7795 Beiträge

vivafernanda
Benutzeravatar
Granadaseggl
dass es bei den Fans der N11 viele Nationalschwachmaten gibt, ist ja ( leider) nichts Neues. Aber in der Öffentlichkeit ist bisher kein Spieler oder DFB- Guru so aufgetreten. Zum Glück.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
1992 mussten die VfB-Spieler auch Wahlkampf für das olle Weinfass MV machen, der ja die Natonalhymne an baden-württembergischen Schulen vor Schulbeginn einführen wollte und sich für das Singen aller drei Strophen eingesetzt hat. Prost. Hicks. :banane: :banane: :banane: :vfb: :vfb: :vfb: :prost: :prost: :prost:

"Völkische Spieler" würden höchstens von der Springer-Presse gefeiert worden. Oder der ominösen Funke-Mediengruppe.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:
schwaebi hat geschrieben:Zum Dritten muss man sich aber natürlich tatsächlich nicht über das DFB-Rumlavieren wundern, wenn man sich den Umgang mit Diktatoren anguckt (Z.B. gab's mal ne sehr interessante Doku über eine Deutsche, die während der Argentinien-WM dort festgehalten wurde - der DFB HÄTTE da was tun können...).

Diese Doku hatte ich seinerzeit auch gesehen. Der Fall war mir davor völlig unbekannt gewesen und ich vermute mal, im Deutschen Fußball Museum wird's dazu auch keinen Schaukasten geben.


Die Doku hieß "Das Mädchen", es handelte sich Elisabeth Käsemann. Die mit der Geschichte konfrontierten damaligen Spieler waren sehr erschüttert und empört, der DFB hat das damals zurückgehalten. Dafür hat Neuberger hat stattdessen einen Alt-Nazi ins WM-Quartier eingeladen.

https://www.tagesspiegel.de/sport/ein-b ... 46390.html

Für mich hat dies dem Ansehen Schmidt und Genscher einige Kratzer hinzugefügt. Wie Genscher damals Frau Käsemann spöttisch "das Mädchen" genannt hat.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Manolo
Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:die diskussion wird nie mehr enden, selbst wenn die 2 ein finale gemeinsam zu gunsten deutschlands entscheiden würden.
"Das ist nicht meine nationalmannschaft" ist ja schon bislang keine seltene haltung
und nichts spricht momentan dafür, dass sich da gesellschaftlich demnächst gräben schliessen
- der wille ist nicht vorhanden


schon wegen boateng halten das manchen rassisten nicht für ihre Nationalmannnschaft. Die Aktion der beiden nehmen sie natürlich gerne auf. Ist dann nur "lustig" wenn man auf der Profile geht und dann auf Verehrungspost zu den lupenreinen Demokraten Putin und Orban findet.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Manolo
Grasdaggl
vivafernanda hat geschrieben:ein bekennend völkischer Spieler hätte 0,0 Rückendeckung von der seriösen Presse. Keine langatmigen Begründungen warum den nicht auspfeifen dürfe. Der DFB würde sich distanzieren, weil man keine Kabinenbilder mit der Weidel wollen kann. usw. Da würden alle Mechanismen anspringen und einwandfrei funktionieren, glaub ja ich.

ps: vergleichen lässt es sich nicht ganz, außer der Affront gg unsere freiheitlichen Werte, der wäre wohl ähnlich



da wäre ich mir nicht so sicher, zumal die Eintracht für ihre keine afd-mitglieder-ansage nicht nur lob bekam. sicher wäre ich mir aber, dass die hetzende afd, die teilweise gündogan und özil als bekennende islamisten (!) bezeichnet, dann mit Meinungsfreiheit anfangen würde. und nochmal: scholl war trotz seiner grünen-hängen-äußerung ein unausgepfiffener nationalspieler.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

schwaebi
Benutzeravatar
Grasdaggl
@Lenny - braucht er doch nicht. Hat doch maximales Medieninteresse

@de mappes - grundsätzlich würde ich erwarten, dass bei politischen Auftritten vorher beim Arbeitgeber, sprich DFB, angefragt werden muss ob das okay ist. Klang bislang nicht so als ob da jemand schon mal drüber nachgedacht hätte. Oder gar jetzt damit anfangen würde.

Zweitens hätte ich den Schwachsinnsauftritt mit dem Bundespräsi gelassen. Und mag ja sein, dass Özil so hohl ist, dass er seine Gehirnzellen allein zur Steuerung der Atmungsaktivität braucht, aber ich finde es nicht in Ordnung, dass er sich nicht äußert. Eine Pressemitteilung ist eh nur schwall und brall (und ich arbeite im Pressebereich).

