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Strafraumgitarre
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Halbdaggl
factotum hat geschrieben:Ja, sehr geil :-)

Wer ist denn da V.i.S.d.P.?


Ich dachte, es geht auf die Partei "Die PARTEI" (die sehr gut ist) zurück, bin mir aber nicht sicher.
Zumindest aber ist mir die Alternative für Arsch und Friedrich nicht bekannt. Was schade ist, da dies nach einer ernsthaft wählbaren Alternative klingt.

Bild

Airwin hat geschrieben:das ist ähnlich verblüffend wie die geschichte mit den deutschen messerstechern bei denen die meisten michael (?) heißen und nicht mohamed :nod: .

Obwohl Mohammed und Co. es auf 200 Prozent schaffen, also doppelt so viel, wie es Deutsche überhaupt gibt.
Wenn man dann noch die Michaels abzieht... oje. :stumm: :oops:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Airwin
achja und @arschfickergitarregesicht

ich kann mich nicht erinnern mich hier jemals zum thema (angebliche) "kuscheljustiz" geäußert zu haben.

factotum
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Granadaseggl
Ne, hast Du nicht soweit ich weiß.

Deshalb tät ich in den Schuh auch nicht reinspringen an deiner Stelle.
The shit that used to work, won`t work now.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Airwin hat geschrieben:achja und @arschfickergitarregesicht


Ah, dann musst Du wohl der Friedrich sein, nehme ich an. :D

Der Friedrich mit dem Eimer, stimmt's? :prost:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!


Airwin
btw......kaum schaut man hier ein paar tage nicht rein , schon wird einem kommentarlos das (wunderschöne) avatar wegzensiert :shock:


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fkAS
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Halbdaggl
Mal was anderes:
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagn ... 70575.html

Welchen Grund gibt es, eine solche Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, wenn die wissenschaftliche Beweislage komplett zugunsten der Homöopathiekritiker ausfällt?
Wie kann ein Unternehmen einem verbieten, öffentlich zu verbreiten, dass homöopathische MIttel keine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung haben?

Nilkheimer
Halbdaggl
Steht doch da:

"Dennoch: Juristisch gesehen ist der Wirksamkeitsnachweis erfüllt, selbst wenn sich Homöopathen diesen quasi selbst attestieren können."

Furchtbare Juristen halt.

Edit: Dieser eine Unterzeichner da hat natürlich auch Angst (wobei 5600 Euro max. jetzt nicht der Knaller sein dürften). Ob ein Gericht diese Rabulistik mitmachen würde, ist ja durchaus offen.
Aber das macht doch nichts.


Nilkheimer
Halbdaggl
Oh, was glaubst Du, was nicht alles in die Kompetenz der "Juristerei" fällt. Ich sach mal so: Wenn das Recht so einen Scheiß als "Wirksamkeitsnachweis" genügen lässt, dann ist das halt so ... Vgl. insoweit den alten Juristenjokus: "Ein Osterhase ist ein Weihnachtsmann im Sinne des Gesetzes". Oder halt umgekehrt.

Allerdings weiß ich halt wie xagt nicht, ob die Erklärung von dem Gaenske vor allem auf Angst beruhte, oder weil die derzeitige Auslegung sowas tatsächlich als "Wirksamkeitsnachweis" akzeptiert oder ob es dazu sogar schon Gerichtsentscheidungen gibt usw. usf.
Aber das macht doch nichts.


Tifferette
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Grasdaggl
fkAS hat geschrieben:Mal was anderes:
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagn ... 70575.html

Welchen Grund gibt es, eine solche Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, wenn die wissenschaftliche Beweislage komplett zugunsten der Homöopathiekritiker ausfällt?
Wie kann ein Unternehmen einem verbieten, öffentlich zu verbreiten, dass homöopathische MIttel keine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung haben?

Gar nicht. Reine Einschüchterung.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

factotum
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Granadaseggl
Der Placeboeffekt als solcher ist aber sehr wirkmächtig. Und der H- Kram ist definitiv weniger ungesund als so einiges, was Big Pharma fussläufig gegen Alltagsmiseren vertickt.
Nur der Vollständigkeit halber.
The shit that used to work, won`t work now.

de mappes
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Spamferkel
factotum hat geschrieben:Der Placeboeffekt als solcher ist aber sehr wirkmächtig. Und der H- Kram ist definitiv weniger ungesund als so einiges, was Big Pharma fussläufig gegen Alltagsmiseren vertickt.
Nur der Vollständigkeit halber.


naja
zum einen sollte man einen Placeboeffekt dann wenigstens nachweisen.
die im Artikel beschriebene Studie war da eher ungeeignet
und wenn etwas nicht wirkt, wo man eigentlich Wirkung bräuchte, kann es sehr ungesund sein...

nur um die Vollständigkeit noch zu vervollständigen ;)
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factotum
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Granadaseggl
naja
zum einen sollte man einen Placeboeffekt dann wenigstens nachweisen.


