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Tifferette
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Grasdaggl
Bescheuerte Unterstellung. :roll:
Zeugt jetzt auch nicht gerade von allzu gutem Textverständnis.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

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Frank N Furter hat geschrieben:Nice, ich bitte Dir. Warst Du eingeladen oder woher weist Du das mit solcher Bestimmtheit? […]


Ich glaube das hat Gündogan seinerzeit erklärt: das war eine Veranstaltung mit türkischen Studenten in London, zu der auch zahlreiche andere Türken und Türkischstämmige eingeladen waren.

Warum die da hin sind und ihre Hemden mitgenommen haben, weiß ich nicht. Ich unterstelle ihnen nicht, dass sie mit der Absicht da hin sind, Fotos mit dem Führer zu knipsen – das hat sich so ergeben, nehme ich an. Aber Manchester und Liverpool sind nicht gerade um die Ecke. Kann natürlich trotzdem sein, dass Özil, Gündogan und Tosun zufällig da waren, und Can zufällig nicht.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Hi Frank,
endlich mal ein Thema, bei dem wir beide ein wenig kontrovers diskutieren können. ;)

Uwe, ich weiß nicht "was die Photosession war". Ich kann mir aber wirklich nicht vorstellen, dass Mesut Özil ernsthaft "ein Bekenntnis für einen Antidemokraten, Antihumanisten, Religionseiferer, der nach wie vor seine politischen Gegner verfolgen lässt" abgeben wollte. Findest Du das selbst nicht ein bisschen arg hoch gehängt? Der Mesut ist doch in seinem ganzen Leben noch nicht dadurch aufgefallen, dass er irgendwie antidemokratisch oder antihumanistisch gesinnt ist?

Frank, Ich gebe Dir Recht, dass er das bestimmt nicht gewollt hat. Ich hielt ihn immer und halte ihn auch heute noch für einen „guten Jungen“, auf den ich als Großvater auch sehr stolz wäre.
Aber er hat sich dafür (Photosession: gemeinsames Ablichten mit dem Präsidenten) instrumentalisieren lassen. Und dass er es nicht geschnallt hat und ihn auch keiner beraten hat, nimmt inzwischen ja schon bald tragikomische Züge an.

Ilkay, Mesut, Recep Tayyip haben sich alleine wegen der zufälligen Opportunität der raumzeitlichen Nähe getroffen, in Recep Tayyips Hotel.

Das wissen wir beide nicht. Ich bin der Meinung, dass es von Seiten der Politik durchaus geplant war. Schließlich führte Erdogan in England Wahlkampf, was er zum Glück bei uns nicht mehr darf.

Das war kein gemeinsam geplanter Pressetermin, auf dem der Ilkay und der Mesut sichergestellt wissen wollten, dass sie ganz Recep Tayyip Meinung sind, was den Umgang mit Medien, dem Recht und Humanoiden generell betrifft.


Ich glaube auch nicht, dass die beiden es geplant haben. Aber das ändert natürlich am Ergebnis nichts.

Jetzt unterstellen wir mal bitte für einen Moment, Özil und Gündogan hätten da echt ne sehr schräge Meinung, die nur eine kleine Minderheit Deutscher teilen würde. Solange dieser Meinung keinerlei strafrechtliche Relevanz innewohnt, haben sie einfach eine Meinung die von Pro-Demokraten im Rahmen der Meinungsfreiheit zur Kenntnis genommen werden kann ODER NICHT.

Vollkommen einverstanden. Aber dann sollten wir auch zur Kenntnis nehmen, dass bestimmt eine größere Minderheit der Deutschen sich von ihnen nicht repräsentiert fühlt und sie möglicherweise auch nicht im Nationalteam sehen wollen. Ich spreche jetzt nicht pro domo, dafür sind meine Emotionen für den Fußball nicht stark genug. Aber ich vermute mal vorsichtig: Ich meine, dass viele so denken könnten. OK, Stammtischgeschwätz, aber Fußball ist nun mal eins der wichtigen Themen und am Stammtisch werden eben auch politische Meinungen festgezurrt.

