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Flache9
Bevor wir über Kandidaten sprechen sollten wir mal darüber reden was den die Aufgabe einen Präsidenten ist.
Ich gehe fest davon aus das die Hälfte der Mitglieder dies nicht genau auf dem Schirm haben.
Danach kann man über die Kandidaten sprechen und bewerten ob sie dazu passen oder nicht.
Für mein Verständnis passen weder Berthold, Allgöwer, Buchwald, Özdemir oder sonstige die bisher genannt worden sind nicht ins Profil. Die einzige Ausnahme ist Klinsmann, da er von allen Kandidaten wirklich die höchste Strahlkraft mitbringt.


darkred
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Halbdaggl
Blöd nur, dass der bestimmt keine Lust auf die Abteilungssitzung der Hockeyherren hat. Oder sich anzuhören, dass die Tischtennisabteilung dringend neue Netze braucht. Den Fototermin mit Marie-Laurence Jungfleisch oder die Generalprobe der aktiven Gardedamen 8) würde er vllt. noch über sich ergehen lassen, aber nur dann, wenn er vorher im Präsidialrat maßgeblich am "wheel of destiny" der Lizenzspieler Fußball hätte mitdrehen dürfen.

Der Tschemm wäre schon der richtige Mann, nur wird der noch andere politische Ambitionen haben, als den Grüßaugust bei Vaaäffbeh zu geben. Der ist gerade mal 53 ... in 10 Jahren kann man da frühestens nochmals nachhaken.

catweazle
Seggl
Stimmt Cem hat andere Ambitionen und Optionen. Hat ja auch schon abgewunken.

Mein Geheimtipp als Präsi/Grüßgottonkel: Matthias Klopfer, langjähriger und über Parteigrenzen absolut anerkannter OB von Schorndorf, Vorsitzender der SportRegion, im Präsidium des STB. Sportler durch und durch. Sein Lebenstraum laut eigener Webseite: VfB-Präsident sein. https://www.matthias-klopfer.de/

Der Klinsi soll AG Chef werden, finde ich.


Flache9
darkred hat geschrieben:
Der Tschemm wäre schon der richtige Mann, nur wird der noch andere politische Ambitionen haben, als den Grüßaugust bei Vaaäffbeh zu geben. Der ist gerade mal 53 ... in 10 Jahren kann man da frühestens nochmals nachhaken.


Von einem Herrn aus der Politik würde ich im Vereinsport abraten. Aber über welche Kompetenz verfügt Özdemir ? Er hat keine Ahnung von Fussball oder Business. Er ist Politiker. Bedeutet reden und nichts tun.


Southern Comfort
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Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:Bevor wir über Kandidaten sprechen sollten wir mal darüber reden was den die Aufgabe einen Präsidenten ist.
Ich gehe fest davon aus das die Hälfte der Mitglieder dies nicht genau auf dem Schirm haben.
Danach kann man über die Kandidaten sprechen und bewerten ob sie dazu passen oder nicht.
Für mein Verständnis passen weder Berthold, Allgöwer, Buchwald, Özdemir oder sonstige die bisher genannt worden sind nicht ins Profil. Die einzige Ausnahme ist Klinsmann, da er von allen Kandidaten wirklich die höchste Strahlkraft mitbringt.


Watt? Jetzt kommst Du hier gleich mit strukturellem Denken???

Also, ist immer etwas undankbar, wenn einer bei den Neuen diesen Job hier übernehmen muss, weil jetzt kommen gleich so umbequeme Wahrheiten, dass es es den Osterhasen nicht gibt usw.

- Also kurz durchatmen -

Los geht's!



Es gibt eigentlich keinen Grund in Anforderungsprofilen zu denken, denn die einzige Relevanz hat die Beliebtheit bei den Fans. Wenn die einen Angestellten des VfB mögen, ist alles ok, dann macht er auch alles richtig. Wenn sie ihn nicht mögen, ist alles scheiße, dann macht er alles falsch. Es ist so gesehen lediglich eine Frage der Zeit, wann er abgesägt/entlassen wird. Es haben sich hierbei folgende durchschnittlichen Verweilzeiten ergeben:

Trainer: 0,5 Jahre
Manager/Direktor: 2,0 Jahre
Präsident: 3,0 Jahre
Bei Spielern hingegen ist keine eindeutige Verweildauer zu erkennen. Sie schwankt aber mit der Beliebtheit derer, die für die Transaktion verantwortlich zeichnen. Da Leute weiter oben in der Hierarchie zwangsläufig auch mal Leute unter sich entlassen, hat das natürlich Auswirkungen auf die Beliebtheit - in beide Richtungen...

Insofern könnte man als Kompromiss wenigstens zwei Punkte in eine Stellenbeschreibung aufnehmen:

1.) Sollte idealerweise beliebt sein
2.) Darf nicht unbeliebt sein.

