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AxelKruse_FG
Granadaseggl
Vielleicht mal etwas positives: Beim Edeka meines Vertrauens hat sich die Lage (zumindest meiner subjektiven Wahrnehmung nach) sichtlich beruhigt. Noch am Donnerstag war der Laden knallvoll und das dreistöckige Parkhaus bis auf den letzten Platz belegt, während innen drin sichtlich Nervosität und Hektik herrschten, so war es gestern deutlich entspannter. Es gibt wieder Bananen :mrgreen: und H-Milch. Möglicherweise haben die Leute ihre Vorräte aufgefüllt und es gibt trotzdem Nachschub, insofern kein Grund für Panikkäufe!

Tifferette
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Grasdaggl
In Bergamo ist gestern das Militär eingerückt, weil der Platz für die Leichen ausgegangen ist und die Särge aus den Leichenhäusern und Kirchengängen (!) weggeräumt werden mussten.

Ist aber zum Glück ja nur ne leichte Form der Grippe.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

killroy
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Granadaseggl


möchte sich herr bruchhagen eigentllich nicht langsam mal entschuldigen?
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Tamasi
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Allmachtsbachel
Sehr schöne Aktion.

Aber ich komm nicht umhin, mir die Situation kurz VOR der entscheidenden Idee vorzustellen. Da saßen sicher ein paar verzweifelte Ultras zusammen:

„Aber wir MÜSSEN Plakate malen! Wir haben IMMER Plakate gemalt!“

„Ich werd‘ sonst depressiv!“

„Ich bin’s schon!“

...

„Leute, ich hab da eine Idee...“



Cantona
Bin wirklich mal gespannt, was nach Ostern passiert. Ostern ist für mich die Grenze, für die aktuell meine Vorstellungskraft reicht, dass bis dahin alles halbwegs runtergefahren wird, ökonomisch meine ich in diesem Fall wohlgemerkt (wobei der psychologische Impact was soziale Distanz und quarantäne in der eigenen Bude anbelangt etc... wohl auch nicht zu vernachlässigen sein wird).
Für einen längeren Zeitraum versagt meine Phantasie, zumindest derzeit. Aber man lernt natürlich mehr oder weniger gerne dazu...

Was die gesundheitlichen Auswirkungen sein werden, wie sich das Ganze bis Ostern entwickeln wird, steht natürlich auf einem weiteren bedrückenden Blatt.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Immerhin ist mein Eindruck aus Berlin, dass deutlich weniger Leute unterwegs sind als gestern. Wobei, es sind vielleicht nicht so viel weniger - aber sie sind anders unterwegs. Mehr alleine vom Einkauf kommend. Nicht mehr so freizeitlich & plaudernd.

Liegt sicher auch daran, dass es heute kein so verlockender Frühlingstag ist. Aber hoffentlich nicht nur daran.

Mal sehen, ob heute Abend noch immer Bänke vor den Spätis stehen dürfen und die als Kneipenersatz genutzt werden. Das macht mich echt irre.


Lenny
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Granadaseggl
Homeschooling funktioniert ausgezeichnet, zumindest mit der Abschlussklasse. Die haben aber auch ne gewisse Eigenmotivation. Die aus dem Boden gestampfte Plattformen sind selbsterklärend und effektiv. Direktes Korrigieren der gestellten Aufgaben in ner Liveschaltung: kannte ich bisher nur aus dem Schulbuch der 10er, bei dem es um Outback geht. Kann mir vorstellen, dass es in jüngeren Klassen, vor allem Klasse 5 und 6, daheim beim einen oder anderen ausartet. Nicht nur wegen der fehlenden Eigenmotivation, aber viele haben da noch nicht die technischen Möglichkeiten. Meinen 5ern hab ich halt die Aufgaben ausgedruckt und den Eltern per Email den Fahrplan und die Lösungen dazu geschickt. Nicht die zeitgemäßeste Lösung. Wie wird das bei euch gehandhabt? Gibt's Erfahrungsberichte?

