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schwaebi
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Grasdaggl
zeugwart hat geschrieben:StZ
Es kommt wilden Szenen auf den Tribünen. Laute Beleidigungen, laute Spalter-Rufe, viele Pfiffe, aber auch viel Applaus. Dietrich kommt im Blitzlichtgewitter auf die Bühne und nimmt die Wahl an.


Kaum ist die Wahl des Präsidenten vorbei, strömen die Mitglieder in Scharen aus der Schleyerhalle. Dabei ist die Versammlung noch lange nicht vorbei.
Die kommenden Entscheidungen werden also mit deutlich weniger Mitgliedern stattfinden.


erkenntnisse dieser MV:
- die mitgliedschaft will scheinbar keine mitsprache. vorzeitiges ende der aussprache und nun das, obwohl die wichtigen satzungsänderungen noch anstehen.
- die „ultras“ verweigern jeden dialog und ergehen sich ausschließlich in billigstem rumpöpeln.
- diese leute sind schlimmer für den verein als dietrich es jemals werden kann.

= ein trauerspiel nach den letzten wochen, monaten und sogar jahren, in denen zumindest ein ernsthafter versuch unternommen wurde, die fans und mitglieder richtig einzubinden.

WD: ich habe keine ahnung, ob das eine gute wahl ist. aber die „gegner“ sind so dermaßen peinlich*, dass einem eigentlich keine andere wahl blieb.


@zeugwart, genauso war es. Und wenn die beim Porsche alle so drauf sind wie dieser Durchgeknallte, dann bin ich nicht sicher ob das ein guter Sponsor für die Jugend wäre.

*saß mitten in so einem Nest CCler... oje, was für Bübla. Aber ihrer Meinung nach die Weisheit mit Löffeln gefressen. Hätte ihnen am liebsten mitleidig übers Köpfle gestreichelt...
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Mietmaul
Richtig ist aber auch: Was Benno (zum Thema Dietrich und diesem angeblichen Gespräch, mit dem wirren Unternehmer) und ein anderer Vertreter vom CC (zum Thema Satzungsänderung) auf dem Podium gesagt haben, war sachlich, rhetorisch prima, in sich schlüssig und gut begründet.




exmatthes
Granadaseggl
Zu den Aberhunderten, die nach der Wahl von Dietrich den Saal verlassen haben und sich nicht für die Satzungsänderung interessieren, fällt einem nichts mehr ein.


da ich einer von denen war, folgendes:
die Versammlung hatte um 12.00 Uhr begonnen. da um zeitiges erscheinen gebeten worden war, war ich ne halbe stunde vorher da.
die Wahl Dietrichs war nicht viel vor 18:00 Uhr durch.
mehr braucht man dazu hoffentlich nicht zu sagen - zumal teure bierplörre ausm plasikbecher nebst ziemlich übler Verpflegung (nicht nur meiner Meinung nach) ein übriges zur abflauenden bereitschaft, noch länger (wer wußte schon wie lange noch) durchzuhalten, beigetragen hat.

schwerer Regiefehler:
daß es hitzig zugehen würde, konnte man voraussehen.
daß ergo mehr als eine Handvoll redebeiträge zu erwarten gewesen waren, auch.
die einzelnen beliebig lange reden zu lassen, war demnach einfach schlechte Regie.
die aussprache wurde qua antrag bekanntlich nach 6 von 25 rednern abgewürgt - trotzdem hat's allein bis die präsiwahl durch war - siehe oben - fast 6 stunden gedauert.
hätten alle reden dürfen, hätte das ganze bis weit in den abend hinein gedauert.

=> Partizipation anbieten, nahelegen ist das eine.
die chose für die Mehrheit durchhaltbar gestalten aber das unabdingbar andere.
eine redezeitbegrenzung wär vermutlich der Königsweg gewesen.
die aussprache abbrechen "nur" weil eine (relativ knappe!) Mehrheit keine lust mehr hatte, eigentlich ein Unding.
ohne jede zeitliche Begrenzung, die sich ja irgendwann auch wiederholenden vorwurfsorgien zelebrieren lassen ein ding der praktischen Unmöglichkeit.

Schlurger
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Granadaseggl
exmatthes hat geschrieben:schwerer Regiefehler:


im Gegenteil: kluge Regie!

Am Anfang einige zum Abgewöhnen in die Bütt schicken oder von alleine gehen lassen, danach folgt die Versammlung dem Präsidium überall hin.
Eine neue Liga ist wie ein neues Leben!

Mietmaul
Es war sogar eine hervorragende Parteitagsregie!

