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darkred
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Halbdaggl
Manolo hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Es würde diese ganze Diskussion stark vereinfachen, wenn man zwei Dinge trennen könnte: Erstens, findet man die Geschichte mit dem Foto gut oder nicht. Zweitens, muss bzw. soll der DFB daraus Konsequenze für die Spieler ableiten. Das sind sehr unterschiedliche Fragen. Man kann zB den Fototermin hingebungsvoll beschissen finden und die Spieler dafür auch kritisieren und es zweitens strikt ablehnen, aus dem Verhalten irgendwelche Konsequenzen abzuleiten.


So ist es. Ich finde übrigens alle Bayern-Spieler beschissen, die sich mit Söder und Co. fotografieren lassen. Es gibt aber nun einmal kein Verbot für Spieler sich politisch zu positionieren. Fände es auch reichlich seltsam, wenn ausgerechnet irgenwelche Fussballer festlegen würden, was man doch noch sagen/machen darf.


Ohne das jetzt direkt an dich adressieren zu wollen, finde ich es schon reichlich seltsam, wie man hier Özils Fotosession(s) mit einem die Demokratie und Rechtstaatlichkeit abschaffenden Despoten gewichtet, respektive als identitäre Privatsache verklärt und gleichzeitig mit starken, leidenschaftlichen Worten auf eine VfB-Führung eindrischt, die sich bei 3 nicht von der AfD distanziert... skurril.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Schließlich führte Erdogan in England Wahlkampf, was er zum Glück bei uns nicht mehr darf.


Siehe bitte auch mein Kommentar an Nice: hältst Du es eigentlich für so offensichtlich, dass Erdogan mit zwei Konvertiten die jetzt für Angela Merkel spielen, türkische Wähler überzeugen kann?

Unter Westfalen hat geschrieben:Aber dann sollten wir auch zur Kenntnis nehmen, dass bestimmt eine größere Minderheit der Deutschen sich von ihnen nicht repräsentiert fühlt und sie möglicherweise auch nicht im Nationalteam sehen wollen


Ja, aber das galt doch auch für Olli Kahn oder Steffan Effenberg oder Bernd-das-Brot Schuster?

Ich habe keine Ahnung wie andere da rangehen, aber für mich sind die Spieler in der deutschen Nationalmannschaft Soldaten, die gefälligst für ihr Vaterland sterben sollen alle vier Jahre. Ich käme nicht mal im Traum auf die Idee, dass mich eine dieser ewig adoleszenten, tätowierten Zementfrisuren "repräsentieren" dürfte. An den meisten wenn nicht allen Tagen im Jahr, erlaube ich es nicht mal mir selbst mich zu repräsentieren (technisch auch kaum zu leisten). Wenn mir ein Fan nun erzählt, er fühle sich von Özil nicht repräsentiert, dann fühle ich mich schon 3x nicht von so einem Landsmann repräsentiert.

Für mich ist die N11 ein "Team" (lies: Armee) wo "Deutschland"* drauf steht, in einem gleichsam völlig irrational-archaischen wie ebenso zivilisierten, nationalistisch motivierter Krieg mit anderen Nationen - ohne Waffen und wenig Blutvergießen. Profisport halt. Aber Krieg, natürlich, sonst wärs doch kein Spaß! Wenn einer der 11 Spieler stirbt (oder die disfunktionale Memme sich auswechseln lässt), muss halt der nächste an die Front. Wichtig ist am Ende nur, dass der Panzergraben für Deutschland fertig wird (weiß der Henker wozu). Und wer jetzt behauptet, er schaut sich Spiele einer Nationalmannschaft aus ästhetisch-philosophischen Erwägungen an, darf das gerne weiter tun, ich glaube ihm keine Sekunde.


