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Seggl für oder gegen Ausgliederung?

Umfrage endete am 1. Juni 2017 13:30

Mitglied: ja, für die Ausgliederung
28
47%
Mitglied: nein, pro e.V., gegen Ausgliederung
1
2%
Mitglied: nein. Grundsätzlich dafür, aber sie machen es nicht gut.
0
 
Mitglied: noch unentschlossen
2
3%
Mitglied: egal
0
 
kein Mitglied: ja, für die Ausgliederung
20
34%
kein Mitglied: nein, pro e.V., gegen Ausgliederung
5
8%
kein Mitglied: nein. Grundsätzlich dafür, aber sie machen es nicht gut.
1
2%
kein Mitglied: noch unentschlossen
1
2%
kein Mitglied: egal
1
2%

Manolo
Grasdaggl
Mein Kernpunkt war, dass ich deine Zuversicht für die nächste Saison nicht verstehe. Dass du die Rolle des Geldes grundsätzlich siehst, ist klar. Aber nochmal warum fürchtest du (scheinbar) nicht den Abstieg?
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Auswurf
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Grasdaggl
wow
ihr scheint das ganz schön ernst zu nehmen teilweise
-
da beschleicht mich dann wieder das gefühl doch falsch am platz zu sein.

Ich frage mich, welch positiven einfluss man sich eigentlich vom gemeinen fan erwartet.
Bei aller blödheit mancher verantwortlichen ist mir der öffentliche druck,
der durch die stimmungslage der anhänger entsteht einfluss genug
- mehr braucht's nicht.
Wenn ich den stuss höre, den die meisten auf der strasse reden (und ich weiss es es ja auch nicht besser, trotz in stein gemeiselter gegenwart hier), ist mir nichts lieber, als keine macht den anhängern
das ist doch keine Musik

ayala
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Granadaseggl
mietmaul
Mietmaul hat geschrieben:@ayala
4. Den Punkt verstehe ich nicht. Mir geht es um die Vereinsmitglieder, nicht um die Fans.


Findest Du den Unterschied zwischen Fans und Mitglied so groß? Sicher war ein Großteil der Fans, die sich so vehement und letztlich sehr erfolgreich für die Änderung des Wappens "engagiert" haben nicht Mitglied. Aber ok, die Diskussion hier bezieht sich auf die Fans mit Stimmrecht, also die Mitglieder. Hoffe, Du verzeihst mir dei Unschärfe. :mrgreen:

de mappes
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Spamferkel
Frag mal diese Saison nach bei Leverkusen, Wolfsburg, (wenn man nur die Investitionen ohne gute Arbeit betrachtet, sogar) Hamburg... Da wurde der Abstieg jeweils nur um Haaresbreite vermieden...


hamburg lasse ich gelten...da wird seit jahren trotz hohem invest von kühne keine gute arbeit geleistet
aber wolfsburg und leverkusen sind bis auf diese ausnahme letzte saison fast immer oben mit dabei; spielen häufig championsleague...dass sich dort invest auszahlt (seit jahren) liegt ja auf der hand
die vereine haben vielleicht alle 5 jahre mal ne saison, wo sie nach unten rutschen...bei den finanzschwachen clubs ist dies umgekehrt
Don't criticize what you can't understand

exmatthes
Granadaseggl
sehe das exakt wie auswurf.
daß in der Vergangenheit von den verantwortlichen offensichtlichst fehler gemacht worden sind - geschenkt, sonst wäre man wohl kaum abgestiegen.
daß ergo eine gesunde Portion Skepsis, "kritische Begleitung" etc. eigentlich immer angebracht sind - das ist das eine.
aber was da durchschimmert, liest sich für mich wie die Einbildung, der gemeine fan müsse nur mächtig genug sein, um quisiquasi im verbund mittels schwarmintelligent im diemachenmalwiedermist-fall segensreich ins ruder greifen zu können! - wishful thinking at it's best.

Mietmaul
ayala hat geschrieben:Findest Du den Unterschied zwischen Fans und Mitglied so groß?

Ähm, ja. Natürlich. Weil beispielsweise nur Vereinsmitglieder über die Ausgliederung abstimmen können. Oder die Entlastung verweigern. Oder den Präsidenten wählen.

Es ist wohl unstreitig, dass die VfB Satzung überarbeitet werden muss. Selbst Dietrich spricht davon, den "Inner Circle" aufzubrechen, damit beispielsweise Personalvorschläge auch unmittelbar aus dem Kreis der Mitglieder kommen können. So kann bisher nur als Präsident gewählt werden, wer der Mitgliederversammlung vom Aufsichtsrat für diesen Posten vorgeschlagen wurde. Am Aufsichtsrat vorbei kann bislang niemand als Vereinspräsident kandieren. Das ist ja ein Teil mit der jetzt vorliegenden Satzungsänderung.