Der P-Effekt ist afaik auch bei der Schulmedizin nicht umstritten bzw. anerkannt.
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de mappes
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Spamferkel
Das ist korrekt bzw wird er stiefmütterlich behandelt

Aber das ändert nichts daran dass bei Studien dieser Art (wie im Artikel geschildert) schon einiges auf der Strecke bleibt an nachweisen
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Southern Comfort
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Grasdaggl
Ich finde einen „echten“ Placeboeffekt erfrischend pragmatisch. Heilung für die Mimimis, die soviel kostet wie ein Päckle Traubenzucker. Sowas ist prima und schont die Kassen. :mrgreen:

Aber im Ernst will ich darauf raus, dass der Wirkungsgrad des Placebos wohl nicht ausreichend erforscht ist. Das könnte solche Wunderheilungen nämlich auch mal entzaubern und gleichzeitig das Patientenwohl verbessern.

Zu ernsteren Diagnosen, um die sich die Diskussion drehen mag: Da ist ein bisschen mehr Regelwerk schon vernünftig. Wer bei nem „offenen Bruch“ ein paar Bachblüten als sinnvolle Therapie erachtet, weil man da irgendwo ein besseres Gefühl hat, der hat imho einfach nicht begriffen, dass der Schamane früher eben nur ein sehr schlecht ausgebildeter Unfallchirurg war. Ich hab da jemand in der Verwandtschaft, die mich immer bedauert, das ich nicht zu den „Wissenden“ gehöre. Da gehts dann neben Homöopathie aber auch ums Wünscheln und um Kristalle. Ja, da hab ich wirklich keine Ahnung und ich finde es gut dass Spezialisten sich um diese Themen kümmern. Also solche, die nachweisliche Expertise haben und es nicht im Gesang der Frösche erfahren haben.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

fkAS
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Halbdaggl
factotum hat geschrieben:
naja
zum einen sollte man einen Placeboeffekt dann wenigstens nachweisen.


Der P-Effekt ist afaik auch bei der Schulmedizin nicht umstritten bzw. anerkannt.

Der Wirksamkeitsnachweis ist ja so zu führen, dass eine Wirkung über einen reinen Placeboeffekt hinaus festgestellt werden muss. D.h. wenn sich Globuli & Co einem solchen Nachweis unterziehen, wird eben keine Wirkung relativ zur Kontrollgruppe festgestellt werden können. Das ist auch das Ergebnis aller bekannter solide durchgeführten Studien dazu.

factotum
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Granadaseggl
Aber im Ernst will ich darauf raus, dass der Wirkungsgrad des Placebos wohl nicht ausreichend erforscht ist. Das könnte solche Wunderheilungen nämlich auch mal entzaubern und gleichzeitig das Patientenwohl verbessern.


Einen positiven Nachweis im wissenschaftlichen Sinne gibts nicht, aber halt ganz arg viel anekdotische Evidenz. Das wird schon auch akzeptiert, solange man nichts Besseres hat.

So ganz sauber durchbewiesen ist, wiederum afaik, nicht mal die Connection zwischen der guten alten Fluppe und dem Lungenkarzinom.
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de mappes
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Spamferkel
fkAS hat geschrieben:
factotum hat geschrieben:
naja
zum einen sollte man einen Placeboeffekt dann wenigstens nachweisen.


Der P-Effekt ist afaik auch bei der Schulmedizin nicht umstritten bzw. anerkannt.

Der Wirksamkeitsnachweis ist ja so zu führen, dass eine Wirkung über einen reinen Placeboeffekt hinaus festgestellt werden muss. D.h. wenn sich Globuli & Co einem solchen Nachweis unterziehen, wird eben keine Wirkung relativ zur Kontrollgruppe festgestellt werden können. Das ist auch das Ergebnis aller bekannter solide durchgeführten Studien dazu.