*Deutschland ist eine romantische Ideen-Figur aus dem Deutschland-Märchen von 1848oderso. Vor 100.000 Jahren war selbst das Land, noch nicht auf seinem heutigen Platz und in seiner heutigen Form. Und in 100.000 wird es, falls überhaupt, wieder wo anders sein in neuer Form. "Deutsch" hat keinerlei genetische Repräsentation - nur die San in Afrika haben unter allen Menschen auf der Welt eine genetische Repräsentation. Und wo "deutsch" einmal naheliegend historisch eine sprachlich beschreibare Kultur gewesen ist, ist es heute nur noch zum einen eine Sprache mit vielen Dialekten und kennzeichnend und definierend eine Solidargemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig Versicherung geben für die Notfälle im Leben, dort wo sie in das Renten-, Sozial- und Krankenversicherungssystem einzahlen und Gebühren und Steuern zur Aufrechterhaltung ihres Eco-Ökosystems leisten. Letzteres ist aber von so enormer Bedeutung, für das einzelne hilflose "Individuum", dass es extrem wichtig erscheint, diese deutsche Nationalmannschaft siegreich durch den Identitätskrieg zu führen.

:prost: (türkischer Kaffee, bin nicht so der Japaner :lol: )
Schönes Wochenende



Dein Vergleich von Fußballmannschaften mit Armeen ist gar nicht so abwegig.
Ich bin zwar kein Vertreter dieser Theorie, da für mich der spielerisch-ästhetische Aspekt des Spieles wichtiger ist.
Aber er erinnerte mich an Konrad Lorenz:

https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Lorenz

Der Ethologe (Verhaltensforscher) hatte in der Tat in den 60er Jahren allen Ernstes propagiert, der Fußball erfülle in den Zeiten, in denen es keine Kriege gibt (ja, diese Zeiten gab es damals tatsächlich noch!) die Funktion der Triebabfuhr. Es sei doch besser, sich auf dem Fußbaldfeld abzureagieren, als an der Front die Köpfe einzuschlagen. Adrenalin pur halt, ohne das Beine und Köpfe weggeschossen werden müssen. Eibl-Eibesfeld hat dies im übrigen in seinen Forschungen versucht, weiterzuführen. Aber ich glaube, irgendwann hat sich diese Theorie in der Sackgasse verrannt. Für mich hatte sie von Anfang an keine Bedeutung.

Obwohl, damals gab es noch keine Fangruppen, kaum Symbole oder sonstige Stammeskennzeichen, die man dem Gegner hätte wegnehmen können und vor allem keine schlachtenmäßige Auseinandersetzungen zwischen intelligenzgeminderten und spätpubertären Fußballrowdys.

Der Tee war nur ordinärer Earl Grey.
Macha trinke ich, hoffe ich zu trinken, wenn ich am Königspalast von Kyoto oder in Matsushima mit Blick auf das Meer, ihn aus den Händen einer wunderschönen Geisha mit Mandelaugen mich verbeugend entgegennehmen darf.
:prost:

@de mappes:
Kannst Du mir bestätigen, dass dies meine direkte Antwort auf Frank in diesem Thread ist und sie somit ausnahmsweise nicht als OT klassifiziert werden muss, auch wenn ich den Namen Özil nicht erwähnt habe? :oops: :mrgreen:

Dangge! :prost:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:Ich habe keine Ahnung wie andere da rangehen, aber für mich sind die Spieler in der deutschen Nationalmannschaft Soldaten, die gefälligst für ihr Vaterland sterben sollen alle vier Jahre.

Waldi, bisch Du's?

Frank N Furter hat geschrieben:Für mich ist die N11 ein "Team" (lies: Armee) wo "Deutschland"* drauf steht, in einem gleichsam völlig irrational-archaischen wie ebenso zivilisierten, nationalistisch motivierter Krieg mit anderen Nationen - ohne Waffen und wenig Blutvergießen. Profisport halt. Aber Krieg, natürlich, sonst wärs doch kein Spaß!

Ein Krieg, bei dem auf anderen Ebenen hohe Millionensummen dafür bezahlt werden, um einzelne Flüchtlinge aufnehmen zu dürfen. Und wo andere um ihre Teilnahme bangen müssen, weil ihre Schlachtfelder zu klein sind, um vorgegebene Standards zu erfüllen. Verrückt.

Noch in den Sechzigern (Nein, nicht in den Löwen!) war im Fußballvokabular noch viel von Bomben, Granaten und ähnlichem mehr zu lesen, von Geschossen, die einschlagen; die gegnerischen Reihen und die feindlichen Linien waren auch irgendwie dasselbe ect.pp.
Mir scheint, diesen Zeiten nähern wir uns in vielerlei Hinsicht wieder sehr stark an. Nicht als Fans oder Mannschaft, sondern als Gesellschaft und Menschheit.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Ich habe keine Ahnung wie andere da rangehen, aber für mich sind die Spieler in der deutschen Nationalmannschaft Soldaten, die gefälligst für ihr Vaterland sterben sollen alle vier Jahre.