Man könnte vielleicht mal über einen Kandidaten nachdenken, der den Fans scheißegal wäre. Das ist aber bei Fans fast unmöglich, da jeder Furz und Feuerstein eine Auswirkung auf die "Herzle"-Skala hat. Auch die sportliche Entwicklung des Vereins mag einen Einflulss haben, ist aber eher Korrelation als Kausalität.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.




Southern Comfort
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Grasdaggl
Einfaches Beispiel:

"Sieg heil!" in Nürnberg unter Fackelschein

vs.

"Helau!" aus Düsseldorf unter Konfetti.

Sieht ähnlich aus, ist beides emotional. Trotzdem irgendwie unterschiedlich. Dazwischen gibt es viele Schattierungen. Eine davon ist die Hauptversammlung beim VfB. Zugegeben, näher an Düsseldorf als an Nürnberg, soviel Disclaimer muss schon sein, aber bis auf die Redner am Pult, die sich fast alle gut im Griff hatten, war das Maß an Vernunft für mich jenseits von "Hirn eingeschaltet". Eher so eine bedenkenswerte Massenveranstaltung.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Lenny
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Granadaseggl
Weiß net, ob das auf Dietrich zutrifft, also Sympathie als einziges Bewertungskriterium. Eher im Gegenteil. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man sogar meinen, des isch n lieber Opa, der seinen Enkel heimlich 10 Euronen mit nem Augenzwinkern zusteckt und mit ihnen auf dem Volksfest Kettenkarusell fährt. Da geht's doch um eine Vielzahl von Amtshandlungen, die daneben waren und äußerst sachlich vorgetragen wurden. Dass die Stimmung dann so kippt, ist eine logische Folge des unprofessionellen Ablaufs der MV.


Hessoschwabe
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Lombaseggl
Also ich rate ab vom Dramatisieren. Wenn man ein passendes Gespann findet, könnte ich mir sogar vorstellen, dass Erfolg und Volksseele unter einen Hut gebracht werden können.

Den Klinsi, als Vorstandsvorsitzenden, könnte ich mir schon gut vorstellen. Damit wäre der sportliche Aspekt bestens abgedeckt.

Und als Präsident würde dann gut ein in der Wirtschaft verankerter, eloquenter Netzwerker ohne Profilneurose passen. Der Ulrich Kromer von Baerle z.B. ist m.E. so ein Typ und bald frei für sowas.



fkAS
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Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Also, ist immer etwas undankbar, wenn einer bei den Neuen diesen Job hier übernehmen muss, weil jetzt kommen gleich so umbequeme Wahrheiten, dass es es den Osterhasen nicht gibt usw.

- Also kurz durchatmen -

Los geht's!
Es gibt eigentlich keinen Grund in Anforderungsprofilen zu denken, denn die einzige Relevanz hat die Beliebtheit bei den Fans. Wenn die einen Angestellten des VfB mögen, ist alles ok, dann macht er auch alles richtig. Wenn sie ihn nicht mögen, ist alles scheiße, dann macht er alles falsch. Es ist so gesehen lediglich eine Frage der Zeit, wann er abgesägt/entlassen wird. Es haben sich hierbei folgende durchschnittlichen Verweilzeiten ergeben:

Trainer: 0,5 Jahre
Manager/Direktor: 2,0 Jahre
Präsident: 3,0 Jahre
Bei Spielern hingegen ist keine eindeutige Verweildauer zu erkennen. Sie schwankt aber mit der Beliebtheit derer, die für die Transaktion verantwortlich zeichnen. Da Leute weiter oben in der Hierarchie zwangsläufig auch mal Leute unter sich entlassen, hat das natürlich Auswirkungen auf die Beliebtheit - in beide Richtungen...

Insofern könnte man als Kompromiss wenigstens zwei Punkte in eine Stellenbeschreibung aufnehmen:

1.) Sollte idealerweise beliebt sein
2.) Darf nicht unbeliebt sein.

Man könnte vielleicht mal über einen Kandidaten nachdenken, der den Fans scheißegal wäre. Das ist aber bei Fans fast unmöglich, da jeder Furz und Feuerstein eine Auswirkung auf die "Herzle"-Skala hat. Auch die sportliche Entwicklung des Vereins mag einen Einflulss haben, ist aber eher Korrelation als Kausalität.

Da unterschlägst Du eine zentrale intervenierende Größe: Beliebt ist wer Erfolg hat. Staudt und Wahler dürften ähnliches Beliebtheitspotenzial haben. Beim einen gabs die Meisterschaft, beim andern den Abstieg und entsprechend wurden sie dann auch bewertet. Gut, ein veritables Arschloch braucht sehr viel Erfolg, um tragbar zu sein und dem Publikumsliebling wird eine schlechte Platzierung verziehen. Der Abstieg nicht.