Unter Westfalen hat geschrieben:Ist man ein Rassist, wenn man vermutet, dass Özil der Ditib nahesteht?

Nein, natürlich nicht. Aber man unterstellt anderen Menschen von weit weg Motive, die basierend auf dem wenigen was man über diese Leute überhaupt weiß, als nicht besonders wahrscheinlich erscheinen. Kammer natürlich trotzdem machen, Du musst halt dann emotional damit klar kommen, dass Deine These nicht so viele nüchterne Anhänger finden wird....


Ok, angenommen. Das war ja auch kein „fishing for compliments“ Argument. Was die „Anhänger“ betrifft, fällt mir ein schöner Spruch der 68er ein: „Alle reden vom Wetter….“
Wobei ich mir sicher bin, dass ich, auch hier, nicht als Einziger gegen den Mainstream schwimme. ;)

Lass uns darüber noch mal diskutieren, wenn der DFB sich Crprt Gvrnnc auf die Fahnen schreibt.
8)

Jetzt trinke ich erst einmal mit meiner Frau Tee und danach drücke ich unserem Baaschamaa alle Daumen und den kleinen linken Zeh!
:vfb:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:Eine öffentliche Gesinnungsprüfung. “Ich gelobe feierlich, die Werte des Verbandes zu achten und mitzutragen: Offenheit, Diversität, zögerliche Kooperation bei Korruptionsermittlungen, und Zurückhaltung bei Dopingtests.”


:mrgreen:

Musste spontan an 1978 denken...


Aber Du hast doch das Berufsverbot offensichtlich umsteuern können, oder?
:mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Tifferette
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Grasdaggl
Es würde diese ganze Diskussion stark vereinfachen, wenn man zwei Dinge trennen könnte: Erstens, findet man die Geschichte mit dem Foto gut oder nicht. Zweitens, muss bzw. soll der DFB daraus Konsequenze für die Spieler ableiten. Das sind sehr unterschiedliche Fragen. Man kann zB den Fototermin hingebungsvoll beschissen finden und die Spieler dafür auch kritisieren und es zweitens strikt ablehnen, aus dem Verhalten irgendwelche Konsequenzen abzuleiten.
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Kronenclub
Granadaseggl
Tifferette hat geschrieben:Es würde diese ganze Diskussion stark vereinfachen, wenn man zwei Dinge trennen könnte: Erstens, findet man die Geschichte mit dem Foto gut oder nicht. Zweitens, muss bzw. soll der DFB daraus Konsequenze für die Spieler ableiten. Das sind sehr unterschiedliche Fragen. Man kann zB den Fototermin hingebungsvoll beschissen finden und die Spieler dafür auch kritisieren und es zweitens strikt ablehnen, aus dem Verhalten irgendwelche Konsequenzen abzuleiten.


Bevor man die zwei Punkte klärt, sollte man zuerst mal klären ob jemand für eine Nationalmannschaft spielen sollte obwohl man sich eigentlich eher einer anderen Nation zugehörig fühlt.
Das wird ihm ja unterschwellig unterstellt. Ob zurecht oder nicht darf jeder für sich selbst entscheiden.
Das Foto wird doch bei der ganzen Diskussion nur vorgeschoben. Özil hat sich schon "hundert" mal mit Erdogan fotografieren lassen, warum soll ausgerechnet dieses eine Foto jetzt schlimmer sein als die Anderen.
Zuletzt geändert von Kronenclub am 6. Juli 2018 15:12, insgesamt 1-mal geändert.
#verpisst euch alle#

Plan B
Grasdaggl
Man kann das trennen. Aber man muss es nicht. Und für beide Meinungen gibt es genug Argumente.
So, das war mal wieder sozialdemokratisch-opportunistisch dahergeschwätzt...
Carpe diem.


Tifferette
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:Man kann das trennen. Aber man muss es nicht.