killroy
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Granadaseggl
Bei uns (10-jähriger), freie Montessorischule, läuft das tiefenentspannt. Wochenpläne für jedes Kind stehen in einer Cloud, Aufgaben aus verschiedenen Bereichen mit Rückmeldung. Mein Sohn lernt zuhause eh besser als in der Schule, von daher easy. Ich vermute aber, dass auch bei uns (ganz kleine Schule, ca. 45 Kinder) einige verzweifeln zuhause.
Liegt m.E. auch ein wenig daran, wie viel oder wie wenig Druck man den Kindern macht.
Vielleicht wäre das auch mal die richtige Zeit, mit den älteren zumindest zu besprechen, ob es wirklich einen Unterschied macht, ob sie mit 25 oder 26 ihren Master haben.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Airwin
knaust hat geschrieben:Sehr interessanter Artikel zur Sterblichkeitsrate bei Corona. Geht in die Richtung von dem was Frank hier gestern geschrieben hat:

https://www.statnews.com/2020/03/17/a-f ... able-data/



@knaust

danke für den link. Ich trau mir da keine meinung zu. Ich lese das und denke sehr plausibel. Ich höre den drosten und denke ebenfalls sehr plausibel. Häufig sind das auch keine echten widersprüche sondern nur betonungen anderer punkte etc. ... . wait and see.

Tifferette
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Grasdaggl
knaust hat geschrieben:Sehr interessanter Artikel zur Sterblichkeitsrate bei Corona. Geht in die Richtung von dem was Frank hier gestern geschrieben hat:

https://www.statnews.com/2020/03/17/a-f ... able-data/

Ja, aber ich finde das arg verkopft. Man kann natürlich argumentieren, dass Daten fehlen. Das ist offensichtlich der Fall. Aber es gibt halt genug "anecdotal evidence", dass es schlimm sein kann. Siehe Norditalien. Mir will nicht in den Kopf, wie man so was ausblenden kann. Was wäre denn bitte die Alternativerklärung für eine Situation wie in Bergamo?
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Airwin
killroy hat geschrieben:Bei uns (10-jähriger), freie Montessorischule, läuft das tiefenentspannt. Wochenpläne für jedes Kind stehen in einer Cloud, Aufgaben aus verschiedenen Bereichen mit Rückmeldung. Mein Sohn lernt zuhause eh besser als in der Schule, von daher easy. Ich vermute aber, dass auch bei uns (ganz kleine Schule, ca. 45 Kinder) einige verzweifeln zuhause.
Liegt m.E. auch ein wenig daran, wie viel oder wie wenig Druck man den Kindern macht.
Vielleicht wäre das auch mal die richtige Zeit, mit den älteren zumindest zu besprechen, ob es wirklich einen Unterschied macht, ob sie mit 25 oder 26 ihren Master haben.



also da bin ich vom fach - es macht aus arbeitgebersicht nicht den geringsten unterschied.

Tifferette
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Grasdaggl
Airwin hat geschrieben:
knaust hat geschrieben:Sehr interessanter Artikel zur Sterblichkeitsrate bei Corona. Geht in die Richtung von dem was Frank hier gestern geschrieben hat:

https://www.statnews.com/2020/03/17/a-f ... able-data/



@knaust

danke für den link. Ich trau mir da keine meinung zu. Ich lese das und denke sehr plausibel. Ich höre den drosten und denke ebenfalls sehr plausibel. Häufig sind das auch keine echten widersprüche sondern nur betonungen anderer punkte etc. ... . wait and see.

DAS ist nämlich genau der Fehlschluss. Wenn die Virologen Recht haben, dann kann sich die Politik ein "Wait & See" nicht leisten. Aufgrund mangelnder Datensicherheit (der Autor ist KEIN Virologe!) nichts zu machen, das wäre verantwortungslos.

