...wenn man dann noch eine verlässliche Timeline hätte, wären die Entscheidungen einfacher zu treffen. Kann man also Stand heute, am 20.04. die Schulen wieder öffnen?


Frank N Furter hat geschrieben:Angeblich hat man frühestens zwei Tage nach der Ansteckung erste Symptome (manche aber deutlich später oder gar keine). Wenn man da "irgendeinen " Rachenabstrich macht... da muss man nicht in die Tiefe, funktioniert die RT-PCR fantastisch. So ab etwa einer Woche nach Ansteckung haben allerdings die ersten Patienten kaum noch Virus im Rachen. Also ist der PCR-Test weniger eine Frage der handwerklichen Begabung im "Rachenausstreichen" als eine Frage der Wahl des richtigen Zeitpunkts.
- Dieses Zeitfenster um eine Infizierung zu finden, ist sehr/zu klein
)Lauterbach warnt vor bleibenden Schäden nach Covid-19-Erkrankung
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat vor möglichen bleibenden Schäden nach einer Corona-Erkrankung gewarnt.
„Die Menschen müssen verstehen, dass Covid-19 nicht nur zum Tod führen kann“, sagte der Mediziner der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwoch). „Viele von denen, die es überleben, werden bleibende Schäden behalten und erhebliche Behinderungen erleiden.“ Auch junge Patienten könnten bleibende Lungenschäden und eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität behalten.
Bleibende Schäden seien nicht die Ausnahme, sondern kämen häufig vor, erklärte Lauterbach. „Viele Ältere, die es überstehen, werden danach ein Pflegefall sein“, sagte er der Zeitung. „Die Muskulatur und die Hirnleistung werden abgebaut.“
Es sei noch viel zu früh, um über eine mögliche Lockerung der Einschränkungen infolge der Corona-Krise zu reden, sagte der SPD-Gesundheitsexperte weiter. Vorher müssten die Zahl der Neuinfektionen dramatisch abgesenkt und die Testkapazitäten hochgefahren werden. Es sei auch „nicht sicher, dass wir die Maßnahmen nach dem 20. April wieder lockern können“, betonte Lauterbach. Es könne sogar eine weitere Verschärfung der Einschränkungen geben. „Fußballspiele vor vollen Stadien wird es auf lange Zeit nicht mehr geben“, sagte er. „Ich kann mir das für den Rest des Jahres nicht mehr vorstellen.“
Zu einer möglichen Pflicht zum Tragen selbst gebastelter Masken äußerte sich der Bundestagsabgeordnete kritisch. „Eine Mundschutz-Pflicht wäre nur bei medizinischen Masken sinnvoll“, sagte er. Sinnvoll zur Eindämmung neuer Infektionsfälle seien dagegen Tracking-Apps auf freiwilliger Basis.
Viele von denen, die es überleben, werden bleibende Schäden behalten und erhebliche Behinderungen erleiden.“ Auch junge Patienten könnten bleibende Lungenschäden und eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität behalten.
das ja offenbar noch bis 2021 andauert.aber umso doller wäre es, so schnell als möglich einen prima impfstoff zu finden
knaust hat geschrieben:Natürlich müssen diese Fragen diskutiert werden. Aber wenn man dann Entscheidungen trifft, sollte man so gut wie möglich informiert sein. Gerd Antes bringt es in diesem Interview gut auf den Punkt.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... a224cc9250
de mappes hat geschrieben:Lauterbach warnt vor bleibenden Schäden nach Covid-19-Erkrankung
„Viele von denen, die es überleben, werden bleibende Schäden behalten und erhebliche Behinderungen erleiden.“
Haber hat geschrieben:Impfen. Auch ein Thema. Durchatmen und darüber nachdenken, informieren. Aber das machst du ja eh, Auswurf.
Frank N Furter hat geschrieben:China: 4,02
Das sinkt jetzt seit Tagen ganz, ganz langsam ab. Die haben also noch Neuinfizierte, aber prozentual weniger Tote. Mal sehen ob China eine zweite Welle verhindern kann. Das wäre wirklich eine Demonstration unglaublicher Regierungskraft und Riegierungsmacht.
Nichts gelernt
Das Regime schönt die Zahl der Opfer. Den Schaden hat die ganze Welt.
