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Auswurf
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Grasdaggl
Japaner und Koreaner haben ein natürliches Social Distancing in ihrer DNA. Kein Händeschütteln, nicht anschauen, nicht ansprechen und auf keinen Fall anfassen.
Ich denke so wird auch unsere Postcoronale Zeit aussehen

das glaube ich nicht..
manche (vielleicht viele) werden so drauf sein - die erleben ja jetzt quasi die bestätigung ihrer ängste.
Aber zu allem gibt es auch immer ne gegenbewegung
und wenn ich sehe, wie wenig leute schutzmasken tragen,
ist das wie Du sagst, ein ganz grundsätzlicher unterschied im denken
zwischen uns und "den anderen".
Beim meinem aldi werden die abstände zwischen den wartenden an der kasse gerade wieder kürzer.

Ich sehe für mich persönlich jedenfalls keinerlei grund nach der krise nicht zum vermissten normalzustand zurückzukehren was körperliche nähe zu anderen betrifft.
Ich fand leute die sich vor allem und jedem ekeln (sauberkeitsfanatiker) schon immer extrem abstoßend und bemitleidenswert
- da halte ich auch in zukuft gerne die distanz ein
das ist doch keine Musik

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Habe heute mit einer Bekannten Pflegerin aus dem Altersheim gesprochen. Es ist alles aktuell unter voller Kontrolle und keine Krankheiten. Allerdings entwickelt sich durch die Isolation der Bewohner große Depressionen. Die Menschen weinen und halten es kaum noch aus. Sie vermissen ihre Familien und vor allem die Enkelkinder. Es wirkt sich teilweise auf die Ernährung aus. Sie wollen nichts mehr essen und verlieren den Willen des Lebens. Auf der einen Seite rettet man Leben und gleichzeitig nimmt man ihnen den den Lebensmut. Eine ältere Dame wollte vor zwei Tagen vom Balkon springen. Sie hat es nur nicht geschafft über das Geländer zu klettern.

Manche wollen nicht mehr aus ihren Zimmern kommen aus Todesangst sich anzustecken.


Darüber sollte man sich auch Gedanken machen.


In ein Pflegeheim in Emsdetten ist das Virus unwissentlich durch eine Pflegerin eingebracht worden. Ein Patient ist gestorben. Weitere werden mit großer Wahrscheinlichkeit folgen.


Das macht es nicht besser oder schlechter. Man sollte das nicht gegeneinander aufwiegen.


Das war kein gegeneinander Aufwiegen, sondern eine Ergänzung.
So wie die Pflege- und Altersheime mit Masken und Schutzkleidung ausgestattet sind, werden sich die Fälle bald vervielfachen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Plan B
Grasdaggl
Irgendwie vermisse ich das mit den Händeschütteln und Umarmen gar nicht. Das passt mir gerade richtig.
Das darf gerne so bleiben, verbale Begrüssungen und Verabschiedungen sind vollkommen ausreichend.

Frei nach 20 Jahre alter Werbung:
An meine Haut lasse ich nur Wasser und meine Frau.
Carpe diem.

higgi
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Grasdaggl
Einer meiner Kollegen leidet an Hyperhidrose und hat auch immer nassgeschwitzte Handflächen. Leider ist er auch jemand der Jeden in der Firma mit Handschlag begrüßen muss. Irgendwann hat’s mich echt angeekelt. Hab ihm dann eines Tages den Handschlag dann mit Verweis auf die Grippesaison verweigert. War aber noch vor Corona.
von daher


Tamasi
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Allmachtsbachel
Frank, ich zitiere dich:
Ich plädiere ja deshalb für eine selektive Isolierung der Risikogruppen. Dazu müssten die Menschen aber aus meiner Sicht die mittlerweile bei einigen Zeitgenossen fast schon panische Angst vor einer Infektionskrankheit wieder ablegen. Ich will Dich nicht quälen, aber aus meiner Sicht hat die Corona-Epidemie mittlerweile schon eine pathopsychologische Blüte bei einigen Mitbürgern ausgetrieben. Viele Menschen haben jetzt vor etwas Angst, teilweise panische, irrationale Angst, was bis zu diesem Jahr etwas völlig Normales und Akzeptiertes war....

Dazu hätte ich gerne Zahlen. Sonst glaube ich das nicht.

Im Ernst:
Wie kommst du darauf, allen Abstand-haltenden Menschen in der Bäckerschlange - und anderen so „vielen Menschen“, dass es für dich maßgeblich ist - eine solche Angst zu unterstellen? Ich halte dagegen: Die meisten machen das eher aus Respekt & Rücksichtnahme. Viele, weil sie das große Ganze im Blick haben (und ihren Teil zur verlangsamten Ausbreitung beitragen wollen). Viele vielleicht nur grummelig & aus Gruppendruck. Die Angst ist da nicht so stark vertreten wie du befürchtest.

