberg ist aber eh ein Sonderfall – aus oben genannten Gründen, aber auch weil er im weiteren Sinne ein Autorenfilmer ist: er hat in seinen Projekten die Hand drauf. Auteur ist auch so ein Begriff: viele denken da an schwierige sozialkritische Dramen, dabei bedeutet es ursprünglich, dass der Regisseur den Film selbst geschrieben hat. Mittlerweile schließt das auch Regisseure ein, die ihre eigene Produktionsfirma mitbringen oder anderweitig von vorne bis hinten die Zügel in der Hand halten. Scorsese und Ridley Scott passen da auch rein, oder auch Christopher Nolan – auch wenn Batman Begins wohl kaum als Autorenfilm durchgehen wird.
Langer Rede kurzer Sinn: wenn jemand den Begriff Mainstream als Qualitätsmerkmal verwendet ist das ein Signal, dass man das Gespräch abbrechen kann, weil man nichts lernen wird. Und ein Genre ist es ebenfalls nicht, klar.
Schöner Beitrag.
Allerdings ist mMn das Bemühen um Individualität ja nicht nur in der Abgrenzung gegenüber den Eltern, sondern überhaupt gegenüber allen anderen Menschen die Voraussetzung, um die eigene Einzigartigkeit zu erfahren. Bis man dann irgendwann auf den Trichter kommt, dass wir letztendlich alles sein können und wir deswegen auf einer Ebene der "Möglichkeit" mit allen anderen Menschen auch wieder völlig verbunden und "eins" sind. Wenn diese Abgrenzung allerdings dazu führt, dass man Dinge (Musik, Kunst, Theater, Film, etc.) nicht mehr genießen kann, nur weil diese vielleicht auch mal die breite Masse ansprechen, dann ist es irgendwie sehr schade. Und ganz nebenbei wird natürlich seitens der "Industrie" (welcher Art auch immer) versucht, auch diese zwanghaften Individualisten irgendwie zu bedienen. In dem Zuammenhang zitiere ich immer gerne Uli Keuler, der das wunderbar auf den Punkt bringt: "Wohnen für Individualisten, das haben sie bei uns in der Siedlung alle."
Für mich persönlich macht sich Kunst dann interessant, wenn sie jeweils einen eigenen und neuen Blick auf "die Welt" wirft, mich also überrascht und natürlich mich emotional rührt und mich zum Nachdenken über mich selbst und über die Welt bringt. Wenn sie das bei vielen anderen auch tut, dann ist sie für mich deshalb nicht schlecht(er). Und bisweilen kann ich es sogar genießen, wenn Kunst nicht wirklich Neues erschafft, sondern sich eher in ihrer Historie selbst zitiert, so wie beispielsweise bei Filmen der letzte James Bond oder Star Wars 7.
Nice Weather hat geschrieben:Mit dem Begriff Mainstream hat man Probleme, weil man diese Sachen in der eigenen Jugend rundheraus abgelehnt hat – ich zumindest. Wir wollten damals alle Individualisten sein und haben uns dementsprechend die Uniformen der Subkultur angezogen, für die wir uns entschieden hatten, die entsprechende Musik gehört und die entsprechenden Filme geguckt. Wir sahen in der Gruppe dann natürlich alle gleich individualistisch aus. Das verschwindet so ein bisschen, und die Subkulturen vermischen sich – aber die Abgrenzung zu dem, was die Eltern mögen, ist einfach ein Teil des Heranwachsens.
Allerdings ist mMn das Bemühen um Individualität ja nicht nur in der Abgrenzung gegenüber den Eltern, sondern überhaupt gegenüber allen anderen Menschen die Voraussetzung, um die eigene Einzigartigkeit zu erfahren. Bis man dann irgendwann auf den Trichter kommt, dass wir letztendlich alles sein können und wir deswegen auf einer Ebene der "Möglichkeit" mit allen anderen Menschen auch wieder völlig verbunden und "eins" sind. Wenn diese Abgrenzung allerdings dazu führt, dass man Dinge (Musik, Kunst, Theater, Film, etc.) nicht mehr genießen kann, nur weil diese vielleicht auch mal die breite Masse ansprechen, dann ist es irgendwie sehr schade. Und ganz nebenbei wird natürlich seitens der "Industrie" (welcher Art auch immer) versucht, auch diese zwanghaften Individualisten irgendwie zu bedienen. In dem Zuammenhang zitiere ich immer gerne Uli Keuler, der das wunderbar auf den Punkt bringt: "Wohnen für Individualisten, das haben sie bei uns in der Siedlung alle."