Nach dem völlig durchgeknallten Auftritt von Uwe Hück darüber abstimmen zu lassen, ob man wirklich weiterdiskutieren will, war schon schlau. Dannach kam eine Pause von 25 Minuten, in denen alle wieder die Gemüter kühlen konnten. Nach der Pause ein "Talk" von Laser mit Schindelmeiser und Wolf, der für sehr gute Stimmung in der Halle gesorgt hat. Und direkt danach die Wahl von Dietrich.

Nur der Heim hätte es mit seinem Formfehler fast versaut. Ich gehe davon aus, dass er dafür vom Aufsichtsrat noch einen Einlauf bekommen hat.

Darüber hinaus sollte man sich Gedanken machen. Bespielsweise würde ich vorschlagen, dass bei der allgemeinen Aussprache 10 Mitglieder sprechen dürfen. Wollen mehr Mitglieder sprechen, wird gelost. Jeder maximal vier Minuten. Danach geht das Mikro aus. Dann ist man (einschließlich Antworten) in etwa einer Stunde mit der allgemeinen Aussprache durch. Alle sind zufrieden.

@exmatthes
Ich war auch dort. Und ja, es war zäh. Aber zu sagen, mir schmeckt die "teure bierplörre ausm plasikbecher " nicht, deswegen fahre ich heim und die Satzungsänderung ist mir egal - dafür habe ich kein Verständnis. Sorry.



Edit zu Uwe Hück:


Herrenberger
Seggele
Schlurger hat geschrieben:
exmatthes hat geschrieben:schwerer Regiefehler:


im Gegenteil: kluge Regie!

Am Anfang einige zum Abgewöhnen in die Bütt schicken oder von alleine gehen lassen, danach folgt die Versammlung dem Präsidium überall hin.


.... kluge Regie, nur dann, wenn diejenigen gehen würden, die nicht meine Meinung teilen!!!

Das kann man an der Abstimmungen zu den Satzungsänderungen leicht sehen: Die Opposition hat geschafft, dass sie ihre Reihen geschlossen hielten, während viele Unterstützer des Präsidiums (z.B. aus dem Bereich der reservierten Plätze) sich vorher auf den Nachhauseweg machten.

Und ja, es muss möglich sein, eine MV in 7 Stunden über die Bühne zu bringen, entweder durch begrenzte Sprechzeiten oder durch eine gekürzte Tagesordnung; wahrscheinlich durch beides. Schon allein die Wahlen mit ihren Aussprachen hätten für eine MV gereicht. Naja, so ist es denn auch gekommen.
Zuletzt geändert von Herrenberger am 10. Oktober 2016 13:03, insgesamt 1-mal geändert.

ayala
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Granadaseggl
Zwischenzeitlich kam die Meldung, dass die Abstimmung zum Abbruch der Aussprache wiederholt werden sollte. Was war denn da los und welchen Formfehler hat der Heim begangen?

4 Minuten Redezeit wären immer noch zu viel. Da kann man ja eine ganze Regierungserklräung unterbringen. :mrgreen:

Manolo
Grasdaggl
Darüber hinaus sollte man sich Gedanken machen. Bespielsweise würde ich vorschlagen, dass bei der allgemeinen Aussprache 10 Mitglieder sprechen dürfen. Wollen mehr Mitglieder sprechen, wird gelost. Jeder maximal vier Minuten. Danach geht das Mikro aus. Das ist man (einschließlich Antworten) in etwa einer Stunde mit der allgemeinen Aussprache durch. Alle sind zufrieden.


man könnte auch reden per mail verschicken. damit käme dann jeder zu wort und eine online-abstimmung erst recht möglich.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Mietmaul
@ayala
Es kam nach sechs Rednern der Antrag zur Geschäftsordnung, die Redeliste zu schließen, obwohl sich noch 20 Mitglieder für eine Redebeitrag gemeldet hatten. Heim hätte die Namen dieser Mitglieder vorlesen müssen, was er nicht getan hat. Daraufhin wurde das nach der Pause nachgeholt und die Abstimmung wiederholt (mit quasi gleichem Ergebnis - 60 % für das Ende der Aussprache).


Herrenberger
Seggele
Mietmaul hat geschrieben
Bespielsweise würde ich vorschlagen, dass bei der allgemeinen Aussprache 10 Mitglieder sprechen dürfen. Wollen mehr Mitglieder sprechen, wird gelost. Jeder maximal vier Minuten. Danach geht das Mikro aus. Dann ist man (einschließlich Antworten) in etwa einer Stunde mit der allgemeinen Aussprache durch. Alle sind zufrieden.


