Es geht ja gar nicht darum, dass Baerbock die Promotion nicht abgeschlossen hat, denn es gibt in der Wissenschaft keine Garantie auf Erfolg (frag mal Curevac...). Sondern darum, ob sie - den Richtlinien entsprechend - sich überwiegend mit der Promotion beschäftigt hat, oder ob sie anderweitige Tätigkeiten vom Promotionsvorhaben abgehalten haben. Wenn es so ist, wie im Finanzbericht behauptet, nämlich dass Baerbock für ihr Amt als Landesvorsitzende "mehr als 50 Prozent ihrer Arbeitszeit" aufgewendet hat, dann hat sie den Fördergeber schlicht beschissen - um es deutlich zu sagen. Und ihre intensive Widmung der parteipolitischen Karriere als "gesellschaftspolitisches Engagement" zu verbrämen, wie es im SZ Artikel getan wird, missachtet, dass eben diese parteipolitische Karriere ihr den Listenplatz 1 bei der folgenden BT-Wahl eingebracht hat - und damit Mandat inkl. fürstlicher Entlohnung.
Zuletzt geändert von flux am 10. Juli 2021 22:14, insgesamt 3-mal geändert.