Für mich persönlich macht sich Kunst dann interessant, wenn sie jeweils einen eigenen und neuen Blick auf "die Welt" wirft, mich also überrascht und natürlich mich emotional rührt und mich zum Nachdenken über mich selbst und über die Welt bringt. Wenn sie das bei vielen anderen auch tut, dann ist sie für mich deshalb nicht schlecht(er). Und bisweilen kann ich es sogar genießen, wenn Kunst nicht wirklich Neues erschafft, sondern sich eher in ihrer Historie selbst zitiert, so wie beispielsweise bei Filmen der letzte James Bond oder Star Wars 7.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.
- Charles Maurice de Talleyrand -
- Charles Maurice de Talleyrand -
Langer Rede kurzer Sinn: wenn jemand den Begriff Mainstream als Qualitätsmerkmal verwendet ist das ein Signal, dass man das Gespräch abbrechen kann, weil man nichts lernen wird.
das beruhigt irgendwie. danke, sehr schönes posting!
Um Gottes Willen, wenn ich gewusst hätte, dass ich mit dem Begriff drei Seiten an Diskussionen ausgelöst hätte, dann hätte ich mich damit zurückgehalten.
Im Endeffekt soll selbstverständlich jeder das anschauen, dass ihm die Zeit, die er damit verbringt wert ist.
Das Erlebnis Film ist für mich häufig auch nur Zeitvertreib, mittlerweile vor allem bei Serien.
Was ich damit sagen wollte, ist dass mich das was Filmschaffende zu sagen haben, überwiegend auf der Leinwand interessiert. Daher wäre mir ein Gespräch von Regisseuren, deren aktuelle Werke ich nicht besonders reizvoll finde, nicht so spannend wie eins, mit Leuten die mich in der Regel aus den Schuhen hauen. Weil mich interessieren würde, was sagen die eigentlich, wenn sie nicht Schauspieler für sich sprechen lassen.
Hinzu kommt was Thoreau gerne mal anmarkert, dass Sturgtrs Welt hinsichtlich Film voll von Inspiration ist, aber die eigene Auseinandersetzung manchmal noch nicht so weit zu gehen scheint.
Ich bin kein Freund von Zitaten, ohne sie kritisch reflektiert oder ggf. adaptiert zu haben. Daher war es auch ein bisschen um des Provozierens willen.
Im Endeffekt soll selbstverständlich jeder das anschauen, dass ihm die Zeit, die er damit verbringt wert ist.
Das Erlebnis Film ist für mich häufig auch nur Zeitvertreib, mittlerweile vor allem bei Serien.
Was ich damit sagen wollte, ist dass mich das was Filmschaffende zu sagen haben, überwiegend auf der Leinwand interessiert. Daher wäre mir ein Gespräch von Regisseuren, deren aktuelle Werke ich nicht besonders reizvoll finde, nicht so spannend wie eins, mit Leuten die mich in der Regel aus den Schuhen hauen. Weil mich interessieren würde, was sagen die eigentlich, wenn sie nicht Schauspieler für sich sprechen lassen.
Hinzu kommt was Thoreau gerne mal anmarkert, dass Sturgtrs Welt hinsichtlich Film voll von Inspiration ist, aber die eigene Auseinandersetzung manchmal noch nicht so weit zu gehen scheint.
Ich bin kein Freund von Zitaten, ohne sie kritisch reflektiert oder ggf. adaptiert zu haben. Daher war es auch ein bisschen um des Provozierens willen.
Stimmt, das war ja der Ausgangspunkt. Ein Gespräch zwischen Spielberg und Scorsese finde ich eigentlich interessant, allerdings bisher noch nicht interessant genug, um es mir auch tatsächlich anzugucken.
