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Iron
Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Und als Besatzer gegen die Apachen und Sioux.


oder die richtigen Amis ... Irokesen gegen die Huronen ...

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Angry Wasenhuhn hat geschrieben:Das Thema schmiert Euch grad etwas ab...

@tamasi: :)


Die meisten politischen Themen führen irgendwann zur Außenpolitik der USA.
Isch so.
:arr:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


jagdhuette
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Halbdaggl
Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass die Amerikaner seit es andere Möglichkeiten gibt (wie Flugzeuge und Raketen) keinen Krieg mehr mit einem Nachbarland hatten. Ok, ich gebs zu, das ist ziemlich plump, weils ja auch nur zwei so richtige Nachbarn gibt. Aber was ich damit sagen wollte: Es gibt auch andere Möglichkeiten, wenn man seine Interessen durchsetzen will.
Die Chinesen scheinen da sogar noch ein bisschen weiter zu sein als die Amis, weil sie ihre Interessen häufig sogar ohne militärischen Druck durchsetzen können. Siehe Afrika usw.
Aber wenn ihnen Afghanistan (mit direkter Grenze zu den eigenen muslimischen Regionen) zu unübersichtlich wird, wäre das sicherlich eine Option. Auch wenn man von Peking nach Kabul 5 Stunden fliegen müsste.




Unter Westfalen
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Grasdaggl
Bis jetzt hat sich noch keiner zu den Russen geäußert.
Ich könnte mir vorstellen, dass Putin die Chinesen nicht willkürlich agieren lässt.
Und ein islamisches Emirat an seiner Südgrenze und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den -stan Autokratien dürfte auch nicht sein Wohlwollen erwecken.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Und Cuba?


Es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund, um mit dem Regime nicht vernünftig umzugehen.
Wandel durch Annäherung, Willy Brandt hat es vorgemacht.
Und der Trumpel hat das zarte Pflänzchen wieder niedergetreten.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

higgi
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Bis jetzt hat sich noch keiner zu den Russen geäußert.
Ich könnte mir vorstellen, dass Putin die Chinesen nicht willkürlich agieren lässt.
Und ein islamisches Emirat an seiner Südgrenze und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den -stan Autokratien dürfte auch nicht sein Wohlwollen erwecken.

Jetzt kommt der nächste mit irgendwelchen angeblichen Grenzen
es gibt keine Grenze zwischen Afghanistan und Russland, da bin ich mir jetzt ganz sicher
von daher



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Aus dem heutigen Kommentar der MZ unter der Überschrift: "Ein infamer Satz."
.....
..ertönt im Hintergrund ein apokalyptischer Chor: "2015 darf sich nicht wiederholen", sagen etwa Armin Laschet, Paul Ziemiak, Thomas Strobl, Julia Klöckner und Markus Söder - wohl wissend, dass das nicht passieren wird. Darum sind solche Sätze auch so beschämend.
.....
Laschet & Co betreiben also Stimmungsmache auf dem Rücken von Menschen in größter Not. Wie infam.


Das ist die alte Wahlstrategie der CDU/CSU. Mit den Ängsten der Menschen zu spielen, das war schon immer erfolgreich.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Frank N Furter
Nochmal bitte zurück, wie die aktuelle Lage einzuschätzen ist, bzw. zur übrig gebliebenen Kernfrage, ob, wen und wie viele wir da noch rausbekommen.

Das scheinen tatsächlich ganz überwiegend die Amerikaner zu bestimmen. Gestern habe ich eine Szene gesehen - ich glaube in der Nachtausgabe "up-date" des Heute-Journals - da trafen sich US-Soldaten und Taliban an der Flughafengrenze und die US-Soldaten haben den Taliban wieder Leute übergeben, die sie nicht mitnehmen wollten und vom Flughafengelände runter haben wollten. Das seien aber sogenannte Ortskräfte gewesen. Für welches Land sie gearbeitet haben, wurde nicht gesagt.

Wäre die Interpretation der Filmaufnahmen durch die ZDF-Journalisten korrekt, wäre das ein direkter Hinweis darauf, dass alleine die Amis bestimmen, wer da jetzt noch raus kommt und wer nicht. Es war ja ohnehin schon klar, dass die Taliban eine Ansage bekommen haben, alle Menschen mit ausländischen Pässen zum Flughafen durchzulassen. Daran haben sie sich ja auch gehalten. Also hier findet nichts statt, was man mit Krieg beschreiben könnte.

Viel eher ist es so, dass die USA und die Taliban gerade gemeinsam versuchen panische Fluchtversuche der afghanischen Bevölkerung zu kanalisieren.

In wie weit "wir Deutschen" da überhaupt ein Wörtchen mitreden können, wäre die interessante Frage für uns. Also dürfen wir selbst auch Kontigente bestimmen? Dürfen wir besonders gefährdete Personen, wie "weibliche Aktivistinnen" bestimmen?

Falls nein, ist das ne üble Shit-Show der USA
Falls ja, will ich von unserer Regierung wissen, was sie dafür tut alle stark gefährdeten Personen, also alle Frauen die das betrifft, rauszuholen. Da erwarte ich einfach jetzt, dass sie sich voll ins Zeug legen, nachdem sie sich bisher wirklich nicht mit Ruhm bekleckert haben. Notfalls müssen sie selbst mit den Taliban verhandeln. Wir haben genug Geld und Einfluss in der Welt, um von den Taliban Zugeständnisse abzuverhandeln. Daran habe ich kein Zweifel und da lasse ich mir auch kein u für ein x machen (oder umgekehrt).

higgi
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Grasdaggl
Die Ortshelfer müssten entsprechende Papiere dabei haben, die sie als solche identifizieren. Es kann natürlich sein, dass sie diese extra nicht dabei haben, um von den Taliban nicht entdeckt zu werden, aber das machts für die Soldaten dann verständlicherweise schwer.
von daher



Monitor
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Granadaseggl
Die afghanisch-australische BBC News-Fernsehmoderatorin und Journalist Yalda Hakim
führt mit Taliban-Sprecher Suhail Shaheen ein halbstündiges Gespräch vor drei Tagen.

Yalda Hakim wurde mitten in der Sendung auf ihrem Handy von dem Taliban-Sprecher angerufen.

Suhail Shaheen : "Es wird keine Rache geben"

Yalda Hakim ließ nicht locker und fragte auch nach den Rechten von Frauen und Mädchen und deren Zugang zu Bildung unter einer Taliban-Regierung. Auch als Suhail Shaheen versprach, Mädchen könnten ihre Bildung weiter fortsetzen, widersprach ihm die BBC-Journalistin. Sie habe Kontakt zu Studentinnen aus Herat, die bereits an den den Toren der Universität von bewaffneten Taliban-Kämpfern aufgehalten und zurück gewiesen wurden, als sie zum Unterricht gehen wollten.


A spokesman for the Taliban has told the BBC that the militants want a "peaceful transfer of power" in Afghanistan the next few days.

Suhail Shaheen called the BBC's Yalda Hakim, live on air.

In the wide-ranging interview, she pressed him on the Taliban's plans for the country amid concern the militants will impose strict interpretations of Sharia law, including corporal punishments and a ban on girls going to school.


https://www.bbc.com/news/av/world-asia-58223530

~

U.S. Newsweek 18.08.2021

Taliban Won't Rule Out Cutting Off Hands as Punishment

Suhail Shaheen, a spokesman for the Taliban, told NPR he couldn't comment on whether the Taliban will allow the cutting off of people's hands as punishment for crimes.

At Tuesday's press conference, spokesman Zabihullah Mujahid offered promises that the Taliban, which is a U.S. state-sanctioned terrorist organization, had changed. He said embassies would have "complete security," private media would be "free and independent" and women would be working "shoulder to shoulder with us."


https://www.newsweek.com/taliban-wont-r ... nt-1620581

~~

Mehr über Yalda Hakim (Nov. 2020)

“They didn’t understand why I’d want to return to the country we’d escaped in search of a better life.”


Daughter of a nation delivers the world

Monash Life | Justice and society

Journalist Yalda Hakim started life as a refugee. Today, she uses her global platform to expose the plight of the world’s most at-risk people.

Yalda Hakim was just six months old when her family fled Afghanistan for Pakistan during the Soviet-Afghan War. For 10 days they travelled overland, Hakim and her mother on one horse, her older brother and sister (aged seven and nine) on another, and her father walking ahead.

“My father told my siblings we were on an adventure,” says the award-winning television journalist, 37, from the north London home she shares with her partner and one-year-old son. “He was an architect, and avoiding conscription. My parents knew that if we were captured we would be killed.

“So when I said I was going to Afghanistan, they were very concerned,” says Hakim, who’s reported from across the world for Dateline and SBS World News in Australia and, for the past seven years, for BBC World News, presenting the flagship program Impact, and producing documentaries for the Our World series. Her reports feature on the BBC News Channel and BBC Two’s Newsnight.

~

The Guardian - 17. August 2021

Female presenter interviews Taliban spokesman on Afghanistan television

TOLO News sent female reporters home on Sunday for safety reasons but many have returned to work[/url]

Google übersetzt Auszüge

Am Dienstag kam es in einem afghanischen Fernsehsender zu einer beispiellosen Diskussion: Eine Moderatorin interviewte einen Taliban-Sprecher zu den Plänen der Gruppe für das Land, Tage nachdem Aufständische die Kontrolle über die Hauptstadt Kabul übernommen hatten.

Das Gespräch von Beheshta Arghand mit dem Sprecher Mawlawi Abdulhaq Hemad wird vom rollenden Nachrichtensender TOLO News als das erste Mal bezeichnet, dass eine afghanische Frau mit einem hochrangigen Taliban-Beamten innerhalb der Landesgrenzen ein Interview führt.


„Wir haben ihnen gesagt, schau mal, eine Frau wird dich interviewen“, sagte Saad Mohseni, der Gründer von TOLO News. „Und sie sagten gut. Sie hätten leicht sagen können, scheiß drauf – sie regieren das Land, sie können tun und lassen, was sie wollen.“


https://www.theguardian.com/world/2021/ ... television
I could write several novels about what I do not know.

Frank N Furter
Der Tagesspiel schreibt:
Zwar stehen die Namen aller seine Kolleginnen und Kollegen auf Evakuierungslisten des Auswärtigen Amtes. Sie sollen mit der Bundeswehr ausgeflogen werden. Aber seit Dienstag ist es nur einer Person von ihnen gelungen, ins Innere des Flughafens zu gelangen.

„Das Problem: Es gibt zwei Evakuierungszentren im Flughafen, eines von den US-Amerikanern, eines von den Briten. Sie schicken auch jeweils Soldaten ans Gate, die mit Namenslisten ausgerüstet sind und die Berechtigten einlassen. Von den deutschen Stellen vor Ort kommt aber niemand an das Tor. Niemand hat dort die Namenslisten, niemand lässt die Berechtigten durch", teilt er M. dem Tagesspiegel per WhatsApp mit.

https://www.tagesspiegel.de/kultur/die- ... 32834.html

:puke:

de mappes
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Spamferkel
Angry Wasenhuhn hat geschrieben:Hmmm, musste halt mal paar Minuten investieren und das Video schauen. Aber noch kürzer für Dich…

So von Unrechtsstaat zu Unrechtsstaat: Wenn die ihre neue Seidenstraße kriegen, und stabil betreiben können, ist es denen doch so egal wie ein umgefallener Sack Reis, welches Regime in Afghanistan wen auch immer knechtet.


Tut mir leid, hole ich vielleicht nach
Wusste nicht, dass es in dem Video um die China- Verbindungen dahin geht
Mea pulpo
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
higgi hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:...
Es spricht ja auch niemand davon, dass Portugal eine Grenze zur USA hätte.
..

Aber zu Brasilien, deswegen spricht man dort Portugiesisch


:lol:
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
jagdhuette hat geschrieben:Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass die Amerikaner seit es andere Möglichkeiten gibt (wie Flugzeuge und Raketen) keinen Krieg mehr mit einem Nachbarland hatten. Ok, ich gebs zu, das ist ziemlich plump, weils ja auch nur zwei so richtige Nachbarn gibt. Aber was ich damit sagen wollte: Es gibt auch andere Möglichkeiten, wenn man seine Interessen durchsetzen will.


Na dann sag’s doch auch :arr:

Die Chinesen scheinen da sogar noch ein bisschen weiter zu sein als die Amis, weil sie ihre Interessen häufig sogar ohne militärischen Druck durchsetzen können. Siehe Afrika usw.
Aber wenn ihnen Afghanistan (mit direkter Grenze zu den eigenen muslimischen Regionen) zu unübersichtlich wird, wäre das sicherlich eine Option. Auch wenn man von Peking nach Kabul 5 Stunden fliegen müsste.


Brauchen die Jets auch so lange bis nach Kabul?
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
Frank N Furter hat geschrieben:
Der Tagesspiel schreibt:
Zwar stehen die Namen aller seine Kolleginnen und Kollegen auf Evakuierungslisten des Auswärtigen Amtes. Sie sollen mit der Bundeswehr ausgeflogen werden. Aber seit Dienstag ist es nur einer Person von ihnen gelungen, ins Innere des Flughafens zu gelangen.

„Das Problem: Es gibt zwei Evakuierungszentren im Flughafen, eines von den US-Amerikanern, eines von den Briten. Sie schicken auch jeweils Soldaten ans Gate, die mit Namenslisten ausgerüstet sind und die Berechtigten einlassen. Von den deutschen Stellen vor Ort kommt aber niemand an das Tor. Niemand hat dort die Namenslisten, niemand lässt die Berechtigten durch", teilt er M. dem Tagesspiegel per WhatsApp mit.

https://www.tagesspiegel.de/kultur/die- ... 32834.html

:puke:


Peinlich
Dabei bin ich sicher, dass Deutschland nicht wenig Geld da hinterlassen hat…trotzdem nichts zu bestimmen
Don't criticize what you can't understand

Mustermann
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:…

Tut mir leid, hole ich vielleicht nach
Wusste nicht, dass es in dem Video um die China- Verbindungen dahin geht
Mea pulpo

Was hat der nun wieder damit zu tun :mrgreen:?
„I guess that concludes negotiations.“