Es kommt für einen Präsidenten aber auch immer darauf an, wie sehr er sich ins Rampenlicht stellt. Haas und Schäfer (auch wenn's kurz war) hat man in positiver Erinnerung trotz sportlich schwieriger Zeiten. V.a. bei Haas war es so, dass er da konsolidiert hat, wo er Ahnung hatte, aber sich aus anderem raushielt. Solche Präsidenten kriegen auch keine volle Breitseite, wenn es sportlich nicht läuft. Und da kämen wir dann wieder bei strukturellen Überlegungen von oben an. Die erscheinen mir sinnvoller als reine Beliebtheitswerte im Vorfeld.

Klinsmann auf der Präsidentenposition ist quatsch. Der müsste in den Vorstand und operativ tätig sein, weil er es sowieso wäre. Das funktioniert nur, wenn er mit Hitzlsperger auf einer Wellenlänge ist - was für alle Vorstands/Geschäftsführerkandidaten gelten sollte.


fkAS
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Halbdaggl
Der steht an der falschen Stelle. Und der Punkt ist falsch gewichtet. Und aus welchem Grund sollte das korrelieren, wenn es keinen kausalen Zusammenhang gäbe... natürlich nur in eine Richtung von Erfolg nach Beliebt, nicht umgekehrt.
Schreib doch so, dass auch ein unaufmerksamer Leser wie ich deinen Sermon erfasst.. zefix. ;)


Flache9
Southern Comfort hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Bevor wir über Kandidaten sprechen sollten wir mal darüber reden was den die Aufgabe einen Präsidenten ist.
Ich gehe fest davon aus das die Hälfte der Mitglieder dies nicht genau auf dem Schirm haben.
Danach kann man über die Kandidaten sprechen und bewerten ob sie dazu passen oder nicht.
Für mein Verständnis passen weder Berthold, Allgöwer, Buchwald, Özdemir oder sonstige die bisher genannt worden sind nicht ins Profil. Die einzige Ausnahme ist Klinsmann, da er von allen Kandidaten wirklich die höchste Strahlkraft mitbringt.


Watt? Jetzt kommst Du hier gleich mit strukturellem Denken???

Also, ist immer etwas undankbar, wenn einer bei den Neuen diesen Job hier übernehmen muss, weil jetzt kommen gleich so umbequeme Wahrheiten, dass es es den Osterhasen nicht gibt usw.

- Also kurz durchatmen -

Los geht's!



Es gibt eigentlich keinen Grund in Anforderungsprofilen zu denken, denn die einzige Relevanz hat die Beliebtheit bei den Fans. Wenn die einen Angestellten des VfB mögen, ist alles ok, dann macht er auch alles richtig. Wenn sie ihn nicht mögen, ist alles scheiße, dann macht er alles falsch. Es ist so gesehen lediglich eine Frage der Zeit, wann er abgesägt/entlassen wird. Es haben sich hierbei folgende durchschnittlichen Verweilzeiten ergeben:

Trainer: 0,5 Jahre
Manager/Direktor: 2,0 Jahre
Präsident: 3,0 Jahre
Bei Spielern hingegen ist keine eindeutige Verweildauer zu erkennen. Sie schwankt aber mit der Beliebtheit derer, die für die Transaktion verantwortlich zeichnen. Da Leute weiter oben in der Hierarchie zwangsläufig auch mal Leute unter sich entlassen, hat das natürlich Auswirkungen auf die Beliebtheit - in beide Richtungen...

Insofern könnte man als Kompromiss wenigstens zwei Punkte in eine Stellenbeschreibung aufnehmen:

1.) Sollte idealerweise beliebt sein
2.) Darf nicht unbeliebt sein.

Man könnte vielleicht mal über einen Kandidaten nachdenken, der den Fans scheißegal wäre. Das ist aber bei Fans fast unmöglich, da jeder Furz und Feuerstein eine Auswirkung auf die "Herzle"-Skala hat. Auch die sportliche Entwicklung des Vereins mag einen Einflulss haben, ist aber eher Korrelation als Kausalität.


Herrlich :mrgreen:

Southern Comfort
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fkAS hat geschrieben:Der steht an der falschen Stelle. Und der Punkt ist falsch gewichtet. Und aus welchem Grund sollte das korrelieren, wenn es keinen kausalen Zusammenhang gäbe... natürlich nur in eine Richtung von Erfolg nach Beliebt, nicht umgekehrt.
Schreib doch so, dass auch ein unaufmerksamer Leser wie ich deinen Sermon erfasst.. zefix. ;)


Ja, sorry... wollte halt keinen Sophistendebattierklub daraus machen. :prost:
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Hessoschwabe
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Lombaseggl
catweazle hat geschrieben:Stimmt Cem hat andere Ambitionen und Optionen. Hat ja auch schon abgewunken.

Mein Geheimtipp als Präsi/Grüßgottonkel: Matthias Klopfer, langjähriger und über Parteigrenzen absolut anerkannter OB von Schorndorf, Vorsitzender der SportRegion, im Präsidium des STB. Sportler durch und durch. Sein Lebenstraum laut eigener Webseite: VfB-Präsident sein. https://www.matthias-klopfer.de/

Der Klinsi soll AG Chef werden, finde ich.

Hört hört, Insiderinfos :prost: