406 Beiträge

Seggl für oder gegen Ausgliederung?

Umfrage endete am 1. Juni 2017 13:30

Mitglied: ja, für die Ausgliederung
28
47%
Mitglied: nein, pro e.V., gegen Ausgliederung
1
2%
Mitglied: nein. Grundsätzlich dafür, aber sie machen es nicht gut.
0
 
Mitglied: noch unentschlossen
2
3%
Mitglied: egal
0
 
kein Mitglied: ja, für die Ausgliederung
20
34%
kein Mitglied: nein, pro e.V., gegen Ausgliederung
5
8%
kein Mitglied: nein. Grundsätzlich dafür, aber sie machen es nicht gut.
1
2%
kein Mitglied: noch unentschlossen
1
2%
kein Mitglied: egal
1
2%

Iron
Grasdaggl
zeugwart hat geschrieben:die kompetenz die richtigen entscheidungen außerhalb des platzes zu treffen. aktuell (und das ist in meinen augen gesichert!) verfügt der vfb auf entscheiderebene über mehr kompetenz als in den vergangenen jahren und jahrzehnten.


Es gibt nur Erfolg, Misserfolg, Sympathie... ohne Kompetenz darf keiner als z.B. Trainer arbeiten.

und ich würde diese kompetenz ganz gerne im verein behalten! weder JS noch HW werden mittelfristig hier bleiben, sollte die ausgliederung scheitern. beide haben schon so sehr auf sich aufmerksam gemacht, dass ich jede wette eingehen würde, sie in den notizbüchern anderer vereine zu finden (remember, die bazis haben immer noch keinen sportvorstand!) und beide sind zu ehrgeizig und auch zu kompetent, um sich auf dauer mit durchschnitt zufrieden zu geben.


Die Leute haben wir ohne Ausgliederung bekommen und die meisten der Vorgänger sind aufgrund von Misserfolgen gegangen und ein Abwerben aus Bayern.... würde ich als Nichtfan auch mit Ausgliederung nachgeben.

[wo ich allerdings exakt null kompetenz verorte ist bei den mitgliedern / fans. diese sind positiv ausgedrückt „emotional“. die würden auch einen guido buchwald zum präsidenten eines eV wählen,

Noch schlimmer, so einen wie den Wahler...

de mappes
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Spamferkel
Paleto Gaffeur hat geschrieben:
cordoba hat geschrieben:Du weisst aber schon, wo das dann enden wird!
Bei so langweilig, durchorganisierten und vorallem EMOTIONSLOSEN Meisterschaftsfeiern wie zuletzt geschehen, bei den von Dir so innig umschlungenen B aus M.
(Man rekapituliere dazu im Vergleich die Feierlichkeiten des Zweitligameisters.)


Du ich habe DREI Meisterschaften des VfB live im Stadion erlebt....bis sich da eine Gewöhnung einstellt vergeht viel Zeit....


Sogar 84 warst du schon am start...respekt :prost:
Don't criticize what you can't understand

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Vorletzter Spieltag in Bremen 1-2, Torschützen Ohlicher und Sigurvinsson...als junger Bengel zwar aber alt genug um DAS noch genau zu wissen! Gleichzeitig verliert Hamburg gegen Frankfurt und hätte haushoch am letzten Spieltag gewinnen müssen in......Stuttgart. haben sie aber nicht, nur 0-1, ganz müder Sommerkick, da der HSV faktisch aufgegeben hatte. An die Party hab ich allerdings keine Erinnerung...ich weiss nur noch: KEIN Freibier...da haben sich viele beschwert.

Bücherwurm
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Lombaseggl
PALETO@An die Party hab ich allerdings keine Erinnerung...ich weiss nur noch: KEIN Freibier...da haben sich viele beschwert.@


Und weißt du noch, wer Trikotsponsor war damals??? Ja, Genau!! Dinkelacker!!!! Unfähig, eine solch überraschende Meisterschaft angemessen zu feiern!!!

darkred
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Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:SC
Wenn man von Abweichlern spricht, dann muss man ja stichhaltigen Grund zur Annahme haben, dass es einen "Fraktionszwang" gibt, um im Bild zu bleiben.


Mit oder ohne "Zwang"... Wie homogen ist das Stimmverhalten, Deiner Meinung nach? 50:50? 10:90?


Wahrscheinlich eher überwiegend gegen, aber das ist ja nicht der Punkt.
Mir ging es um die stereotype Betrachtung "DER Ultras" und wie diese sich nach Meinung einiger hier ganz sicher verhalten werden. Sehe ich eben nicht so. Weil es auch da Leute gibt, die sich Gedanken machen. Aber in der Diskussion schubladisiert man selbige lieber als "Dagegenmasse" ... isch halt bequem.

Manolo
Grasdaggl
darkred hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:SC
Wenn man von Abweichlern spricht, dann muss man ja stichhaltigen Grund zur Annahme haben, dass es einen "Fraktionszwang" gibt, um im Bild zu bleiben.


