Am Sonntagmorgen hatten die beiden brasilianischen Weltmeister und Weltfußballer Ronaldinho und Rivaldo zur Wahl von Bolsonaro aufgerufen.

Am Sonntagmorgen hatten die beiden brasilianischen Weltmeister und Weltfußballer Ronaldinho und Rivaldo zur Wahl von Bolsonaro aufgerufen.

Nilkheimer hat geschrieben:Übbrjens fällt gerade ein weiteres Land mit 200 Millionen Leuten an die Rechtswichser:
https://www.sueddeutsche.de/politik/bra ... -1.4160749
Es könnte einem glatt Angst und Bange werden.
Airwin hat geschrieben:Nilkheimer hat geschrieben:Übbrjens fällt gerade ein weiteres Land mit 200 Millionen Leuten an die Rechtswichser:
https://www.sueddeutsche.de/politik/bra ... -1.4160749
Es könnte einem glatt Angst und Bange werden.
wobei man es den brasilianern zumindest nicht verdenken kann, dass sie die linkswichser nicht mehr wollen, nachdem die sich als über alle maßen korrupt herausgestellt haben.
Airwin hat geschrieben:Eine "überraschung" heute in der FAZ - das "urbane (links-grüne) milieu" grenzt sich ab und steht auf homogene stadtviertel:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 27087.html
thoreau hat geschrieben:Immer diese Gleichstellung von Linksextremismus und Rechtsextremismus. Als sei das in irgendeiner Weise vergleichbar... objektiv. Irgendwie.

Nilkheimer hat geschrieben:Boah, meine Fresse, was ist nur los? Dein Ernst: Fine Racism gibt es links wie rechts, also alles "gut"? Fass es nicht.
thoreau hat geschrieben:Immer diese Gleichstellung von Linksextremismus und Rechtsextremismus. Als sei das in irgendeiner Weise vergleichbar... objektiv. Irgendwie.
Auf eines kann man sich verlassen: Hetzt in Deutschland der rechte Mob, werden Menschen von Neonazis mit dem Tode bedroht, melden sich früher oder später Extremismusforscher zu Wort und mahnen, man dürfe aber auch die linksextreme Gewalt nicht vergessen. Diese werde in der Bundesrepublik nämlich unter-, die rechte hingegen überschätzt.
...
Die Ausführungen solcher Extremismusforscher haben einen wahren Kern, der allerdings so simpel und banal ist, dass es dafür keinen Expertenrat braucht. Nämlich: Gewalttaten gehören in einem Rechtsstaat verfolgt, ganz egal, aus welcher Richtung sie kommen.
Das ist demokratischer Konsens, eine Binsenweisheit. Und jeder, der auf linksextreme Gewalt hinweisen möchte, hat dazu 365 Tage im Jahr Zeit.
Die Frage ist, warum die mahnenden Stimmen gerade dann besonders laut werden, wenn die Öffentlichkeit über rechte Gewalt erschrickt - wenn auf der Straße sichtbar wird, wie sich aggressiver völkischer Nationalismus Raum nimmt?
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Was seltsamerweise nie passiert: dass ein Extremismusforscher nach tagelanger Berichterstattung über linke Gewalt - etwa bei den G20-Protesten in Hamburg - ankommt und mahnt: "Wir dürfen aber die rechtsextreme Gewalt nicht vergessen!"
Eckhard Jesse, Jahrgang 1948, hatte bis vor vier Jahren einen Lehrstuhl an der TU Chemnitz inne. Er glaubt an starke Gemeinsamkeiten zwischen Rechts- und Linksextremismus. Dass ihre Vertreter "einerseits weit voneinander entfernt und andererseits dicht benachbart sind, wie die Enden eines Hufeisens". Er hat sich das mit dem Hufeisen selbst ausgedacht, die wissenschaftliche Kritik daran ist vielfältig, grundlegend und massiv. Doch seine Expertise wird auch geschätzt, zum Beispiel vom Verfassungsschutz.
Zur Vorgehensweise von Experten wie Eckhard Jesse gehört es, dass sie beteuern, Links- und Rechtsextremismus nicht miteinander gleichsetzen zu wollen, um dann genau das ausgiebig zu tun. In seinem Tagesspiegel-Beitrag hat Jesse die Taten von Chemnitz in einem Satz abgehandelt, um dann mit sechs Mal so vielen Worten die der Umweltaktivisten anzuprangern.
Er beschreibt, wie sich "teilweise angekettete" Aktivisten in rechtswidrig entstandenen Baumhäusern verschanzten, wie Polizisten mit Fäkalien beworfen wurden. Und er kommt eben nicht zu dem Schluss, dass ein Vergehen schwerer wiegt als das andere. Dass Fäkalienwürfe zwar eklig und dumm sind, aber nicht mit Morddrohungen und Übergriffen gegen Andersdenkende und Journalisten vergleichbar sind. Jesse lässt alles gleichwertig nebeneinander stehen. Genau das ist Gleichsetzung.
auswurf (dem zweiten beitrag) , redblues und dem factotum kann ich da vollumfänglich zustimmen.factotum hat geschrieben:Die Sortierung links - rechts ist irgendwie noch nie so richtig erhellend gewesen für mich.
Wenn, dann ist das in meiner Vorstellung ein geschlossener Kreis, und wo sich am unteren Ende das dunkelbraunrote , meinertshalber von links und rechts kommend, zusammenmischelt, da sind die Arschlöcher.
Unter Westfalen hat geschrieben:Meine Meinung:
Wenn die Guten die erfolgreichen Methoden der Nichtguten übernehmen,
um ihre gute Politik populär zu machen, ist das in Ordnung.
factotum hat geschrieben:Die Sortierung links - rechts ist irgendwie noch nie so richtig erhellend gewesen für mich.
Wenn, dann ist das in meiner Vorstellung ein geschlossener Kreis, und wo sich am unteren Ende das dunkelbraunrote , meinertshalber von links und rechts kommend, zusammenmischelt, da sind die Arschlöcher.