Hessoschwabe hat geschrieben:Ist etwas bekannt, ob H oder M den Pelle besser kennen als sie TW gekannt haben? Hoffe, es sind nicht nur die paar erwähnten Telefonate gewesen, die diesen Prozess entschieden haben. Also wir nehmen uns mehr Zeit, auch wenn wir nur eine Assistenzkraft befristet einstellen.
"Wir sind bei der Suche nach unserem neuen Cheftrainer mit großer Sorgfalt vorgegangen und haben in den vergangenen Tagen zahlreiche intensive Gespräche geführt", berichtete Stuttgarts Vorstandschef Thomas Hitzlsperger […] Matarazzo könne Impulse geben, er passe "sehr gut zu unserer fußballerischen Ausrichtung", sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat.https://www.sueddeutsche.de/sport/vfb-s ... -1.4740783Ich wüsste keine andere Vorgehensweise, es sei denn man kennt jemanden schon länger persönlich. Man muss dem Kandidaten tief in die Augen blicken und abschätzen, ob er zu den Charakteren im Team passt, und letztlich ist immer etwas Glück dabei. In Profiteams gibt’s keine Probezeit, man kann nicht drei Monate lang trainieren und gucken, ob’s passt. Betrifft die Beuern genau so wie Juve, Real und eben den VfB.
Blöd, wenn genau das dann nicht funktioniert – also das persönliche Verhältnis zwischen Trainer, Spielern und vermutlich anderen Personen im Verein. Blöd, aber nicht ungewöhnlich. Menschenkenntnis ist Erfahrungssache, aber auch viele ältere Sportchefs greifen regelmäßig ins Klo bei der Trainerwahl. Man kann nichts anderes tun als seiner Linie treu zu bleiben und die Trainer der sportlichen Ausrichtung nach auszuwählen – beim Rest muss man sich auf seinen Instinkt verlassen.
Ich fand Tim Walter von Anfang an sympathisch, aber vielleicht ist seine Art der Menschenführung zu rustikal. Matarazzo scheint mir ein Typ zu sein, der eine flachere Amplitude hat und nicht so sehr nach oben und unten ausschlägt – das ist mein erster Eindruck, und vielleicht ist das der gewünschte Gegensatz zum Vorgänger.