Heißen sie dann Wohnnovia?
von daher
higgi hat geschrieben:Heißen sie dann Wohnnovia?
RedBlues hat geschrieben:Unter Westfalen hat geschrieben:Gehört das nicht auch in den Börsenfred?
Da garantiert auch hin, aber das Thema ist ja sehr politisch.Vonovia und Deutsche Wohnen sagen demnach zu, ihre regulären Mieterhöhungen über ihren Berliner Bestand insgesamt in den nächsten drei Jahren auf höchstens ein Prozent jährlich und in den beiden nachfolgenden Jahren auf den Inflationsausgleich zu begrenzen.
Man darf gespannt sein, wie das weiter gehen wird
RedBlues hat geschrieben:Und jetzt aus meiner ganz persönlichen Sicht.
Iron hat geschrieben:Bringt ja nichts, wenn wir hier Steuern erhöhen und die Verbrenner dann in anderen Ländern weiter fahren. In erster Linie brauchen wir weniger Konsum und einen "sauberen" Kraftstoff, wenn man etwas für das Klima machen möchte.
Frank N Furter hat geschrieben:Das ist ja ein Pseudoargument. Natürlich wird das Klima nicht in Deutschland gerettet. Das ist jedem soweit klar. Nur müssen hochindustrialisierte Länder wie Deutschland als erstes den Nachweis erbringen, dass man volkswirtschaftlich erfolgreich nachhaltig wirtschaften kann.
Frank N Furter hat geschrieben:Technologische Weiterentwicklungen, die wir dann den Schwellenländern zur Verfügung stellen können.
Iron hat geschrieben:Frank N Furter hat geschrieben:Das ist ja ein Pseudoargument. Natürlich wird das Klima nicht in Deutschland gerettet. Das ist jedem soweit klar. Nur müssen hochindustrialisierte Länder wie Deutschland als erstes den Nachweis erbringen, dass man volkswirtschaftlich erfolgreich nachhaltig wirtschaften kann.
Das können wir nur erreichen, wenn wir die "schmutzige Industrie" nicht outsourcen.
Iron hat geschrieben:Frank N Furter hat geschrieben:Technologische Weiterentwicklungen, die wir dann den Schwellenländern zur Verfügung stellen können.
Das hat mit dem Thema Auto nichts zu tun? Wenn wir hier umsteigen, werden unsere alten Verbrenner weiterfahren. Wir müssen schon eine Lösung finden bei dem wir weniger konsumieren. Das heißt dann auch Verbot von Automobilen, gerade in der Stadt wo der ÖPNV gut ausgebaut ist. Das ist dann eben der Tod einer Branche oder zumindest ein deutlicher Wirtschafgtsrückgang. Aber es gibt hier keine Lösung, bei dem wir weiter so konsumieren und dabei auch nur eine Kleinigkeit für die Umwelt/Klima erreichen werden. Das muss man sofort angehen, alles andere ist Pseudeargumentation. Gesellschaft bla bla, das wird in 50 Jahren nicht besser werden, wenn wir nicht anfangen zu handeln.
Also auch was Urlaube betrifft, müssen wir letztlich wieder eine andere Einstellung dazu finden, was wir unter Erholung verstehen und wie wir fremde Länder und Kulturen erfahren wollen (man muss ja nicht überall selbst gewesen sein...).
Wir müssen auch andere Produkte herstellen, regionaler, ohne die irren Tranport-CO2-kosten usw.
Mal sehen, ob zum Ende des Jahrhunderts dann der ITER kommt. Sollten wir es wirklich schaffen aus Fussionsenergie unseren Energiebedarf zu decken, können wir wieder genauso schweinigeln wie zu unseren "besten Zeiten".
RedBlues hat geschrieben:Frank n Furter
das größte Problem welches ich sehe ich eigentlich, dass man, wenn man zum Beispiel die KfZ Steuer massiv anhebt, so sehr, dass man einen Steuerungsmechanismus bekommt der tatsächlich hin zu sehr Sprit sparenden PKWs steuert, bzw gleich ganz weg vom Verbrenner, dies den weniger bemittelten Teil der Bevölkerung viel stärker trifft als die "reichen".
RedBlues hat geschrieben:Wenn ich mit meinem Einkommen mir ein neues Auto kaufen muss, evtl noch nicht mal einen Gebrauchtwagen und ich dann 25k vom Konto abheben muss, dann ärgert mich das weil ich das zu diesem Zeitpunkt sonst nicht gemacht hätte. ABER ein ganz ordentlicher Teil der Bevölkerung wird vor dem Problem stehen, dass er das irgendwie finanzieren muss und wenn er das nicht kann, die höheren Steuern einfach zahlen muss, weil ihm eine Neuanschaffung nicht möglich ist.
RedBlues hat geschrieben:Was Iron gerade neu geschrieben hat ist auch ein Punkt
Die ärmeren Länder, Schwellen- und Entwicklungsländer werden nicht so schnell auf Elektrofahrzeuge umsteigen können wie das wir in den Industrieländern können. In diesen Ländern ist teilweise der Netzausbau noch nicht mal in jedem Haus angekommen, wie will man da so schnell auf Autos umsteigen die dann auch noch Strom benötigen? Dazu noch die Kosten, die die ja auch irgendwie finanzieren müssen.
