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Goofy
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:@Behandlung
Super...gute Zeichen
Ist aber auch ein Argument dafür, die Kurve am anfang "geflachert" zu haben, sodass man nun bessere Behandlungen ermöglichen kann nachdem man einiges gelernt hat


Kommt darauf an, von was man hauptsächlich gelernt hat.
Von Virologen?
Von Ärzten in anderen Ländern?
Von eigenen Behandlungen in Deutschland?

Vermutlich von allem ein Bisschen.
Hätte man weniger Zeit zum Lernen gebraucht, wenn man mehr Behandlungen in kürzerer Zeit durchführen können (müssen) hätte?


Der Schluss, dass durch die flachere Kurve mehr Leute gerettet werden konnten, kann richtig sein. So einfach ausrechnen kann man das (zumindest mit unserem Wissensstand) aber nicht.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Goofy
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Grasdaggl
Jürgen von der Lippe sagt grad im Radio, dass "man 15 Minuten braucht, die man mit jemand reden muss, bis man sich mit ziemlicher Sicherheit angesteckt hat."

Woher hat er das denn? Hab ich noch nicht gehört.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Airwin
@Goofy

also der Püschel hat ja festgestellt dass sehr viele C-patienten an embolien gestorben seinen und ein zürcher kollege - kein pathologe - hat bestätigt dass man bei risikopatienten vorbeugend blutverdünnende medikamente geben soll. Aber zu solchen themen kann sicher frank mehr sagen.

a propos frank

der whistleblower ist (war 8) ) oberregierungsrat und leitet(e) im BMI das referat K4 krisenmanagement/schutz kritischer infrastrukturen (oder so ähnlich) .

Airwin
Goofy hat geschrieben:Jürgen von der Lippe sagt grad im Radio, dass "man 15 Minuten braucht, die man mit jemand reden muss, bis man sich mit ziemlicher Sicherheit angesteckt hat."

Woher hat er das denn? Hab ich noch nicht gehört.



hab ich so ähnlich - sinngemäß - mal bei drosten gehört. Ganz überwiegend tröpfcheninfektionen und zwar bei menschen die sich länger gemeinsam und nahe beieinander in geschlossenen räumen aufgehalten haben. Und zwar in einer entfernung bei der eine feuchte aussprache des gegenübers eine rolle spielt. Die heinsbergstudie hatte glaub ähnliches ergeben, da ham se ja sogar die sitzordnung bei der ominösen karnevalssitzung nachvollzogen.

Airwin
higgi hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:...
das war ungefähr das was der israelische mathematiker anhand der infiziertenzahlen in 25 ländern festgestellt hat. scheitelpunkt nach ca. 40 tagen, auslaufen nach ca. 70 tagen. gleiche form der kurve egal welche massnahmen getroffen wurden - war sein ergebnis.

Also den Eindruck hab ich auch, ohne das jetzt mathematisch beweisen zu können



@higgi

habs gefunden, gibt ja grad so viel zu lesen

https://www.berliner-zeitung.de/gesundh ... t-li.81829

Airwin
@Frank (und jeden den es interessiert)

die analyse aus dem BMI :

https://docdro.id/gl3OKod


edit: und die BLÖD hat inh jetzt geoutet:

Oberregierungsrat Stephan Kohn (57, SPD) warnt zusammen mit namhaften MitverschwörernWissenschaftlern in einem 80-Seiten-Papier vor „gesundheitlichen Kollateralschäden“ der staatlichen „Maßnahmen und Beschränkungen in der Coronakrise 2020“.

de mappes
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Spamferkel
Goofy hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:@Behandlung
Super...gute Zeichen
Ist aber auch ein Argument dafür, die Kurve am anfang "geflachert" zu haben, sodass man nun bessere Behandlungen ermöglichen kann nachdem man einiges gelernt hat


Kommt darauf an, von was man hauptsächlich gelernt hat.
Von Virologen?
Von Ärzten in anderen Ländern?
Von eigenen Behandlungen in Deutschland?

Vermutlich von allem ein Bisschen.
Hätte man weniger Zeit zum Lernen gebraucht, wenn man mehr Behandlungen in kürzerer Zeit durchführen können (müssen) hätte?