Mit oder ohne "Zwang"... Wie homogen ist das Stimmverhalten, Deiner Meinung nach? 50:50? 10:90?


Wahrscheinlich eher überwiegend gegen, aber das ist ja nicht der Punkt.
Mir ging es um die stereotype Betrachtung "DER Ultras" und wie diese sich nach Meinung einiger hier ganz sicher verhalten werden. Sehe ich eben nicht so. Weil es auch da Leute gibt, die sich Gedanken machen. Aber in der Diskussion schubladisiert man selbige lieber als "Dagegenmasse" ... isch halt bequem.


sowohl cc als auch schwabensturm haben ein statement abgeben. ich gehe mal stark davon aus, dass diese mit den mitgliedern abgestimmt waren. insofern kann man schon davon ausgehen, dass entsprechend der stellungnahme auch abgestimmt wird.

wenn heute partei xy erklärt, wie sie ein gesetz findet, schreibt man ja auch partei xy ist dafür/dagegen und betont nicht, dass es auch abweichler geben könnte.

insofern muss man da auch bei den ultras nicht übermäßig politisch korrekt unterwegs sein (dass ich dir das noch mal sagen würde...)
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Bücherwurm hat geschrieben:Und weißt du noch, wer Trikotsponsor war damals??? Ja, Genau!! Dinkelacker!!!! Unfähig, eine solch überraschende Meisterschaft angemessen zu feiern!!!


Jep, das war's!! Stimmt, da waren einige vergrätzt bis zum Anschlag....viele...

Mietmaul
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Also sage ich auch noch was. Beziehungsweise schreibe etwas.

Es gibt ein Argument, das für die Ausgliederung spricht: Mehr Geld zu haben, ist besser, als weniger Geld zu haben. Das ist ein sehr einfaches und trotzdem sehr gewichtiges Argument. 41,5 Mio. Euro von Daimler für 11,75 % der Aktien der VfB AG sowie bis zu 100 Mio. Euro frisches Kapital hören sich verlockend an. Abgesehen davon sieht es ziemlich dünn aus und die Argumente, die gegen eine Ausgliederung in der geplanten Form und zum jetzigen Zeitpunkt sprechen, überwiegen für mich klar.

Ich finde es allerdings bemerkenswert, wie sich – zumindest in meiner Wahrnehmung beziehungsweise in meiner Filterblase – die Art der Diskussion in den letzten Monaten gedreht zu haben scheint. Inzwischen muss man sich fast schon dafür rechtfertigen, die Ausgliederung kritisch zu sehen. An diesem Punkt kann ich nur sagen: Chapeau, Herr Dietrich. Sie haben den Job, für den Sie geholt und vom Aufsichtsrat installiert wurden, bisher sehr engagiert und vehement durchgezogen.

Da wir schon dabei sind, kommen wir zum ersten Argument, das gegen die Ausgliederung spricht. Das Misstrauen gegen den Aufsichtsrat und Herrn Dietrich. Der VfB wurde über Jahre hinweg – und zwar mit Ansage – von den Herren Mäuser, Hundt, Bobic, Wahler & Co. an die Wand gefahren. Bis Vertrauen in Herrn Dietrich und den aktuellen Aufsichtsrat wachsen könnte, bräuchte es mehr Zeit. Mehrere Jahre erfolgreiche Arbeit. Nicht einfach eine Scharte ausgewetzt zu haben. Allerdings führt die Art und Weise, wie der Präsident in der Diskussion um die Ausgliederung agiert, nicht dazu, Vertrauen in seine Person entstehen zu lassen. Die Behauptung beispielsweise, die Ausgliederung würde die Rechte des VfB e.V. und damit der Vereinsmitglieder, völlig unverändert fortbestehen lassen, ist hanebüchen. Das von Mainz 05 veröffentlichte Rechtsgutachten bringt es dagegen so ehrlich wie schonungslos auf den Punkt:

„Jede Ausgliederung führt zu einer Verringerung der Einflussmöglichkeiten des Vereins, seiner Organe und Mitglieder auf den Profisport.“

Statt Augenwischerei zu betreiben, wäre es mein Wunsch gewesen, die Vereinsführung hätte die Diskussion transparent, fair und mit Niveau geführt. Stattdessen werden auf der Kampagnenwebseite unter der Überschrift „Dichtung und Wahrheit“ von der Vereinsführung „Fake vs. Fakten“ präsentiert, womit in Wahrheit nur im Stile Donald Trumps andere Meinungen diskreditiert werden sollen. Meine E-Mail an den Verein, die ich schrieb, nachdem dieser zum ersten Mal diese – in aller Deutlichkeit – Propaganda veröffentlichte, wurde zwar freundlich beantwortet. Von dieser Form der Kampagnenführung Abstand genommen hat die Vereinsführung jedoch nicht.

Schlechter Stil in der Diskussion ist freilich kein Grund an sich, gegen die Ausgliederung zu sein. Wie gesagt: Herr Dietrich tut nur, wofür er geholt wurde. Das Vorgehen beschädigt allerdings das Vertrauen in seine Person massiv.