Außerdem sollten wir uns in der Beurteilung an die Klimastudien erinnern. Die ganz, ganz, ganz überwiegende überwiegende Anzahl der Spezialisten ist einer Meinung. Ein paar Datenwissenschaftler mahnen. Ich verstehe von dem Thema zu wenig. Aber für mich liegt auf der Hand, was hier vorziehenswert ist.
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(Batman)

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:
knaust hat geschrieben:Sehr interessanter Artikel zur Sterblichkeitsrate bei Corona. Geht in die Richtung von dem was Frank hier gestern geschrieben hat:

https://www.statnews.com/2020/03/17/a-f ... able-data/

Ja, aber ich finde das arg verkopft. Man kann natürlich argumentieren, dass Daten fehlen. Das ist offensichtlich der Fall. Aber es gibt halt genug "anecdotal evidence", dass es schlimm sein kann. Siehe Norditalien. Mir will nicht in den Kopf, wie man so was ausblenden kann. Was wäre denn bitte die Alternativerklärung für eine Situation wie in Bergamo?


Diese Frage geht mir auch schon die ganze Zeit durch den Kopf. Es ist, nach allem, was man hört, doch offensichtlich, dass das Gesundheitssystem dort vor dem Kollaps steht oder schon kollabiert ist. Was ist in Bergamo anders? Die Behandlungsmethoden? Die Zusammensetzung der Infizierten?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Airwin
Tifferette hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:
knaust hat geschrieben:Sehr interessanter Artikel zur Sterblichkeitsrate bei Corona. Geht in die Richtung von dem was Frank hier gestern geschrieben hat:

https://www.statnews.com/2020/03/17/a-f ... able-data/



@knaust

danke für den link. Ich trau mir da keine meinung zu. Ich lese das und denke sehr plausibel. Ich höre den drosten und denke ebenfalls sehr plausibel. Häufig sind das auch keine echten widersprüche sondern nur betonungen anderer punkte etc. ... . wait and see.

DAS ist nämlich genau der Fehlschluss. Wenn die Virologen Recht haben, dann kann sich die Politik ein "Wait & See" nicht leisten. Aufgrund mangelnder Datensicherheit (der Autor ist KEIN Virologe!) nichts zu machen, das wäre verantwortungslos.

Außerdem sollten wir uns in der Beurteilung an die Klimastudien erinnern. Die ganz, ganz, ganz überwiegende überwiegende Anzahl der Spezialisten ist einer Meinung. Ein paar Datenwissenschaftler mahnen. Ich verstehe von dem Thema zu wenig. Aber für mich liegt auf der Hand, was hier vorziehenswert ist.


Ähm nein, das ist kein fehlschluss , das ist MEINE reaktion - ich bin ja nicht der gesundheitsminister 8) . ICH schau jetzt dass ich die alten schütze und warte ansonsten ab. Was soll man auch sonst machen?

bzgl dem "anecdotal evidence". einerseits richtig, wahrscheinlich sogar völlig richtig. Andererseits: vor 2 jahren hier während der grippesaison 25000 tote. D.h. pro tag 250 tote und das 100 tage lang, tag für tag. Davon gibts halt keine videos, keine berichte aus den krankenhäusern , nix. aber grundsätzlich sehe ich es ähnlich wie du - wenn ich von einem thema wenig ahnung habe ist es nicht falsch sich (kritisch) an der in der wissenschaft herrschenden meinung zu orientieren.

Tifferette
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Grasdaggl
Missverständnis - ich meinte freilich den Fehlschluss für einen Entscheidungsträger.

Edit: was ich immer gut finde, ist die Doppelfolgenabschätzung. Was ist, wenn die herrschende Meinung falsch ist und wir unnötig abriegeln? Abzuwägen mit: was ist wenn die "Data Wonks" falsch liegen und wir leider zu wenig gemacht haben. Da steht es "sehr unangenehm" vs. "HOLY FUCK!!!"
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Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Was ist in Bergamo anders? Die Behandlungsmethoden? Die Zusammensetzung der Infizierten?