Von Lea Deuber
In der Stadt Wuhan, in der das Coronavirus zum ersten Mal entdeckt wurde, werden in diesen Tagen die Urnen mit der Asche der Verstorbenen an die Hinterbliebenen übergeben. 2548 Menschen sollen laut offiziellen Angaben dort gestorben sein. Nun geben die sieben größten Krematorien der Stadt jeweils 500 Urnen pro Tag aus, ein sicheres Indiz dafür: Die Opferzahlen sind falsch. Sie könnten fast 20 Mal so hoch liegen.
Überraschen kann das wenig. Von Anfang an haben Chinas Behörden Fälle vertuscht, Krankenakten gefälscht, Proben vernichtet. Das Zeitfenster, in dem das Virus hätte lokal eingedämmt werden können, hat das Land verpasst. Mit erstaunlicher Chuzpe präsentiert sich Peking nun als vorbildlicher Krisenmanager. Dabei ist das systemische Versagen Chinas der Grund für die globale Ausbreitung. Dass man zwischenzeitlich positiv Getestete aus den Statistiken strich, weil sie angeblich keine Symptome hatten, ist nur ein weiterer Beleg: Peking hat nichts gelernt.
Mit den Fälschungen verhöhnt das Regime nicht nur die Opfer. Das Land ist den anderen Krisenregionen um Wochen voraus. Für Entscheidungen dort wäre es hilfreich, von den Zahlen aus China lernen zu können. Doch wegen der geschönten Statistiken ist es anderen Staaten fast unmöglich, Lehren aus Chinas Krisenmanagement zu ziehen.
Verwirrung um Neuinfizierte: Pekings seltsame Corona-Statistik
Von Lea Deuber, Peking
In China sind aktuell deutlich mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert als bisher bekannt. Mindestens 1561 Menschen wurden zuletzt positiv auf das Virus getestet. Diese Personen waren bisher nicht in den Statistiken aufgetaucht. In den offiziellen Statistiken haben die Behörden Patienten außen vor gelassen, die zwar positiv auf das Virus getestet wurden, aber keine Symptome zeigten. Die betroffenen Patienten sollen nun zentral für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden.
Zuletzt war wiederholt vermutet worden, dass die Zahlen aus China nicht stimmen. Im Internet hatten Menschen von Fällen aus ihrem Umfeld berichtet, die infiziert waren, aber nicht in offiziellen Statistiken auftauchten. In einem Eintrag auf einer Internetplattform vom 12. März etwa hatte ein Einwohner aus Yueyang erklärt, es habe mehrere Neuinfizierte in der Stadt gegeben, auf der offiziellen Liste stehe aber die Zahl null. Die örtliche Regierung hatte daraufhin erklärt, es seien tatsächlich fünf Personen positiv getestet worden. Da sie aber keine Symptome gehabt hätten, seien die Behörden auch nicht verpflichtet gewesen, dies öffentlich mitzuteilen.
In Wuhan erklärten Bewohner und medizinisches Personal der Nachrichtenagentur Reuters, es habe in einigen Kliniken Probleme mit den Tests gegeben. Deshalb seien Infizierte nicht registriert worden.
Wer die Urnen in Wuhan zählt, kommt auf eine schreckliche Rechnung
Landesweit soll es mehr als 81 000 Infektionen gegeben haben. Die Mehrheit davon sei inzwischen wieder genesen und aus den Krankenhäusern entlassen, hieß es in einem früheren Statement der Behörden. 2161 Patienten sollen sich weiterhin in medizinischer Behandlung befinden. Die Nachmeldung der Infizierten ohne Symptome erfolgte einen Tag nach der Mahnung des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang an Lokalregierungen, weiterhin Neuinfektionen zu melden und Menschen ohne Symptome zu testen, die aber möglicherweise trotzdem ansteckend seien. Ein Mitglied der Nationalen Gesundheitskommission versicherte am Dienstag in Peking, von April an auch asymptomatische Fälle wieder mit in die offizielle Statistik aufzunehmen.
Zuletzt haben die Behörden vor allem über importierte Fälle aus dem Ausland berichtet. Auch wenn es sich dabei fast ausschließlich um Menschen aus China handelte, die aus dem Ausland zurückgekehrt waren, berichteten die Behörden von "Ausländern", die das Virus zurück nach China bringen würden.