Ich fand es nicht korrekt, dass man die Aussprache nach 6 Wortmeldungen beendet hat. Die MV ist das einzige Organ (bisher!), wo man den Vertretern der Organe Fragen stellen kann und wo diese dann öffentlich antworten müss(t)en. 10 Redebeiträge widerspricht m.E. einer demokratischen Vereinskultur, das sind m.E. zu wenige. Aber die Begrenzung der Redezeit z.B. auf 10 Minuten, das wäre m.E. ein gangbarer Weg.
Zuletzt geändert von Herrenberger am 10. Oktober 2016 13:27, insgesamt 1-mal geändert.

sturgtr
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Granadaseggl
Als Nicht-Mitglied hat man ja eigentlich nicht wirklich das Recht sich zu beschweren, aber ich tus einfach trotzdem mal.

In meinen Augen ist die Entscheidung für Dietrich symptomatisch für das, was beim VfB die vergangenen Jahre falsch lief. "Ha wer weiß, vll ist er gar nicht so schlecht", "Der wird schon ganz okay sein", "Wenn er sich nicht zu sehr ins Tagesgeschäft einmischt, passt das schon".

Genau durch solche Wischiwaschi Entscheidungen sind wir in die Kacke überhaupt erst reingerutscht. Und jetzt wurden erstmals seit ner gefühlten Ewigkeit mal zwei mutige, überzeugte Entscheidungen getätigt (Schindelmeiser, Wolf) nur um das ganze wieder mit so einem falschen Fuffziger zu schmälern. Und manche Mitglieder lernen das auch einfach nicht. Das ist jetzt das 3. mal innerhalb kürzester Zeit, dass der AR den Mitgliedern EINEN EINZIGEN Kandidaten vor die Nase setzt und es kümmert scheinbar viel zu wenige. Zusätzlich lässt die Transparenz bei der Auswahl dieses Kandidaten enorm zu Wünschen übrig.

Es geht mir persönlich nicht mal um Dietrich selbst, ich hätte den schon als Denkzettel für den AR nicht gewählt. Aber 4 ordentliche Spiele in Liga 2 reichen bei vielen eben um so jemanden abzunicken. Ich spreche damit übrigens nicht die an, die aus irgendwelchen Gründen wirklich von Dietrich überzeugt sind, sondern viel mehr diejenigen, deren Gemütslage eher mit einem "Meinetwegen" beschrieben werden konnte. Manchmal muss man auch mal die Eier in der Hose haben und "Nein" sagen, wenn man gröbere Zweifel hat.
"I ... I don't believe it"

"That is why you fail."

Mietmaul
Ich habe es noch einmal rausgesucht:

Bei der ersten (ungültigen) Abstimmung: 2.851 Stimmen, 60,9 % für Ende der Debatte
Bei der zweiten Abstimmung: 2.954 Stimmen, 61,4 % für Ende der Debatte

Hück hat seinen Teil dazu beigetragen. Ganz sicher. Und 20 Minuten Geseiere von Reinhold Weis von d'r Alb trägt zum Erkenntnisgewinn auch eher wenig bei.


Ganz allgemein kann sich die Vereinsführung vor allem auch bei Jan Schindelmeiser bedanken. Der hat mit seiner ruhigen, souveränen Art mehrfach die Stimmung wieder eingefangen.
Zuletzt geändert von Mietmaul am 10. Oktober 2016 13:19, insgesamt 1-mal geändert.

exmatthes
Granadaseggl
Ich war auch dort. Und ja, es war zäh. Aber zu sagen, mir schmeckt die "teure bierplörre ausm plasikbecher " nicht, deswegen fahre ich heim und die Satzungsänderung ist mir egal - dafür habe ich kein Verständnis. Sorry.


na dann eben nicht.
hatte übrigens sinngemäß geschrieben, die Verpflegung habe nicht grade zum weiterhin durchhalten animiert - mitnichten, ich sei wegen schlechen biers gegangen.

wenn Du generell nicht einsehen magst, daß fürs gros der leute 5, 6 stunden mehr als genug sind - auch bittschön.
vor dem Hintergrund, daß man doch möchte, daß möglichst viele kommen, find ich den Standpunkt seltsam.

zumal man ja nach "nur" 6 stunden auch noch ne Zeitlang braucht bis man schließlich zuhause eintrudelt, und dann grad noch rechtzeitig zum gemeinsamen Abendessen da ist.

Mietmaul
Ja, ich weiß. Ich musste mir den Tag auch freischaufeln. Mir geht es auch nicht um Dich persönlich und ich wollte Dich mit der verkürzten Widergabe Deiner Gründe auch nicht angreifen.