Ist quasi wie eine Unterhaltung zwischen Netzer und Cruyff. Klingt spannend. Ein Gespräch zwischen Thierry Henry und Ludovic Magnin auch – nur halt aus anderen Gründen.
Ist quasi wie eine Unterhaltung zwischen Netzer und Cruyff. Klingt spannend. Ein Gespräch zwischen Thierry Henry und Ludovic Magnin auch – nur halt aus anderen Gründen.
Paleto Gaffeur hat geschrieben:Monitor hat geschrieben:Noch korrekter: Marge Gunderson mit einem R alias Frances McDormand
und mit Joel Coen verheiratet. Für ihre Fargo-Rolle erhielt sie den Oscar.
Und DER war eindeutig zu spät...hätte m.E. bei einem der verstörendsten Filme, die ich je gesehen habe, kommen müssen: Mississippi Burning.
Ich bin selten in meinem Leben so dermaßen aufgeladen aus dem Kino gekommen, woran grade auch McDormand in ihrer Rolle gehörigen Anteil hatte.
Mississippi Burning habe ich im TV gesehen und an die Rolle von Ms. Pell kann ich mich noch gut
erinnern.
Noch ein Nachtrag zum vorigen Thema "Fremdsprachen per Fernseh-Serien leichter lernen":
http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebi ... hl100.html
Mit dem Rollstuhl im Schlauchboot
Einen Monat ist sie unterwegs auf ihrer Reise von Syrien nach Deutschland. Sie fährt zum ersten Mal Zug in ihrem Leben. Mit ihrem Rollstuhl musste sie sogar in ein Schlauchboot steigen. In dieser Zeit gab es viele besondere Momente. Der Medienrummel um Nujeen begann mit einem Interview an der serbisch-ungarischen Grenze.
Ein BBC-Reporter sprach sie an. Dem verriet sie, warum sie so gut Englisch spricht, ohne jemals eine Schule besucht zu haben: "Zu Hause mit meiner Lieblingsfernseh-Serie 'Days of Our Lifes' und mit Sami und EJ. Ich liebe diese beiden!" Als ihr Lieblingscharakter EJ in der Serie stirbt, ist sie sehr unglücklich.
US-Fernsehen erzählt ihre Geschichte
Das erzählt sie dem Reporter, der ist von ihrer Art fasziniert. Und so geht Nujeens Geschichte um die Welt. Bis nach Amerika in die Late Night Show von Star-Moderator John Oliver. Der ist so beeindruckt von dem jungen Mädchen, dass er eine Szene der Serie produzieren lässt, in der Nujeens Lieblingsdarsteller wieder von den Toten zurückkehrt und von beeindruckenden Flüchtlingsgeschichten erzählt.
I could write several novels about what I do not know.
filme in der OV zu schauen kann sicher unterstützen, ein besseres gefühl für die jeweilige sprache zu entwickeln und den wortschatz zu erweitern. aber imo braucht es dazu schon auch eine gewisse, aus vokabeln bestehende basis. filme in englischer sprache werden die meisten einigermaßen verdauen können und den großteil des gesagten auch mitbekommen - zur not mit untertiteln. aber wie sehen es die OV-freunde (
) hier bei anderen sprachen? . mir jedenfalls ginge es furchtbar auf den geist, bei einem portugiesischen film den film zu verpassen, weil ich dauernd unten am lesen bin...
) hier bei anderen sprachen? . mir jedenfalls ginge es furchtbar auf den geist, bei einem portugiesischen film den film zu verpassen, weil ich dauernd unten am lesen bin...sturgtr hat geschrieben:Damn der Radio-Moderator ist doch das Kind aus A.I. und The Sixth Sense, oder?
Jep! Haley Joel Osmond
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.
zeugwart hat geschrieben:mir jedenfalls ginge es furchtbar auf den geist, bei einem portugiesischen film den film zu verpassen, weil ich dauernd unten am lesen bin...