Der Schluss, dass durch die flachere Kurve mehr Leute gerettet werden konnten, kann richtig sein. So einfach ausrechnen kann man das (zumindest mit unserem Wissensstand) aber nicht.


natürlich von allen...alle miteinander und zusammen, jeder aber auch in kleinen gruppen für sich
so sollte und muss Wissenschaft funktionieren...steht ja auch schön im von Fränki verlinkten Artikel

ich glaube das Lernen und die Kommunikation und Auswertung ect...wird schon erleichtert, wenn das System nicht kollabiert wie in Italien beispielsweise

zudem: wer durch die Einschränkungen oder eben die abgeflachte Kurve erst 6 Monate später erkrankte aber durch neue Erkenntnisse gerettet werden kann, der profitiert natürlich auch davon
Das dürften einige sein...ausrechnen ist bestimmt trotzdem nicht einfach. viele werden es dennoch versuchen und viele werden viele verschiedene Ergebnisse finden :mrgreen:
Don't criticize what you can't understand

fkAS
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Halbdaggl
2. Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz
dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die
Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand
vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die
Bevölkerung (Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU). Es sterben an Corona im
Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens
angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht
mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren). Die
Gefährlichkeit von Covid-19 wurde überschätzt. (innerhalb eines Vierteljahres weltweit nicht
mehr als 250.000 Todesfälle mit Covid-19, gegenüber 1,5 Mio. Toten während der Influenzawelle
2017/18). Die Gefahr ist offenkundig nicht größer als die vieler anderer Viren. Wir haben es aller
Voraussicht nach mit einem über längere Zeit unerkannt gebliebenen globalen Fehlalarm zu tun.
– Dieses Analyseergebnis ist von KM 4 auf wissenschaftliche Plausibilität überprüft worden und
widerspricht im Wesentlichen nicht den vom RKI vorgelegten Daten und Risikobewertungen.

Dazu gibt es doch aber inzwischen andere Befunde. Bspw. Studien, dass Corona-Opfer im Schnitt 10 Lebensjahre verlieren, bei Berücksichtigung von Vorerkrankungen. Weltweit sind die bestätigten Fälle bei ~290.000, vielleicht zum Zeitpunkt der Kritik 250.000 trotz Infektionsschutzmaßnahmen in den meisten betroffenen Ländern. Und die Zahl dürfte die tatsächlichen Opfer weit unterschätzen. Der Vergleichsmaßstab für das RKI ist ja die kontrafaktische Situation ohne Infektionsschutz. Da kommt mir die Bewertung des Regierungsrats doch zu sehr ausm Bauch raus.

muffinho
Rein zynisch gesehen müsste Corona doch der Traum vieler Politiker sein. Es herrscht eine Art anarchischer Darwinismus, bei der entweder die Gesunden oder Reichen überleben, während die Alten, Schwachen und Armen schlechtere Voraussetzungen haben... survival of the fittest.
Die Rentenkasse wird entschlackt, ebenso die Krankenkasse durch diverse Risikofaktoren, und sei es nur Übergewicht oder Rauchen. Man kann auch dem Rücken der Pandemie Maßnahmen beschließen, die unter normalen Zeiten nicht möglich wären, sei es Überwachung oder Einschränkungen.

Kann mir gut vorstellen dass mehr Politiker heimlich das denken, was Palmer offen ausgesprochen hat.

de mappes
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Spamferkel
fkAS hat geschrieben:
2. Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz
dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die
Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand
vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die
Bevölkerung (Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU). Es sterben an Corona im
Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens
angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht
mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren). Die
Gefährlichkeit von Covid-19 wurde überschätzt. (innerhalb eines Vierteljahres weltweit nicht
mehr als 250.000 Todesfälle mit Covid-19, gegenüber 1,5 Mio. Toten während der Influenzawelle
2017/18). Die Gefahr ist offenkundig nicht größer als die vieler anderer Viren. Wir haben es aller
Voraussicht nach mit einem über längere Zeit unerkannt gebliebenen globalen Fehlalarm zu tun.
– Dieses Analyseergebnis ist von KM 4 auf wissenschaftliche Plausibilität überprüft worden und
widerspricht im Wesentlichen nicht den vom RKI vorgelegten Daten und Risikobewertungen.

