13592 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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Auswurf
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Grasdaggl
Kryztina hat geschrieben:
Jeder will hier wohnen, sehr schöne Gegend, Jugendstil. Es ist sicherlich überall teuer. Die Gastronomie ist auch gut besucht. Soll ich jetzt meckern? Okay es gibt kaum Parkplätze und Fremde parken alles voll. Oder werden anders genutzt, Stadtmobil und so oder umgewandelt in Gastrobereiche. Wohnen ist halt sauteuer, überall.


Nicht schlecht da und man ist ja schnell woanders, aber ich bekomme jedesmal einen Vogel, wenn ich die Liststraße runterfahre.
Scheinbar nur Privatiers und Homeofficeler, die den ganzen Tag vor Cafés abhängen und das Lehen ist auch kein Vergleich mehr zu früher.
Da bin ich schon froh über den bunteren und durchmischteren Osten - fühlt sich einfach echter an
Zuletzt geändert von Auswurf am 22. September 2026 20:49, insgesamt 2-mal geändert.
das ist doch keine Musik

Local Zero
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Nichts gibt einem so viel Sicherheit, wie auf der eigenen Scholle zu leben.

Doch gibt es. Indem man das Prinzip "eigene Scholle" an sich in Frage stellt, kann man sich den Tanz um dieses goldene Kalb schon mal sparen.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."




Local Zero
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Grasdaggl
Wo ist dieses Land nur hingekommen, wenn sogar die LINKE schon Menschen mit Migrationshintergrund von gesellschaftlicher Teilhabe ausschließt?

:arr:
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Spielgerät
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Halbdaggl
Local Zero hat geschrieben:Wo ist dieses Land nur hingekommen, wenn sogar die LINKE schon Menschen mit Migrationshintergrund von gesellschaftlicher Teilhabe ausschließt?

:arr:

Undank ist der Welten Lohn. Die Remmo-Familie verfügt in Berlin über so viele Immobilien, damit alleine könnte man den Wohnungsnotstand beheben. Dass man diese Kontakte hegen und pflegen muss, hat der Kocak doch ganz richtig erkannt.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Local Zero
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Grasdaggl
Gleichzeitig räumte Koçak ein, dass er als Abgeordneter eine »besondere Verantwortung« trage. Er kündigte an, sein Kommunikationsverhalten gemeinsam mit seinem Team zu überprüfen und aufzuarbeiten. Zudem wolle er »volle Transparenz« herstellen und bestehende Zweifel ausräumen.

Pau kommentierte dies mit spitzen Worten: »Was heißt es eigentlich, Dir jetzt Zeit zu nehmen?« Koçak solle als Bundestagsabgeordneter endlich Verantwortung übernehmen. Sie habe gehofft, dass Koçak die Arbeit von Martina Renner und ihr zu den Themenfeldern Rechtsextremismus, Antisemitismus und Antiziganismus fortsetze. Doch es sei nichts passiert. »Pause? Wer macht eigentlich endlich die Arbeit?«, empörte sich Pau.


https://www.juedische-allgemeine.de/pol ... emmo-clan/

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Tamasi
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Allmachtsbachel
Der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak aus Berlin-Neukölln wird seine Aufgaben bis auf Weiteres ruhen lassen. Das gab der Co-Fraktionsvorsitzende Sören Pellmann am Dienstag im Bundestag bekannt: „Ferat Koçak hat uns mitgeteilt, dass er sich bis auf Weiteres, bis volle Transparenz hergestellt ist, zurückziehen wird.“ Er werde nicht mehr an Sitzungen des Innenausschusses des Bundestags teilnehmen und wolle nicht mehr in der Öffentlichkeit auftreten.

Sprich: Weiter Abgeordneten-Geld beziehen, aber nix mehr dafür arbeiten. Profi. :)

Wer in Berlin die Linke gewählt hat, wusste, was er bekommt. Das ist wie bei AfD-Wählern, die sich selbst zwar nicht als rechtsextrem sehen, aber eben mit einpreisen müssen, dass sie Faschos unterstützen.

Trotzdem ist die Linke deutlich die stärkste Partei geworden. Also soll sie eine Regierung anführen und dann schauen wir mal, was passiert. Berlin ist so kaputt schwierig zu gestalten, warum sollen sich nicht mal die versuchen?

Ich hoffe, dass sie manche Sachen nicht durchsetzen können (z.B. Abbau der Mittel für die Polizei). Aber es bringt auch nichts, wenn man sich nur auf die Empörungsthemen fokussiert. Beispiel Antisemtismus: Es gibt im Stadtteil Mitte ein hübsches Plakat der SPD: "Mitte ist Liebe". Das steht da in mehreren verschiedenen Sprachen & Schreibweisen, u.a. auch auf Russisch und Arabisch. Aber nicht auf Hebräisch. Obwohl wir in Mitte sind, wo es durchaus jüdisches Leben gibt. Aber man muss halt damit rechnen, dass das Plakat dann beschmiert oder abgerissen wird, irgendein Shitstorm entsteht und zack-zack, bevor man als "Unterstützer des Völkermords" dasteht, lässt man Hebräisch lieber weg. Vermute ich mal. Das ist nicht nur ein Problem der Partei "Die Linke", diese Debatte ist in Berlin generell vergiftet.

