@Tamasi: Volle Zustimmung zum Artikel. Ohne Wenn und Aber.
Womit ich, und das bekommen die anderen ja auch mit, ist die mglw. "gebotene Distanz" und eine "für alle passenden, den für alle Forumsteilnehmer "richtigen" Worten, für die Terroristen zu finden.
Ich frage mich allerdings, ganz nüchtern betrachtet, weil ich weiß, daß wir genau diese Diskussion hier auch schon hatten (ich meine im alten Forum), weshalb man, und die entsprechenden staatlichen Organe wie Justiz und Polizei, haben die Informationen darüber, wer ein "potentieller" Straftäter ist, bzw. der radikalen Islamistenszene zuzurechnen ist, diese Leute zum einen (in Deutschland) an der Ausreise hindern will, oder dann ausreisen lässt, dann aber nicht entsprechend konsequent registriert und eine Wiedereinreise verhindert.
Und jetzt kommen unsere (ich schlag einfach mal, und hoffe, der inhaltliche Zus.-hang ist richtig) grünen, rot-roten Gutmenschen und Sozialpolitiker, unsere Psychologen und Hilfsorganisationen zu Wort und reden von Wiedereingliederung und Sozialisation, zu Wort.
Da wird dann mit allen wirklichen möglichen und unmöglichen mitleid- und verständnisheischenden Worten und Blicken, der eigenen politischen Linie folgend, in Talkshows der eigene Arsch breitgesessen um mit (für mich dümmlichsten, wirklichkeitsverweigerndsten Mitteln) alle als "verwirrte, beeinflusste Jugendliche", die man wieder eingliedern müsse etc. pp. im Grunde genommen noch verteidigt, wo es in meinen Augen nichts mehr zu verteidigen gibt.
Wir alle wissen, daß ein einzelner Beamter, der einen potentiellen Straftäter überwacht ca. 60.000,-- € pro Jahr (oder wars Einsatz, auch egal) kostet.
Nun habe ich gestern abend ja auch noch die Diskussionen im TV verfolgt, obwohl es eigentlich unsinnig war, und bspw. in Frankreich gibt es eine derartige Anzahl von solchen Personen, wohl auch bei uns, daß eine flächendeckende Überwachung absolut unmöglich ist.
Was folgt denn daraus genau?
In aller Regel, folgt man den Denkströmen, die ja auch ich noch teilen kann (jaaa, auch ich habe Menschenverstand), DIE URSACHEN zu bekämpfen. Dann sind wir bei mangelnder Bildung, Integration, Sprache etc. pp.
Wenn wir nun zurückschauen, dazu braucht's gar nicht sehr viel, dann dürfte eigentlich allen klar sein, daß es neben denjenigen, die einfach nicht integrierbar sind, genügend gibt, die es zumindest so tun, daß es keine Gefahrenträger sind, selbst wenn Sie mangels Bildung, Sprache etc. niemals eine Gefahr darstellen werden. Einfach normale, anständige Menschen.
Die Flüchtlinge, in einen Topf mit radikalislamistisch motivierten Terroristen oder Gewalttäter in einen Topf zu werfen, ist tatsächlich zündeln. Jeder von uns würde selber or Krieg und Verfolgung flüchten.
Was ich mich allerdings schon fragen muss, ist, weshalb die Politik ständig versagt. Ja versagt. Nicht nur bei uns, sondern auch woanders.
Da gibt es dann von uns allen aber auch rein gar nichts daran zu verurteilen, wenn Länder wie vor allem die osteuropäischen EU-Mitglieder oder Beitrittskandidaten keinerlei Flüchtlinge aufnehmen wollen. Selbst wenn das im Prinzip nicht richtig ist, weil auch Fördergelder fliessen. Das ist einzig und allein deren Verantwortung und Entscheidung, das ist im grossen genau das, was es im kleinen bedeutet "wen ich in meine Wohnung lassen möchte, und zwar unkontrolliert, nur weil es mir von irgend jemand vorgeschrieben wird.