Dazu gibt es doch aber inzwischen andere Befunde. Bspw. Studien, dass Corona-Opfer im Schnitt 10 Lebensjahre verlieren, bei Berücksichtigung von Vorerkrankungen. Weltweit sind die bestätigten Fälle bei ~290.000, vielleicht zum Zeitpunkt der Kritik 250.000 trotz Infektionsschutzmaßnahmen in den meisten betroffenen Ländern. Und die Zahl dürfte die tatsächlichen Opfer weit unterschätzen. Der Vergleichsmaßstab für das RKI ist ja die kontrafaktische Situation ohne Infektionsschutz. Da kommt mir die Bewertung des Regierungsrats doch zu sehr ausm Bauch raus.


das kann man ja ewig weiterführen.
die Lebensjahre hat man ja in schweren Grippejahren auch verlustig...wird da gerechnet?
In welchem Zeitpunkt werden Lebensjahre gerechnet? In einem halben Jahr bei flacher Kurve werden ja auch Lebensjahre verloren
Dagegen rechnen wo man durch die Maßnahmen Lebensjahre verliert ect...alles einfach sehr komplex
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de mappes
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Die Rentenkasse wird entschlackt, ebenso die Krankenkasse durch diverse Risikofaktoren, und sei es nur Übergewicht oder Rauchen.


die jammern bereits richtig Staatshilfe wegen höherer Kosten
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Goofy
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Grasdaggl
Ich könnte grade manchmal auch denken, dass ich ein paar Lebenswochen verloren habe.
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Goofy
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:die jammern bereits richtig Staatshilfe wegen höherer Kosten


Wer jammert? Und wohin gehören die Satzzeichen, um den Satz zu verstehen?
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de mappes
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Spamferkel
nirgendwo hin; das sollte "Richtung" heißen statt "richtig"
gemeint sind die Krankenkassen...dass die rentenkassen nicht jammern sollte klar sein (nachdem wohl auch die Erhöhung der Renten verschoben oder reduziert wird 8)

wie bei deiner letzten Belehrung, die ja nicht spezifisch mich meinte, passt es mit den Satzzeichen.
Dass es an anderen Fähigkeiten mangelt...klar ;)
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CoachingZone
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Frank N Furter hat geschrieben:@Behandlung von C.

Kollegen sagen mir seit einigen Tagen ziemlich übereinstimmend, dass die Behandlung der Patienten mit dem zunehmenden Wissen deutlich verbessert werden konnte und dass von den Patienten, die ganz am Anfang noch sterben mussten, heute sicherlich eine beachtliche Zahl gerettet werden könnten. Das mag für alle, die für sich ein Risiko für eine schwerere Erkrankung sehen, auch mal etwas Hoffnungsvolles sein.


Mal als Überlegung in den Raum gestellt: Wäre denn eine so schnelle Wissenszunahme möglich gewesen, wenn man überall überfüllte Krankenhäuser wie in Italien oder in New York gehabt hätte? Ist sie möglich gewesen, weil wir dort überfüllte Krankenhäuser hatten, aber anderswo eben nicht? Und weil weltweit viele Ärzte und Wissenschaftler im Angesicht der Pandemie rasch neues Wissen ausgetauscht haben?

Oder anders ausgedrückt: Haben uns 8 Wochen Lockdown genau die Zeit gegeben, um die neuartige Virusinfektion besser kennenzulernen, die eben mitnichten eine "Grippe" oder "yet another" virale Lungenentzündung ist, wie manche anfangs behauptet haben?

Was wir mittlerweile wissen (und vor 8 Wochen halt noch nicht), ist:

- Dass auch Infizierte ohne Symptome bzw. Infizierte noch vor den Symptomen hochansteckend sind.

- Dass schwere Gerinnungsstörungen bis hin zu Gefäßverschluss und Embolie sowie heftige Entzündungen praktisch aller Organe bis hin zum Organversagen Folge einer Infektion mit schwerem Verlauf sein können.

- Dass die 0815-Beatmung oft tödlich sein kann und alternative Methoden zur Unterstützung der Atmung in vielen Fällen erfolgversprechender sind.

Was wir außerdem vermuten:

- Dass es möglicherweise eine Kreuzimmunität zu harmloseren Erkältungs-Coronaviren gibt, die schützen kann.

Insofern haben die Virologen wie Herr Drosten recht behalten: Der Lockdown hat wertvolle Zeit geschenkt, um mehr über SARS-CoV-2 bzw. Covid-19 zu wissen.

Wir werden auch in Zukunft nicht das Leben eines jeden SARS-Cov-2-Infizierten mit schwerem Verlauf retten können, aber wir werden mehr Schwerinfizierte besser behandeln und dadurch heilen können, wo wir anfangs vielleicht macht- und hilflos waren.

Die Frage bleibt, ob dieses nun erworbene Wissen über eine neuartige und hochinfiziöse Viruskrankheit den Lockdown mit allen wirtschaftlichen und sozialen Folgen wert war.