Waldi, bisch Du's?

Frank N Furter hat geschrieben:Für mich ist die N11 ein "Team" (lies: Armee) wo "Deutschland"* drauf steht, in einem gleichsam völlig irrational-archaischen wie ebenso zivilisierten, nationalistisch motivierter Krieg mit anderen Nationen - ohne Waffen und wenig Blutvergießen. Profisport halt. Aber Krieg, natürlich, sonst wärs doch kein Spaß!

Ein Krieg, bei dem auf anderen Ebenen hohe Millionensummen dafür bezahlt werden, um einzelne Flüchtlinge aufnehmen zu dürfen. Und wo andere um ihre Teilnahme bangen müssen, weil ihre Schlachtfelder zu klein sind. Verrückt.

Noch in den Sechzigern (Nein, nicht in den Löwen!) war im Fußballvokabular noch viel von Bomben, Granaten und ähnlichem mehr zu lesen, von Geschossen, die einschlagen; die gegnerischen Reihen und die feindlichen Linien waren auch irgendwie dasselbe ect.pp.
Mir scheint, diesen Zeiten nähern wir uns in vielerlei Hinsicht wieder sehr stark an. Nicht als Fans oder Mannschaft, sondern als Gesellschaft und Menschheit.


Und die Fußballverrückten, die die Mannschaft zu auswärtigen Spielen begleitet haben, hießen "Schlachtenbummler" und waren überwiegend harmlos. Verrückte Welt!
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Manolo
Grasdaggl
darkred hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Es würde diese ganze Diskussion stark vereinfachen, wenn man zwei Dinge trennen könnte: Erstens, findet man die Geschichte mit dem Foto gut oder nicht. Zweitens, muss bzw. soll der DFB daraus Konsequenze für die Spieler ableiten. Das sind sehr unterschiedliche Fragen. Man kann zB den Fototermin hingebungsvoll beschissen finden und die Spieler dafür auch kritisieren und es zweitens strikt ablehnen, aus dem Verhalten irgendwelche Konsequenzen abzuleiten.


So ist es. Ich finde übrigens alle Bayern-Spieler beschissen, die sich mit Söder und Co. fotografieren lassen. Es gibt aber nun einmal kein Verbot für Spieler sich politisch zu positionieren. Fände es auch reichlich seltsam, wenn ausgerechnet irgenwelche Fussballer festlegen würden, was man doch noch sagen/machen darf.


Ohne das jetzt direkt an dich adressieren zu wollen, finde ich es schon reichlich seltsam, wie man hier Özils Fotosession(s) mit einem die Demokratie und Rechtstaatlichkeit abschaffenden Despoten gewichtet, respektive als identitäre Privatsache verklärt und gleichzeitig mit starken, leidenschaftlichen Worten auf eine VfB-Führung eindrischt, die sich bei 3 nicht von der AfD distanziert... skurril.



Hab ich nicht getan. Skurril.
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:Tja, damals haben sie gebummelt und heute bilden sie Fronten oder Commandos...


Curva Monasteria ;)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

de mappes
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Spamferkel
Unter Westfalen hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Schließlich führte Erdogan in England Wahlkampf, was er zum Glück bei uns nicht mehr darf.


Siehe bitte auch mein Kommentar an Nice: hältst Du es eigentlich für so offensichtlich, dass Erdogan mit zwei Konvertiten die jetzt für Angela Merkel spielen, türkische Wähler überzeugen kann?

Unter Westfalen hat geschrieben:Aber dann sollten wir auch zur Kenntnis nehmen, dass bestimmt eine größere Minderheit der Deutschen sich von ihnen nicht repräsentiert fühlt und sie möglicherweise auch nicht im Nationalteam sehen wollen


Ja, aber das galt doch auch für Olli Kahn oder Steffan Effenberg oder Bernd-das-Brot Schuster?