Wie immer drückt AS besser aus, was ich sagen wollte... :prost:
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fkAS
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Halbdaggl
factotum hat geschrieben:Der Placeboeffekt als solcher ist aber sehr wirkmächtig. Und der H- Kram ist definitiv weniger ungesund als so einiges, was Big Pharma fussläufig gegen Alltagsmiseren vertickt.
Nur der Vollständigkeit halber.

Wenn's nix ernsthaftes ist, dann sind Zuckerkügelchen oder die Aufmerksamkeit, die man beim Homöopahten erfährt keine schlechte Alternative. Allerdings ist es angesichts der Dienstleistung und Produkte eine recht teure. Dumm ist es nur, wenn mit dem Quatsch eine Behandlung ernsthafter Krankheiten verschleppt wird.

Southern Comfort
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Grasdaggl
factotum hat geschrieben:
Aber im Ernst will ich darauf raus, dass der Wirkungsgrad des Placebos wohl nicht ausreichend erforscht ist. Das könnte solche Wunderheilungen nämlich auch mal entzaubern und gleichzeitig das Patientenwohl verbessern.


Einen positiven Nachweis im wissenschaftlichen Sinne gibts nicht, aber halt ganz arg viel anekdotische Evidenz. Das wird schon auch akzeptiert, solange man nichts Besseres hat.

So ganz sauber durchbewiesen ist, wiederum afaik, nicht mal die Connection zwischen der guten alten Fluppe und dem Lungenkarzinom.


Also, wenn Du die tabakfinanzierten („validen“) Studien streichst, ergäbe sich da wohl ein recht eindeutiges Bild.
(zu beweisende These... zugegeben).

Aber das ist eben ein Problem der modernen Wissenschaft. Man muss nur genügend Studien beauftragen, die anhand günstiger Stichprobenauswahl herausfinden, dass es keinen nennenswerten Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs gibt, und schon darf man von „uneindeutiger Studienlage“ sprechen.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

fkAS
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Halbdaggl
factotum hat geschrieben:
Aber im Ernst will ich darauf raus, dass der Wirkungsgrad des Placebos wohl nicht ausreichend erforscht ist. Das könnte solche Wunderheilungen nämlich auch mal entzaubern und gleichzeitig das Patientenwohl verbessern.


Einen positiven Nachweis im wissenschaftlichen Sinne gibts nicht, aber halt ganz arg viel anekdotische Evidenz. Das wird schon auch akzeptiert, solange man nichts Besseres hat.

So ganz sauber durchbewiesen ist, wiederum afaik, nicht mal die Connection zwischen der guten alten Fluppe und dem Lungenkarzinom.

Da gibt es mW schon eine ganze Reihe Studien. Oft auch Nebenprodukte der Wirksamkeit von Standardtherapien. Bspw. bei Arthroskopie mit verschiedenen Kontrollgruppen. Einmal richtig schnippeln =Experimental, Kontroll 1 nur ne Schein-Op, Kontroll 2 IBU, Kontroll 3, Bewegung oder gar nix, etc. Da gab's bei bestimmten Befunden das Ergebniss, dass OP und Schein-OP die gleichen Ergebnisse lieferten und beide besser als gar nix unternehmen -> Placebo.
Anekdotisch kriegst du Placebo nicht gegriffen. Kann ja auch sein, es wird besser ohne was zu tun. Viele kleinere Beschwerden gehen einfach mit der Zeit.

Rauchen und Lungenkarzinom sind schon klar belegt, nur kann man das individuelle Karzinom keiner Fluppe oder Rauchverhalten zuschreiben. Das ist unmöglich. Man kann allerdings die Wahrscheinlichkeit zu erkranken in Abhängigkeit vom Rauchverhalten belegen. Den individuellen Beweis zu fordern ist oder war eine Strategie mit der sich die Tabakindustrie weiß waschen wollte.

Nilkheimer
Halbdaggl
1. Homöopathie hat - wie vieles andere auch - einen ziemlichen Placeboeffekt bzw. kann diesen haben, das ist absoluter Konsens.

2. Wirksamkeit ist aber was anderes, nämlich irgendein Effekt über 1. hinaus (s.o.). DEN behaupten die H.-Jünger, und DAS wird ihnen seit Jahr und Tag mit unzähligen Studien um die Ohren gehauen.

3. Aus 1. und 2. folgt: Jeder soll H. zu sich nehmen, wie er lustig ist, aber die Solidargemeinschaft sollte um Himmels Willen nicht (teuer) dafür zahlen, DARUM geht es ja.
Aber das macht doch nichts.