Sie wird nur in moralischem Sinne beantwortbar sein :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

killroy
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Granadaseggl
Schwedische Regierung rät bis Mitte Juli von Auslandsreisen ab

17.43 Uhr: Schwedens Regierung rät ihren Bürgern bis in den Hochsommer hinein von nicht zwingend notwendigen Reisen ins Ausland ab. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten im Zuge der Coronavirus-Pandemie verlängert das schwedische Außenministerium seine seit Mitte März geltende entsprechende Empfehlung vorläufig bis zum 15. Juli. Das teilten Ministerpräsident Stefan Löfven und Außenministerin Ann Linde mit.

Innerhalb Schwedens sei es dagegen von nun an unter bestimmten Voraussetzungen möglich, kürzere Reisen zu unternehmen, sagte Löfven. Die Ziele der Fahrten sollten aber maximal ein bis zwei Autostunden vom Wohnort entfernt liegen.
Mehr zum Thema

ja wasn jetzt? ich dachte, die schweden sind so logger drauf :vfb: :prost:
wieso sollen die jetzt nicht ins ausland fahren, die sind doch alle herdenimmun? versteh ich nicht.
das muss mir jetzt einer erklären
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Frank N Furter
CoachingZone hat geschrieben:Mal als Überlegung in den Raum gestellt: Wäre denn eine so schnelle Wissenszunahme möglich gewesen, wenn man überall überfüllte Krankenhäuser wie in Italien oder in New York gehabt hätte? Ist sie möglich gewesen, weil wir dort überfüllte Krankenhäuser hatten, aber anderswo eben nicht? Und weil weltweit viele Ärzte und Wissenschaftler im Angesicht der Pandemie rasch neues Wissen ausgetauscht haben?

Oder anders ausgedrückt: Haben uns 8 Wochen Lockdown genau die Zeit gegeben, um die neuartige Virusinfektion besser kennenzulernen, die eben mitnichten eine "Grippe" oder "yet another" virale Lungenentzündung ist, wie manche anfangs behauptet haben?


Ja, zumindest sehr sicher in dem Sinne, dass uns die Zeit immer geholfen hätte, völlig unabhängig von den Maßnahmen. Deshalb empfinde ich Deine Überlegung auch so, dass sie eigentlich auf eine Unterscheidung nach der Anzahl der Opfer hinauslaufen müsste. Konkret: auch in überfüllten Krankenhäusern hätten wir sicherlich genau dieses Wissen gesammelt, vielleicht dann ja sogar der Not folgend noch darüber hinaus, aber wir hätten in einem chaotischen Szenario natürlich viel mehr Tote und Menschen mit bleibenden Schäden hinnehmen müssen.

Aber das ist nur die eine Perspektive. Einige hilfreiche Einsichten die Du aufgezählt hast, wissen wir z.B. auch auf Grund der Arbeit standhafter Rechtsmediziner, die sich nicht durch die RKI-Empfehlung vom Obduzieren abhalten ließen. Da haben uns weniger die 8 Wochen geholfen, als dass uns eine (leider in meinen Augen ziemlich krasse) Fehlentscheidung des RKI geschadet hat. Nicht dass Du das falsch verstehst, ich will da gar nicht mehr nachkarten, ich will nur zu bedenken geben, dass es auch Wissen gibt, welches wir jetzt haben und auch solches, welches uns immer noch fehlt, das von Bedingungen abhängt, die gar nichts mit dem Faktor Zeit zu tun haben. So hätte auch eine konsequente Maskenpflicht aus heutiger Sicht menschliches Leid erspart, ebenso wie ein frühes und konsequentes Verbot von Massenveranstaltungen. Das ist aber auch in meinen Augen nun mittlerweile unnützes Lamento, bzw. der übliche Versuch nachträglicher Vorraussicht.

Den einzigen Vorwurf den ich unserem föderalen Regierungshandlungen bis heute wirklich zum Vorwurf mache und damit auch die Frage nach Verantwortung aufrecht erhalten will, ist der Umstand, dass man die Pflegeheime nicht besser geschützt hat. Nilkheimer hat in seiner "unnachahmlichen" Art natürlich gleich wieder den SZ-Artikel über das "Altensterben" im bösen Schweden hier verlinkt. Ein Artikel, der mich wütend macht und wo es mir schwerfällt die Contenance zu wahren. Denn wir haben unsere Alten mindestens so beschissen im Stich gelassen wie die Schweden. Nur, dass Journalisten hierzulande leider die Problematik lieber in Schweden thematisieren wollen, anstatt erst mal vor der eigenen Haustüre zu kehren, wo gerade genug Unrat läge.