Zweifel gibt es zudem an den Zahlen der Todesopfer in China. So hat das Land 2548 Tote in Wuhan gemeldet. Dort haben die Krematorien angefangen, die Urnen von Gestorbenen an Familienangehörige auszugeben. Rund 500 Urnen pro Krematorium pro Tag. Es gibt mindestens sieben große Unternehmen in der Stadt. So gehen Schätzungen davon aus, dass in der Krise bis zu 46 800 Menschen in der Stadt gestorben sein könnten.

Frank N Furter hat geschrieben:
Der Artikel stellt eindeutig fest, dass dass Thema Corona für junge Menschen gar keines ist. Wer mit den wenigen , im Übrigen noch überhaupt nicht ausreichend untersuchten Einzelfällen, Angst schüren will bei jungen Menschen, ist, Verzeihung, ein Arschloch. Dann soll man den jungen Menschen bitte konsequenter Weise auch das Rauchen verbieten (das ist deutlich gefährlicher) und den Führerschein bekommen sie auch nicht mehr. Junge Frauen dürfen dann wegen HPV keinen Geschlechtsverkehr mehr haben undsoweiter, undsofort...
Gewiss ist: Auch wenn das neue Coronavirus nur einen kleinen Anteil der jungen Infizierten krank macht, könnten die Folgen über den tragischen Einzelfall hinaus schwerwiegend sein: Sollte das Sars-CoV-2-Virus, wie es Experten prophezeien, insgesamt 50 Millionen Menschen in Deutschland infizieren, dann bedeuten schwere Verläufe im Promillebereich letztlich eben doch Tausende oder Zehntausende Betroffene.
de mappes hat geschrieben:auch was Drosten sagt klingt plausibel: Hohe Virenlast tief eingeatmet (wo könnte das vermehrt passieren? Vielleicht im Sport? Sodass man diese Bereiche vielleicht auch länger schließt bzw. Strategien entwickelt, dass es zu keiner Kontamination mit derart hohen Virenlasten beim tiefen Einatmen kommt?!)
Und natürlich wissen viele junge leute auch nicht, dass sie vorerkrankt sind...man geht ja nicht so oft zum Arzt oder lässt sich gründlich checken.
Also klar: Auch junge, fitte leute kann der Virus treffen...aber nochmal meine Frage:
Was soll die Konsequenz daraus sein?
Das begreife ich nicht...vielleicht bin ich auch zu blöde dazu...aber gilt nicht nach wie vor die aussage von ganz oben, dass 60-70 Prozent erkranken werden?!
Haber hat geschrieben:Impfen hat immer üble Nebenwirkungen, muss nicht sein. Ich kenne nicht Wenige, die sehr darunter gelitten haben, die letzten Jahre. Ich kenne sogar viele die verzichtet haben und die schweren Grippewellen gut überstanden haben, ganz ohne sich impfen zu lsssen. Außerdem muss ein Impfstoff lange getestet werden. Und es wollen ganz bestimmte Leute davon profitieren. Gell. Vielleicht hast du Corona schon überstanden und gar nicht gespürt, kann auch sein.
...
Ich bin gespannt, was da noch auf uns zukommt. Impfen-alles gut?![]()
Tamasi hat geschrieben:Frank,
deine Skepsis in allen Ehren und "Bewusstsein schärfen" ist m.E. richtig, "Panikmache" aber falsch. Da bin ich bei dir.
Nur, dass du dich bei deinen Argumenten auch auf Zahlen aus China berufst... Was soll ich sagen?Frank N Furter hat geschrieben:China: 4,02
Das sinkt jetzt seit Tagen ganz, ganz langsam ab. Die haben also noch Neuinfizierte, aber prozentual weniger Tote. Mal sehen ob China eine zweite Welle verhindern kann. Das wäre wirklich eine Demonstration unglaublicher Regierungskraft und Riegierungsmacht.
Nichts gegen dich, aber da vertraue ich eher einer in China lebenden, gut vernetzten und bewährten (Investigativ-)Journalistin:Nichts gelernt
Das Regime schönt die Zahl der Opfer. Den Schaden hat die ganze Welt.
Von Lea Deuber
In der Stadt Wuhan, in der das Coronavirus zum ersten Mal entdeckt wurde, werden in diesen Tagen die Urnen mit der Asche der Verstorbenen an die Hinterbliebenen übergeben. 2548 Menschen sollen laut offiziellen Angaben dort gestorben sein. Nun geben die sieben größten Krematorien der Stadt jeweils 500 Urnen pro Tag aus, ein sicheres Indiz dafür: Die Opferzahlen sind falsch. Sie könnten fast 20 Mal so hoch liegen.