Das Gleiche gilt, wenn Herr Dietrich sagt, er habe – wörtlich – kein Mandat der Vereinsmitglieder und keine Zeit gehabt, um mit anderen Ankerinvestoren als mit Daimler zu verhandeln. Da stellt sich mir zunächst die Frage, woher er das Mandat hatte, diese Verhandlungen mit Daimler zu führen. Von den Mitgliedern jedenfalls nicht. Viel wichtiger: Wenn man keine Zeit hat, mit anderen Investoren zu verhandeln, kommt der Zeitpunkt der Abstimmung zu früh. Natürlich, Zeit ist im schnelllebigen Fußballgeschäft Mangelware. Aber so wird die außerordentliche Mitgliederversammlung erzwungen und die Entscheidung übers Knie gebrochen. Warum wurde tatsächlich nicht mit anderen Investoren verhandelt? Wurden zumindest Versuche unternommen, beispielsweise Finanzinvestoren – wie KKR bei Hertha BSC – zu gewinnen? Oder haben Teile des Aufsichtsrats und allen voran die beiden Daimler-Vertreter jede Möglichkeit, andere Investoren zu finden, von vorn herein unterbunden? Auch wenn Herr Porth dies in einem Interview in den Stuttgarter Nachrichten vom 26. Mai 2017 bestritten hat, kann doch niemand verleugnen, dass von Anfang an nur Daimler als Ankerinvestor vorgesehen war und Herr Dietrich auch mit keinem anderen Unternehmen reden wollte. Herr Porth sagte in diesem Interview: „Und wer dies kritisiert, soll uns doch bitteschön sagen, wer denn als Ankerinvestor noch hätte mitbieten wollen.“ Der Präsident redet nur mit einem einzigen Käufer und wer dies auch nur kritisiert, der solle bitte einen anderen Investor bringen. So kann man es natürlich auch drehen. Meine Güte…

An einem anderen Punkt gebe ich Herrn Porth allerdings Recht: Der Zeitpunkt für eine Ausgliederung wurde verschlafen. Nach der Meisterschaft 2007 wäre die Möglichkeit da gewesen, den VfB so aufzustellen, um dauerhaft die Perspektive Champions League zu haben. Egal. Ich will nicht über verschüttete Milch reden.

Jetzt ist jedoch der falsche Zeitpunkt für die Ausgliederung. Die Aktien an der VfB AG kann man nur ein einziges Mal verkaufen. Deswegen sollten sie nur aus einer Position der Stärke heraus abgegeben werden. Jetzt wäre es erforderlich, durch gute Arbeit in den nächsten zwei bis drei Jahren zu überzeugen, um dann die Beteiligung von (weiteren) Investoren zu prüfen.

Das ist nicht einfach. Gerade die TV-Gelder werden nicht reichlich sprudeln. Jetzt schlagen die ganzen letzten fünf Jahre mit Abstiegskampf und dem Abstieg voll durch: Platz 12, Platz 15, Platz 14, Platz 17 und 2. Liga. In die Schlange am Topf der TV-Gelder stellen wir uns erst einmal auf die vorletzte Stelle. Aber hat nicht beispielsweise Borussia Mönchengladbach es in den letzten zehn Jahren auch ohne Investoren eindrucksvoll bewiesen, wie man aus der zweiten Liga kommend es wieder nach Europa schafft? Mit einer klaren Strategie und überzeugenden Personen in der sportlichen Führung (die wir definitiv haben). Das sollte unser Vorbild sein. Und ja: Schaffe isch a Gschäft.

Insgesamt möchte der VfB 24,9 % an der VfB AG verkaufen. Wer neben Daimler die weiteren bis zu 13,15 % der Aktien erwerben soll, ist völlig unklar. Ich bin nicht glücklich darüber, dass wir als Mitglieder nicht über diese weiteren Investoren mitentscheiden können. Darüber werden nur der Aufsichtsrat der VfB AG und das Präsidium des Vereins abstimmen. Es wäre juristisch leicht möglich gewesen, vor der Veräußerung weiterer Anteile das Votum der Mitgliederversammlung einzuholen.

Nicht einverstanden bin ich damit, dass so schnell Aktien an verschiedene weitere Investoren verkauft werden sollen. Bis 2019 will der VfB insgesamt 24,9 % an der VfB AG veräußert haben. Man muss auch mal gut finden, was der FC Bayern macht: 2002 stieg Adidas dort ein, 2010/11 Audi und 2014 die Allianz. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Heute halten die drei Investoren jeweils 8,33 % der Aktien an der FC Bayern München AG, der Verein FC Bayern München e.V. die restlichen 75 %. Adidas bezahlte pro 1 % der Anteile rund 9,2 Mio. Euro, Audi bereits ca. 10,8 Mio. Euro und die Allianz rund 13,2 Mio. Euro pro 1%-Anteil. Immer dann, wenn die Bayern einen neuen Investor hinzugeholt haben, dann aus einer starken Verhandlungssituation heraus. Das sehe ich beim VfB bis 2019 – bei allem Optimismus – nicht. Eine vergleichbare Wertsteigerung der Anteile (und damit einer deutlicher höherer Verkaufspreis) wäre beim VfB allenfalls möglich, wenn man zumindest nicht so schnell neue Investoren suchen, sondern es zunächst bei dem Einstieg von Daimler belassen würde. Weitere Investoren sollten jedenfalls erst dann hinzugenommen werden, wenn man vorher erfolgreich mit den 41,5 Mio. Euro von Daimler gewirtschaftet hat. Über Jahre.

