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Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Chancen waren genügend da, nur wurden sie halt fast alle vergeben. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte man Südkorea schlagen KÖNNEN oder sogar MÜSSEN. Aber dann wäre halt im Achtelfinale gegen Brasilien Schluss gewesen.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Hessoschwabe
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Lombaseggl
tommes hat geschrieben:
Richtig gute Chancen konnte man an einer Hand abzählen

Ist einfach falsch.
Und viele Halbchancen sind erst entstanden, als man alles nach vorne werfen musste.

Gegen Südchorea und Schweden hatte man auch in der 1. HZ genügend Chancen. Schlechtes Gedächtnis.

Unter „Richtig gute Chancen“ verstehe ich die Dinger, die Du eigentlich machen musst, und das waren nicht mehr als ne gute Hand voll. Stimmt, die ersten 10 Minuten gegen Schweden bestätigen als Ausnahmen meine Regel und gegen Südkorea hab ich wirklich nichts besonderes in der 1. Hz in Erinnerung.

Gegenfrage: Du siehst das also wie die Statistiker, dass wir angeblich am meisten Chancen kreierten und demzufolge einfach nur Pech hatten mit dem Ausscheiden?

Hessoschwabe
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Lombaseggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:Chancen waren genügend da, nur wurden sie halt fast alle vergeben. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte man Südkorea schlagen KÖNNEN oder sogar MÜSSEN. Aber dann wäre halt im Achtelfinale gegen Brasilien Schluss gewesen.

Das verstehe ich nicht. Wenn wir doch die Truppe mit den meisten Chancen waren, warum hätten wir dann im Achtelfinale ausscheiden und nicht Weltmeister werden sollen?

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Hessoschwabe hat geschrieben:
Bundes-Jogi hat geschrieben:Chancen waren genügend da, nur wurden sie halt fast alle vergeben. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte man Südkorea schlagen KÖNNEN oder sogar MÜSSEN. Aber dann wäre halt im Achtelfinale gegen Brasilien Schluss gewesen.

Das verstehe ich nicht. Wenn wir doch die Truppe mit den meisten Chancen waren, warum hätten wir dann im Achtelfinale ausscheiden und nicht Weltmeister werden sollen?


Bis dahin. Wie es gekommen wäre... wäre ... Fahrradkette... oder so ähnlich... Vielleicht sollte man statt Torchancen Torschüsse sagen, und da behaupten die Statistiker, dass die Mannschaft in 3 Spielen genau so oft aufs Tor geschossen habe, wie Frankreich in 7 Spielen...
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de mappes
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Spamferkel
Wir waren nun mal die Truppe mit den meisten Torchancen in der Vorrunde.
Und wir spielten 2014 ähnliche Spiele. Z.B. gegen die USA, Ghana oder Algerien. Der super Auftritt gegen Brasilien kaschierte damals so einiges. Auch gegen Frankreich gewannen wir nicht verdient.


Wurde jetzt aus schüssen schon chancen?
Das geht schnell...denn was an Schüssen teilweise von den deutschen abgelassen wurde war schon erbärmlich.
Vom roller auf den keeper bis aus dem Stadion raus war einiges dabei.
2014 hatten die gegner ausser algerien nicht diese klasse konterchancen, da waren wir stabiler.
Zudem war gegen Ghana und die usa nach unserem starken 4:0 im ersten spiel gegen mitfavorit portugal die Situation eine völlig andere.
Das spiel gegen frankreich war sehr ereignisarm und im ergebnis gerecht...neuer hielt halt in der 94.sten sensationell
Die franzosen hatten dieses jahr ähnliche Situationen zu überstehen...musst du als titelgewinner aber auch
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Iron
Grasdaggl
tommes hat geschrieben:Die Franzosen hatten mehr Torschüsse und die besseren Chancen.


Deutschland machte damals mit einem "Torschuss" das Tor... war halt viel Glück dabei... diese WM halt Pech...

Iron
Grasdaggl
Wenn man sieht woe Özil leidenschaftlich verteidigt ... beim 0:1 ... dann kann ich nur noch vom Pech schreiben und dem Trainerteam vorwerfen hier komplett versagt zu haben...

Aber am Ende war es nicht Glück oder Pech sondern einfach ein anderer Ball. Mit dem von 2014 konnten wir noch einnetzen, während der aktuelle Ball immer im entscheidenden Moment versprungen ist... siehe auch Reus... oder halt Özil bei seinem Versuch dem Mexikaner den Ball abzujagen...

Iron
Grasdaggl
tommes hat geschrieben:Fakten interessieren eben nicht.
Und Spieler spielen in der Regel das, was ein Trainerteam verlangt.
Es war natürlich Özils Schuld, dass die Mannschaft so hoch stand. Ich weiß.


Fakten oder eben Statistik die hier teilweise frei interpretiert wird.