Drittens: das mit dem Rassismus halte ich nur sehr bedingt für richtig. Der Aufruhr wäre genauso riesig gewesen, wenn Thomas Müller dem Gauland auf dem AfD-Parteitag ein Trikot mit Widmung geschenkt hätte.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Manolo
Grasdaggl
schwaebi:
der aufruhr wäre dann aber vor allem von der anderen seite des politischen Spektrums gekommen. daher halte ich den Rassismus-Vorwurf durchaus für berechtigt (falls du auf Facebook bist, kannst du ja mal stichprobenartig die Profile der Kritiker anschauen, wenn nicht schon der Kommentar ansich für sich spricht).
Hier könnte ihre Werbung stehen.

schwaebi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Manolo:
die, die auf facebook kritisieren, nehme ich nicht für voll. Das hat mit Fans sowieso nichts zu tun. Es ging aber um die Leute im Stadion.
Natürlich wäre die Kritik vom anderen politischen Spektrum gekommen. Aber ob weniger heftig wage ich zu bezweifeln.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Manolo
Grasdaggl
Ich glaube nicht, dass unter den Leuten auf Facebook alles keine Fans sind. Heftig wäre es natürlich auch beim afd-foto gewesen, dann hätten die Kommentaren aber eben nicht von Rassisten, sondern AfD-Gegner geschrieben und nicht von Gegnern von Nicht-Demokraten (sicherlich auch ein Teil der Kritiker, die aber dann dennoch eine WM in Russland schauen/dorthin fahren)
Hier könnte ihre Werbung stehen.

schwaebi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Das schrub ich nicht. Aber wahrscheinlich wesentlich mehr.

Und
sondern AfD-Gegner geschrieben und nicht von Gegnern von Nicht-Demokraten
äh, mir ist klar, dass hier nicht der Politik-Fred ist, aber siehst Du da wirklich Unterschiede? Ich nicht.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Manolo hat geschrieben:
vivafernanda hat geschrieben:ein bekennend völkischer Spieler hätte 0,0 Rückendeckung von der seriösen Presse. Keine langatmigen Begründungen warum den nicht auspfeifen dürfe. Der DFB würde sich distanzieren, weil man keine Kabinenbilder mit der Weidel wollen kann. usw. Da würden alle Mechanismen anspringen und einwandfrei funktionieren, glaub ja ich.

ps: vergleichen lässt es sich nicht ganz, außer der Affront gg unsere freiheitlichen Werte, der wäre wohl ähnlich



da wäre ich mir nicht so sicher, zumal die Eintracht für ihre keine afd-mitglieder-ansage nicht nur lob bekam. sicher wäre ich mir aber, dass die hetzende afd, die teilweise gündogan und özil als bekennende islamisten (!) bezeichnet, dann mit Meinungsfreiheit anfangen würde. und nochmal: scholl war trotz seiner grünen-hängen-äußerung ein unausgepfiffener nationalspieler.


Interessanterweise wurde der Eintracht-Präsident im ZDF-Sportstudio von Moderator Sven Voss scharf angegangen wegen seiner Anti-AfD-Position, man könne doch nicht die Wähler einer demokratisch zugelassenen Partei ausschließen, und dass es ja ein Recht auf freie Meinungsäußerung gebe. Interessant war das schon, da Voss die AfD doch massiv verteidigt hat.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Der "Arbeitgeber" der Spieler ist nicht der DFB, das sind die Vereine, in dem Fall ManCity und Arsenal. Die Vereine erhalten Abstellungsentschädigung durch den DFB und die anderen Verbände.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Manolo
Grasdaggl
schwaebi hat geschrieben:Das schrub ich nicht. Aber wahrscheinlich wesentlich mehr.

Und
sondern AfD-Gegner geschrieben und nicht von Gegnern von Nicht-Demokraten
äh, mir ist klar, dass hier nicht der Politik-Fred ist, aber siehst Du da wirklich Unterschiede? Ich nicht.


ich nicht. afdler wohl schon ;) ich glaube aber auch nicht, dass es der Mehrheit der Pfeifer um erdogans regierungsstil geht.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Manolo
Grasdaggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:
vivafernanda hat geschrieben:ein bekennend völkischer Spieler hätte 0,0 Rückendeckung von der seriösen Presse. Keine langatmigen Begründungen warum den nicht auspfeifen dürfe. Der DFB würde sich distanzieren, weil man keine Kabinenbilder mit der Weidel wollen kann. usw. Da würden alle Mechanismen anspringen und einwandfrei funktionieren, glaub ja ich.

ps: vergleichen lässt es sich nicht ganz, außer der Affront gg unsere freiheitlichen Werte, der wäre wohl ähnlich



da wäre ich mir nicht so sicher, zumal die Eintracht für ihre keine afd-mitglieder-ansage nicht nur lob bekam. sicher wäre ich mir aber, dass die hetzende afd, die teilweise gündogan und özil als bekennende islamisten (!) bezeichnet, dann mit Meinungsfreiheit anfangen würde. und nochmal: scholl war trotz seiner grünen-hängen-äußerung ein unausgepfiffener nationalspieler.