Hä? Natürlich muss man das, weil es verschiedene Dinge sind. "Wie FINDE ICH das" vs. "Was hätte der DFB TUN sollen". Sonst verwechselt man Kritik an Özil und Co mit der Forderung nach Konsequenzen. Dass man am Ende zu dem Schluss kommen kann, dass der DFB sie hätte rausschmeißen sollen - natürlich. Teile ich halt nicht, aber das ist kein Weltuntergang.

Okay, um es mal sozialdemodingsbums zu formulieren: natürlich MUSS man nicht, aber wenn man sauber diskutieren will, dann sollte man die Fragen schon auseinander halten. Man muss recht wenig im Leben.
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Tifferette
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Grasdaggl
darkred hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Bescheuerte Unterstellung. :roll:
Zeugt jetzt auch nicht gerade von allzu gutem Textverständnis.


:?:


Der Ahrens schreibt was der DFB (!) hätte (!) tun können, und dass es manche (!) auch gut verstanden hätten. Nicht, dass er (Ahrens) das gemacht hätte, dass der DFB es hätte tun sollen, oder dass er (Ahrens) es gut gefunden hätte.

Das dann vorzuschieben als "auch der Ahrens" ist halt etwas schräg, weil das dort nicht steht. Dass der die Aktion mit dem Foto nicht toll fand, das ist offensichtlich. Aber das ist halt eine andere Frage. Und @Plan_B, genau deshalb muss man das trennen. :D
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Kronenclub hat geschrieben:Özil hat sich schon "hundert" mal mit Erdogan fotografieren lassen


Stimmt, es gibt jede Menge heitere Schnappschüsse.

Streng genommen ist das hier aber momentan auch ein Bierhoff- und DFB-Thema. Da kommen schon gerade ein paar Sachen durcheinander.

Tifferette
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Grasdaggl
Kronenclub hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Es würde diese ganze Diskussion stark vereinfachen, wenn man zwei Dinge trennen könnte: Erstens, findet man die Geschichte mit dem Foto gut oder nicht. Zweitens, muss bzw. soll der DFB daraus Konsequenze für die Spieler ableiten. Das sind sehr unterschiedliche Fragen. Man kann zB den Fototermin hingebungsvoll beschissen finden und die Spieler dafür auch kritisieren und es zweitens strikt ablehnen, aus dem Verhalten irgendwelche Konsequenzen abzuleiten.


Bevor man die zwei Punkte klärt, sollte man zuerst mal klären ob jemand für eine Nationalmannschaft spielen sollte obwohl man sich eigentlich eher einer anderen Nation zugehörig fühlt.
Das wird ihm ja unterschwellig unterstellt. Ob zurecht oder nicht darf jeder für sich selbst entscheiden.
Das Foto wird doch bei der ganzen Diskussion nur vorgeschoben. Özil hat sich schon "hundert" mal mit Erdogan fotografieren lassen, warum soll ausgerechnet dieses eine Foto jetzt schlimmer sein als die Anderen.


Hätte der DFB bereits vorab solch einen Verhaltenskodex eingeführt, dann hätte ich es für konsequent gehalten, die beiden hochkant rauszuwerfen. Unabhängig davon, ob ich solch einen Kodex für eine gute Idee halte. Haben sie aber nicht.

Genau diese Debatte wird nun wohl schon in der Schweiz geführt. Habe es nur am Rande mitbekommen, aber es liegt wohl der Vorschlag auf dem Tisch, Spieler mit Doppelpass aus der Jugendförderung zu nehmen. Ich halte das für hirnrissig und ein gutes Beispiel dafür, was mich an Nationalmannschaften immer mal wieder abstößt. Ein legitimer Vorschlag ist es aber.
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CoachingZone
Halbdaggl
Tifferette hat geschrieben:Genau diese Debatte wird nun wohl schon in der Schweiz geführt. Habe es nur am Rande mitbekommen, aber es liegt wohl der Vorschlag auf dem Tisch, Spieler mit Doppelpass aus der Jugendförderung zu nehmen. Ich halte das für hirnrissig und ein gutes Beispiel dafür, was mich an Nationalmannschaften immer mal wieder abstößt. Ein legitimer Vorschlag ist es aber.