Ich fand den Exodus nach der Wahl Dietrichs einfach erschreckend. Wäre es danach um irgendeinen Mist gegangen, okay. Aber die Satzungsänderung so ein zentrales Thema.

fkAS
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Halbdaggl
Mietmaul hat geschrieben:...Es wäre der Sache angemessen gewesen, nicht über jedes Komma, aber thematisch in Einzelblöcken über die Änderungen abstimmen zu lassen (z.B. Einführung Vereinsbeirat, Online-Abstimmungen, Briefwahl etc.). Natürlich hätte das noch viel mehr Zeit gekostet und bei einer MV, die so eine volle Agenda hat, kommt man dazu dann eben nicht mehr in der erforderlichen Tiefe.
...
Die Vorgehensweise der Vereinsführung, über die eigenen Vorschläge und danach über den (bestellten?) Änderungsvorschlag von Dirk Freyland abstimmen zu lassen, führt dazu, dass einige sinnvolle Änderungen nicht kommen. Andererseits ist mir unklar, wie die Vereinsführung ohne diese Satzungsänderung die 75 % Zustimmung für die Ausgliederung im März bekommen will. Sich ins eigene Knie schießen kann die Vereinsführung also auch.
...
Diese Zahlen zeigen meines Erachtens, dass wir zwingend wieder aufsteigen müssen. ...Wenn der VfB den Wiederaufstieg nicht wieder direkt schafft, knallt es finanziell richtig.

Woher kommt die Info, dass der Verein im Frühjahr über die Ausgliederung abstimmen lassen will? Ich halte da für illusorisch. Die werden nicht abstimmen lassen, wenn sie nicht wenigstens eine geringe Chance sehen, die Ausgliederung durchzubekommen.

Man hätte die Satzungsänderungen natürlich in thematischen Blöcken abstimmen sollen. Allerdings wäre die Sache mit der Briefwahl vor dem Hintergrund einer Manipulation (also, wenn's genehm ist die Basis für Abstimmungen vergrößern) durch den AR/Vorstand auch so nicht durchgegangen. Nicht mit der 75% Hürde. Die dürfte unter den aktuellen Vorraussetzungen auch zu hoch sein, wenn man alle Mitglieder abstimmen lassen könnte. Da bleibt nur der lange Weg über sportlichen Erfolg. Die einzige Abkürzung, die ich sehe, wäre, wenn jmd erfolgreich gegen die eV-Struktur von Profivereinen klagt.

Zu den Finanzen: Herzlichen Glückwunsch zu der Erkenntnis. Man hätt sich's denken können :banane:

Edit meint: Danke für den Bericht. Wenn man so über die MV liest, kriegt man schon den Eindruck dass da ein mieses Schauspiel abgezogen wird. Auch wenn sowas organisatorisch nicht einfach ist, hätte der Verein für eine sinnvollere Aussprache sorgen müssen. Dass sich da Misstrauen an allen Ecken und Enden bildet, ist zumindest mal erklärbar.

Mietmaul
War in der E-Mail vom Juni, dass die für den 17. Juli 2016 geplante außerordentliche Mitgliederversammlung ausfällt:

Im Frühjahr 2017 soll dann im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die im Rahmen der Vereins-Entwicklung diskutierte mögliche Ausgliederung des Fußball-Lizenzbereiches in eine Kapitalgesellschaft abgestimmt werden. Wir sind davon überzeugt, dass diese zeitliche und inhaltliche Trennung zwischen der Wahl des Präsidenten und der Abstimmung über eine mögliche Ausgliederung absolut sinnvoll ist, um diese jeweils zukunftsweisenden Entscheidungen mit der notwendigen Sorgfalt vorbereiten und zur Abstimmung bringen zu können.



Ich ja sehe es auch so, dass die 75 % verfehlt worden wäre. Das ja wohl einer der Gründe, warum man diese Giftpillen in ein Paket mit (sinnvollen) Vorschlägen aus der Vereinsentwicklung gepackt hat.


Manche meinen, dass man nicht zwigend wieder aufsteigen muss. Jetzt haben wir die Zahlen. Und die Haupterkenntnis ist: Ein zweites Jahr werden wir den Kader in der jetzigen Qualität nicht zusammenhalten können, wenn wir nicht aufsteigen.

darkred
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Halbdaggl
sturgtr hat geschrieben:Als Nicht-Mitglied hat man ja eigentlich nicht wirklich das Recht sich zu beschweren, aber ich tus einfach trotzdem mal.