Mir geht es nicht darum, dass die Mitgliederversammlung den Trainer rauswirft oder einen Spieler kauft. Großorganisationen wie der VfB müssen operative Entscheidungen völlig unabhängig von den Mitgliedern treffen. Umso wichtiger wäre es, bei der Personalbesetzung bzw. bei der Abwahl mehr Rechte zu haben. Diese Rechte werden durch die Satzungsänderung zwar teilweise verbessert, was aber wenig hilft, weil die maßgebliche Figur in den künftigen Struktur der Aufsichtsrat der AG und dessen Vorstand ist.

Bisher konnten die Vereinsmitglieder die Aufsichtsratsmitglieder des Vereins wählen. Künftig bestellt das Präsidium des Vereins die Aufsichtsratsmitglieder der AG. Durch die dazwischengeschobene rechtliche Einheit verlieren die Mitglieder Wahl- und Abwahlmöglichkeiten für die Funktionen, die für den sportlichen (Miß-)Erfolg Mitverantwortung tragen.

thoreau
Granadaseggl
darkred hat geschrieben:
Wahrscheinlich eher überwiegend gegen, aber das ist ja nicht der Punkt.
Mir ging es um die stereotype Betrachtung "DER Ultras" und wie diese sich nach Meinung einiger hier ganz sicher verhalten werden. Sehe ich eben nicht so. Weil es auch da Leute gibt, die sich Gedanken machen. Aber in der Diskussion schubladisiert man selbige lieber als "Dagegenmasse" ... isch halt bequem.


Hmm, es ist gut möglich, dass du damit mich meinst. Da war ich tatsächlich ein wenig zu faul um das zu konkretisieren. Prinzipiell meinte ich damit eben die Ultras, die kollektiv dagegen stimmen.

zeugwart
Granadaseggl
heutzutage vorherzusagen, welche rolle ein verein in einer neuen saison spielen wird, ist nahezu unmöglich - bayern mal aussen vor gelassen. es kann saugut laufen, siehe freiburg, köln oder auch frankfurt in der vorrunde; es kann mies laufen, denkt man an die schlacke, gladbach, leverkusen, wolfsburg. und die letztgenannten haben sicher nicht das problem zu wenig geld gehabt zu hätten.

eine ausgliederung wird unsere situation in der kommenden saison nur marginal verbessern. sicher, ein größerer transfer mehr ist damit drin, aber es glaubt doch niemand, dass schindel auf die ganz fette einkaufstour geht und die kohle auf den kopf knallt. am ende werden 3-4 neue spieler kommen, mit denen man einfach auch glück haben muss.

schwaebi
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Grasdaggl
Da ich als Normalsterblich keinen Schimmer von AG vs. KG mit mfG und OK habe (dabei aber bewundernd Mietmauls Ausführungen gelesen habe - endlich mal ein Gegner, der richtige Argumente hat anstatt "dann haben ja die Mitglieder keine Macht mehr"-Geheule), und ich mir nicht vorstellen kann, dass Herr Dietrich, falls das am Do. in die Hose geht, brav losdackelt um neue Investoren zu suchen, weil die Mitglieder den bösen Daimler nicht wollen, versuche ich rauszukriegen, warum ich dieses Mal eher Pro-Ausgliederung bin.

Fazit: Mir ist es lieber, Herr Schindelmeiser kriegt einen Haufen Kohle in die Hand um den VfB für die nächsten Jahre erstligatauglich zu machen und zu erhalten*, als es mir bei allen seinen Vorgängern seit ca. Dieter Hoeness gewesen wäre. Würden da noch Shopping-Hotte, Hallschlag-Fredi oder der Dutt sitzen, würde ich schreiend davon laufen.

Und ich schätze, dass es ganz Vielen ebenso geht. :oops:


*und damit meine ich nicht nur neue Spieler, sondern auch das ganze Drumherum, inklusive das Erkennen und Erhalten eigener Talente und der berühmten, vielzitierten und so wunderbar nichtssagenden "Infrastruktur".
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Travis Bickle
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Lombaseggl
Bisher konnten die Vereinsmitglieder die Aufsichtsratsmitglieder des Vereins wählen.


Was natürlich auch ziemliche Augenwischerei darstellt! In den AR kann nur jemand gewählt werden, der vom Ehrenrat vorgeschlagen wird. Der Ehrenrat wiederum wird vom Vorstand zur Wahl vorgeschlagen, wobei der Vorstand wiederum nur auf Vorschlag des AR gewählt werden kann.

Dieser Kreislauf wurde nie aufgebrochen, ja konnte gar nie aufgebrochen werden. Die MV war praktisch nur Staffage, um die Form zu wahren. Die vielzitierten Mitgliederrechte gibts auch im e.V. lediglich auf dem Papier!

