- redrum
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- Lombaseggl
Da geht es schon los. Unter dem Titel „Notstand? Warum eigentlich nicht?“ Entblödet sich ein Redakteur der FAZ nicht, folgendes zu schreiben:
… Politischen Zündstoff bekommt die Weigerung, sich nach der Bedrohungslage zu richten, genau dann: wenn in der Abwägung zwischen Freiheit und Sicherheit die persönliche Freiheit zum absoluten, nicht einschränkbaren Wert erklärt wird. Den Terror in die alltäglichen Lebensrisiken aufnehmen heißt im Gegenteil: Einbußen an persönlicher Freiheit hinnehmen …
Aber nur ein politischer Traumtänzer kann so tun, als ließe sich die Freiheit ohne Freiheitseinbußen verteidigen. … Das Leben in Zeiten des globalen Terrors wird entschleunigter sein: weil Taschen zu checken sind, bevor man ein Einkaufszentrum oder einen Theatersaal betritt; weil die Autofahrt von Polizeikontrollen unterbrochen wird; weil man auch auf Bahngleisen mit Kontrollen rechnen muss, bevor man sich in den Zug setzen kann, und so weiter. … Auch die von Karlsruhe geläuterte Vorratsdatenspeicherung, wie sie derzeit Gesetz ist, taugt nicht für prophylaktische Aufreger. …
Der Staat muss die Freiheit verteidigen, indem er sie seinen Bürgern beschneidet.
Ich verlinke absichtlich nicht. Diesen Schwachkopf sollte man nicht noch durch clicks bestärken.