Hilft aber in jedem Fall, dass die Schweiz früher oder später wieder bereits in der EM-/WM-Quali scheitern wird. Die herausragenden Fußballer hier sind nämlich fast alle Secondos, insbesondere aus Ex-Jugoslawien...

Hier im Speckgürtel von Zürich heißt der ortsansässige Fussballclub (sorry für die Schweizer Schreibweise) bei den Einheimischen "FC Serbia" - und jedes "anständige" Schweizerkind geht statt zum Fußball lieber zum Hockey (schweizerisch für Eishockey).
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Frank N Furter
Unter Westfalen hat geschrieben:Schließlich führte Erdogan in England Wahlkampf, was er zum Glück bei uns nicht mehr darf.


Siehe bitte auch mein Kommentar an Nice: hältst Du es eigentlich für so offensichtlich, dass Erdogan mit zwei Konvertiten die jetzt für Angela Merkel spielen, türkische Wähler überzeugen kann?

Unter Westfalen hat geschrieben:Aber dann sollten wir auch zur Kenntnis nehmen, dass bestimmt eine größere Minderheit der Deutschen sich von ihnen nicht repräsentiert fühlt und sie möglicherweise auch nicht im Nationalteam sehen wollen


Ja, aber das galt doch auch für Olli Kahn oder Steffan Effenberg oder Bernd-das-Brot Schuster?

Ich habe keine Ahnung wie andere da rangehen, aber für mich sind die Spieler in der deutschen Nationalmannschaft Soldaten, die gefälligst für ihr Vaterland sterben sollen alle vier Jahre. Ich käme nicht mal im Traum auf die Idee, dass mich eine dieser ewig adoleszenten, tätowierten Zementfrisuren "repräsentieren" dürfte. An den meisten wenn nicht allen Tagen im Jahr, erlaube ich es nicht mal mir selbst mich zu repräsentieren (technisch auch kaum zu leisten). Wenn mir ein Fan nun erzählt, er fühle sich von Özil nicht repräsentiert, dann fühle ich mich schon 3x nicht von so einem Landsmann repräsentiert.

Für mich ist die N11 ein "Team" (lies: Armee) wo "Deutschland"* drauf steht, in einem gleichsam völlig irrational-archaischen wie ebenso zivilisierten, nationalistisch motivierter Krieg mit anderen Nationen - ohne Waffen und wenig Blutvergießen. Profisport halt. Aber Krieg, natürlich, sonst wärs doch kein Spaß! Wenn einer der 11 Spieler stirbt (oder die disfunktionale Memme sich auswechseln lässt), muss halt der nächste an die Front. Wichtig ist am Ende nur, dass der Panzergraben für Deutschland fertig wird (weiß der Henker wozu). Und wer jetzt behauptet, er schaut sich Spiele einer Nationalmannschaft aus ästhetisch-philosophischen Erwägungen an, darf das gerne weiter tun, ich glaube ihm keine Sekunde.


*Deutschland ist eine romantische Ideen-Figur aus dem Deutschland-Märchen von 1848oderso. Vor 100.000 Jahren war selbst das Land, noch nicht auf seinem heutigen Platz und in seiner heutigen Form. Und in 100.000 wird es, falls überhaupt, wieder wo anders sein in neuer Form. "Deutsch" hat keinerlei genetische Repräsentation - nur die San in Afrika haben unter allen Menschen auf der Welt eine genetische Repräsentation. Und wo "deutsch" einmal naheliegend historisch eine sprachlich beschreibare Kultur gewesen ist, ist es heute nur noch zum einen eine Sprache mit vielen Dialekten und kennzeichnend und definierend eine Solidargemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig Versicherung geben für die Notfälle im Leben, dort wo sie in das Renten-, Sozial- und Krankenversicherungssystem einzahlen und Gebühren und Steuern zur Aufrechterhaltung ihres Eco-Ökosystems leisten. Letzteres ist aber von so enormer Bedeutung, für das einzelne hilflose "Individuum", dass es extrem wichtig erscheint, diese deutsche Nationalmannschaft siegreich durch den Identitätskrieg zu führen.