Auch die Rechtsform der Aktiengesellschaft halte ich aus der Perspektive der Mitglieder für verfehlt. Die GmbH oder die GmbH & Co. KGaA würden den Bedürfnissen des Vereins und der Vereinsmitglieder viel besser Rechnung tragen. Man muss die Dinge klar beim Namen nennen: Die Aktiengesellschaft ist die Rechtsform, in der der Verein die wenigsten Einflussmöglichkeiten hat, was an zwingenden Regelungen des deutschen Aktiengesetzes liegt. Nach § 76 Abs. 1 Aktiengesetz leitet der Vorstand eine Aktiengesellschaft in eigener Verantwortung. Auch wenn der Verein 75,1 % der AG hält und im Aufsichtsrat die Stimmmehrheit haben wird: Weisungen oder andere Einflussmöglichkeiten auf den Vorstand haben weder der Aufsichtsrat noch die Hauptversammlung der AG. Bei anderen Rechtsformen wäre es möglich, die Rechtsbeziehungen zwischen dem Verein und der Gesellschaft, so auszugestalten, dass der Verein möglichst wenig an Einflussmöglichkeiten verliert.

Bestimmte Projekte, die mit dem Geld aus der Ausgliederung gezahlt werden sollen, könnten anders und meines Erachtens zum heutigen Zeitpunkt besser finanziert werden. Die mittelfristig von den Profis unabhängige Finanzierung der VfB-Jugend und des Nachwuchsleistungszentrums etwa. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine zweckgebundene Fananleihe mit einer langen Laufzeit von zehn oder mehr Jahren genügend Planungssicherheit da wäre. Und angesichts des momentan immer noch sehr niedrigen Zinsniveaus, wäre es für den VfB sicher möglich, eine langlaufende Anleihe zu sehr niedrigen Zinsen zu begeben. Ob man quasi keine Zinsen auf dem Tagesgeldkonto von der Bank bekommt oder wenig Zinsen vom VfB und dafür noch etwas Sinnvolles unterstützt: Ich denke, viele VfB-Anhänger würden das unterstützen. Natürlich müsste eine Fananleihe irgendwann zurückgezahlt werden. Das ist so. Aber eine Aktie kann man immer nur einmal verkaufen. Und deswegen würde es auch deswegen Sinn machen, mit der Ausgliederung, jedenfalls aber mit der Veräußerung von den 11,75 % an Daimler hinaus, abzuwarten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Ausgliederung ist nicht alternativlos. Der Zeitpunkt der Ausgliederung, das mangelnde Vertrauen in den Präsidenten und den Aufsichtsrat, die verfehlte Rechtsform, der zu schnell geplante Verkauf weiterer Anteile an andere Investoren sprechen für mich dagegen, bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung mit „Ja“ zu stimmen.

Übrigens: Wer „Nein“ stimmt, sagt trotzdem „Ja zum Erfolg!“ des VfB. Wer hin geht: Lasst Euch da am Donnerstag keinen Bären aufbinden.

darkred
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Halbdaggl
manolo

Nochmal. Ich gehe davon aus, dass der überwiegende Teil der Ultras die Zustimmung verweigern wird. Und ja. Ich habe die Stellungnahmen der Ultras gelesen und kann daraus keinerlei Aufforderung dahingehend entnehmen, als dass hier einheitlich abgestimmt werden soll. Für mich war der Kontext der Pamphlete eher der ... wir haben unsere Bedenken (wie von mietmaul ja dargestellt) aber das soll vor der Entscheidung bitte jeder für sich bewerten. Darum gings mir. Dieses pauschale Ultras=Scheiße Abkanzeln find ich halt deplatziert.

de mappes
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Spamferkel
Bei mietmaul steht wieder, dass dietrich nur hierfür installiert wurde...da hatte ja schonmal jemand nachgefragt und ich versuchs auch wieder, weil mir keine antwort bekannt ist: gibt es dafür irgendwelche belege o.ä.?
Oder handelt es sich lediglich um einen Eindruck eines users?!

Wissen wir evtl. In 3 tagen.
Wenn das Anliegen scheitert müsste er dann ja zurück treten da keine funktion mehr
Don't criticize what you can't understand

Kronenclub
Granadaseggl
Mietmaul
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man als zB Tabellen6ter in der Bundesliga eine bessere Verhandlungsposition als im Moment hat.
Euphorie, junge Mannschaft, Aufstieg, volles Stadion....perfekt für eine Ausgliederung.
#verpisst euch alle#

Mietmaul
Kronenclub hat geschrieben:perfekt für eine Ausgliederung

Kann man auch so sehen, klar. Deswegen ist der Termin ja auch unmittelbar nach dem Aufstieg und nicht im November, wenn wir 14. sind und Hannes Wolf wackelt. ;)

Ist ja, wie gesagt, nur die Erläuterung, warum ich mit Nein stimmen werde.

