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Manolo
Grasdaggl
Mike the Bike hat geschrieben:Yep , passt schon ,..

wie vereine/verbände damit umgehen sollten, ist eben zu diskutieren.


wie soll man mit solchen Deppen schon umgehen ?? wenn möglich aussperren


Dann sind sie außerhalb des Stadion immer noch Nazis und schieben noch mehr Frust, den sie irgendwie rauslassen.
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fkAS
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Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:Verstehe ich jeArzt nicht, denke sehr wenige Menschen werden gar nicht so wenig Eintritt für etwas bezahlen was sie gar nicht mögen, nur um Ärger zu machen und zu pöpeln. Und Rechtsextreme, Nazis und Rassisten können auch fussballfans sein.

Ich mein Döitschland anzufeuern gegen Ausländer, also wenn das nicht solche Leute anzieht, was dann?

Frag mal bei Gauland nach wie der das so sieht.


Mike the Bike
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Granadaseggl
Manolo hat geschrieben:
Mike the Bike hat geschrieben:Yep , passt schon ,..

wie vereine/verbände damit umgehen sollten, ist eben zu diskutieren.


wie soll man mit solchen Deppen schon umgehen ?? wenn möglich aussperren


Dann sind sie außerhalb des Stadion immer noch Nazis und schieben noch mehr Frust, den sie irgendwie rauslassen.


ok dann soll ich die Deppen in's Stadion lassen ? Als Prävention ?? Sorry kann da nicht folgen

Manolo
Grasdaggl
Mike the Bike hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:
Mike the Bike hat geschrieben:Yep , passt schon ,..



wie soll man mit solchen Deppen schon umgehen ?? wenn möglich aussperren


Dann sind sie außerhalb des Stadion immer noch Nazis und schieben noch mehr Frust, den sie irgendwie rauslassen.


ok dann soll ich die Deppen in's Stadion lassen ? Als Prävention ?? Sorry kann da nicht folgen


Möglichst mit ihnen arbeiten.
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Wäre es für Bierhoff nicht auch mal an der Zeit, sich woanders zu beweisen? In diesem DFB-Job scheinen ihm die Hirnwindungen einzurosten.

Oliver Bierhoff, der Manager der Nationalmannschaft, sagte zu den Journalisten: »Ich würde einfach mal vorschlagen, dass wir nicht mehr drüber schreiben.« Auch wenn er nur auf die »Scheiß DFB!«-Rufe und die Beschimpfungen gegen Timo Werner angesprochen worden war – ein irritierender Satz.

https://www.11freunde.de/artikel/zu-den ... rag/page/1





darkred
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Halbdaggl
Mietmaul

Guter Artikel. Gute Thesen.
Das hier finde ich besonders erwähnenswert...

Die Ultras sind nicht an einer Einigung interessiert! Die Ultras machen keinen Hehl daraus, wer ihr Feindbild ist: Der DFB zerstört den Fußball, so wie er mal war und wie ihn die wahren Fans haben wollen. Dieser DFB, der natürlich um sein Image bei den Fans weiß, bemüht sich um einen Dialog. Das mag ehrenwert sein, aber es ist naiv. Denn das Nichtübereinkommen zwischen Fan-Interessen und Vorgaben des DFB ist eine Grundlage der in die Ultra-Bewegung einfließenden Jugendkultur. Sie will provozieren, protestieren, sie will Verbote umgehen - und vor allem will sie ein Feindbild als Projektionsfläche für ihre Unzufriedenheit mit dem heutigen Fußball. Es klingt paradox, aber um den Auswüchsen der Fanszene in punkto Gewalt und Pyrotechnik Herr zu werden, müsste der DFB sie wahrscheinlich einfach erlauben - was er natürlich nicht kann. Aber genau dann würden diese Auswüchse vermutlich ihren Reiz verlieren.


Das Thema Ultras ist halt ein zweischneidiges. Auf der einen Seite ist das eine identitätsstiftende wenn auch stark selbstreferenzielle Vereinigung, die in der Tat den Habitus lebt, dass ohne sie der Stadionfußball quasi tot ist, auf der anderen Seite bereiten Ultras nun mal maßgeblich das Stimmungsbild, dass wir bei einem Stadionbesuch so gerne haben. Also ich zumindest. So ein Spiel mit weitestgehend leidenschaftslosem Klatschpappen-Operettenpublikum (wie bspw. in der Primera Division nicht selten zu beobachten) würde doch stark an Reiz einbüßen, oder?
Zuletzt geändert von darkred am 5. September 2017 10:45, insgesamt 1-mal geändert.


Mietmaul
Das ist richtig. Deswegen im Einzelnen aber auch auch stark verkürzt.

Um nur einmal die Thesen zu "den Ultras" (die es so als einheitlichen Block noch nicht einmal beim VfB gibt) aufzugreifen: Die von darkred in rot zitierten Sätze treffen sicher auf einen Großteil (und vor allem auf den jügeren Teil von Ultragruppierungen) zu. Ultras sind aber weit mehr als das. Ich erinnere nicht nur an die Choreos und verbindende Aktionen wie die Karawane Cannstatt sondern auch etwa an das Commando Cannstatt und die sachliche und inhaltlich fundierte Argumentation zur Ausgliederung sowie die entsprechenden Auftritte von Benno oder das soziale Engagement für die Vesperkirche in Bad Cannstatt undsoweiterundsofort.