Ich habe keine Ahnung wie andere da rangehen, aber für mich sind die Spieler in der deutschen Nationalmannschaft Soldaten, die gefälligst für ihr Vaterland sterben sollen alle vier Jahre. Ich käme nicht mal im Traum auf die Idee, dass mich eine dieser ewig adoleszenten, tätowierten Zementfrisuren "repräsentieren" dürfte. An den meisten wenn nicht allen Tagen im Jahr, erlaube ich es nicht mal mir selbst mich zu repräsentieren (technisch auch kaum zu leisten). Wenn mir ein Fan nun erzählt, er fühle sich von Özil nicht repräsentiert, dann fühle ich mich schon 3x nicht von so einem Landsmann repräsentiert.

Für mich ist die N11 ein "Team" (lies: Armee) wo "Deutschland"* drauf steht, in einem gleichsam völlig irrational-archaischen wie ebenso zivilisierten, nationalistisch motivierter Krieg mit anderen Nationen - ohne Waffen und wenig Blutvergießen. Profisport halt. Aber Krieg, natürlich, sonst wärs doch kein Spaß! Wenn einer der 11 Spieler stirbt (oder die disfunktionale Memme sich auswechseln lässt), muss halt der nächste an die Front. Wichtig ist am Ende nur, dass der Panzergraben für Deutschland fertig wird (weiß der Henker wozu). Und wer jetzt behauptet, er schaut sich Spiele einer Nationalmannschaft aus ästhetisch-philosophischen Erwägungen an, darf das gerne weiter tun, ich glaube ihm keine Sekunde.


*Deutschland ist eine romantische Ideen-Figur aus dem Deutschland-Märchen von 1848oderso. Vor 100.000 Jahren war selbst das Land, noch nicht auf seinem heutigen Platz und in seiner heutigen Form. Und in 100.000 wird es, falls überhaupt, wieder wo anders sein in neuer Form. "Deutsch" hat keinerlei genetische Repräsentation - nur die San in Afrika haben unter allen Menschen auf der Welt eine genetische Repräsentation. Und wo "deutsch" einmal naheliegend historisch eine sprachlich beschreibare Kultur gewesen ist, ist es heute nur noch zum einen eine Sprache mit vielen Dialekten und kennzeichnend und definierend eine Solidargemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig Versicherung geben für die Notfälle im Leben, dort wo sie in das Renten-, Sozial- und Krankenversicherungssystem einzahlen und Gebühren und Steuern zur Aufrechterhaltung ihres Eco-Ökosystems leisten. Letzteres ist aber von so enormer Bedeutung, für das einzelne hilflose "Individuum", dass es extrem wichtig erscheint, diese deutsche Nationalmannschaft siegreich durch den Identitätskrieg zu führen.

:prost: (türkischer Kaffee, bin nicht so der Japaner :lol: )
Schönes Wochenende



Dein Vergleich von Fußballmannschaften mit Armeen ist gar nicht so abwegig.
Ich bin zwar kein Vertreter dieser Theorie, da für mich der spielerisch-ästhetische Aspekt des Spieles wichtiger ist.
Aber er erinnerte mich an Konrad Lorenz:

https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Lorenz

Der Ethologe (Verhaltensforscher) hatte in der Tat in den 60er Jahren allen Ernstes propagiert, der Fußball erfülle in den Zeiten, in denen es keine Kriege gibt (ja, diese Zeiten gab es damals tatsächlich noch!) die Funktion der Triebabfuhr. Es sei doch besser, sich auf dem Fußbaldfeld abzureagieren, als an der Front die Köpfe einzuschlagen. Adrenalin pur halt, ohne das Beine und Köpfe weggeschossen werden müssen. Eibl-Eibesfeld hat dies im übrigen in seinen Forschungen versucht, weiterzuführen. Aber ich glaube, irgendwann hat sich diese Theorie in der Sackgasse verrannt. Für mich hatte sie von Anfang an keine Bedeutung.

Obwohl, damals gab es noch keine Fangruppen, kaum Symbole oder sonstige Stammeskennzeichen, die man dem Gegner hätte wegnehmen können und vor allem keine schlachtenmäßige Auseinandersetzungen zwischen intelligenzgeminderten und spätpubertären Fußballrowdys.