RedBlues hat geschrieben:ÖPNV kann in Deutschland mit dabei helfen den CO2 Ausstoß zu verringern, nur wer raus aus den Städte geht, der merkt schnell, dass das mit dem ÖPNV nicht so einfach ist. Und das Thema arbeiten von zuhause ist da auch nicht wirklich eine Lösung. Den Arbeitsplatz ins eigene Zuhause zu verlegen, das ist für mich kein Fortschritt, für das Gegenteil haben die Gewerkschaften früher gekämpft.
RedBlues hat geschrieben:Also auch was Urlaube betrifft, müssen wir letztlich wieder eine andere Einstellung dazu finden, was wir unter Erholung verstehen und wie wir fremde Länder und Kulturen erfahren wollen (man muss ja nicht überall selbst gewesen sein...).
doch, wer das möchte sollte unbedingt so viele Ländern wie möglich besuchen und dort die Kultur kennenlernen. Damit meine ich ausdrücklich nicht 2 Wochen All-Inclusive-Tempel in der Dom-Rep, sondern tatsächlich vor Ort die Kultur kennenlernen, die Menschen, das Leben. Das hilft der Völkerverständigung, lässt unseren Blick für andere Länder und deren Herausforderungen besser schärfen als jedes YouTube Video, und wenn es auch in VR konsumiert werden sollte.
de mappes hat geschrieben:....
de mappes, mit dem traurigen Thema und verwandten Themen habe ich mich die letzten 15 + Jahre öfters
beschäftigt und auch first-hand-experiences erzählt bekommen, besonders von den indigenen Freunden.
Meine Tochter hatte 2008 in der Oberstufe 13. dazu mal ein Referat gehalten. Material (Film, Fotos, Literatur Berichte u.m.) bekam sie damals von meinen Native-Freunden (teils Betroffene, Residental schools, White foster parents-affected, Catholic church..). Danach kam sie der Thematik in Kanada noch viel näher.Missing apologies
But critics say there's one key word missing from those statements: "Sorry."
Rev. Michael Coren, an Anglican priest and author, is among those who have been the most vocal following the Kamloops discovery, penning a column directed at the Catholic Church.
"Every church, virtually every church in Canada, was involved in this catastrophe," he told host Stephen Quinn on CBC's The Early Edition. "And that should never be denied.""[The Roman Catholic Church] simply will not make a commitment to its direct involvement in these atrocities because, I would argue, it's terrified of the financial and legal consequences if it does," he said.
The survivors society has issued calls to action, similar to the TRC, aimed at both the federal government and the Catholic Church. That includes an acknowledgement from the Pope.
https://www.cbc.ca/news/canada/british- ... -1.6048077
Overview of the Indian Residential School System
· The goal of Indian residential schools was to assimilate Indians into society.
· The Canadian government operated Indian residential schools in partnership with the Anglican, Catholic, Methodist, and Presbyterian churches, among others.
· The Canadian government was financially responsible for Indian residential schools.· Indian residential schools operated in all Canadian provinces and territories except Prince Edward Island, New Brunswick, and Newfoundland.
· Indian residential schools operated in Canada between the 1870s and the 1990s.
· The last Indian residential school closed in 1996.
· Children between the ages of 4-16 attended Indian residential school.
· It is estimated that over 150,000 Indian, Inuit, and Métis children attended Indian residential school.
~~
'There has to be more': Vancouver Island residential school survivor mourns bodies found at Kamloops schoolVICTORIA -- A dark history of residential schools dots the map of Vancouver Island. Federal records show five operated here.
Eddy Charlie is a residential school survivor who went to the notorious Kuper Island Residential School, near Nanaimo.
It was a place he learned to call "Canada's Alcatraz."
Anmerkung: Kuper Island heißt jetzt Penelakut Island
"Many children tried to swim away from the school and died while trying to escape," he said on Friday.
https://vancouverisland.ctvnews.ca/ther ... -1.5447714
British Columbia
Steve Sxwithul'txw survived residential school. Now he's trying to honour family who didn't
Penelakut Tribe member has 8 relatives listed among children who died
https://www.cbc.ca/news/canada/british- ... -1.5380689
Kuper Island > Penelakut Island1890 wurde auf der Insel die „Kuper Island Indian Residential School“ eingerichtet. Ab 1920 wurde das System der Residential Schools eingeführt, als der Schulbesuch für alle Kinder zwischen 7 und 15 Jahren in ganz Kanada obligatorisch wurde. In freiwilliger Trägerschaft bestanden diese Schulen jedoch ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dieses Schulsystem sollte anfangs zu einem der Haupthebel der Integrationspolitik werden.
In der Residential School wurde, wie in den meisten Schulen dieses Typs, bei schweren Strafen darauf gedrungen, dass die Kinder ihre Sprache nicht benutzten, sondern Englisch sprachen. Auch andere kulturelle Handlungen/Äußerungen waren strikt untersagt.
Allgemein kam es in diesen Schulen, welche in der Regel von kirchlichen Organisationen betrieben wurden, auch zu Tausenden von Übergriffen auf die Schüler und zu einer hohen Sterblichkeitsrate. Um 1975 wurde die Schule dann geschlossen.Im Jahr 2008 entschuldigte sich Stephen Harper für die kanadische Bundesregierung für das Residential School System.
Im Jahr 2010 wurde die Insel dann umbenannt.

killroy hat geschrieben:Ist der cheflobbyist des übermotorisierten deutschen PS-Panzers eigentlich noch nicht wieder hier?