In der AG wird es praktisch wohl so sein, dass es sich bei den vom e.V. entsandten AR-Mitglieder um Präsidiumsmitglieder des e.V. handeln wird. Alles andere würde keinen Sinn machen. Und damit handelt es sich bei diesen Personen sehr wohl um Leute, die von der MV des e.V. gewählt wurden.


Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Dann würd ich sagen ab ca. nach RoRü. Der war nicht doof.
Ab da allerdings UN EIN GE FUCKING SCHRÄNKT :puke:

Wenn ich an das Management meines Vereins in den letzten 10 Jahren denke, brauche ich keinerlei ausgeklügelte Ernährung...wird eh alles gekotzt.



Mietmaul
Die vielzitierten Mitgliederrechte gibts auch im e.V. lediglich auf dem Papier!

Das stimmt nicht. Aber wie gesagt: Dass unsere Vereinssatzung - und die Fassung geht noch auf MV zurück - Scheiße ist, bestreite ich sicher nicht. Man hatte damals, mit Blick auf Frankfurt und Schalke Angst, vor dem Mob auf der MV. Im Rahmen der Vereinsentwicklung wurden viele gute Vorschläge gemacht, die aber nahezu vollständig mit Wahlers Abgang in den Tonne wanderten.

Es ist für mich auch nur ein Argument und sicher nicht das Wichtigste.

Mietmaul
Und vor lauter Ausgliederung kommt man gar nicht dazu, die ganzen geplanten Satzungsänderungen durchzuschauen. Ich wette, da gibt es die eine oder andere Sauerei, die irgendwo versteckt ist.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Einspruch! Hörensagen! Mutmaßung!

:prost:
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

fkAS
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Halbdaggl
Mietmaul hat geschrieben:Und vor lauter Ausgliederung kommt man gar nicht dazu, die ganzen geplanten Satzungsänderungen durchzuschauen. Ich wette, da gibt es die eine oder andere Sauerei, die irgendwo versteckt ist.


Ich wiederhole da noch mal meinen Beitrag von gestern - zu dem, wenn ich's recht sehe, niemand was zu sagen hatte...

Weil der Thread grad oben ist. In SiD wurde -soweit ich das überflogen hab unwidersprochen- behauptet**, dass die Investoren in der Hauptversammlung Vereinsinteressen überstimmen könnten, wenn ihre Zahl in dem Gremium höher ist als die des Vereins. Werden die Stimmen dort nicht nach Anteilen gewichtet?

Auf tm.de wird behauptet, dass die vorliegende Satzung nicht vorsehe, dass Vereinsvertreter automatisch (="geborene Mitglieder") Positionen in der AG inne haben. Dadurch sei es quasi möglich, dass der Verein keinen Einfluss mehr auf die AG habe. Ich versteh da nicht ganz, warum der Verein das machen sollte, aber HSV und Bayern hätten solche Regelungen.
Konkret geht's um ff Beitrag: http://www.transfermarkt.de/der-ausglie ... or_1316269
Wer kennt sich da besser aus?


**Die Gegnerin einer Ausgliederung, die das behauptet, sagt dann noch völlig korrekt, dass eine Ausgliederung nicht automatisch mit Erfolg verbunden sei, sondern "nur" die Chancen auf Erfolg erhöhe. Eben. Und sie verringert das Risiko des Scheiterns. Jetzt muss das geneigte Mitglied halt bewerten, ob weniger Einfluss auf die Fußball AG die höheren Chancen wert ist.

Hat sich jmd die Kritik an der Satzung mal angetan?
Die Position des tm.de users ist natürlich durch massives Misstrauen gegen Dietrich und AR geprägt. Teilweise haben sie sich das auch erarbeitet, zum ander scheint es mir aber auch schon verschwörungstheoretisch angehaucht...
Zuletzt geändert von fkAS am 30. Mai 2017 14:37, insgesamt 1-mal geändert.

fkAS
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Halbdaggl
Mietmaul hat geschrieben:.... Aber wie gesagt: Dass unsere Vereinssatzung - und die Fassung geht noch auf MV zurück - Scheiße ist, bestreite ich sicher nicht. Man hatte damals, mit Blick auf Frankfurt und Schalke Angst, vor dem Mob auf der MV. Im Rahmen der Vereinsentwicklung wurden viele gute Vorschläge gemacht, die aber nahezu vollständig mit Wahlers Abgang in den Tonne wanderten.

Finden sich nicht einige Vorschläge nun im Vereinsbeirat mit Einzelwahl, Mitglieder aus verschiedenen Bereichen...?
Beim AR der AG haben die Mitglieder nur noch indirekt was zu sagen, wenn sie den Präsidenten anpflaumen...