Wir kommen, wenn man nur den Beginn meines Kommentars nimmt, von den tatsächlichen Toten sehr schnell in eine ganz andere Richtung. Und hier liegt zumindest jetzt, der für Politiker und Verantwortliche für den Moment, "sehr sehr angenehme Argumentations-, Denk- und Handlungsfehler, der Ihre Verantwortung weiterschiebt. Und es Ihnen sehr sehr angenehm macht.
Das aber löst nicht das tatsächliche Problem. Gestern Abend nannte einer bei der Maischberger Sondersendung die erste Aufgabe: Die Vernichtung des IS.
Was heisst den bitte die Vernichtung/Zerstörung des IS? Kann ich Dir sagen: Einmarsch mit Bodentruppen und Krieg gegen den IS. Das heisst weiterhin Tote. Daran lässt sich nichts ändern. Das ist uns allen klar.
Allein mit "Verhaftungen, Verurteilungen etc. kann man die in den Köpfen verankerte Meinung nicht zerstören". Auch das ist allen klar. Das ist aber, natürlich in "wohlfeil" verpackten Worten, wenn man die Worte "Zerstörung, Zerschlagung und Vernichtung" des IS wählt, doch auch nichts anderes als Terroristen das "Existenzrecht" abzusprechen? Oder irre ich mich da soooo sehr?
Und zu Pegida, AfD usw. habe ich folgende Meinung:
Ich würde niemals dort mitmarschieren, die AfD niemals wählen, noch nicht mal aus Protest.
Und die wenigsten Menschen, die bei Pegida mitmachen, sind tatächlich "rechtsradikale", sie mögen ein entsprechend Ihrer Meinung zu den täglich Problemen Gedankengut haben, dass man, wenn man so wie unsere Politiker "regieren und entscheiden" beliebig in genau diese "rechte Ecke" drängen kann.
Dadurch, daß man im Osten, niemals auch nur ansatzweise gewollt, die rechten NPD-Strukturen zerschlagen hat, die Partei verboten hat (natürlich für Gesamtdeutschland), macht man es sich doch sehr einfach, oder liege ich auch hier so falsch? Man kann, wenn ein auch nur geringer Anteil der tatsächlichen Demonstrationsteilnehmer der extrem rechten Szene zuzuordnen ist, aller beliebig instrumentalisieren, in dem man sie als "ewig gestrige" abtut.
Das ist natürlich am bequemsten, wieder einmal, "wie schon weiter oben beschrieben", fernab jeglicher Verantwortung für die tatsächlichen Gründe und verantwortlichen Politiker.
Ich behaupte: Es ist schon sehr lange soweit, daß die Leute einfach die "Schnauze gestrichen voll haben" von dem was im grossen abläuft.
Keiner von uns "Kleinen" würde solche Dinge schon rein, weil er moralisch, ethisch und kulturell, dies alles nicht mit seinem Gewissen verantworten könnte, zulassen, oder akzeptieren.
Aber unsere Politiker, die dürfen es, fernab jeglicher Verantwortung.....
Ich könnte hier noch eine Episode, die ich am eigenen Leib erlebt habe, zum besten geben, die dazu führte, weil ich meine Augen aus Courage und LIebe geöffnet habe (vielleicht auch aus Dummheit und Gutmütigkeit), dazu führte, dass ich mich von der Polizei als "Stalker" abtun lassen musste und 5 geschlagene Wochen lang, mit damit rumrennen musste, ehe es dann nach diversen Telefonaten etc. hiess, alles Fehlalarm, tut uns leid... etc. pp.
Aber wirklich etwas getan, das was ich an Unterlagen habe auch nur anzusehen und zu lesen, in die eine oder andere Richtung um zu helfen (ausser mich persönlich "fertigzumachen") hat weder die Polizei, noch irgendeine Hilfsorganisation.
Wenn ich diese Story hier tatsächlich in vollem Umfang zum besten geben würde, müsste sich ein ganzes Land, und seine Volksverdummer das immer so großkotzig "von Courage und hinsehen" labert, in Grund und Boden schämen. So sehr hat sich für mich, noch niemals die Falschheit und Verlogenheit offenbart, mit der bei uns gelebt wird, offenbart.
Wer etwas sieht und helfen will, wer sieht das etwas getan werden muss, wird am Ende als der Dumme hingestellt, qua Gesetz, und Du hast keine Chance....