Aber das ist nur meine Einschätzung. Zahlen habe ich nicht. Du? Immerhin ziehst du Schlüsse daraus...

Noch mehr Einschätzungen:
Die Isolierung der Risikogruppen ist knifflig, aber sie wird mittelfristig kommen. Siehe dazu meinen Beitrag von Sa. Vormittag. Und „ja“, Frank, da gebe ich dir komplett Recht: Wenn es stimmen sollte, dass es noch keine Planspiele dafür gibt, dann wäre das schlimm. Denn so etwas ist komplex, s. jenen Beitrag, den ich jetzt nur nochmal aus Überleitungsgründen erwähnt habe - denn:

A propos Vergangenheit:
Zustimmung zu Tiffis Beitrag So., 22.35 Uhr.

Und Zukünftiges:
SC, jetzt hast du aber ein Türle geöffnet! Was sagt deine Schwester denn zu einer „geordneten Herdenimmunisierung“ (bei einer weitgehenden („vollkommen“ wird unmöglich sein) Isolation der Risikogruppen)? Ich bin skeptisch, ob das so geordnet möglich ist - und dass es in den von Frank genannten „acht Wochen“ durch ist. Wenn das am Ende ausartet, das Gesundheitssystem kollabiert und viele „Jüngeren“ sterben... Hui. Ja, Frank, DAVOR habe ich Angst. Vor dem „aus dem Ruder laufen“ der schönen Theorie. Ist aber auch nur ein Bauchschmerzgefühl, das mir SCs Schwester vielleicht bald wegkuriert. :D

Southern Comfort
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Grasdaggl
Letzter Beitrag vorerst... Die geplante Herdenimmunität ist für meine Schwester populistischer Bullshit. Sie benutzt lauter Wörter, die ich nicht verstehe, aber im Wesentlichen heißt es wohl: Man weiß es noch nicht genau genug, und deswegen zockt man besser nicht, und ... Bleib auf f#%*€& Abstand!
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Auswurf
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Grasdaggl
furti
Aber wir wissen nicht mehr, was uns im Innersten zusammenhält, was ganz natürlich und auch wichtig ist und wovor man keine Angst zu haben braucht auch wenn jeder von uns einmal sterben muss.


gilt das also für Dich, oder in erster linie für Dich, oder oder eher am ande
und wenn nein, dann für ALLE anderen?
Hör grade geile musik, abgegriffen aus ner mittelmäßigen netflix serie
- die gibt mir was, gleich, ob der beelzebub durch die gassen hastet,
oder es sein lässt.
das ist doch keine Musik


jagdhuette
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Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Letzter Beitrag vorerst... Die geplante Herdenimmunität ist für meine Schwester populistischer Bullshit. Sie benutzt lauter Wörter, die ich nicht verstehe, aber im Wesentlichen heißt es wohl: Man weiß es noch nicht genau genug, und deswegen zockt man besser nicht, und ... Bleib auf f#%*€& Abstand!


Wenn ich Trampel nicht persönlich kennen würde, dann würde ich denken (so rein von der Sprache her) deine Schwester ist Trampel.... :mrgreen: :mrgreen:


killroy
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Granadaseggl
Die geplante Herdenimmunität ist für meine Schwester populistischer Bullshit.

diese haltung muss man sich aber auch leisten können.
nichts für ungut, aber es gibt so manche da draußen, die sich diese haltung eben nicht mehr lange leisten können. bei allem respekt vor drosten (den ich jeden tag sehr gerne höre, und der die sache ja sehr differenziert betrachtet und sich nicht zum alles-wissenden aufschwingt wie manch andere) und co, aber abwägungen hinsichtlich der folgen für ganz unterschiedliche teile der gesellschaft als bullshit abzutun klingt eben ....

ich bin ein braver mensch, halte mich auch an alle eingezogenen auflagen (und kann mir diese im zweifel auch lange leisten) .... aber ich bin mehr als gespannt wohin uns das alles führt, und ich glaube gnaz so einfach wie es manchmal dargestellt wird ist es einfach nicht
Zuletzt geändert von killroy am 31. März 2020 09:26, insgesamt 1-mal geändert.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


Tifferette
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Grasdaggl
@killroy: Herdenimmunität und Abwägung der gesellschaftlichen Folgen der Beschränkungen haben zwar ihre Überschneidungen, spielen aber auf verschiedenen Ebenen. Man kanm die Idee der Herdenimmunität für populistischen Unsinn halten und trotzdem für eine Begrenzung der Einschränkungen sein.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

factotum
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Granadaseggl
killroy hat geschrieben:
und ich glaube gnaz so einfach wie es manchmal dargestellt wird ist es einfach nicht


Da glaube ich mal mit. Tiffi et al haben ja schon dazu geschrieben. Die durch die Seuchenabwehr veranlasste wirtschaftliche Misere wird auch Menschen töten, etliche bei uns, massenhaft sogar in der zweiten und dritten Welt. Wenn Du Dir anschaust, was z.B. in Indien los ist...brachial. Und wir stehen erst am Anfang.

