Hasenrupfer hat geschrieben:
Das Ganze funktioniert trotzdem, nicht zuletzt dank der exzellenten Darsteller,
Was die Kinder da teilweise leisten finde ich schon absolut überragend. Und das sind beileibe keine einfachen Rollen. Die einzige, die für mich wirklich ein wenig abfällt, ist die Darstellerin der Nancy. Da kann man aus meiner Sicht so ein bisschen die Regieanweisungen an der Mimik ablesen. Davon abgesehen, dass ich ihr gerne etwas kochen würde...
Das mag ich irgendwie an diesen kurzen Serien nicht... man lebt sich in die Atmosphäre ein, identifiziert sich mit den Charakteren... dann ist sie auch schon vorbei. Andererseits entsteht so nie die Gefahr des inflationären und man freut sich sehr auf die kommende Staffel.
Ich bekomme nur einfach nicht gerne technokratisierte Vorträge darüber wieso mein Geschmack auf Inkompetenz in Bezug auf Filmbewertung beruht. Und ich muss auch nicht von oben herab erklärt bekommen wieso der Film, den der Autor subjektiv gut findet, objektiv gut IST. Ich erkläre ihm auch nicht, dass er ein Ignorant ohne wirkliche Freude am Film ist, weil für ihn Birdman "nicht funktioniert" hat. Das ist Geschmack und das ist gut so. Das in irgendwelche Phrasen zu stopfen und zu versuchen subjektives objektiv zu machen funktioniert nicht. Deshalb ist es auch so enorm schwer eine gute Filmkritik zu schreiben. Einen Film zu bewerten ohne dem Leser klarzumachen wie er ihn zu finden hat.




