@Knaust
ja klar, habe den Drosten angehört, wie immer sehr spannend. Ja die gründe durchaus plausibel, wobei seine erklärungen z.T. auch darauf hinausliefen, dass R telweise falsch geschätzt ist bzw über die zeitachse nicht wirklich vergleichbar ist?
Bzgl reichelt artikel - ich hatte doch geschrieben, dass ich an dem tag schon ähnliches wie im beitrag vom flachen gelesen hatte. Da ging es jeweils um die unterschiedlichen expertenmeinungen und die politischen spielchen vor dem hintergrund corona:
Flache9 schrub:
Ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr an die Entscheider.
Die ganzen Diskussionen werden nur noch politisch geführt und nicht mehr Lösungsorientiert.
Jeder will Recht behalten, jeder will sein Ding durchziehen, keiner will dafür bestraft werden und alle wollen sich profilieren durch Angst und Panik. Ich will die Pandemie nicht verharmlosen, aber es wird mir zu viel geredet als getan. Dann kommt das Gefecht zwischen Laschet und Söder. Dann sind die Virologen über die Strategie uneinig. Dann packen die Medien jeden Tag einen neuen Experten aus den Katakomben aus um wieder das Feuer zu entfachen. Und und und. [...] 1. Wir haben einige Tote durch Falschbehandlung
2. Wir haben einige Tote, wo nicht mal die Todesursache festgestellt wurde
3. Wir wissen nicht wie viele Menschen an Covid19 tatsächlich gestorben sind
4. Wir wissen nichts über das Virus
5. Wir wissen nicht wie es weitergeht
6. Wir wissen nicht wie hoch die Sterbe-Rate ist, weil wir nicht wissen das die Todesursache war
7.
8.
9.
Reichelt schrub :
Erstens, ob die Maßnahmen richtig oder falsch, maßvoll oder überzogen sind, werden wir erst aus den Geschichtsbüchern erfahren. Ob wir auf Corona als Gesundheitskatastrophe oder Zusammenbruch unserer Wirtschaft zurückblicken werden, ist vollkommen offen. Es ist möglich, aber keinesfalls gewiss, dass richtig ist, was gewaltige Mehrheiten für richtig halten. Es gibt keine Herdenimmunität dagegen, historisch katastrophal falsch zu liegen.
Zweitens, nahezu alle Experten, denen wir uns in dieser Krise anvertrauen (müssen), lagen mit nahezu jeder Einschätzung so falsch, dass unser Glauben an sie sich nur noch mit Verzweiflung erklären lässt. [...] Die Experten müssen Recht behalten, weil sie nicht falsch liegen dürfen. Die deutsche Wirtschaft vorschnell ruiniert zu haben, wäre für keine Partei, vielleicht nicht einmal für die Demokratie überlebbar. Deswegen erleben wir zunehmend Sturheit, Starrsinn und Rechthaberei – „erinnert mich an Flüchtlingskrise“, sagt mir ein Mitglied aus Merkels Regierung.
Die Kanzlerin bezichtigt jeden Zweifler der „Öffnungsdiskussionsorgie“, raunt davon, manche würden zu forsch handeln, ohne zu sagen, was sie genau meint. Der CDU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus macht sich in heiterer und hochrangiger Weinrunde über den Abweichler Armin Laschet lustig und alle lachen.
wie du siehst fühlen sich einige durch das bloße einstellen eines solchen artikels aufs höggschde provoziert

, also in dem fall durch reichelts meinung, nicht meiner.