Interessanterweise wurde der Eintracht-Präsident im ZDF-Sportstudio von Moderator Sven Voss scharf angegangen wegen seiner Anti-AfD-Position, man könne doch nicht die Wähler einer demokratisch zugelassenen Partei ausschließen, und dass es ja ein Recht auf freie Meinungsäußerung gebe. Interessant war das schon, da Voss die AfD doch massiv verteidigt hat.


ich hab das nicht gesehen. so wie es klingt hat er aber ja nicht die afd, sondern politische Neutralität eingefordert. eine forderung, die es jetzt mW nicht mal von der taz gab.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

darkred
Benutzeravatar
Halbdaggl
Interessanterweise wurde der Eintracht-Präsident im ZDF-Sportstudio von Moderator Sven Voss scharf angegangen wegen seiner Anti-AfD-Position, man könne doch nicht die Wähler einer demokratisch zugelassenen Partei ausschließen, und dass es ja ein Recht auf freie Meinungsäußerung gebe. Interessant war das schon, da Voss die AfD doch massiv verteidigt hat.


Sehr gewagte Schlussfolgerung.
Voss hat da eher nicht die AfD verteidigt, denn die Meinungs- und Wahlfreiheit.


Southern Comfort
Benutzeravatar
Grasdaggl
Ist für mich fraglich, ob "demokratisch gewählt" mit "demokratische Partei" gleichzusetzen ist. Soll man das aber nicht lieber dort diskutieren, wo es im Kern hingehört. Es ist so durchsichtig, dass die AfD emotionalisierte Felder für sich besetzen will. Die halten uns die Stöckchen hin und wir springen bereitwillig drüber. Und die ganz unkritischen Mitglieder der Gesellschaft pfeifen plötzlich gegen die eigene N11, sehen überall nur noch links-grünen Kapitalisten-Deep-State, und in der AfD plötzlich ein Opfer unerlaubter Meinungen.

Die AfD soll sich verpissen. Der Fußball hat genug Probleme, aber im Kern geht es immer noch um "Rund und Eckig" und nicht die Islamisierung des Abendlandes oder die Abschaffung Deutschlands.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
https://www.ardmediathek.de/tv/Sportsch ... d=53040388

Interessant, wie sich im Laufe der Jahzehnte der Kommentierungsstil deutscher Reporter verändert hat. Wenn man mal Herbert Zimmermanns RADIO-Reportage von 1954 ausnimmt, waren die TV-Kommentatoren bis Ende der 1980er Jahre sehr um Sachlichkeit und Nüchternheit bemüht, Motto "bloß nichts sagen, was man als nationalistisch oder chauvinistisch auslegen könnte." Gerade Rudi Michel, Ernst Huberty (den man ja noch in den ersten paar Jahren bei "premiere" hören konnte, und dessen Mantra es war, nicht dem Zuschauer zu erzählen, was der sowieso selbst sieht) oder Werner Schneider bemühten sich, selbst bei den aufwühlendsten Spielen ruhig und sachlich zu bleiben. Erst ab 1990 sorgten vor allem Gerd Rubenbauer (sehr stark) und auch Heribert Faßbender (letzterer eigentlich nur im emotional aufgeladenen Achtelfinale) dafür, dass es wieder lauter und auch aggressiver zuging, man kommentierte nicht mehr, man brüllte, unterstellte den gegnerischen Spielern per se böswillige Absicht in ihrem Tun. Hier haben sich eben Rubenbauer und sein Co-Kommentator Rummenigge hervorgetan. Das Aggressive ist zum Glück abgeklungen, aber die Aufgeregtheit und die Lautstärke haben sich gehalten, v.a. bei Steffen Simon und Béla Réthy. Letzterer dürfte wieder das Finale kommentieren, da ist nämlich das ZDF am Zug.
Zuletzt geändert von Bundes-Jogi am 11. Juni 2018 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


schwaebi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:Der "Arbeitgeber" der Spieler ist nicht der DFB, das sind die Vereine, in dem Fall ManCity und Arsenal. Die Vereine erhalten Abstellungsentschädigung durch den DFB und die anderen Verbände.