Beschissenste Situation in my lifetime.
The shit that used to work, won`t work now.


killroy
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Granadaseggl
Tifferette hat geschrieben:@killroy: Herdenimmunität und Abwägung der gesellschaftlichen Folgen der Beschränkungen haben zwar ihre Überschneidungen, spielen aber auf verschiedenen Ebenen. Man kanm die Idee der Herdenimmunität für populistischen Unsinn halten und trotzdem für eine Begrenzung der Einschränkungen sein.

finde ich nicht, die Dinge haben eng miteinander zu tun. Wenn man sich aus welchen Gründen auch immer auf die Position verlegt, dass man momentan nicht im Ansatz über Öffnungen der Kontaktrestriktionen sprechen darf (und die Idee von Frank, Risikogruppen zu quarantänisieren, damit dies eben möglich ist, geht in diese Richtung) - und das als populistischen Bullshit abtut - dann sollte man auch eine Antwort für diejenigen haben, die nicht in einer abgesicherten Sesselpupser-Situation, wie ich z.B., sitzen.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

de mappes
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Spamferkel
Unter Westfalen hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:
In ein Pflegeheim in Emsdetten ist das Virus unwissentlich durch eine Pflegerin eingebracht worden. Ein Patient ist gestorben. Weitere werden mit großer Wahrscheinlichkeit folgen.


Das macht es nicht besser oder schlechter. Man sollte das nicht gegeneinander aufwiegen.


Das war kein gegeneinander Aufwiegen, sondern eine Ergänzung.
So wie die Pflege- und Altersheime mit Masken und Schutzkleidung ausgestattet sind, werden sich die Fälle bald vervielfachen.


und durch die Isolation wird sich leider auch bei vielen der Gesamtzustand verschlechtern und sie sind leichtere Opfer für Viren und Erreger jedweder Art

Leider addieren sich diese Dinge auch in manchen Schienen

nicht gut das alles
Don't criticize what you can't understand

Tifferette
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Grasdaggl
killroy hat geschrieben:finde ich nicht, die Dinge haben eng miteinander zu tun. Wenn man sich aus welchen Gründen auch immer auf die Position verlegt, dass man momentan nicht im Ansatz über Öffnungen der Kontaktrestriktionen sprechen darf ... und das als populistischen Bullshit abtut - dann sollte man auch eine Antwort für diejenigen haben, die nicht in einer abgesicherten Sesselpupser-Situation, wie ich z.B., sitzen.


Keiner hier hat eine Lockerung der Restriktionen als populistischen Bullshit abgetan. Der Kommentar von SCs Schwester zielte auf das Konzept der Herdenimmunität ab. Dieses wurde inzwischen von allen Regierungen, die es mal erwogen haben, verworfen. Weil es nämlich schrecklicher Unsinn ist. Und brandgefährlich.

Eine Lockerung der Restriktionen wird natürlich diskutiert. Und das hat sehr wenig mit Herdenimmunität zu tun (lies doch mal zu Hammer & Dance, da wird das schön erklärt). Sondern in erster Linie mit massenweise Testen und isolieren. Das wird sogar vom Innenministerium vorgeschlagen. Die scheinen ausnahmsweise mal die richtigen Paper gelesen zu haben. Die Frau Kanzlerin hat klargemacht, dass wir JETZT erstmal gar nicht dran denken sollen. Was in zwei bis drei Wochen ist, das wird man sehen.

Du regst Dich aus meiner Sicht über etwas auf, das so gar nicht stattfindet.

