Manolo hat geschrieben:Nicht umsonst sind die Verantwortlichen auf die Euphoriebremse getreten. Die Botschaft kommt bei von Europa träumenden Fans nur nicht an. Hinzu kommt noch, dass man nur auf die eigenen Transfers schaut (die finde ich mit Ausnahme des Ginczek-Abgangs gut), aber nicht schaut, was die anderen machen. Man wähnt den VfB da einfach weiter als er ist. Demut stände uns aber weiterhin gut - gerade weil man die Erfahrungen der letzten Jahre hat.
Hmm, ich weiß nicht. Ist die Euphorie bei den Fans denn wirklich sooo groß & vor allem weit verbreitet gewesen? Es muss doch klar gewesen sein, dass es nicht so fröhlich-glücklich weitergeht wie in der Rückrunde. Wir sind - bei halbwegs klarem Kopf - nicht als Abstiegskandidat in die Saison gegangen, aber auch nicht als CL-Aspirant.
Dass wir dann aber bei einem durchschnittlichen Drittligisten verlieren und anschließend in Mainz ist - bei allem Realitätssinn - vielleicht doch etwas dürftig.
Und zu den Verantwortlichen und deren Tritt auf die Euphoriebremse:
Nun ja. Ich finde es gut, dass sie den Ball flach halten wollten. Aber es gab auch Dinge, die eine andere Sprache gesprochen haben: Wir haben sehr viel Geld auf dem Transfermarkt ausgegeben, es wurde ständig betont, wie gut der Kader zusammengestellt ist und noch dazu waren die Neuzugänge sehr früh da und es gab reichlich Zeit zur Eingewöhnung.
Vor allem die hohen & wie selbstverständlich angesehenen Transferausgaben verbunden mit reichlich Eigenlob zum guten Kader hatten m.E. deutlich mehr Außenwirkung als das routinierte Euphoriebremsengerede.
Ich gehe davon aus, dass es intern andere Hoffnungen gab. Bitte nicht vergessen, dass unser Präsident stets betont, zeitnah zur Bundesligaspitze gehören zu wollen. Manolo, du vermisst die Demut bei den Fans? Nicht nur bei den Fans, oder?