Kann es jetzt nicht arbeitsrechtlich untermauern, aber soweit ich weiß, kriegen die Spieler eine nicht zu knappe Prämie vom DFB? Wäre dann für mich ein Arbeitgeber-Verhältnis.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Das ist jetzt nur ein Beispiel: Pavards Arbeitgeber ist der VfB Stuttgart, die Prämie ist kein Gehalt. Wenn Frankreich in der Vorrunde rausfliegen sollte, gibt es - vermutlich, nur als Hypothese - keine Prämien, sein Gehalt vom VfB kriegt er aber trotzdem. Auch wenn es manche nicht glauben wollen, die Spieler spielen nicht nur für Licht, Luft und Liebe für ihre Vereine, sondern des schnöden Mammons wegen.
Zuletzt geändert von Bundes-Jogi am 12. Juni 2018 19:50, insgesamt 2-mal geändert.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

darkred
Benutzeravatar
Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fussball-wm-2018-fall-guendogan-schwerer-ballast-im-deutschen-gepaeck.d16bc6e2-d44c-46e5-8eee-2ce9f5659c76.html

Rauball hat die Situation auf den Punkt gebracht, Grindel wiegelt ab, Khedira hat mit Özil eine 4-Augen-Gespräch geführt. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

I, wenn I Jogi wär, däd die zwoi zunägschd maol ned uffstella.


Darauf angesprochen, was er etwa von der latenten Schweigehaltung Mesut Özils zur Thematik halte, sagte Sami Khedira dies: „Ich habe mit ihm ein Vier-Augen-Gespräch geführt. Was gesagt wurde, bleibt unter uns.“ Es wird nicht ausgesprochen, aber man sollte sich in diesen Tagen auch mal mal kurz in die Gedankenwelt der 21 anderen deutschen WM-Fahrer hineinversetzen. Wie sehr muss es gerade in Führungsspielern und Weltmeistern wie Hummels oder Khedira innerlich gären, wenn zwei Kollegen dem Team erst einen solchen Bärendienst erweisen und der Verband es später nicht schafft, das Thema mit einem klugen Krisenmanagement irgendwie vom Tisch zu bekommen?

Der DFB hat die Wucht des Themas gänzlich unterschätzt ... und jetzt fällt Ihnen der Versuch, die Sache schnell mit "Jetzt muss auch mal gut sein" Rhetorik zu beenden bleiern auf die Füße. War es wirklich richtig, Özil als einzigem Spieler das Fernbleiben von der Journalistenfragerunde zu gestatten? Dann anstatt ihn aus der Schusslinie zu nehmen, hat man das Thema damit nur noch befeuert. Hätte man sich vorstellen können, oder?

darkred
Benutzeravatar
Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Ist für mich fraglich, ob "demokratisch gewählt" mit "demokratische Partei" gleichzusetzen ist. Soll man das aber nicht lieber dort diskutieren, wo es im Kern hingehört. Es ist so durchsichtig, dass die AfD emotionalisierte Felder für sich besetzen will. Die halten uns die Stöckchen hin und wir springen bereitwillig drüber. Und die ganz unkritischen Mitglieder der Gesellschaft pfeifen plötzlich gegen die eigene N11, sehen überall nur noch links-grünen Kapitalisten-Deep-State, und in der AfD plötzlich ein Opfer unerlaubter Meinungen.

Die AfD soll sich verpissen. Der Fußball hat genug Probleme, aber im Kern geht es immer noch um "Rund und Eckig" und nicht die Islamisierung des Abendlandes oder die Abschaffung Deutschlands.


War klar, dass die AfD auf den Zug aufspringt. Hat jetzt aber nicht im Besonderen mit Fußball zu tun. Die Idioten nutzen doch jedwede sich bietende Gelegenheit um die Stimmung emotional aufzuladen und den großen Bogen zum Staatsversagen auf ganzer Linie zu schlagen.

Verpissen wird sie sich aber leider nicht. Sie wird sogar weiterhin unterschiedlich starken Zuspruch zu Ihren Protestpositionen bekommen, so lange die regierenden Parteien es nicht schaffen, die unzufriedenen Bürger mit klarer, konsequenter und an der Sache entlang operierender Politik wieder mitzunehmen.

Zumindest die Bürger, denen das Vertrauen in die handelnden Personen ein gutes Stück weit verloren gegangen ist, die sich aber offen und versöhnlich zeigen, wenn seitens der Volksparteien ein spür- und nachvollziehbares Umdenken in gewissen brisanten Fragen stattfindet. Die Krakeeler und unbelehrbaren Deutschtümler bekommste eh nicht eingefangen, aber die sollten uns allen eh am Allerwertesten vorbeigehen. Dummbrote gab es immer und wird es immer geben.

Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:
Mittlerweile singt ja die Nationalmannschaft vor einer WM nicht mehr, und manche mögen das bedauern, andere werden eher erleichtert sein. Aber widmen wir uns zunächst der Geschichte chronologisch [...]


Bild


Bild
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:Gott sei dank kommen die spiele auch bei sky


Jo, aber nicht alle.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).