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kaner1893
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Seggl
Vor Derby zwischen KSC und VfB

Polizei muss Cannstatter Bahnhof schützen

Von Markus Merz 29. Oktober 2016 - 11:37 Uhr

Das Derby zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart steigt eigentlich in Baden. Doch schon am Freitag muss die Polizei mit einem Großaufgebot ausrücken. In Stuttgart. Zuvor hatte es Anzeichen für Krawalle gegeben.


Stuttgart - Es ist Freitagabend, 20 Uhr. In Stuttgart-Bad Cannstatt rücken vermehrt Kleinbusse der Polizei an. Dazu zahlreiche Beamte in Zivil. Aus Stuttgart, aber auch aus Karlsruhe und von der Bundespolizei. Immer wieder patroullieren die Einsatzkräfte rund um eine Gaststätte, fahren durch die Fußgängerzone und bewachen den Bahnhof. Etwa 20 Fahrzeuge sind im Einsatz, dazu geschätzte 100 Polizisten.
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Der Grund für den Auflauf? Am Sonntag steigt in Karlsruhe das Fußball-Derby zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart. Ein Spiel mit höchsten Sicherheitsauflagen. Bis zu 1500 Polizisten werden vor Ort gebraucht. Schon am Freitag kündigen sich aber erste Krawalle an. Etwa 40 Stunden vor dem Spiel. Und eben nicht am Ort des Geschehens. Sondern in Stuttgart.

KSC-Ultras waren auf dem Weg nach Stuttgart

Offenbar hatten sich am Freitag zahlreiche gewaltbereite Karlsruher auf den Weg nach Stuttgart gemacht, um dort VfB-Anhänger in deren Gaststätte zu überraschen und heimzusuchen. Schnell hatte sich das auch bei den Stuttgartern herumgesprochen. Vor allem aber auch bei der Polizei.

Vor der Gaststätte stehen szenekundige Beamte aus beiden Städten. Immer wieder besprechen sie sich. Im Hintergrund diverse Einsatzkräfte in voller Montur. Die Polizei ist in ganz Bad Cannstatt unterwegs.
Die Präsenz der Polizei wirkt

Gegen 21.30 Uhr verlagert sich das Geschehen fast vollends an den Cannstatter Bahnhof. Ein Sprecher der Polizei sagt: "Hier handelt es sich um Präventiv-Maßnahmen vor dem Derby am Sonntag." Wenig später zieht ein Mob der Stuttgarter Fan-Szene in Richtung Fußgängerzone am Bahnhof, grölt Anti-KSC-Parolen. Die Lage ist dennoch ruhig. Die Präsenz der Polizei wirkt. Schon am Nachmittag hatten sich am Hauptbahnhof diverse Einsatzkräfte aufgebaut.

Karlsruher, das zeigt sich zunehmend, kommen an diesem Freitag keine mehr. Der Stuttgarter Mob wird allmählich kleiner, die Polizei bleibt noch bis 1 Uhr in der Nacht vor Ort. Zu Ausschreitungen kommt es nicht.

Für den Samstag erwartet ein Sprecher der Stuttgarter Polizei keine ähnlichen Maßnahmen: "Das konzentriert sich nun alles auf Karlsruhe am Sonntag." Spätestens dann, so viel scheint klar, wird es der Polizei deutlich schwerer fallen, die Lage derart ruhig zu halten, wie am Freitag in Bad Cannstatt.



http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 63002.html


Rhoihesse
Schoofseggl
GrinsiKlinsi hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Hertha Berlin spielt am Sonntag um 15.30 in Sinsheim.
Die Hertha-Leute vertragen sich doch so toll mit den Badensern. Super gemacht, Polizei ist wohl nicht begeistert.


Das ist ausnahmsweise mal wirklich gut. Wenn die beiden Spiele an unterschiedlichen Tagen wären, dann wären die Berliner Chaoten auch noch im Wildpark.

Ich glaube allerdings nicht an Planung, sondern an einen glücklichen Zufall.


Dann könnten die Ultras vom FCK nach dem Auswärtssieg in Fürth ja auch noch mal vorbei schauen...

Tamasi
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Allmachtsbachel
Uh, Shadwell.

