Frank N Furter hat geschrieben:darkred hat geschrieben:Mit Beginn der neuen Saison nimmt Vogt den Faden bei der Datenaffäre auf, kurz darauf erscheint der kicker-Artikel, der das Statement Schlittenhardts aus einem Podcast vom April 2020 näher beleuchtet. Sprich, wo er fromm und frei (?) von der Guerilla-Marketing-Aktion via seiner Fanseite "VfB Fokus" erzählt. Und ab da ist die Kiste nicht mehr aufzuhalten. Er zwingt den Leuten, mit denen er eh schon über Kreuz liegt, dieses Thema nun indirekt auf und geht in den offenen Affront. Er will hier einen Fortgang, er will Gerechtigkeit.
Der Teil haut nicht hin, Darkred. Und damit auch die weitere Stoßrichtung nicht.
Die Geschichte beginnt bereits im April mit Schlittenhardts Auftritt. Es ist ja klar, dass bei so einer Geschichte alle Leute im Verein darüber redeten. Die Ausgliederung und ihr Zustandekommen, war ja schließlich das"Jahrhundertereignis" für den VfB. Am nächsten Morgen und in den nächsten Tagen wird es kein anderes Thema mehr gegeben haben an der 109 als Schlitti-Leaks. Ab diesem Moment werden also in Vogts Brust bereits zwei Seelen gewohnt haben. Und ab dem Moment wird er die damaligen Verantwortlichen damit konfrontiert haben. Und ab dem Moment schwelt der Konflikt.
Man kann Vogt nicht einerseits als einen "unkontrollierbaren Gerechtigkeitsfanatiker" betrachten und andererseits glauben, er hätte diese Story 5 Monate ruhig ausgesessen bis der Bericht im Kicker kam. Das passt eben nicht.
Also schwelte der Konflikt zwischen Vogt und den Schergen um Mutschler&Co bereits seit April 2020. Beiden Seiten ist es seitdem nicht gelungen gute Lösungen für den VfB auzuarbeiten, was Datenskandal und Mitglieder-Verarsche betrifft. Der Streit ist immer weiter eskaliert, bis Hitzlsperger völlig die Nerven verloren hat und mit seinen vollkommen unnützen Brandbrief, den ganzen Laden in Flammen gesteckt hat.
Wenn man solche hoch destruktiven Eskalationen betrachtet, ob im Privaten oder Beruflichen, kann man am Ende ohnehin nie die Schuldfrage klären. Mehr noch, man muss ab einem bestimmten Zeitpunkt die Schuldfrage bewusst ausklammern, um sich nur noch auf eine mögliche Lösung konzentrieren zu können.
Aber wie schlimm ist denn die Lage jetzt wirklich? Alles was der VfB tun muss, besteht darin die Vorwürfe aufzuklären, personelle Konsequenzen zu ziehen, freilich ohne Rücksicht auf alte "Verbindlichkeiten". Anschließend den Fans die Ergebnisse zu präsentieren und das wars. Wenn das aktuelle Team Vogt/Hitzlsperger das nicht hinbekommt, sind sie eben die ersten die gehen müssen. Das ist überall so.
Ich möchte da höflichst widersprechen.
Die Plauderrunde mit PR-Genie Schlittenhardt im April wurde in der Mercedesstrasse bestimmt zur Kenntnis genommen (bestimmt auch vom ein oder anderen Interessierten Podcast-Hörer), die Entrüstungslawine trat aber erst der kicker Artikel los. Ab diesem Zeitpunkt nahm das Thema richtig Fahrt auf.
Daraus entstehen für mich zwei Fragen.
1) Wer hatte Interesse daran, dem kicker das Thema zu stecken?
2) Warum plaudert ein PR-Berater derart brisante Interna in einem beliebigen Allerweltsblog aus?
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Dies hat CZ schon ganz richtig hinterfragt ... und die neuerliche Twitter-Aussage zur Abstimmung bei der Demission von Dietrich unterstreicht die These deutlich. Klingt das nicht nach einer konzertierten Retourkutsche, weil Schlittenhardt beim VfB ein Liebesentzug erfahren hat, nachdem der Lakai seinen Dienst getan hat nicht weiter mit lukrativen Aufträgen bedacht wurde?
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Wurde die Plapperei beim STR Blog nicht gezielt von einer Quelle aus dem Team Vogt an den kicker gesteckt, mit der Absicht, den öffentlichen Druck derart zu erhöhen, dass die "Seilschaften" mit ihrer Mauertaktik nicht mehr weiter durch kommen?
Also für mich klingt das zumindest plausibel. Auch in der zeitlichen Abfolge.
Ohne das jetzt als Tatsache hinstellen zu wollen.
