Auswurf hat geschrieben:22.59
eine maß schnaps bitte, herr ober
That‘s the... Sprit.
SZ:
In seiner Pressekonferenz am Donnerstagmorgen stellte das RKI eine Analyse dazu vor, wo Cluster von Neuinfektionen mit mindestens fünf Personen derzeit eigentlich entstehen. Demnach bilden private Haushalte momentan deutlich die größten Infektionsherde. Hier sind den erfassten Daten zufolge mehr als ein Viertel der Cluster entstanden. Alten- und Pflegeheime stehen an zweiter Stelle, gefolgt vom Arbeitsplatz. Wohnheime, Flüchtlingsheime, Krankenhäuser, Arztpraxen, Verkehrsmittel und Hotels machen dagegen nur einen kleinen Teil aus - und Schulen und Kitas spielen eine fast verschwindend geringe Rolle.
Weiter SZ:
Allerdings schränkt das RKI selbst die Aussagekraft der vorgestellten Daten ein. Denn die Gesundheitsämter, von denen das Institut die Daten erhielt, konnten nur etwa ein Viertel der insgesamt gemeldeten Covid-19-Fälle einem definierten Ausbruch zuordnen.
Um sich einen Überblick über das detaillierte Infektionsgeschehen zu verschaffen, hat die SZ deshalb bei mehreren Gesundheitsämtern stark betroffener Kreise nachgefragt, von denen 13 genauere Angaben zu den Infektionsherden der vergangenen vier Wochen machten. Die Antworten bestätigen die geringe Bedeutung von Schulen und Kindertagesstätten für das Infektionsgeschehen: In der Stadt Köln etwa trugen Bildungseinrichtungen nur zwei Prozent zu den Infektionen bei, in Stuttgart fünf Prozent.
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Allerdings gibt es auch Ausnahmen, wie etwa in Marburg-Biedenkopf, wo 17 Prozent der Neuinfektionen aus größeren Ausbrüchen der vergangenen vier Wochen auf Schulen entfielen und fünf Prozent auf Krankenhäuser.
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Die Umfrage zeigt aber auch, wie verloren die Gesundheitsämter bei ihrer Suche nach einer Infektionsquelle oft sind: In einem Großteil der Fälle konnten viele die Quelle nicht ausmachen. In der Stadt Köln etwa galt dies für 44 Prozent der Indexfälle im erfragten Zeitraum, in Stuttgart für 59 Prozent. Das liegt zum Teil daran, dass Menschen sich nicht erinnern können oder keine Angaben machen wollen - aber auch an den zunehmenden Kapazitätsengpässen der Ämter