Das hohe stehen ist eben auch ein Grund für die vielen Torschüsse.



Iron
Grasdaggl
Der schwache Kroos lief mit am meisten, aber nur wohin ... aber wenigstens haben sich die vielen Quer- und Rückpässe ausgezahlt. Deutschland mit einer Super WM :vfb:

Wir sollten einfach so weiter machen... ein Dank an die netten Schweizer :mrgreen:





Hasenrupfer
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Grasdaggl
tommes hat geschrieben:Es war 2014 nicht alles gut und es war 2018 nicht alles erbärmlich.
Ist aber typisch dummes, ergebnisorientiertes Denken. :mrgreen:
Krude Thesen?


Es war nicht alles erbärmlich, stimmt schon.

Aber solch eine Aussage...
Die Kollegen der NZZ haben darauf basierend mal die Vorrunde durchgerechnet: Demnach hätte zum Beispiel Deutschland alle drei Gruppenspiele gewinnen müssen. Gegen Mexiko mit 1,4:1,3, gegen Schweden mit 1,4:1,2 und gegen Südkorea sogar mit 2,7:1,3.

ohne jegliche Ironie zu posten...

Ich kenn diese Debatte vom Basketball, genauer aus der NBA, wo mittlerweile aus gutem Grund zwischen stats (boxscore, also Punkte, Rebounds, etc) und advanced stats (mathematische Berechnungen) unterschieden wird. Insofern bin ich Überlegungen wie expected goals durchaus aufgeschlossen.

Nur, selbst die statistikverliebten Amis wissen, dass nichts den guten, alten eye test ersetzen kann...

Fußball eignet sich aus diversen Gründen auch nur sehr bedingt für solche mathematischen Analysen.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Also, ich finde ja diese Statistiken interessant, wir sollten vielleicht diese Zählung übernehmen. Stuttgart schlägt Schalke 1,7:1,5. Das hätte wirklich was. Und ein Unentschieden ist dann 1,5:1,5. Oder 0,5:0,5. Unbd bei Punkt-und Torgleichheit zählt dann die zweite Stelle hinter dem Komma: 1,43:1,42. Und statt der Fairplay-Wertung diese Berechnung. Bei Olympia 1976 hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft wegen des besseren Torquotienten die Bronzemedaille gewonnen.

Berechnung
Zur Bildung des Torquotienten werden die erzielten Tore einer Mannschaft durch die Zahl der Gegentore dividiert. Der somit errechnete Quotient entscheidet bei Punktgleichheit zweier Mannschaften über deren Platzierung, wobei der höhere Torquotient ausschlaggebend ist. Mitunter kann eine Berechnung anhand des Torquotienten sich von der in vielen Sportarten verbreiteten Berechnung mit der Tordifferenz unterscheiden. Bei der Tordifferenz ist die höhere Differenz zwischen erzielten Toren und erhaltenen Gegentoren ausschlaggebend. Als Beispiel:

Mannschaft A erzielte 6 Tore und erhielt 2 Gegentore.
Torquotient: Tordifferenz:
6:2 = 3 6-2 = 4

Mannschaft B erzielte 12 Tore und erhielt 6 Gegentore.
Torquotient: Tordifferenz:
12:6 = 2 12-6 = 6

Nach dem Torquotient schneidet Mannschaft A (3 gegen 2) besser ab, nach der Tordifferenz Mannschaft B (6 gegen 4).

Probleme
0 Gegentore
Da die Division durch 0 nicht definiert ist, wird hier ein Torquotient von ∞ (unendlich) angenommen, außer im Fall 0:0, der als Torquotient 1 definiert wird.

Fehlende Monotonie
Ein gravierenderer Nachteil des Torquotienten ist die fehlende Monotonie: Liegt Mannschaft A vor Mannschaft B und erzielen beide in ihrem nächsten Spiel das gleiche Ergebnis, so würde man erwarten, dass die Rangfolge der Mannschaften unverändert bleibt. Beim Torquotienten ist dies jedoch nicht gewährleistet. Angenommen, bei gleichem Punktverhältnis führt A mit 3:1 Toren (3,0) vor B mit 5:2 Toren (2,5). Nun spielen beide Mannschaften gegeneinander, das Spiel endet 2:2. Dann führt plötzlich B mit 7:4 (1,75) vor A mit 5:3 Toren (1,67). Bei der Tordifferenz kann dieser Effekt hingegen nicht auftreten, hier ist also Monotonie gewährleistet.