Der Tee war nur ordinärer Earl Grey.
Macha trinke ich, hoffe ich zu trinken, wenn ich am Königspalast von Kyoto oder in Matsushima mit Blick auf das Meer, ihn aus den Händen einer wunderschönen Geisha mit Mandelaugen mich verbeugend entgegennehmen darf.
:prost:

@de mappes:
Kannst Du mir bestätigen, dass dies meine direkte Antwort auf Frank in diesem Thread ist und sie somit ausnahmsweise nicht als OT klassifiziert werden muss, auch wenn ich den Namen Özil nicht erwähnt habe? :oops: :mrgreen:

Dangge! :prost:



Alles bestens, danke :prost:
Don't criticize what you can't understand

RedBlues
Halbdaggl
Unsere Nationalspieler sind die Botschafter eines Landes für ein Turnier und die Auswahl der besten Fußballer des Landes.

Repräsentieren können die damit einen Großteil des Landes gar nicht, denn ihre Fähigkeiten am Ball und ihr Alter, sind nicht repräsentativ für Deutschland.

So sehe ich das

Tamasi
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Allmachtsbachel
Im gleich verlinkten Artikel steht auch sehr viel Gutes drin. Im ersten Teil gibt‘s wenig Neues (trotzdem lesenswert, Aufbau, Herleitung etc.). Aber ab der Zwischenüberschrift „Löw nutzte seinen Einfluss auf Özil nicht“ wird‘s spannend. Da wird Özil an den richtigen Stellen kritisiert.

Er ist natürlich trotzdem nicht der Sündenbock, aber ganz unschuldig auch nicht. (Natürlich spielt Müller keinen Fehlpass, weil Özil ein Foto mit Erdogan gemacht hat, gähn-gähn. Aber Fußball ist kein Einzelsport & wenn‘s in einer Mannschaft halt nicht stimmt, steigt man ab. Das weiß der VfB-Fan. :-) )

http://www.sueddeutsche.de/sport/deutsc ... -1.4044411

@Strafraumgitarre: Ach, das mit dem Kriegsvokabular kommt mir vor, als wär’s gestern gewesen. Und morgen wieder da. Quasi the Return of the German Panzer. :-)

@Frank N.F.: Lies das, die Stelle mit dem Trikot auf dem Boden wird dir gefallen:
http://www.sueddeutsche.de/sport/urugua ... -1.4042340

Manolo
Grasdaggl
Auf die Nominierung fürs Frankreich-Spiel bin ich auch gespannt und noch mehr auf die Taktik. Bierhoff scheint da nicht nur in Bezug auf Özil andere Auffassungen wie Löw zu vertreten und Löw durchaus Vorwürfe zu machen. Tikitaka zu Ende (teile ich) und Özil sportlich für eine andere Taktik nicht zu gebrauchen (teile ich nicht, siehe 2010). Um das Schweden-Spiel herum scheint es auch schon Diskusssionen gegeben zu haben, wie Offensiv man beginnt ( ein oder gleich 2 stürmer)
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Denn darum ging es eben auch in dieser hoch komplizierten, an Familie, Ehre und Vaterländer rührenden Sache: Dass ein Fußballer, der 29 Jahre alt und in Weltstädten und Großklubs herangewachsen ist, ein Stück weit selbst wissen sollte, was er durch sein Wegducken anrichtet - trotz all der Einflussnahmen seiner Berater und sturen Einflüsterer, über die beim DFB geklagt wurde und wird.

Ich weiß nicht, wie Özil die Geschichte innerhalb des Teams gemanagt hat – vielleicht schlecht. Da hat er möglicherweise Dinge geradezurücken.

Aber an seiner Stelle würde ich keine Minute mehr für den schäbigen Oliver Bierhoff spielen. Ausgeschlossen.


darkred
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Halbdaggl
Manolo hat geschrieben:Auf die Nominierung fürs Frankreich-Spiel bin ich auch gespannt und noch mehr auf die Taktik. Bierhoff scheint da nicht nur in Bezug auf Özil andere Auffassungen wie Löw zu vertreten und Löw durchaus Vorwürfe zu machen. Tikitaka zu Ende (teile ich) und Özil sportlich für eine andere Taktik nicht zu gebrauchen (teile ich nicht, siehe 2010). Um das Schweden-Spiel herum scheint es auch schon Diskusssionen gegeben zu haben, wie Offensiv man beginnt ( ein oder gleich 2 stürmer)


Das erübrigt sich aller Wahrscheinlichkeit nach, weil Bierhoff wäre doch erst gar nicht so weit raus gerudert, wenn es eine Zukunft für Özil in der #DMNNSCHFT gegeben würde.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Nice Weather hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie Özil die Geschichte innerhalb des Teams gemanagt hat – vielleicht schlecht.