In meinen Augen ist die Entscheidung für Dietrich symptomatisch für das, was beim VfB die vergangenen Jahre falsch lief. "Ha wer weiß, vll ist er gar nicht so schlecht", "Der wird schon ganz okay sein", "Wenn er sich nicht zu sehr ins Tagesgeschäft einmischt, passt das schon".

Genau durch solche Wischiwaschi Entscheidungen sind wir in die Kacke überhaupt erst reingerutscht. Und jetzt wurden erstmals seit ner gefühlten Ewigkeit mal zwei mutige, überzeugte Entscheidungen getätigt (Schindelmeiser, Wolf) nur um das ganze wieder mit so einem falschen Fuffziger zu schmälern. Und manche Mitglieder lernen das auch einfach nicht. Das ist jetzt das 3. mal innerhalb kürzester Zeit, dass der AR den Mitgliedern EINEN EINZIGEN Kandidaten vor die Nase setzt und es kümmert scheinbar viel zu wenige. Zusätzlich lässt die Transparenz bei der Auswahl dieses Kandidaten enorm zu Wünschen übrig.

Es geht mir persönlich nicht mal um Dietrich selbst, ich hätte den schon als Denkzettel für den AR nicht gewählt. Aber 4 ordentliche Spiele in Liga 2 reichen bei vielen eben um so jemanden abzunicken. Ich spreche damit übrigens nicht die an, die aus irgendwelchen Gründen wirklich von Dietrich überzeugt sind, sondern viel mehr diejenigen, deren Gemütslage eher mit einem "Meinetwegen" beschrieben werden konnte. Manchmal muss man auch mal die Eier in der Hose haben und "Nein" sagen, wenn man gröbere Zweifel hat.


sturgtr
Die Annahme, dass Mitglieder sich von paar guten Spielen blenden lassen und dann deswegen einen umstrittenen Präseskandidaten durch winken, ist mir dann doch etwas zu stark simplifiziert dargestellt. Ich glaube auch nicht, dass es größeren Sinn macht, wegen einer wie auch immer gelagerten Protesthaltung mutwillig das Organigramm zu torpedieren. Das hat dann auch nix mit fehlenden Eiern in der Hose zu tun. WD ist sicher eine streitbare Person, aber man muss als Demokrat nun mal zur Kenntnis nehmen, dass er eine Mehrheit auf sich vereinen konnte und somit legitim gewählt wurde.

Deshalb bringt jetzt auch alles Nachtreten nichts. Mit knapp über 57% hat er kein Mandat mit übermäßig großem Vertrauensvorschuss (wie einst Grinsebacke Wahler) und muss sich somit seine Meriten hart verdienen, will er als gutes Vereinsoberhaupt in die Annalen eingehen. Und darin liegt für mich keine unbeträchtliche Chance. Er muss und er will sich beweisen. Und alleine wird er das nicht können. Er wird ohne Wenn und Aber auf seine Vorstandskollegen angewiesen sein. Und in diesem Wissen wird es (hoffentlich) den Teufel tun und wie die Axt im Walde durch die Geschäftsstelle berserkern. Ich seh dem Ganzen daher recht entspannt entgegen. Beim Thema Jugendförderung hat er sich sehr exponiert, da wird man ihm Ende '17 schon mit kommen können und ansonsten wird es in Sachen sportlicher Prosperität doch eh eher an der Arbeitsgüte von Schindelmeiser/Wolf liegen.


sturgtr
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Granadaseggl
@darkred, klar muss man das jetzt akzeptieren, wenn gleich die Wahl weiterhin ein Gschmäckle für mich hat. Und ich denke, dass mit ner durchwachseneren Bilanz in den letzten Spielen die 7,5 Prozent sehr wohl durchaus anders herum hätten ausfallen können. Sei's drum ich wünsche ihm auch das Beste, bzw. das Beste für den VfB. Mich beschleicht aber weiterhin das Gefühl, hier wurde nicht der beste Job gemacht um den best möglichen Kandidaten zu finden. Und dass er den Mitgliedern vom AR (schon wieder) quasi vor die Nase gesetzt wurde gefällt mir ebenfalls nicht.
"I ... I don't believe it"

"That is why you fail."

Auswurf
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Grasdaggl
sturgtr hat geschrieben: Und ich denke, dass mit ner durchwachseneren Bilanz in den letzten Spielen die 7,5 Prozent sehr wohl durchaus anders herum hätten ausfallen können.


das glaub ich auch auf jeden fall.
Die wären in grund und boden gestampft worden,
hätte man die spiele nach luhukay verloren
das ist doch keine Musik