Die haben dort keine Charité...
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Frank N Furter
knaust hat geschrieben:Sehr interessanter Artikel zur Sterblichkeitsrate bei Corona. Geht in die Richtung von dem was Frank hier gestern geschrieben hat:

https://www.statnews.com/2020/03/17/a-f ... able-data/


In der Tat: sehr interessant und auch amüsant. Danke dafür!
Kennst Du John P.A. Ioannidis ein bisschen? Das ist ja in der Wissenschaft eine "kleine Berühmtheit". Er war einer der Autoren des Papers (es war glaube ich ein Science-Paper), das besagte, dass 90% dessen was lebenswissenschaftlich publiziert wird methodisch Grütze sei. Er ist assoziated Professor am BIH hier in Berlin und ein wirklich sehr lustiger Gesprächspartner.

Natürlich kann man auf Basis der veröffentlichten Zahlen nur schwer rechnen, aber Ioannidis hat ja einige Sonderfälle aufgezählt, wie das Kreuzfahrtschiff, wo man zur Sterblichkeit wenigstens bedingte Aussagen treffen kann. Ich hatte mich gestern "spaßeshalber" auch nochmal mit Kollegen an einer Rechnung probiert. Wir sind auf eine geschätzte Sterblichkeit zwischen 0,1-0,4% gekommen. Also ganz in der Nähe von Ioannidis Kalkulation. Es ist bei mir zwar eher mein mathematisches Bauchgefühl, aber ich persönlich denke sogar, wir werden am Ende unter 0,1% landen. Vielleicht irgendwo bei 0,05%.

Es werden jetzt aus meiner Sicht immer mehr kluge Wissenschaftler aus allen Fachrichtungen der Naturwissenschaft aus der Deckung kommen und kritische Fragen stellen. Das dürfte angesichts der Massivität der Einschränkungen auch nur ganz normal sein. Natürlich bietet jemand wie Ioannidis schonmal ein sehr breites Kreuz für Windschatten.

Obwohl ich Herrn Drosten persönlich sehr gerne mag, denke ich, dass jetzt natürlich quasi die Hochzeit seiner Karriere ist. Er ist Virologe, die Virologie ist gerade das Welt-Top-Thema und er ist einer der absoluten Top-Spezialisten (und das ist er auch wirklich). Trotzdem ist gerade seine Perspektive dann natürlich alles andere als neutral, darüber muss man sich klar sein. Und Drosten ist auch kein Epidemologe, das muss vor allem den Medien auch klar sein. Wohin die Reise geht, was Ansteckungsgefahr und Todesraten betrifft, müssen verschiedene Spezialisten zusammenarbeiten. Dazu gehören dann auch Statistik-Spezialisten wie Ioannidis.

Und das Bild, das Ioannidis verwendet, also der Elefant der aus Angst vor der Maus über die Klippe springt, muss jetzt nach und nach sachlich und ohne Denkverbote diskutiert werden. Das gehört einfach zur Risikofolgenabschätzung in so einer Situation, wenn solch wirklich enorm drastische und weitreichende Maßnahmen des Staates im Raum stehen, wie Ausgangssperren.

factotum
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Granadaseggl
Und das Bild, das Ioannidis verwendet, also der Elefant der aus Angst vor der Maus über die Klippe springt, muss jetzt nach und nach sachlich und ohne Denkverbote diskutiert werden. Das gehört einfach zur Risikofolgenabschätzung in so einer Situation, wenn solch wirklich enorm drastische und weitreichende Maßnahmen des Staates im Raum stehen, wie Ausgangssperren.