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
I. wie KKR bei Hertha BSC – zu gewinnen? Oder haben Teile des Aufsichtsrats und allen voran die beiden Daimler-Vertreter jede Möglichkeit, andere Investoren zu finden, von vorn herein unterbunden? Auch wenn Herr Porth dies in einem Interview in den Stuttgarter Nachrichten vom 26. Mai 2017 bestritten hat, kann doch niemand verleugnen, dass von Anfang an nur Daimler als Ankerinvestor vorgesehen war und Herr Dietrich auch mit keinem anderen Unternehmen reden wollte. Herr Porth sagte in diesem Interview: „Und wer dies kritisiert, soll uns doch bitteschön sagen, wer denn als Ankerinvestor noch hätte mitbieten wollen.“ Der Präsident redet nur mit einem einzigen Käufer und wer dies auch nur kritisiert, der solle bitte einen anderen Investor bringen. So kann man es natürlich auch drehen. Meine Güte…


II. Jetzt ist jedoch der falsche Zeitpunkt für die Ausgliederung. Die Aktien an der VfB AG kann man nur ein einziges Mal verkaufen. Deswegen sollten sie nur aus einer Position der Stärke heraus abgegeben werden. Jetzt wäre es erforderlich, durch gute Arbeit in den nächsten zwei bis drei Jahren zu überzeugen, um dann die Beteiligung von (weiteren) Investoren zu prüfen.

III. Aber hat nicht beispielsweise Borussia Mönchengladbach es in den letzten zehn Jahren auch ohne Investoren eindrucksvoll bewiesen, wie man aus der zweiten Liga kommend es wieder nach Europa schafft? Mit einer klaren Strategie und überzeugenden Personen in der sportlichen Führung (die wir definitiv haben). Das sollte unser Vorbild sein.

Insgesamt möchte der VfB 24,9 % an der VfB AG verkaufen. Wer neben Daimler die weiteren bis zu 13,15 % der Aktien erwerben soll, ist völlig unklar. Ich bin nicht glücklich darüber, dass wir als Mitglieder nicht über diese weiteren Investoren mitentscheiden können. Darüber werden nur der Aufsichtsrat der VfB AG und das Präsidium des Vereins abstimmen. Es wäre juristisch leicht möglich gewesen, vor der Veräußerung weiterer Anteile das Votum der Mitgliederversammlung einzuholen.

IV. Nicht einverstanden bin ich damit, dass so schnell Aktien an verschiedene weitere Investoren verkauft werden sollen. Bis 2019 will der VfB insgesamt 24,9 % an der VfB AG veräußert haben..


ad I.
Mit einem Finanzinvestor holst Du Dir einen bestenfalls mittelfristigen Investor an Bord, der bei der erstbesten Wertsteigerung (Titel, Pokal) im Zweifel die Biege macht und von dieser Wertsteigerung bekommt der Verein gar nichts...die steckt KKR o.ä. ein! Hier ist ein strategischer Partner tatsächlich die bessere Wahl, und das von mir, einem langjährigen Daimler-Kritiker!!
Und was das Argument Porth angeht: Ja wer? Weiss keiner so richtig...wie auch? Außer Gerüchten hören wir ja nichts...und allein aufgrund der Stadionfinanzierung plus Namensrechten sind wir da auch alles andere als frei in der Suche, das ist blöd aber leider Tatsache!

ad II.

Prinzipiell einverstanden, NUR: Da sind wir nicht mehr und da kommen wir auch nicht mehr hin ohne eine Menge Arbeit und Geld und insofern redest Du hier eben doch über verschüttete Milch.

Und was die weiteren Investoren angeht: Nunja, die meisten Anteile bleiben ja zunächst mal unverkauft, so dass diese Taktik durchaus anwendbar ist.

ad III.

Mönchengladbach ist EIN EINZIGES Beispiel. Und viel mehr wirst Du nicht finden (Freiburg taugt hier überhaupt nicht und Köln ist weit davon entfernt, als Beispiel zu taugen...in 2 Jahren vllt, wenn sie den Weg weiter beschreiten können). Daher würde ich das nicht als Maß aller Dinge ansehen.

ad IV:
siehe ad II...das beißt sich etwas. Das beuernbsp. hinkt hier....wir reden hier über eine ganz andere Ausgangslage, sowohl in Sachen Rechtsform als auch in Sachen andere Finanzierungsquellen.

