So ist das mit Teamplayern und der Mitbestimmung beim VfB, laut Iron. 

FanAusMUC hat geschrieben:Und jetzt tritt auch noch das Guidole zurück.
Ob er sich mit Berthold beraten hat?
Aleksiander hat geschrieben:Ich find das alles nur noch grausam.
1+1= Berthold Interview, Quelle Buchwald, Kritik am Quattrex = Rausschmiss
Hessoschwabe hat geschrieben:Sky90-Runde spricht Dietrich jegliche Qualifikation ab und hält Reschke für völlig überfordert. Berthold bestätigt Despotentum (Quelle Buchwald). Unvorstellbar!

Southern Comfort hat geschrieben:Ist jetzt ne sehr gewagte These, aber vielleicht auch ne Diskussion wert:
Wenn wir alle Positionen optimal besetzt hätten, Vorstand, Trainerteam, Manschaft, etc. - So Guardiola-Messi-mäßig, nur die gleichen Rahmenbedingungen hätten, wie jetzt, würde ich immer noch behaupten, dass wir in der unteren Hälfte rumkrebsen. Will sagen: Der menschliche Einfluss wird massiv überschätzt. Kapital ist viel entscheidender. Wolfsburg pumpt pro Jahr wieviel in den Kader - immer noch? Deswegen geht es da auch wieder langsam aufwärts. Die Zyniker schieben es natürlich auf den Ginczek-Wechsel, schon klar... Zwei Fliegen mit einer Klappe
Haber hat geschrieben:ja aber wenn es mehr Mitbestimmung gäbe? Wer bestimmt dann mit? Und was? Gibt es Regeln? oder eher Intrigen? Oder Besserwisser? Neid? Übereifer?
Vereine bestehen aus Menschen

Musste raus.Nice Weather hat geschrieben:Vielleicht werden meine Bitten endlich mal erhört und es kommt ordentlich Schmutziges auf den Waschtisch. Im Guido brodelt’s schon seit seinem Interview letzen Herbst – ich finde das muss raus, en détail.

Willkommen in Absurdistan: Stuttgart zerlegt sich selbst
Guido Buchwald hat seinen Rücktritt aus dem Aufsichtsrat des VfB Stuttgart verkündet. Damit kehrt einer der Wenigen mit echtem Fußballsachverstand dem Verein den Rücken. Der VfB zerlegt sich selbst - auf mehreren Ebenen. Ein Kommentar von kicker-Reporter George Moissidis.
Auf dem Rasen fliegen selten die Fetzen. Der VfB Stuttgart genießt eher den Ruf einer fairen, anständigen Mannschaft. Frei von Hinterlist oder überzogener Härte. Dafür geht es hinter den Kulissen immer häufiger mit eisernen Bandagen zu. Daraus hat Guido Buchwald jetzt die Konsequenz gezogen. Der Weltmeister von 1990 hat seinen sofortigen Rücktritt aus dem Stuttgarter Aufsichtsrat verkündet, nachdem er nach der Partie gegen Freiburg im VIP-Bereich des Stadions von einem Aufsichtsratskollegen verbal angegangen worden war. Massiv und in aller Öffentlichkeit.
Dem Ehrenspielführer wurde vorgeworfen, darauf weist der Wortlaut seiner Pressemitteilung hin, Verantwortung für die sportlichen Probleme zu tragen. Vor dem Hintergrund, dass er in Entscheidungen rund um die Mannschaft kaum bis gar nicht eingebunden war, ein lächerlich anmutender Vorwurf. Willkommen im Absurdistan.
Stuttgart zerlegt sich selbst. Auf dem Rasen, wo es Misserfolge wie Konfetti regnet. Mit einer Mannschaft, die nur in Sachen Gehälter und Ansprüche erstklassig ist. Auf den Tribünen, wo die Fans immer lauter gegen die Klubführung um Präsident Wolfgang Dietrich und Sportvorstand Michael Reschke mobil machen. In eben dieser Führung, wo unübersehbar die Nerven blank liegen.
Buchwalds Verhängnis: Er ist kein Ja-Sager und Abnicker
Buchwald wurde zum Verhängnis, dass er sich nicht in die Reihe der Ja-Sager und Abnicker einreihen wollte. Dass er Entscheidungen hinterfragte und, wie es schon zu seiner Profizeit immer seine Art war, ehrlich Stellung bezog. Dass er aufbegehrte, wenn mal wieder einsame Entscheidungen gefällt wurden. Was zur Jobbeschreibung eines Aufsichtsrats gehören sollte.
Mit dem personifizierten Alptraum von Diego Maradona kehrt einer seinem Herzensklub den Rücken, der neben den früheren Meisterspielern Hermann Ohlicher und Thomas Hitzlsperger einer der Wenigen war mit echtem, selbsterfahrenen Fußballsachverstand. Der seit gefühlten Ewigkeiten dem VfB mit Rat und Tat zur Seite stand und für den Traditionsverein im Neckar ein weltweit angesehener und geschätzter Botschafter war.
Was bleibt, sind vor allem Vertreter aus der Wirtschaft
Was bleibt, sind vor allem Vertreter aus der Wirtschaft, denen Zahlen auf Konten mehr sagen als Tabellen oder Statistiken zu Fitnesswerten, Laufleistungen oder zum Ballbesitz. Alle mit dem ehrenwerten Herzen und dem liebenden Blick eines Fans ausgestattet. Aber ohne das Hintergrundwissen eines echten Weltmeister seines Fachs. In Zeiten, in denen es unruhig ist, und in denen stets nach mehr Fußballkompetenz gerufen wird, bedeutet Buchwalds Aufgabe einen Verlust für den VfB.
Der Weltmeister von 1990 hat seinen sofortigen Rücktritt aus dem Stuttgarter Aufsichtsrat verkündet, nachdem er nach der Partie gegen Freiburg im VIP-Bereich des Stadions von einem Aufsichtsratskollegen verbal angegangen worden war. Massiv und in aller Öffentlichkeit.
Buchwald wurde zum Verhängnis, dass er sich nicht in die Reihe der Ja-Sager und Abnicker einreihen wollte. Dass er Entscheidungen hinterfragte und, wie es schon zu seiner Profizeit immer seine Art war, ehrlich Stellung bezog. Dass er aufbegehrte, wenn mal wieder einsame Entscheidungen gefällt wurden. Was zur Jobbeschreibung eines Aufsichtsrats gehören sollte.