Edit: Keine Ahnung, ob es hier schon verlinkt wurde:
(nicht verwechseln mit dem Vorgänger)
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

killroy
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Granadaseggl
hm, ich definiere den begriff herdenimmunität anders
nicht als: wir stecken uns jetzt alle absichtlich in kürzester zeit an
sondern als etwas, das zwangsläufig eintreten wird, etwas früher oder später
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Flache9
Eine Herdenimmunität wird so oder so kommen. Die Bevölkerung wird bestimmt nicht bis Februar 2021 warten bis ein Impfstoff auf den Markt kommt. Es kommt nur darauf an die Durchseuchung kontrolliert und in Gruppen durchzuführen. Vorschläge dafür gibt es ja bereits.
Ansonsten lebt die Welt der Entscheidungen mehr auf der Basis der Gruppendynamik. Wer was anderes will wird ja sofort international stigmatisiert. Keiner will sich den Schuh anziehen etwas falsch gemacht zu haben.
Zuletzt geändert von Flache9 am 31. März 2020 10:36, insgesamt 1-mal geändert.

Tifferette
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Grasdaggl
killroy: Genau, deshalb muss man die Ebenen auseinanderhalten, auf denen man gerade spricht. Ist es ein allgemeines Konzept aus der Immunologie/Virologie/wasweißich? Oder ist es eine potentielle Maßnahme gegen das Virus? Die Schwester meinte letzteres, denn dass es Herdenimmunität gibt, steht völlig außer Frage. Auch, dass sie irgendwann mal kommen wird. Aber bitte nicht durch massenhafte Ansteckung mit Toten in den Hunderttausenden allein in Deutschland, sondern durch Impfungen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Southern Comfort
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Grasdaggl
killroy hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:@killroy: Herdenimmunität und Abwägung der gesellschaftlichen Folgen der Beschränkungen haben zwar ihre Überschneidungen, spielen aber auf verschiedenen Ebenen. Man kanm die Idee der Herdenimmunität für populistischen Unsinn halten und trotzdem für eine Begrenzung der Einschränkungen sein.

finde ich nicht, die Dinge haben eng miteinander zu tun. Wenn man sich aus welchen Gründen auch immer auf die Position verlegt, dass man momentan nicht im Ansatz über Öffnungen der Kontaktrestriktionen sprechen darf (und die Idee von Frank, Risikogruppen zu quarantänisieren, damit dies eben möglich ist, geht in diese Richtung) - und das als populistischen Bullshit abtut - dann sollte man auch eine Antwort für diejenigen haben, die nicht in einer abgesicherten Sesselpupser-Situation, wie ich z.B., sitzen.


Die "verordnete" Herdenimmunität (und darum geht es ihr) ist eine politische Entscheidung. Die Meinung meiner Schwester kommt aus der medizinischen Ecke, da spielen andere Kategorien eine Rolle. Und die Politik argumentiert da verkürzt, deswegen Bullshit.

Diese Idee der wachsenden Herdenimmunität lehnt meine Schwester auch nicht grundsätzlich ab. Sie sagt lediglich, dass man das nur dann machen sollte, wenn die Systematik besser bekannt ist. Sehr pragmatischer Ansatz: Wenn das tatsächlich zu 1,0 % Toten führt, dann würde das vermutlich sogar genau so stattfinden. Weil es keiner SICHER BESSER weiß, wäre das derzeit reine Zockerei. Sie sagt auch, wenn wir bereits Daten über die Immunisierung der Bevölkerung hätten, könnte man da auch ganz anders drüber nachdenken.

Erneut: Wissenschaftlicher Denkansatz. Politiker sind da leider riskoaffiner. (Ihr Zitat zu BoJos Idee: "Der Trottel! Dieser Trottel!" Und sie hat früher in London gelebt und fand den BoJo irgendwie ganz nett, also im Soinne von ulkig.) Das sind auch Ebenen, die man trennen darf/sollte.

Und darüber hinaus... ist das halt eine Meinung. Zwar von einer diesbezüglich qualifizierten Person, aber da schwingt sich keiner zu irgendwas auf. Der Drosten beschwert sich auch alle zwei Folgen, dass Leute was in ihm sehen, was er nicht ist, oder sein will. (Und nein, ich vergleiche nicht meine Schwester mit Drosten...)

Mein persönlicher Senf: Ich nutze meine Schwester als Infoquelle, weil ich ihr zutraue, eine fachliche Sortierung vorzunehmen und: weil ich ihr vertraue, und da nicht irgendein medialer (mglw. sensationsheischender) Filter drauf liegt. Da kriege ich ne ehrliche Antwort. Sie würde mir sagen, wenn es krasser kommt, oder wenn es milder wird. Ich dachte, ich teile das mal mit Euch.

Ich fände es schön, wenn die Welt mehr Abstand zu einander hält (Schaut mal die Parkplätze von den Baumärkten... Brutal! Lauter Heimwerker...),aber wie bereits oben geschrieben: Ist nicht mein Einfluss! Was ihr daraus macht, ist mir somit nicht egal, aber ich steh hier auch nicht auf der Kanzel.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.