Glaub ich auch. Echte Ausgangssperren sind wirklich sehr problematisch, weil:

- erstens die Leute nach kurzer Zeit obstinat werden (würden täten), jedenfalls sehr sehr viele Leute.
- zweitens man in solcher Lage die Sache nicht flächendeckend durchsetzen kann. Zur Etablierung eines dafür geeigneten Regimes haben sogar die (historischen) Nazis ein paar Jahre gebraucht.

Stand heute würde das bei uns nicht funktionieren. Es gibt noch schöne Särge für alle. Im Westen von München sogar noch Klopapier, höre ich aus glaubwürdiger Quelle.
The shit that used to work, won`t work now.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:Ich hatte mich gestern "spaßeshalber" auch nochmal mit Kollegen an einer Rechnung probiert. Wir sind auf eine geschätzte Sterblichkeit zwischen 0,1-0,4% gekommen. Also ganz in der Nähe von Ioannidis Kalkulation. Es ist bei mir zwar eher mein mathematisches Bauchgefühl, aber ich persönlich denke sogar, wir werden am Ende unter 0,1% landen. Vielleicht irgendwo bei 0,05%.


Und das Bild, das Ioannidis verwendet, also der Elefant der aus Angst vor der Maus über die Klippe springt, muss jetzt nach und nach sachlich und ohne Denkverbote diskutiert werden. Das gehört einfach zur Risikofolgenabschätzung in so einer Situation, wenn solch wirklich enorm drastische und weitreichende Maßnahmen des Staates im Raum stehen, wie Ausgangssperren.


"Sachlich und ohne Denkverbote" bedeutet natürlich auch, ganz ernsthaft, ausführlich und in aller gebotenen gesellschaftlichen Breite über Dein persönliches mathematisches Bauchgefühl zu diskutieren, mit dem Du Dich "spaßeshalber" an einer Rechnung "probiert" hast? Merkste jetzt aber schon selber, oder?
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Frank N Furter
@Strafraumgitarre

Du hast ein Problem mit mir, das merke ich vor allem. Besser gesagt, hast Du ein Problem mit dem, was Deine Projektion hinter dem Pseudonym Frank`NFurter betrifft (mich kennst Du ja persönlich gar nicht). Ist aber kein Problem: ich mag Dich!.. auch, wenn Du mich nicht magst. Manchmal ist das sogar die spannendere Variante. :nod:

Tifferette
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Grasdaggl
@factotum: Man kann Ausgangssperren nicht für lange aufrecht erhalten. Das ist glaube ich auch allen Beteiligten klar. Airwin hatte das vor einer Woche (oder so) auch ganz richtig vorgebracht - wenn man zu früh handelt, dann hat man ggf. später keine Pfeile mehr im Köcher, wenn man es wirlich braucht. Schon deshalb finde ich eindringliche Appelle so wie das gestern besser als ein rigides Verbot. DAs sieht die Bundesregierung schon richtig.

Natürlich ist das Virus nicht weg, wenn man (sagen wir mal) in einem Monate die Verbote wieder aufhebt. Oder in zwei. Aber man hat hoffentlich einen oder zwei Monate gewonnen. Um Kapazitäten aufzubauen. Um Angestellte zu schulen. Um mehr Immunität beim Krankenhauspersonal zu haben, wenn die große Welle kommt. Um zumindest ein bis zwei Monate weiter zu sein beim Impfstoff. Vielleicht entdeckt ja auch irgendjemand durch Zufall ein effektives Medikament, das überhaupt nicht dafür vorgesehen war (siehe Viagra). Keine Ahnung, bin nicht vom Fach. Aber bei der Alternative schaudert es mich.

For the record, übrigens - die Bundes- und Landesregierung(en) haben eben keine Ausgangssperren verhängt. Wir diskutieren also noch hypothetisch.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tifferette
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Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Was ist in Bergamo anders? Die Behandlungsmethoden? Die Zusammensetzung der Infizierten?


Die haben dort keine Charité...


Und keine Data Wonks, die das Ganze mal ganz entspannt am Computer durchrechnen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)