Überraschen kann das wenig. Von Anfang an haben Chinas Behörden Fälle vertuscht, Krankenakten gefälscht, Proben vernichtet. Das Zeitfenster, in dem das Virus hätte lokal eingedämmt werden können, hat das Land verpasst. Mit erstaunlicher Chuzpe präsentiert sich Peking nun als vorbildlicher Krisenmanager. Dabei ist das systemische Versagen Chinas der Grund für die globale Ausbreitung. Dass man zwischenzeitlich positiv Getestete aus den Statistiken strich, weil sie angeblich keine Symptome hatten, ist nur ein weiterer Beleg: Peking hat nichts gelernt.
Mit den Fälschungen verhöhnt das Regime nicht nur die Opfer. Das Land ist den anderen Krisenregionen um Wochen voraus. Für Entscheidungen dort wäre es hilfreich, von den Zahlen aus China lernen zu können. Doch wegen der geschönten Statistiken ist es anderen Staaten fast unmöglich, Lehren aus Chinas Krisenmanagement zu ziehen.
https://www.sueddeutsche.de/politik/chi ... -1.4863096
Das obige ist ein Kommentar, hier kommt ein ausführlicherer Text - mit mehr Hintergründen:Verwirrung um Neuinfizierte: Pekings seltsame Corona-Statistik
Von Lea Deuber, Peking
In China sind aktuell deutlich mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert als bisher bekannt. Mindestens 1561 Menschen wurden zuletzt positiv auf das Virus getestet. Diese Personen waren bisher nicht in den Statistiken aufgetaucht. In den offiziellen Statistiken haben die Behörden Patienten außen vor gelassen, die zwar positiv auf das Virus getestet wurden, aber keine Symptome zeigten. Die betroffenen Patienten sollen nun zentral für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden.
Zuletzt war wiederholt vermutet worden, dass die Zahlen aus China nicht stimmen. Im Internet hatten Menschen von Fällen aus ihrem Umfeld berichtet, die infiziert waren, aber nicht in offiziellen Statistiken auftauchten. In einem Eintrag auf einer Internetplattform vom 12. März etwa hatte ein Einwohner aus Yueyang erklärt, es habe mehrere Neuinfizierte in der Stadt gegeben, auf der offiziellen Liste stehe aber die Zahl null. Die örtliche Regierung hatte daraufhin erklärt, es seien tatsächlich fünf Personen positiv getestet worden. Da sie aber keine Symptome gehabt hätten, seien die Behörden auch nicht verpflichtet gewesen, dies öffentlich mitzuteilen.
In Wuhan erklärten Bewohner und medizinisches Personal der Nachrichtenagentur Reuters, es habe in einigen Kliniken Probleme mit den Tests gegeben. Deshalb seien Infizierte nicht registriert worden.
Wer die Urnen in Wuhan zählt, kommt auf eine schreckliche Rechnung
Landesweit soll es mehr als 81 000 Infektionen gegeben haben. Die Mehrheit davon sei inzwischen wieder genesen und aus den Krankenhäusern entlassen, hieß es in einem früheren Statement der Behörden. 2161 Patienten sollen sich weiterhin in medizinischer Behandlung befinden. Die Nachmeldung der Infizierten ohne Symptome erfolgte einen Tag nach der Mahnung des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang an Lokalregierungen, weiterhin Neuinfektionen zu melden und Menschen ohne Symptome zu testen, die aber möglicherweise trotzdem ansteckend seien. Ein Mitglied der Nationalen Gesundheitskommission versicherte am Dienstag in Peking, von April an auch asymptomatische Fälle wieder mit in die offizielle Statistik aufzunehmen.
Zuletzt haben die Behörden vor allem über importierte Fälle aus dem Ausland berichtet. Auch wenn es sich dabei fast ausschließlich um Menschen aus China handelte, die aus dem Ausland zurückgekehrt waren, berichteten die Behörden von "Ausländern", die das Virus zurück nach China bringen würden.