Verbreitung
Im Fußball hat der Torquotient an Bedeutung verloren, nachdem seit den 1960er Jahren in fast allen Wettbewerben die Berechnung nach Tordifferenz durchgeführt wird. Dies ist vor allem in dem Interesse an vielen Toren begründet. So haben Gegentore bei der Berechnung des Torquotienten ein weitaus höheres Gewicht als bei der Tordifferenz. In den Ligen des DFB und ÖFB wurde durch eine Änderung der Spielordnung in der Fußball-Bundesliga 1969/70 bzw. Nationalliga 1969/70 die Tordifferenz eingeführt. In der französischen Division 1 geschah dies bereits in der Spielzeit 1964/65. In Italiens Fußball wurde traditionell die Tordifferenz vorgezogen, nur zwischen 1938 und 1942 berechnete man die Ergebnisse nach dem Torquotienten.

In vielen Ligen, darunter die Fußball-Bundesliga, ist heute die Anzahl der geschossenen Tore entscheidend, falls zwei Mannschaften die gleiche Punktzahl und die gleiche Tordifferenz haben. Dies bedeutet, dass bei positiver Tordiffenz die Mannschaft mit dem schlechteren Torquotienten, bei negativer Tordiffenz die Mannschaft mit dem besseren Torquotienten besser platziert ist.

Beim Eishockeyturnier der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck holte Deutschland dank der Regelung mit dem Torquotienten die Bronzemedaille. In den direkten Vergleichen gegen die punktgleichen Mannschaften aus Finnland und den USA hatte jede Mannschaft 2 Punkte, das Torverhältnis von Deutschland war 7:6, von Finnland 9:8 und von den USA 6:8. Der deutsche Torquotient (1,167) war geringfügig höher als derjenige der Finnen (1,125); bei einer Regelung mit Tordifferenz und mehr geschossenen Toren hätte Finnland die Medaille gewonnen.


:bounce: :bounce: :bounce: ;) ;) ;) :lol: :lol: :lol:
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de mappes
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Spamferkel
Beides passt.


nein...viele torschüsse waren ungefährlich oder schlechte flanken bzw. verunglückte pässe...das weisst du auch


Erbärmlich ist es, wenn man als Sofafurzer sowas schreibt. Wir hatten einfach auch sehr viel Pech.


dann dürften einige nichts schreiben, ich erlaube es mir aber dennoch...viele schüsse waren erschreckend harmlos, die guten gingen an den Pfosten oder die latte
teilweise schockierend, welche roller da aus 15 metern abgesetzt wurden


Eben. Weniger Druck und trotzdem keine guten Spiele.
Die Franzosen hatten mehr Torschüsse und die besseren Chancen.


die guten spiele hatte es da nicht mehr gebraucht...man war quasi weiter und schonte sich...siehe Frankreich 2018

die Franzosen hatten in etwa so wenige Chancen wie wir...les dir die berichte dazu durch oder schau das spiel nochmal...sehr ausgeglichen und nicht unverdient war unser sieg...durch eine Standard, wie es die erfolgreichen Teams dieses jahr auch weit brachten
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de mappes
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Spamferkel
Hasenrupfer hat geschrieben:
tommes hat geschrieben:Es war 2014 nicht alles gut und es war 2018 nicht alles erbärmlich.
Ist aber typisch dummes, ergebnisorientiertes Denken. :mrgreen:
Krude Thesen?


Es war nicht alles erbärmlich, stimmt schon.

Aber solch eine Aussage...
Die Kollegen der NZZ haben darauf basierend mal die Vorrunde durchgerechnet: Demnach hätte zum Beispiel Deutschland alle drei Gruppenspiele gewinnen müssen. Gegen Mexiko mit 1,4:1,3, gegen Schweden mit 1,4:1,2 und gegen Südkorea sogar mit 2,7:1,3.

ohne jegliche Ironie zu posten...

Ich kenn diese Debatte vom Basketball, genauer aus der NBA, wo mittlerweile aus gutem Grund zwischen stats (boxscore, also Punkte, Rebounds, etc) und advanced stats (mathematische Berechnungen) unterschieden wird. Insofern bin ich Überlegungen wie expected goals durchaus aufgeschlossen.

Nur, selbst die statistikverliebten Amis wissen, dass nichts den guten, alten eye test ersetzen kann...

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es wird sich halt alles so gedreht, wie es die eigenen Gefühle am besten darstellt...z.b. hat keiner solche statisiken bemüht, als der vfb unter zorniger reihenweise hätte spiele gewinnen müssen mit 4,5:1,2

und das Problem an den nicht passenden Ergebnissen ist halt steigender druck, schwindendes Selbstvertrauen ect...da hilft es nix, auf die Spielweise aufzubauen...
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RedBlues
Halbdaggl
Dass eine Mannschaft die gewinnen muss um nicht auszuscheiden öfters aufs Tor schießt als eine Mannschaft die „nur“ das Ergebnis halten muss, finde ich jetzt nicht außergewöhnlich.

Die Qualität der Torschüsse ist aber am Ende aussagekräftiger als die Quantität