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Mietmaul hat geschrieben: Im Rahmen der Vereinsentwicklung wurden viele gute Vorschläge gemacht, die aber nahezu vollständig mit Wahlers Abgang in den Tonne wanderten.


Ich erlaube mir hier den ketzerischen Einwand (nur FALLS wieder jemand erzählt wie toll der Wahler doch war), dass eine Liberalisierung der Satzung, also eine deutliche Erweiterung der Rechte der Mitglieder (und damit tendenziell Einschränkung für den Vorstand) für ihn eine gute Sache gewesen wäre, um die Verantwortung auf noch mehr Schultern zu verteilen...und die eigenen damit zu entlasten. :twisted:

**Die Gegnerin einer Ausgliederung, die das behauptet, sagt dann noch völlig korrekt, dass eine Ausgliederung nicht automatisch mit Erfolg verbunden sei, sondern "nur" die Chancen auf Erfolg erhöhe. Eben. Und sie verringert das Risiko des Scheiterns. Jetzt muss das geneigte Mitglied halt bewerten, ob weniger Einfluss auf die Fußball AG die höheren Chancen wert ist.


DIESEN Absatz musste ich dreimal lesen....nachdem ich mich beim ersten Lesen fast komplett verschluckt habe...und bei der zweiten Lesung meinen Nachmittagsespresso durch die Nase über den Monitor verteilt habe (putzen muss gleich anschließend der Praktikant).

Wer so etwas sagt, und das ernsthaft auch MEINT...mein lieber Schwan, da fehlen mir die Worte!! Das verrät einiges über das arg gestörte Hirn dieser Person und deren Verbindung zum VfB...UN FUCKING BELIEVABLE!!! :evil: :evil:

fkAS
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Halbdaggl
Buffallo Bill... na wie hieß er noch gleich... Prechtl schlägt in dieselbe Kerbe
Webborderliner hat geschrieben:Ich stelle hier ja immer ein paar Fragen. Und auch wenn die eigentlich traditionell nicht beantwortet werden, stell ich heute wieder welche. Und zwar:

Warum finde ich im neuen Satzungsentwurf keinen Hinweis, dass der VfB Stuttgart 1893 e.V. der Mutterverein der ausgegliederten AG ist. Alle anderen AGs haben diesen Zusatz in ihrer Satzung.

Jeder andere Verein, ganz egal ob ausgegliedert in eine AG, KGaA oder GmbH, hat den Hinweis zur Lizenzfußballmannschaft. Der VfB hat das nicht. Kein Hinweis, dass der e.V. der Mutterverein der ausgegliederten AG ist. Jede bereits ausgegliederte AG und KGaA hat diesen Passus in der Satzung stehen. Komisch, oder? Ich dachte, wir wären alle stolz auf unseren VfB!

Warum gibt es kein Geburtsrecht des Vereins im Aufsichtsrat der ausgegliederten AG. Wäre laut Aktiengesetz möglich und wird von den meisten Vereinen auch per Satzung festgeschrieben. Der VfB macht das nicht. Damit ist nicht gesichert, dass die Rechte des Vereins wenigstens ansatzweise auch in der AG vertreten werden. Wo ansonsten zunächst mal Investorenvertreter sitzen, von denen wir nicht wissen, ob sie überhaupt Bock auf Fußball haben. Wenn Wolfgang Dietrich ausscheidet, ist es per Satzung nicht geregelt, dass automatisch ein Vertreter des VfB Stuttgart 1893 e.V. nachrückt. Also die minimalste Möglichkeit will die Vereinsführung nicht in die Satzung aufnehmen, wie der VfB Stuttgart 1893 e.V. noch einen klitzekleinen Rest an Einfluss auf die ausgegliederte AG haben könnte, und das sogar per Gesetz geregelt. Selbst Bayern München hat das getan. Und ich dachte, wir wären alle stolz auf unseren VfB!

Die neue e.V. Satzung kann man einsehen. Da ist die Fußball-AG erwähnt, wenn es um die Kündigung des Grundlagenvertrags geht, der der Vereinsbeirat zustimmen muss. Und sie wird erwähnt, wenn es um weitere Anteilsverkäufe geht, die unter Vorbehalt der Zustimmung von 75% der Mitglieder stehen.
Zur Satzung der AG hab ich nichts gefunden, kann daher auch nicht sagen, wie dort die Besetzung der Gremien geregelt ist. Nach den Schaubildern des VfB entsendet das Präsidium des e.V. einen Vereinsvertreter in den AR der AG und ist mit den 75,1% in der Hauptversammlung, die den AR wählt. Insofern sollten die Vereinspositionen schon gesichert sein. Diesbzgl. Regelungen müsste man aber in der Satzung der AG finden.
Kann denn keiner der Mitglieder sagen, ob sie die Einwände für berechtigt oder Mumpitz halten? Ich bin kein Mitglied mehr.