Jetzt liegt da ein bisschen Aufmerksamkeit drauf, die Linken und auch ihre Koalitionsparteien müssen mit diesem Thema umgehen. Vielleicht verbessert sich ja was.

Local Zero
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Grasdaggl
Wenn man das Verhandensein von Anti-Antisemitismus (mithin also einer Selbstverständlichkeit) erst einmal zur Voraussetzung von Koalitionsgesprächen erklären muss, stimmt etwas grundsätzlich nicht mit meinem potentiellen Koalitionspartner.
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Trotzdem muss man jetzt damit umgehen und lösungsorientiert arbeiten. Eine Koalition aus CDU-SPD-Grünen wäre schwierig, "gefühlt gegen die Mehrheiten" und am Ende wird es verbiegende Kompromisse und ständig Streit geben, nächste Wahl mit weiteren Zugewinnen für Linke & AfD.

Local Zero
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Trotzdem muss man jetzt damit umgehen und lösungsorientiert arbeiten. Eine Koalition aus CDU-SPD-Grünen wäre schwierig, "gefühlt gegen die Mehrheiten" und am Ende wird es verbiegende Kompromisse und ständig Streit geben, nächste Wahl mit weiteren Zugewinnen für Linke & AfD.

Das größte Problem aus Sicht der Berliner LINKE-Wähler war das Thema "Wohnen". Die sind (hauptsächlich) für ihre Idee der Vergesellschaftung gewählt worden. Was aber sehr wahrscheinlich das Problem nicht lösen wird, ich rechne nicht damit, dass die Mieten dadurch sinken. Und neue Wohnungen entstehen dadurch auch nicht. Im Gegenteil: Er wird die Probleme vergrößern. Weil die Neuverschuldung massiv steigt, über Haushaltskürzungen (v.a. bei den Freiwilligkeitsleistungen) ist so eine Summe nur geringfügig (aber für die Betroffenen trotzdem schmerzhaft) querfinanzierbar. Ersteres wäre aber wahrscheinlich verfassungswidrig. Habe gerade mal ganz schnell den Berliner Finanzhaushalt 2026/27 überflogen. Die kalkulierte Entschädigungssummer für DeutscheWohnen&Co liegt bei etwa 40 Mrd. Lustigerweise entspricht das fast dem gesamten Jahreshaushalt für dieses und nächstes Jahr (45,5 und 46,5 Mrd Einnahmen). Allerdings sind da für 2026 neun und für nächstes Jahr 9,5 Mrd. Euro Neuverschuldung notwendig. Und da noch 40 Mrd. neue Schulden on top? Da dürfte auch das Argument einer außergewöhnlichen Notlage nicht ziehen (da ja zudem selbstverschuldet wäre).

Die Wahlgewinnerin müsste also - um mit SPD/Grüne koalieren zu können - ihr wichtigstes Wahlversprechen - Vergesellschaftung - in die Tonne kloppen. Hm, nicht unvorstellbar, aber politisch wahrscheinlich extrem teuer. Täte sie das, wäre sie bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus im nächsten Jahr wieder bei 12 Prozent. Löst sie obendrein ihr Antisemitismusproblem: unter 10.

Für die LINKE könnten die fast 27 % vom Sonntag zum Pyrrhussieg werden.
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Monitor
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Granadaseggl
jagdhuette hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Und wirds dann besser, ohne Merz?


Einen schlechteren Bundeskanzler hatten wir noch nie. ....


Ariane Willikonsky, die u. a. die Gesprächsführung von Winfried Kretschmann geschult hat:

Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist ein Meister der Gesprächsführung
...Winfried Kretschmann ist einer der beliebtesten deutschen Politiker.
Er vermag über Parteigrenzen hinweg die Menschen mit seiner Gesprächsführung zu überzeugen.

Dabei verzichtet er auf Polemik und setzt auf aktives Zuhören und Kommunikation auf Augenhöhe.



Die Stuttgarter Kommunikations-Expertin Ariane Willikonsky attackiert den Kanzler Merz

„Wenn ich einer schlechten Kommunikation einen Namen geben dürfte, würde ich sie Friedrich Merz nennen“, sagt Ariane Willikonsky ....

Sie habe noch nie einen Menschen kennengelernt, der

„alles im Bereich der Kommunikation falsch macht – wirklich alles“.



Am Ende geht die Sprachtherapeutin und Kommunikationstrainerin mit ihrer Kritik noch einen Schritt weiter. Sie verbindet ihre Analyse mit einer ausgesprochen weitreichenden politischen Wertung:

„Merz geht nicht nur als schlechtester Bundeskanzler aller Zeiten in die Geschichte ein, sondern als

Paradebeispiel, wie man es in der öffentlichen Kommunikation nicht machen sollte.“...


https://echtstuttgart.de/niemand-kann-dir-zustimmen-stuttgarter-kommunikationstrainerin-attackiert-den-kanzler/



kürzlich wieder mehrmals am FON-Institut am Cannstatter Marktplatz vorbeigelaufen...
I could write several novels about what I do not know.