Die Kneipe des Feindes zu überfallen (wie wohl am Freitag geplant), erinnert mich an einen Film über Hooligans - genau gesagt geht es um einen Cop, der undercover bei den Hools eingeschleust wird und dann von der Gewalt überwältigt wird. Fand ich seinerzeit einen ziemlichen Knaller. I.D.:



Gibt auch einen zweiten Teil, ganz neu, 2016. Der schneidet bei imdb.com sehr schlecht ab (4,7 von 10 (Teil 1 hat 7,4 von 10; meine Regel bei imdb: Alles über 7 gilt als positiv)). Ich hab Teil 2 nicht gesehen:





Cleansman
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Granadaseggl
Goofy hat geschrieben:Spielpläne werden doch grade nach solchen Dingen gemacht.
Aber das Hertha nicht zeitgleich mit dem BaWü-Derby in BaWü spielen sollte, da kommt man halt nicht drauf.


Naja, bei der DFL ging man wohl davon aus, dass die Hertha-Ultras nicht um 13 Uhr in KA sein könnten, wenn ihre Mannsschaft um 15:30 Uhr in Sinsheim spielt, und umgekehrt keine KA-Ultras nach Sinsheim fahren, um Hertha zu unterstützen. Vermutlich. Hätte man natürlich auch mit einem anderen Samstags-Spiel tauschen können. Oder das ging aus anderen Gründen nicht. Im "Kicker" (ja, ich weiß, super-seriöse Quelle) gab es mal einen Bericht darüber, was der Spielplan-Mensch bei der DFL alles berücksichtigen muss bei der genauen Terminierung der einzelnen Spiele (also abgesehen von Europa-League/CL-Spielen, etc.) Dass aber das Derby am Sonntagnachmittag um 13:30 Uhr stattfand, war schon so gewollt, An- und Abreise der Zuschauer bei Tageslicht. Und letzte Saison im DFB-Pokal wurde zweimal das VfB-Spiel zeitgleich mit den Pokal-Spielen der Reutlinger angepfiffen, so von wegen Szene E und CC97 gegen die KSC-Ultras in Reutlingen.
Aber schon krass, ich war Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre einige Male beim Derby in Stuttgart, und abgesehen von den gegenseitigen Sticheleien und Frotzeleien war da im und ums Stadion nicht wirklich eine aggressive Stimmung. Gut, da waren dann auch mal gerade so ca. 30 000 Zuschauer Maximum am Start in der guten alten Schüssel. Da war das Stadion aber auch wirklich nur voll, wenn Bayern, Schalke oder der BVB kamen, ansonsten war das eine sehr übersichtliche Angelegenheit. Das war dann 2008 ganz anders. Und das alles hat mit dazu geführt, dass ich seither nicht mehr zu den Spielen gegen KA in Stuttgart gehe, obwohl es sportlich sicherlich reizvoll wäre. Will aber nicht nach ein paar Tagen mit verdrahtetem Kiefer und schweren Bruchverletzungen im Krankenhaus aufwachen. Das muss ich nicht haben.





Goofy
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Grasdaggl
In der Kurve neben dem VfB-Block wurden Bereiche freigehalten.

Sehr schön, am Eingang wurde man gefragt ob man KSC-Fan oder VfB-Fan sei. VfB-Fans durften in den VfB-Block, auch wenn sie andere Karten hatten. Vermutlich deshalb waren viele Reihen frei. Viele gingen aber trotzdem auf ihre Plätze im neutralen Kurvenbereich (Block E3)
Bei den VfB-Toren sprang dann eine deutliche Mehrheit der Zuschauer in der Kurve auf - alle neutral gekleidet natürlich. Und das obwohl es Karten ja nur gegen Abholung in Karlsruhe gab.
Mit den Karlsruhern im Block gab es keine Probleme.
Unter der Anzeigetafel, zwischen VfB-Block und neutralem Kurvenbereich, wurden Plätze frei gehalten. Es gab Zäune und Polizisten, die VfB-Fans mit VfB-Kleidung von VfB-Fans in neutraler Kleidung trennten.

Einmal gab es den Versuch aus dem VfB-Block, die abwechselnden "VfB"-Rufe mit der Kurve zu starten. Leider nur einmal, aber hat geklappt.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor












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