Im Kino sind Untertitel für mich kein Problem. Vor TV oder PC verzichte ich auf Untertitel, weil ich sonst auch nichts mehr anderes wahrnehme. Im Zweifelsfall halte ich dann an und wiederhole die Stelle nochmal auf Deutsch oder mit Untertiteln.
Hängt vielleicht nicht nur an der "kleineren Leinwand" zu Hause, sondern auch daran, dass in Serien oft einfach mehr geredet wird als in Filmen und dann ist man am Ende wirklich nur noch am Lesen.
Man kriegt mit Originalsprache und Untertiteln wesentlich mehr mit als wenn der richtige Ton fehlt und stattdessen von anderen Leuten was ganz anderes drübergesprochen wird. Ich denke synchronisierte Filme anzugucken ist in etwa vergleichbar mit Farbenblindheit.
zeugwart hat geschrieben:und das gilt auch für sprachen, die du nicht verstehst?
Ja definitiv!!
Ja klar. Wenn man alles aufsaugen möchte, dann muss man es sich vielleicht mehrmals angucken – das heißt irgendwas geht in jedem Fall verloren. Aber mir fehlen lieber ein paar Nuancen, weil ich grad auf die Untertitel geachtet habe, als dass ich auf die komplette gesprochene Darbietung verzichte, und die Stimmen.
Nice Weather hat geschrieben:Ja klar. Wenn man alles aufsaugen möchte, dann muss man es sich vielleicht mehrmals angucken – das heißt irgendwas geht in jedem Fall verloren. .
wenn man die zeit hat definitiv,ja
Don't criticize what you can't understand
Habe mir auf EURE unmassgebliche Meinung hin Mr. Robot Pilot eingezogen.
Not bad...not so fucking bad at all

Not bad...not so fucking bad at all

Mr Robot Staffel 1 fand ich sehr gut. Bei Staffel 2 hat es dann ganze vier Folgen gebraucht, bis ich da wieder voll drin war.
Nice Weather hat geschrieben:Habe gestern die erste Folge von Westworld gesehen, ohne vorher besonders viel darüber gelesen oder gehört zu haben, und mich hat’s aus den Socken gehauen.
Es ist immer doof, wenn man selbst eher niedrige Erwartungen hatte, dann aber die Erwartungen anderer Leute in die Höhe treibt, indem man etwas anpreist, aber das wird eh ein Riesenhit. Also wenn jemand die Absicht hat, diese Serie auszulassen, weil er/sie den Film kennt oder das Thema für abgefrühstückt hält, dann empfehle ich, diese Entscheidung zu überdenken.
Gute Empfehlung nach der ersten Folge. Starke Schlussszene, zwar vorhersehbar, aber trotzdem gut gemacht.
ja, macht riesenspass.
Hoffentlich sind die anderen folgen auch so schön lang
Hoffentlich sind die anderen folgen auch so schön lang
das ist doch keine Musik
Bin grade dabei die zweite Staffel von Gomorrha zu suchten. Nicht ganz so unfuckingfassbar atemberaubend wie die erste aber immernoch kinoreifes, absolut fesselndes Fernsehen mit großartigen Darstellern bis in die kleinsten Nebenrollen und ungewöhnlichen Perspektiven und Einsichten in die Camorra.
Ehrenamtlicher Vorsitzender des 1. offiziellen mappes-Ignorierclubs e.V.
Der Oscar-Gewinner von 2015 (Bester fremdsprachiger Film, what else) ist noch bis zum 13.10. bei arte+7 zu bestaunen. Link -> Ida von Pawel Pawlikowski.
Ich bin Brustringer ©
Nice Weather hat geschrieben:Ja klar. Wenn man alles aufsaugen möchte, dann muss man es sich vielleicht mehrmals angucken – das heißt irgendwas geht in jedem Fall verloren. Aber mir fehlen lieber ein paar Nuancen, weil ich grad auf die Untertitel geachtet habe, als dass ich auf die komplette gesprochene Darbietung verzichte, und die Stimmen.
jo, da sind die geschmäcker oder auch wahrnehmungen eben verschieden. mir macht sowas mal gar keinen spaß.