Local Zero
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Grasdaggl
Hat auch die AfD ein Clanproblem?

Bei der offiziellen Wahlfeier der AfD Sachsen-Anhalt am 6. September im Alten Theater in Magdeburg war auch der Geschäftsmann Steffen Fräbel anwesend, der nach Erkenntnissen des Berliner Landeskriminalamts mehrfach im Zusammenhang mit dubiosen Geschäften von Mitgliedern der Familie Abou-Chaker auffiel.

Unter anderem war Fräbel 2022 wegen Betrugs und Urkundenfälschung im besonders schweren Fall sowie mittelbarer Falschbeurkundung angeklagt. Den Ermittlungen zufolge soll er gemeinsam mit anderen, darunter Mohamad und Rabih Abou-Chaker, dafür gesorgt haben, das Haus eines älteren Ehepaars mithilfe fingierter Kaufunterlagen auf eine Firma umschreiben zu lassen, um es später gewinnbringend weiterzuverkaufen.

Während die Abou-Chakers jeweils Freiheitsstrafen von vier Jahren und zehn Monaten erhielten, stellte das Berliner Landgericht das Verfahren gegen Fräbel – der sämtliche Vorwürfe bestreitet – wegen »Verhandlungsunfähigkeit« vorläufig ein. Im Prozess hatte er unter anderem erklärt, halbseitig gelähmt zu sein und war im Rollstuhl zur Verhandlung erschienen.

https://www.spiegel.de/politik/hat-auch ... 4bd5dccfd1
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letzterschwob
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Granadaseggl
SPD zitiert den Kanzler

In der Partei sieht man nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin außerdem eine stärkere Beteiligung von Gutverdienern an dem zunehmenden gesellschaftlichen Pflegerisiko als zentrale Gerechtigkeitsfrage. „Der Bundeskanzler selbst hat darauf hingewiesen, dass das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Kranken- und Pflegeversicherung ein erhebliches Gerechtigkeitsproblem aufwirft“, sagte Pantazis. „Das muss sich jetzt auch in konkreter Reformpolitik niederschlagen.“


https://www.tagesspiegel.de/politik/wir-akzeptieren-keine-leistungskurzung-spd-droht-offenbar-mit-blockade-der-pflegereform-im-kabinett-16096936.html

Es wäre schon äußerst lustig, wenn der letzte seidene Faden der FF-Kanzlerschaft reißt, weil er versehentlich ein Gerechtigkeitsproblem angesprochen hat, bei dem seine Partei und er selbst sehr an der Ungerechtigkeit hängen.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.

Local Zero
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Grasdaggl
Mein Kanzler wurde wieder mal falsch verstanden. Als er das duale KK- System ansprach, hat er damit natürlich nicht für die Einführung einer Bürgerversicherung plädiert, sondern für eine Kopfpauschale. Die Sozen ham das wieder mal in´ falschen Hals bekommen.

:P
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letzterschwob
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Granadaseggl
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der Gesundheitsminister und ehemalige Wingman, der sich selbst für ungeeignet erklärt hat, beim Ende von FF eine große Rolle spielen könnte.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.

RedBlues
Halbdaggl
Ich verstehe nicht, warum nicht zur Entlastung der Pflegeversicherung die Versicherungsfremden Leistungen aus der Pflegeversicherung herauslöst. Wenn die Berichte stimmen, dass dies mit einem Schlag den Haushalt der Pflegeversicherung ausgleichen würde, dann wäre das doch eine einleuchtende Lösung.

Natürlich muss man die Ausgaben trotzdem bezahlen, aber dann würden sie von der Allgemeinheit bezahlt und nicht nur von Beitragszahlern.

Das gilt auch für die Rentenversicherung, auch hier scheint das Bild ja ähnlich zu sein.

Vorteil daran wäre, dass man nicht Ausgaben einfach in einer Art Schattenhaushalt hätte.

Und die Politik wäre mit einem Schlag eine Diskussion in großen Teilen los.

Mustermann
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Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:Ich verstehe nicht, warum nicht zur Entlastung der Pflegeversicherung die Versicherungsfremden Leistungen aus der Pflegeversicherung herauslöst. ...
Die Frage stellt sich doch insbesondere auch bei den Krankenversicherungskosten bei Bürgergeldempfängern oder Ukrainern, die vor April 2024 eingereist sind: Da reicht der Bundeszuschuss hinten und vorne nicht.
Und wer löhnt? "Natürlich" (nur) die GKV-Beitragszahler :roll: .

Frag' mal bei unserem Finanzminister nach, warum er sich gegen die - nicht nur meiner Meinung nach - einzig gerechte Lösung sträubt ...
„I guess that concludes negotiations.“