Ersetze „vielleicht“ durch „vermutlich“. Es gab ja deutliche Signale aus dem Team (Khedira...), dass die Foto-Love-Story ein nerviges Problem war; wohl noch verstärkt durch Özils (gefühlte) Sonderbehandlung durch Löw.

Ich kenne Özil natürlich nicht persönlich, aber von seiner Ausstrahlung auf dem Platz ausgehend, schätze ich ihn jetzt mal nicht als sonderlich konfliktfreudig ein. Sprich: Wenn er das mit dem Team von alleine nicht hinkriegt, dann muss ihm jemand dabei helfen, ihn anstoßen, ihn anleiten. Der Stab kennt ihn doch und kann das einschätzen. Ärgerliches Versäumnis.

Und zur Frage, ob er nochmal für die N11 spielt:
Ich habe ihm schon seine Verletzung beim letzten Testspiel in Leverkusen nicht geglaubt. M.E. wollte er den Pfiffen entgehen.

Jetzt ist alles noch viel schlimmer geworden. Wenn Özil zurücktritt, hat ihm Bierhoff vielleicht den Anlass gegeben, aber die Ursachen sind vielfältiger. Angefangen damit, dass er immer schon unangemessen kritisch betrachtet wurde.

Nach der WM lag das Kind endgültig im Brunnen. Bierhoff hat halt noch den Deckel drauf gemacht.

Anstatt zu helfen. (Aber dem Buhmann Özil zu helfen, bringt einem natürlich keine Punkte. Da muss Bierhoff als echter Profi halt erstmal an sich selbst denken. :lol: So wirkt‘s zumindest. :roll: )

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Interview auf SPON mit Papa Özil...unterschreib ich jedes Wort...DFB und dieser Hurensohn Bierhoff sind nicht mehr tragbar...unfassbar!! Bester Gaulandstil...schön wenn er hilft WM zu werden, aber sonst pfuipfui.




Bierhoff hat ihn zum Abschuss freigegeben, Grindel lädt die Flinte, aber abdrücken soll der Löw – und nicht, bevor Özil nochmal um Gnade gebettelt hat:

Gibt es eine Zukunft für Gündogan und Özil in der Nationalelf und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?

Erst einmal kommt es wie gesagt entscheidend auf die Analyse des Bundestrainers an. In der Tat hoffe ich, dass Özils Stellungnahme so eindeutig ist, dass die Fragen der Fans und des Verbandes beantwortet sind.


http://www.kicker.de/news/fussball/nati ... ssern.html


P.S.

Ist der Umgang des DFB mit Özil fair? Oliver Bierhoff erntete für seine Äußerungen heftige Kritik, weil er sich weder vor noch hinter den Spieler stellte.

Oliver Bierhoff hat sehr deutlich gemacht, dass er sich hier missverstanden fühlt. Und dass es in keiner Weise seine Absicht war, einen Spieler öffentlich für das Scheitern bei der WM verantwortlich zu machen. Die gesamte Debatte zeigt, wie sensibel das Thema ist. Der Resonanzboden für das Thema Integration hat sich in unserem Land verändert. Kluges Krisenmanagement heißt kühlen Kopf bewahren und nicht jedem Druck nachgeben.


:puke: :puke: :puke:


Hortensie
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Schoofseggl
Was soll denn eine Stellungnahme von Özil jetzt noch bringen? Das Tischtuch ist eh zerschnitten. Özil sollte selber beenden statt beendet werden! Der DFB ist anders als damals, als Klinsmann/Löw ans Ruder gekommen sind, aber nicht minder beknackt.
Zuletzt geändert von Hortensie am 8. Juli 2018 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
"Toren bereisen in fremden Ländern die Museen, Weise gehen in die Tavernen."
(Erich Kästner)

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Hortensie hat geschrieben:Was soll denn eine Stellungnahme von Özil jetzt noch bringen? Das Tischtuch ist eh zerschnitten. Aktiv selber beenden statt beendet werden! Der DFB ist anders als damals, als Klinsmann/Löw ans Ruder gekommen sind, aber nicht minder beknackt.


Entspricht meiner Meinung im anderen Thread!
:prost:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai