Nächste Woche kommt das neue Album.
Und ganz ehrlich. Ich bin heiß drauf.
Acht Jahre sind seit dem Release von "Death Magnetic" vergangen und die drei bis dato preisgegebenes Songs vom neuen Longplayer machen Lust auf mehr.
Man könnte Metallica jetzt vielleicht vorwerfen, dass "Hardwired... to self destruct" das kalkulierte "back-to-the-roots" Album ist, weg von den teils zu verkopften, zu verschachtelten Präzisions-Metal-Epen der Vorgänger, wieder mehr hin zur guten alten Trashmetal-Sozialisierung ... aber das Ganze fällt dann doch eher modern interpretiert aus.
"Moth into Flame" ist mein Fave so far.
Dynamisch galoppierende Riff-Orgien, ein gewohnt tighter Robert Trujillo am Bass und olle Lars befeuert es 'tight jackin' von hinten mit einem erfrischend reduzierten und gut abgenommenen Drumset. Man achte auf die crispe HiHat...
“Light it up, light it up, Another hit erases all the pain, Bulletproof, Ah, kill the truth, You’re falling, but you think you’re flying high” Lyrisch geht es um all die Verlockungen des Ruhms und des Superstarlebens und auch die Drogengeschichten die damit einhergingen. Empfohlen hierzu auch die Dokumentation "Metallica - Some Kind Of Monster", die tiefe Einblicke ins die Bandhistorie gewährt.
Wer mehr hören möchte, dem sei noch das neue "Atlas, Rise!" ans Herz gelegt, obgleich für meinen Geschmack in den Hammet'schen Soloparts da etwas zu viel bei Maiden ausgeborgt wurde...