Womit ich dann bei einem weiteren Punkt von Dir bin: Warum nicht Fremdkapital aufnehmen? Ja das ist nun schwierig....ich habe das schon früher nicht schlecht gefunden, als das Zinsniveau auch schon niedrig war aber offenbar treffen wir hier auf eine Mentalitätsbarriere im gesamten Verein: NICHT für Beine...nur für Steine, und daran hält man sich ja auch offensichtlich. SO gesehen ist es scheinbar eben KEINE Alternative, und das müssen wir dann wohl akzeptieren.


warum ich mit Nein stimmen werde


beuernagent!! :arr: ;) :lol:

darkred
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:Bei mietmaul steht wieder, dass dietrich nur hierfür installiert wurde...da hatte ja schonmal jemand nachgefragt und ich versuchs auch wieder, weil mir keine antwort bekannt ist: gibt es dafür irgendwelche belege o.ä.?
Oder handelt es sich lediglich um einen Eindruck eines users?!

Wissen wir evtl. In 3 tagen.
Wenn das Anliegen scheitert müsste er dann ja zurück treten da keine funktion mehr


WD hat ja bei SiD gesagt, dass die Ausgliederung nur ein Weg zur Finanzierung ist, er aber absolut und mit bestem Wissen und Gewissen dahinter steht und dafür wirbt. Das kann man ihm jetzt abnehmen, oder eben nicht ... ist letztlich wurscht, weil man bei einem negativen Bescheid zur Ausgliederung eben andere Optionen zur Etataufstockung angehen muss. Veräußerung von Marketingrechten, Hospitality, etc.
Seine Zukunft hat er eben nicht ausdrücklich mit dem Ausgang der AMV verknüpft.


Southern Comfort
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Grasdaggl
Ein Blick auf die aktuelle Bundesligatabelle wird Dir die Antwort geben...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Mietmaul
Paleto Gaffeur hat geschrieben:beuernagent!! :arr: ;)

Mist. Enttarnt. :mrgreen:



Und was die weiteren Investoren angeht: Nunja, die meisten Anteile bleiben ja zunächst mal unverkauft, so dass diese Taktik durchaus anwendbar ist.

Bis 2019 sollen die restlichen Anteile verkauft werden. Mir kommt das zu früh. Soll der VfB die 41,5 Mios. vom Daimler nehmen plus eine Fananleihe über 10 Jahre für das Nachwuchsleistungszentrum. Man kann doch eine Zweckbindung in den Prospekt aufnehmen. Ganz einfach. (Ich denke, man fürchtet eher die echte Transparenz in finanziellen Angelegenheiten, die durch die Begebung der Anleihe erforderlich würde.)

Und dann können wir in ein paar Jahren schauen, wo wir damit stehen und die die neue Vereinsführung damit umgegangen ist. Aber sie jetzt gleich zu ermächtigen, bis zu 24,9 % der Anteile zu verkaufen, hat eben viel mit fehlendem Vertrauen zu tun.

cordoba
Granadaseggl
Southern Comfort hat geschrieben:Ein Blick auf die aktuelle Bundesligatabelle wird Dir die Antwort geben...


Der Blick auf die aktuelle Bundesligatabelle zeigt -> Stuttgart ist NICHT vertreten!
Bild
Ich bin Brustringer ©

Manolo
Grasdaggl
Mietmaul hat geschrieben:Es gibt ein Argument, das für die Ausgliederung spricht: Mehr Geld zu haben, ist besser, als weniger Geld zu haben. Das ist ein sehr einfaches und trotzdem sehr gewichtiges Argument. 41,5 Mio. Euro von Daimler für 11,75 % der Aktien der VfB AG sowie bis zu 100 Mio. Euro frisches Kapital hören sich verlockend an. Abgesehen davon sieht es ziemlich dünn aus und die Argumente, die gegen eine Ausgliederung in der geplanten Form und zum jetzigen Zeitpunkt sprechen, überwiegen für mich klar.


quantitativ würde ich dem vielleicht sogar zustimmen, qualitativ sehe ich das nicht so.
]Da wir schon dabei sind, kommen wir zum ersten Argument, das gegen die Ausgliederung spricht. Das Misstrauen gegen den Aufsichtsrat und Herrn Dietrich.


das spricht für mich nicht gegen die Ausgliederung, sondern wenn man es so so sieht gegen die Personen, die aber auch ohne Ausgliederung im Amt sind.

Der VfB wurde über Jahre hinweg – und zwar mit Ansage – von den Herren Mäuser, Hundt, Bobic, Wahler & Co. an die Wand gefahren. Bis Vertrauen in Herrn Dietrich und den aktuellen Aufsichtsrat wachsen könnte, bräuchte es mehr Zeit. Mehrere Jahre erfolgreiche Arbeit. Nicht einfach eine Scharte ausgewetzt zu haben. Allerdings führt die Art und Weise, wie der Präsident in der Diskussion um die Ausgliederung agiert, nicht dazu, Vertrauen in seine Person entstehen zu lassen.


