Auswurf hat geschrieben:Justin T.
da musste ich erstmal an justin timberlake denken..
zu pierre trudeau hab ich nur die bilder als flotter staatsmann neben dem ebenso flotten helmut schmidt im hintersten kopf und über seinen sohn weiss ich auch nicht mehr,
als dass er hübsch und ein wenig dumm sein soll.
Kanada steht nicht gerade im mittelpunkt des deutschen medieninteresses,
selbst jetzt, da es um ceta geht,
konzentriert man sich auf wallonische widerstandsnester
Auswurf hat geschrieben:Justin T.
da musste ich erstmal an justin timberlake denken..
zu pierre trudeau hab ich nur die bilder als flotter staatsmann neben dem ebenso flotten helmut schmidt im hintersten kopf und über seinen sohn weiss ich auch nicht mehr,
als dass er hübsch und ein wenig dumm sein soll.
Kanada steht nicht gerade im mittelpunkt des deutschen medieninteresses,
selbst jetzt, da es um ceta geht,
konzentriert man sich auf wallonische widerstandsnester
@Auswurf @Niceweather
mit Timberlake und Bieber kann ich z.B. nix anfangen.
Politik ist für mich in der Öffentlichkeit meist Inszenierung. Trudeau Junior hatte sich wohl
für die diesen Auftritt "Lesson on quantum computing " ausreichend vorbereitet.
Apropo, verfasst Frau Merkel ihre (spontanen) Reden zu Fachgebieten meist selber?
So einen "Lesson on quantum computing"-Kommentar hätte sie sicher ebenso bravorös wie Justin T.
(ohne abzulesen) gemeistert.
Unvergesslich, bei der Pressekonferenz mit Barack Omaba im Juni 2013 und ihr Hinweis auf die
Gefahren im Neuland:
"Das Internet ist für uns alle
Neuland, 
und es ermöglicht auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung natürlich, mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen."
Selbst
Profi Sascha Lobo warnte doch tatsächlich nichtsahnnende User im Oktober 2015 mit seinem Vorwort in einem mehr oder wenigen unnötigen Buch einer trivialen Schreiberin zum Thema "Das böse Internet und die verlogenen User":
Zitat Sascha Lobo:
"Zwei neue

soziale Phänomene prallen aufeinander wie Schnellzüge auf dem gleichen Gleis:
Internetliebschaften und digitale Fantasiefiguren."
Seit wann gibt es das neue so gefährliche Internet? Gut, dass Lobo gewarnt hat.
Vor Jahren habe ich mal nach Trudeau-Literatur gesucht und nicht viel gefunden.
Ein Büchlein von Margret Trudeau fand ich ganz amüsant und informativ (natürlich aus
ihrer Sicht):
Ich pfeif' auf die Vernunft. Broschiert – Februar 1983
Da Pierre Trudeau bei der Veröffentlichung des Buches noch lebte, dürfte das meiste
über die Trudeaus im Buch wohl annähernd stimmen:
Die Jugendzeit in Vancouver, als Tochter eines aus Schottland stammenden Vaters, Parlamentsmitglied
und Fischerei- und Ozean-Ministers. Die wilderen Zeiten z.B. mit Leonard Cohen in Marokko, später mit
den Stones, Kennedy.
Over time, the marriage disintegrated to the point that, as recounted in her book, Trudeau had an affair with US Senator Ted Kennedy. She was also associated with members of the Rolling Stones, including Ronnie Wood and, according to Keith Richards's autobiography, Life, Mick Jagger.
Ihr Leben als Gattin des wesentlich älteren meist unbeliebten Premier-Ministers. Piere T. Begegnungen mit Fidel Castro und anderen. Der Lawinen-Unfall und Tod ihres jüngsten Sohnes Michel. Ihre Drogenprobleme und die Depressionen uvm. Über Justin T. erzählt sie natürlich auch ausführlich.
Da verblasste der von Dir zitierte "flotte Helmut Schmidt" ein wenig, zumindest in der Öffentlichkeit.
Noch mehr OT
Die Mutter der Halbschwester von Justin Trudeau, Deborah Coyne, die eine längere Beziehung mit seinem
Vater Pierre Trudeau hatte, aus der die Tochter Sarah Elisabeth Coyne stammte, wurde sogar seine politische Rivalin in der Liberal Party. 2015 wechselte sie dann zur Green Party über. Nach den Wahlen zog sie sich mehr oder weniger aus der Politik zurück.
On June 27, 2012, Coyne announced that she would be a candidate for leader of the Liberal Party of Canada, during the Party's 2013 leadership contest, which was won ultimately by Justin Trudeau.
Also ganz so dumm scheint mir Justin Trudeau nicht zu sein und mich wundert, dass viele Kanadier ihn
politisch (automatisch) mit dem Vater Pierre vergleichen.