:prost: (türkischer Kaffee, bin nicht so der Japaner :lol: )
Schönes Wochenende

Tamasi
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Allmachtsbachel
Das Bierhoff-Interview hat auch was Positives. Erstens fliegt‘s ihm grad ordentlich - und zu Recht - um die Ohren. Zweitens führt das vielleicht auch dazu, dass Özil in Zukunft etwas differenzierter gesehen wird. Dass die Kritik an ihm nicht mehr ganz so „automatisch“ kommt.

Wobei ich auch glaube, dass er nicht mehr für die N11 spielen wird.

Sehr guter Kommentar:

http://sz.de/1.4043302

darkred
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Halbdaggl
Tifferette hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Bescheuerte Unterstellung. :roll:
Zeugt jetzt auch nicht gerade von allzu gutem Textverständnis.


:?:


Der Ahrens schreibt was der DFB (!) hätte (!) tun können, und dass es manche (!) auch gut verstanden hätten. Nicht, dass er (Ahrens) das gemacht hätte, dass der DFB es hätte tun sollen, oder dass er (Ahrens) es gut gefunden hätte.

Das dann vorzuschieben als "auch der Ahrens" ist halt etwas schräg, weil das dort nicht steht. Dass der die Aktion mit dem Foto nicht toll fand, das ist offensichtlich. Aber das ist halt eine andere Frage. Und @Plan_B, genau deshalb muss man das trennen. :D


Aha.
Weil Ahrens seine Meinung (!) in den Konjunktiv packt, musst du mir -aus der kalten Küche in die Diskussion kommend- mal eben die Lesekompetenz absprechen? Danke auch!

Und ich habe überhaupt nichts vorgeschoben.
Das war eine eher flapsig gemeinte Antwort auf @nice "netten" Beitrag, mich in die Nähe totalitärem Handelns zu rücken. Aber was solls.

thoreau
Granadaseggl
Mir konnte immernoch keiner erklären wieso man jemanden, der sich mit einem Autokraten fotografieren lässt daheim lassen soll von der WM zu Gast bei einem Autokraten.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Du meinst, Özil und Gündogan hätten allein hinfahren sollen? Also soooo gut ist Özil nun auch nicht. Vermutlich wären wir dann sang- und klanglos in der Vorrunde ausgeschieden und zwar als Gruppenletzter!




Manolo
Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:Es würde diese ganze Diskussion stark vereinfachen, wenn man zwei Dinge trennen könnte: Erstens, findet man die Geschichte mit dem Foto gut oder nicht. Zweitens, muss bzw. soll der DFB daraus Konsequenze für die Spieler ableiten. Das sind sehr unterschiedliche Fragen. Man kann zB den Fototermin hingebungsvoll beschissen finden und die Spieler dafür auch kritisieren und es zweitens strikt ablehnen, aus dem Verhalten irgendwelche Konsequenzen abzuleiten.


So ist es. Ich finde übrigens alle Bayern-Spieler beschissen, die sich mit Söder und Co. fotografieren lassen. Es gibt aber nun einmal kein Verbot für Spieler sich politisch zu positionieren. Fände es auch reichlich seltsam, wenn ausgerechnet irgenwelche Fussballer festlegen würden, was man doch noch sagen/machen darf.
Hier könnte ihre Werbung stehen.



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Um einen Strich unter das Thema zu machen, würde ich an Özils Stelle ohne Angabe von Gründen zurücktreten und das Schreiben an Oliver Bierhoff persönlich adressieren.


Den Gedanken hatte ich nach dem ZDF-Interview mit Bierhoff auch gehabt.
Wäre die beste Lösung für alle Seiten.
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