Insofern kann ich nur eine differenzierte Betrachtung nahelegen und jedem, der daran interessiert ist, z.B. den Fanstand in der Cannstatter Kurve empfehlen, um mit Vertretern der verschienen Ultra-Gruppierungen beim VfB einfach mal ins Gespräch zu kommen.

darkred
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Halbdaggl
Ohne Frage ist die Zusammensetzung der "Ultras" eine vielschichtige, wie es eigentlich in jeder größeren Interessengemeinschaft der Fall ist. Leute, die in der Thematik nicht so drin sind, nehmen halt zumeist nur polarisierende Verhaltensauswüchse wahr und das zumeist nur dann, wenn diese medial präsent und negativ konnotiert sind. Gerade die sozialen und karitativen Aspekte rücken da gerne in den Hintergrund, ebenso wie die gesellschaftlichen Bedeutung, indem junge Leute Teil einer Bewegung werden, ihren Platz darin finden und sich da gemäß ihren Neigungen/Talenten einbringen können. Und nein, da geht es nicht ständig nur darum herauszufinden, wie man sich möglichst nahe an der Straffälligkeitsgrenze bewegen kann. Da ist viel Engagement dabei, zeitlicher wie finanzieller Natur, um den Herzensverein möglichst gut und originell unterstüzten zu können. Sicher gibt es auch die unschönen Auswüchse, wie sie allerorten zu beobachten sind, aber wer schon mal ein Spiel in der C-Klasse am Spielfeldrand verfolgt hat, der weiß, dass es beim Fußball für unflätiges Verhalten (und schlimmeres) gewiss keiner Ultravereinigungen bedarf.

Am liebsten würde ich daher zum Thema "Differenzierung" noch beispielhaft schrieben, dass man hier drin ja sofort als AfD'ler oder gar noch brauner abgestempelt wird, wenn man eine kritische Haltung zur hiesigen Flüchtlings- bzw. Einwanderungs- und Integrationspolitik darlegt. Aber ich lass das mal. :mrgreen: MTBs letzter Beitrag ist da ja entlarvend genug...



Bücherwurm
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Lombaseggl
Nice Weather hat geschrieben:Was sagen eigentlich die Nicht-Ultra-Stadiongänger zum Anspruch der Ultras, dass ohne sie keine Stimmung in der Bude wäre? Schlucken die das einfach so?


Na, dann fange ich mal rückblickend an, auch wenn es dann Hiebe gibt in Richtung"Früher war alles besser" und so...
Wenn ich so das Jahr 76/77 , also die Saison des Wiederaufstiegs unter Sundermann nehme, aber auch noch bis in die 80er Jahre hinein: Ultras gab es nicht, nur verschiedene Stufen der Vereinsliebe. Auch kein Organisationsgrad und schon gar nicht -wie heute - der Anspruch von Fan-Gruppen, die "Wahren und einzig Echten" zu sein, war unbekannt.
Damit einher geht diese unsägliche Gesangskultur seit 20 Jahren: Irgendeiner (wer hat den eigentliche dazu bestimmt?) grölt mit Sprechtüte, abgewandt vom Platz, irgend eine Parole oder Gesangstück ins Volk, losgelöst von der aktuellen Spielsitaution.
Dass in Cannstatter Kurve mal von jeder Ecke aus immer wieder ein anderes Liedchen angestimmt wurde, und der Rest dann in den Gesang einfiel, ist heute absolut nicht vorstellbar, denn der Versuch würde vom rest einfach nicht gouttiert und begleitet.

Is nur so ein kleiner Aspekt.
Zur Eingangsfrage: Ja, mittlerweile sind die Ultras so mächtig geworden, dass es kaum vorstellbar wäre, dass bei deren Ausbleiben eine echte Stimmung aufkäme. Mag man bedauern, auch die Choreos würden sicher fehlen.
So wie die Hooligan-Scheiße in den 80ern und 90ergern hat wohl jede Anhängerszene ihre Zeit!!!

darkred
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Halbdaggl
Am Rande noch.
Nicht falsch verstehen. Ich bin nicht bei den Ultras und finde ganz sicher auch nicht alles gut, was die da treiben. Aber ich betrachte die Angelegenheit halt nicht alleinig aus der Perspektive "böse böse Ultraskrawallnazischnittmengeschublade" sondern würdige auch das bereits Benannte.

Die Stimmung in der MBA ohne die geballte Stimmungsmache der Ultras konnte man gestern ja ganz gut beim Länderspiel sehen. Da gibt es halt hin und wieder ein paar Klatschorgien und die klassiche LaOla Nummer, aber das wars dann halt auch schon. Hm. Salz --> Suppe, ya know... ;)


Airwin
Nice Weather hat geschrieben:Was sagen eigentlich die Nicht-Ultra-Stadiongänger zum Anspruch der Ultras, dass ohne sie keine Stimmung in der Bude wäre? Schlucken die das einfach so?



In stuttgart war es durch das gebruddel auch ohne ultras ohrenbetäubend laut :mrgreen: .



darkred
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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Noch zum Thema “Differenzierung”

darkred hat geschrieben:zum Thema "Differenzierung" noch beispielhaft schrieben, dass man hier drin ja sofort abgestempelt wird


Verstanden... 8) :mrgreen:
Aber ist halt meine Erfahrung. Egal wie man seine Kritik an einem heiklen Themen wie Flüchtlinge/Asyl/Migration verpackt, man wird infolge halt mit stereotypen Reflexen beschossen oder gar gleich pauschal in die braune Ecke gestellt. Alles weitere ist dann nur eine Frage der Gradation, also wo der User nun zwischen Stammtischbruder, Deutschtümler und Nazischerge zu verorten wäre. Mir fehlt da exakt die Differenzierung, die man den angeblichen AfD'lern und Pegida'lern hier so leidenschaftlich verurteilend vorwirft. Aber was solls. Gehört hier auch nicht hin...