Hier stellt sich mir die Frage, zu wen man Vertrauen haben muss. Meiner Meinung nach vor allem denjenigen, die operativ arbeiten - also in erster Linie Schindelmeiser und Wolf. Beiden vertraue ich. Sicherlich kann ich mich da täuschen, aber da bringe ich dann gerne das Beispiel von Allofs und Bremen, wo jahrelang niemand Misstrauen gehabt hätte. Wenn man länger wartet kostet dies daher nur definitiv Zeit, der Erketnnisgewinn ist dagegen fraglich.

Schlechter Stil in der Diskussion ist freilich kein Grund an sich, gegen die Ausgliederung zu sein. Wie gesagt: Herr Dietrich tut nur, wofür er geholt wurde. Das Vorgehen beschädigt allerdings das Vertrauen in seine Person massiv.


stimmt.

Aber so wird die außerordentliche Mitgliederversammlung erzwungen und die Entscheidung übers Knie gebrochen.


das sehe ich nicht so. schließlich wurde mehr und meist weniger intensiv seit 2007 über die Ausgliederung gesprochen.

Warum wurde tatsächlich nicht mit anderen Investoren verhandelt? Wurden zumindest Versuche unternommen, beispielsweise Finanzinvestoren – wie KKR bei Hertha BSC – zu gewinnen?


Man mag das provinziell finden, aber mir ist Recht, dass Daimler als in Suttgart verwurzeltes Unternehmen der Investor ist. Wäre es KKR oder gar ein Kühne, Ismaik würde ich dagegen stimmen. Bei Krächer dagegen auch dafür, aber die dürften kaum bereit sein, so viele Anteile zu kaufen. Weit unter 40 Mio würde das ganze aber meiner Meinung nach keinen Sinn machen.

Jetzt ist jedoch der falsche Zeitpunkt für die Ausgliederung. Die Aktien an der VfB AG kann man nur ein einziges Mal verkaufen. Deswegen sollten sie nur aus einer Position der Stärke heraus abgegeben werden. Jetzt wäre es erforderlich, durch gute Arbeit in den nächsten zwei bis drei Jahren zu überzeugen, um dann die Beteiligung von (weiteren) Investoren zu prüfen.


da sind wir dann wieder am Anfang. Ich halte ich die Gefahr, dass ohne diese Millionen keine gute Platzierungen erreicht werden für ziemlich hoch (ich persönlich hätte große Sorge vor einem erneuten Abstieg. Eine Sorge die ich bei den Gegner nicht gehört/gelesen habe) und ob es einem nun gefällt oder nicht, so wird die Qualität der Arbeit doch immer an den Platzierungen gemessen.

Aber hat nicht beispielsweise Borussia Mönchengladbach es in den letzten zehn Jahren auch ohne Investoren eindrucksvoll bewiesen, wie man aus der zweiten Liga kommend es wieder nach Europa schafft?


Mag seltsam klingen, aber das Beispiel ist zwar zeitlich nahe, aber dennoch ist es eine andere Zeit. So gab es Leippzig zum Beispiel noch gar nicht, andere hatten noch nicht ausgeliedert und vor allem floss noch nicht so irrsinnig viel Fernsehgeld.

Insgesamt möchte der VfB 24,9 % an der VfB AG verkaufen. Wer neben Daimler die weiteren bis zu 13,15 % der Aktien erwerben soll, ist völlig unklar. Ich bin nicht glücklich darüber, dass wir als Mitglieder nicht über diese weiteren Investoren mitentscheiden können. Darüber werden nur der Aufsichtsrat der VfB AG und das Präsidium des Vereins abstimmen. Es wäre juristisch leicht möglich gewesen, vor der Veräußerung weiterer Anteile das Votum der Mitgliederversammlung einzuholen.


bin ich auch nicht ganz glücklich darüber, ABER in dem Fall setze ich sogar auf Daimler und ein fortführen der konservativen Auswahl an Partnern. Kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Daimler einen zwielichtigen Investor nicht zu verhindern wüsste.

Nicht einverstanden bin ich damit, dass so schnell Aktien an verschiedene weitere Investoren verkauft werden sollen. Bis 2019 will der VfB insgesamt 24,9 % an der VfB AG veräußert haben. Man muss auch mal gut finden, was der FC Bayern macht: 2002 stieg Adidas dort ein, 2010/11 Audi und 2014 die Allianz. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Heute halten die drei Investoren jeweils 8,33 % der Aktien an der FC Bayern München AG, der Verein FC Bayern München e.V. die restlichen 75 %. Adidas bezahlte pro 1 % der Anteile rund 9,2 Mio. Euro, Audi bereits ca. 10,8 Mio. Euro und die Allianz rund 13,2 Mio. Euro pro 1%-Anteil
.