Zweifel gibt es zudem an den Zahlen der Todesopfer in China. So hat das Land 2548 Tote in Wuhan gemeldet. Dort haben die Krematorien angefangen, die Urnen von Gestorbenen an Familienangehörige auszugeben. Rund 500 Urnen pro Krematorium pro Tag. Es gibt mindestens sieben große Unternehmen in der Stadt. So gehen Schätzungen davon aus, dass in der Krise bis zu 46 800 Menschen in der Stadt gestorben sein könnten.
https://www.sueddeutsche.de/politik/cor ... -1.4863551
"Bis zu 46.800 Tote" vs. den offiziellen "2548". Natürlich gab es in den letzten Wochen auch andere Todesursachen etc.pp., aber ich denke, bei halbwegs klarem Verstand kann man sich darauf einigen, dass die tatsächliche Zahl der Corona-bedingt Verstorbenen irgendwo zwischen den beiden genannten Zahlen liegt und damit doch deutlich höher ist als die offizielle Zahl.
Die geschönten Zahlen - das ist "eine Demonstration unglaublicher Regierungskraft und Regierungsmacht".

Und generell, zur Konsequenz der "junge Leute"-Thematik:
Meines Erachtens geht es vor allem darum, die Sinne zu schärfen. Das Bewusstsein und das Verständnis zu schaffen für weitere einschneidene Maßnahmen - wie bspw. Handy-Ortung etc.
Außerdem:
Niemand weiß, ob eine Corona-Infektion langfristige, womöglich auch kleinere Schäden nach sich zieht. Man kann Stand heute "weder / noch" mit Sicherheit ausschließen. So ehrlich bzw. realistisch sollte man sein. Ohne panisch zu werden.
Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel (Grüne), hat sich offenbar absichtlich mit dem Coronavirus infiziert. "Ich habe mich ja freiwillig angesteckt, weil ich meine Freundin nicht in der Quarantäne allein lassen wollte", sagte er dem RBB. Demnach habe sich seine Freundin in der Schweiz angesteckt. Er habe die Wirkung des Virus aber unterschätzt, sagte der 53-Jährige. ""Dann dachte ich: Naja, das kriegt man zwei Tage und dann ist man immun. Ich bin doch überrascht gewesen, dass es mich zwei Wochen ganz schön beschäftigt hat."
Tamasi hat geschrieben:Nur, dass du dich bei deinen Argumenten auch auf Zahlen aus China berufst... Was soll ich sagen?
Lea Deuber hat geschrieben:In der Stadt Wuhan, in der das Coronavirus zum ersten Mal entdeckt wurde, werden in diesen Tagen die Urnen mit der Asche der Verstorbenen an die Hinterbliebenen übergeben. 2548 Menschen sollen laut offiziellen Angaben dort gestorben sein. Nun geben die sieben größten Krematorien der Stadt jeweils 500 Urnen pro Tag aus, ein sicheres Indiz dafür: Die Opferzahlen sind falsch. Sie könnten fast 20 Mal so hoch liegen.
Zuletzt war wiederholt vermutet worden, dass die Zahlen aus China nicht stimmen.
Tamasi hat geschrieben:Naja, ich hoffe auch, dass es möglichst bald einen Test auf Antikörper gibt. Nur so bekommt man doch ein klares Bild.
Derweil in Berlin:Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel (Grüne), hat sich offenbar absichtlich mit dem Coronavirus infiziert. "Ich habe mich ja freiwillig angesteckt, weil ich meine Freundin nicht in der Quarantäne allein lassen wollte", sagte er dem RBB. Demnach habe sich seine Freundin in der Schweiz angesteckt. Er habe die Wirkung des Virus aber unterschätzt, sagte der 53-Jährige. ""Dann dachte ich: Naja, das kriegt man zwei Tage und dann ist man immun. Ich bin doch überrascht gewesen, dass es mich zwei Wochen ganz schön beschäftigt hat."
Tamasi hat geschrieben:DAS ist m.E. der entscheidene Punkt des Artikels:Gewiss ist: Auch wenn das neue Coronavirus nur einen kleinen Anteil der jungen Infizierten krank macht, könnten die Folgen über den tragischen Einzelfall hinaus schwerwiegend sein: Sollte das Sars-CoV-2-Virus, wie es Experten prophezeien, insgesamt 50 Millionen Menschen in Deutschland infizieren, dann bedeuten schwere Verläufe im Promillebereich letztlich eben doch Tausende oder Zehntausende Betroffene.