publicenemy hat geschrieben:MP Kretschmer hat im Gegensatz zur Kanzlerin auch keine Hetzjagden gesehen. Wenn man sich bei den Arschlöchern der AFD anbiedern will, muss man halt selbst zum Arschloch werden. Das gelingt ihm immer besser.
so wie es aussieht hat außer "antifa-zeckenbiss", der kanzlerin und ihrem seibert gar niemand diese hetzjagden gesehen. Nach den lokalen journalisten von der freien presse, der sächsischen staatsanwaltschaft und kretschmer kommt jetzt auch noch der maaßen ums eck:
Verfassungsschutz-Chef: "Gute Gründe sprechen dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt"
22.34 Uhr: Gab es eine Hetzjagd in Chemnitz oder nicht? Der Streit über diese Frage spitzt sich zu. Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, äußert gegenüber der "Bild"-Zeitung deutliche Zweifel und widerspricht damit der Kanzlerin.
"Die Skepsis gegenüber den Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz werden von mir geteilt. Es liegen dem Verfassungsschutz keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben", sagte Maaßen der Zeitung. Es gebe keine Belege dafür, dass ein in TV und Internet gezeigtes Video, das Hetzjagden zeigen soll, authentisch ist.
Maaßen sagt: "Nach meiner vorsichtigen Bewertung sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken."
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 47143.html
Gerd Held hat das ja vor tagen schon richtig eingeordnet:
er Leitartikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 29. August von Peter Carstens beginnt mit dem Satz: „In einer Großstadt geraten am Rande eines Volksfestes mehrere Männer in Streit.“ So wird der Ausgangspunkt der Ereignisse in Chemnitz beschrieben. Von einem Angriff auf ein allgemeines Rechtsgut ist nicht die Rede. Die Sache erscheint als Privatstreit, der irgendwie eskaliert ist. Männer „geraten in Streit“. Die Tatsache, dass die Angreifer schon bewaffnet auf den Platz gekommen sind, kommt ebenso wenig vor wie die Tatsache, dass sie eine Gruppe bildeten, dass sie ihre Opfer verfolgten und die Tat dann terroristische Züge annahm, wie die Zahl der Messerstiche zeigt. Zugleich wird der öffentliche Rechtsraum des Volksfestes ausgeblendet: die Ereignisse sollen sich „am Rande“ abgespielt haben. Das Mordopfer wird ausgebürgert.
So manipuliert schon der Einleitungssatz das ganze Szenario. Der tödliche Angriff spielt gar keine Rolle mehr. Er ist irgendwie „geschehen“. Die politische Auseinandersetzung soll, nach Willen des Leitartiklers, erst dort begonnen haben, wo die Chemnitzer auf den Angriff reagierten. Nicht diese Tat ist das Politikum, sondern der Bürgerzorn. Wird die Sachlage so hingebogen, ist es ein Leichtes, den Bürgerzorn als extremistisch darzustellen, als provinziell-intolerant und als rechtsradikal-rassistisch. Und damit hat der Schreiber die Angelegenheit dort, wo er sie hinhaben will: Chemnitz ist das Problem und nicht das Verbrechen, das am öffentlichen Leben der Stadt verübt wurde.
Es ist ein so ungeheuerliches Täuschungsmanöver, das man es kaum glauben kann. Wann hat man in der Geschichte der Bundesrepublik einen tödlichen Angriff völlig zu überspielen versucht, indem man eine Großkampagne gegen einen ganz anderen Feind in Gang setzt?
Es ist unklug, alle nichtlinken Demonstranten mit den Gewalttätern und Volksverhetzern über einen Kamm zu scheren – zumindest dann, wenn man den Diskurs mit diesen Menschen noch nicht aufgegeben hat. Wer sie überzeugen will, wird das nur mit Argumenten und durch Zuhören erreichen, nicht mit schrillen Anklagen. Gleichzeitig machen sich die Verteidiger der liberalen Demokratie unglaubwürdig, wenn sie selbst Bündnisse mit Staatsverächtern und Gewaltpredigern eingehen. 
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