Kann man so sehen. Das Beispiel Bayern halte ich aber für denkbar ungeeignet, da die das Geld nicht wirklich brauchen. Man schaue sich aber auch mal Leipzig an. Die sind nun zweiter geworden und wollen nun kräftig nachlegen (dank RB möglich) bei uns wäre das so nicht möglich und damit ein Abrutschen gut möglich (imo war ein großer Fehler in den guten Jahren und besonders nach Heldt, dass man aus Vorsicht nicht richtig geklotzt hat und damit anderen vorbeiziehen ließ)

Auch die Rechtsform der Aktiengesellschaft halte ich aus der Perspektive der Mitglieder für verfehlt. Die GmbH oder die GmbH & Co. KGaA würden den Bedürfnissen des Vereins und der Vereinsmitglieder viel besser Rechnung tragen. Man muss die Dinge klar beim Namen nennen: Die Aktiengesellschaft ist die Rechtsform, in der der Verein die wenigsten Einflussmöglichkeiten hat, was an zwingenden Regelungen des deutschen Aktiengesetzes liegt. Nach § 76 Abs. 1 Aktiengesetz leitet der Vorstand eine Aktiengesellschaft in eigener Verantwortung. Auch wenn der Verein 75,1 % der AG hält und im Aufsichtsrat die Stimmmehrheit haben wird: Weisungen oder andere Einflussmöglichkeiten auf den Vorstand haben weder der Aufsichtsrat noch die Hauptversammlung der AG. Bei anderen Rechtsformen wäre es möglich, die Rechtsbeziehungen zwischen dem Verein und der Gesellschaft, so auszugestalten, dass der Verein möglichst wenig an Einflussmöglichkeiten verliert.


Ist mir aus den hier mehrfach geschilderten Gründen egal (in kürze man kann nichts verlieren, was man nicht hat)

Übrigens: Wer „Nein“ stimmt, sagt trotzdem „Ja zum Erfolg!“ des VfB. Wer hin geht: Lasst Euch da am Donnerstag keinen Bären aufbinden.


Er erschwert den Erfolg. Wer mit Nein stimmt, sorgt im Übrigen nicht dafür, dass Mitglieder plötzlich wirklich etwas entscheidendes zu sagen haben - auch da sollte man sich keinen Bären aufbinden lassen.

PS: Mit so einem Statement wie von dir kann man aber immerhin mal etwas anfangen. Was ich sonst so von Gegner lese (vor allem auf Facebook) ist für mich einfach nur ziemlich dümmlich.
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Southern Comfort
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Grasdaggl
cordoba hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:Ein Blick auf die aktuelle Bundesligatabelle wird Dir die Antwort geben...


Der Blick auf die aktuelle Bundesligatabelle zeigt -> Stuttgart ist NICHT vertreten!
Bild



Aber da sind andere AG vertreten... Und die heißen aber immer noch... FC und BVB

Und ja, ein bisschen Gduld noch, dann wird aus :cry: ein :banane:
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Paleto Gaffeur hat geschrieben:
Auch wenn Herr Porth dies in einem Interview in den Stuttgarter Nachrichten vom 26. Mai 2017 bestritten hat, kann doch niemand verleugnen, dass von Anfang an nur Daimler als Ankerinvestor vorgesehen war und Herr Dietrich auch mit keinem anderen Unternehmen reden wollte. Herr Porth sagte in diesem Interview: „Und wer dies kritisiert, soll uns doch bitteschön sagen, wer denn als Ankerinvestor noch hätte mitbieten wollen.“ Der Präsident redet nur mit einem einzigen Käufer und wer dies auch nur kritisiert, der solle bitte einen anderen Investor bringen. So kann man es natürlich auch drehen. Meine Güte…


Hier ist ein strategischer Partner tatsächlich die bessere Wahl, und das von mir, einem langjährigen Daimler-Kritiker!!
Und was das Argument Porth angeht: Ja wer? Weiss keiner so richtig...wie auch? Außer Gerüchten hören wir ja nichts...und allein aufgrund der Stadionfinanzierung plus Namensrechten sind wir da auch alles andere als frei in der Suche, das ist blöd aber leider Tatsache!


Über die Frage nach anderen Optionen sind sowohl Dietrich als auch Porth gestolpert und in ein rhetorisches Schlingern geraten. Natürlich gibt es zig Unternehmen, die in Frage kämen. Jede Menge. Aber sie spielen im Daimlerstadion, und Daimler hängt seit Jahrzehnten beim VfB drin, das macht sie zum offensichtlichsten Partner. Das wollen sie so nicht sagen, sie wollen den Mitgliedern nicht zuviel Wahrheit zumuten oder was weiß ich. Zum Glück scheinen die Leute mit dem Preis happy zu sein – vielleicht liegt der auch deswegen etwas höher als erwartet.


Mietmaul hat geschrieben:Und dann können wir in ein paar Jahren schauen, wo wir damit stehen und die die neue Vereinsführung damit umgegangen ist. Aber sie jetzt gleich zu ermächtigen, bis zu 24,9 % der Anteile zu verkaufen, hat eben viel mit fehlendem Vertrauen zu tun.


Das hat mit Handlungsfähigkeit zu tun. Beides schließt sich ja nicht gegenseitig aus.

Manolo
Grasdaggl
Noch ein Nachtrag bei allem was auch mich bei Dietrich stört, eins macht er richtig gut und zwar nichts zu machen, wenn es um sportliche Angelegenheiten geht. Da redet er nach meinen Eindruck JS 0,0 rein.
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