CoachingZone hat geschrieben:Die Frage bleibt, ob dieses nun erworbene Wissen über eine neuartige und hochinfiziöse Viruskrankheit den Lockdown mit allen wirtschaftlichen und sozialen Folgen wert war. Sie wird nur in moralischem Sinne beantwortbar sein :!:


....ich wollte das noch nicht mal im moralischen Sinne beantwortet wissen (echt nicht). Ich fände es schon zivilisatorisch herausragend, wenn wird das durch Leid bitter erkaufte neue Wissen aus der Corona-Krise bei den unvermeidlichen nächsten Pandemien der Zukunft konsequent ummünzen würden.

Aber glaubst Du, dass wir das schaffen?

Ich befürchte, dass wir das vermasseln, weil der Streit darum, wer nun Recht hatte und wer sein Gesicht verloren hat, jede Art von Fehlerlernen vor schwere Umsetzungshürden stellt. Es ist leider zu befürchten, dass auch dieses Thema wieder in der mittlerweile üblichen Polarisation untergeht und anstatt miteinander die richtigen Schlüsse ziehen zu können, vegetieren die jeweiligen Filterblasen in ihrer Lernunfähigkeit bis zur nächsten Krise nur vor sich hin...

Frank N Furter
killroy hat geschrieben: versteh ich nicht.
das muss mir jetzt einer erklären


Du bist schlau genug, lieber killroy, Dir das selbst erklären zu können. Da habe ich keinerlei Zweifel :prost:

Frank N Furter
Airwin hat geschrieben:
edit: und die BLÖD hat inh jetzt geoutet:

Oberregierungsrat Stephan Kohn (57, SPD) warnt zusammen mit namhaften MitverschwörernWissenschaftlern in einem 80-Seiten-Papier vor „gesundheitlichen Kollateralschäden“ der staatlichen „Maßnahmen und Beschränkungen in der Coronakrise 2020“.


Oha, Nestbeschmutzung, öffentlich dokumentiert, von einem Kollegen Karl Lauterbachs, heraus aus dem Ministerium für Staatssicherheit.... Mut hat er jedenfalls, der Herr Kohn. Möge er auch weiterhin guten Mutes bleiben.

Frank N Furter
fkAS hat geschrieben:Dazu gibt es doch aber inzwischen andere Befunde. Bspw. Studien, dass Corona-Opfer im Schnitt 10 Lebensjahre verlieren, bei Berücksichtigung von Vorerkrankungen.


"Befunde"? Bei einem Altersdurchschnitt von 82 (?) Jahren derer die an Corona verstorben sind? Von denen viele so schwere Vorerkrankungen hatten, dass sie kaum eine Prognose von mehr als 6 Monaten Überleben hatten? Was sind denn das für "Befunde"?

killroy
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Granadaseggl
Frank N Furter hat geschrieben:
killroy hat geschrieben: versteh ich nicht.
das muss mir jetzt einer erklären


Du bist schlau genug, lieber killroy, Dir das selbst erklären zu können. Da habe ich keinerlei Zweifel :prost:

nö. ehrlich ned. cantona hat wohl recht, ich bin eben ein nullchecker.
ernsthaft: also sofern sie reisen könnten, wo ist das problem? die schweden gehen den weg, dass sich nicht-risikopatienten im alltag ruhig anstecken können um eine schnelle herdenimmunität zu erreichen. ob das in hesingborg, in malmö oder auf malle passiert ist doch vollkommen wurscht
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Frank N Furter
...bin schon auf dem Sprung (auf mein Rad):

Herdenimmunität bedeutet ja nicht, dass alle schon die Krankheit hatten, sondern das etwa im Falle Corona so 60-70% die Krankheit schon hatten. 30-40% hatten sie noch nicht. Da gleichzeitig so viele Verläufe asymptomatisch sind, dürften viele gar nicht sicher wissen, ob sie es hatten oder nicht.

Aus der Sicht von Schweden nützt die Herdenimmunität nur dann etwas, wenn die Ansteckungen im eigenen Land wegen der Immunität der eigenen Landsleute langsam gegen Null geht. Gehen die nie-Infizierten 30-40% aber wieder fröhlich nach Ischgl&Malle, bringen sie das Virus immer wieder zurück und verlängern einfach die Zeit für Schweden, in der wieder eine komplette Normalisierung möglich ist.

Airwin
Frank N Furter hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:
edit: und die BLÖD hat inh jetzt geoutet:

Oberregierungsrat Stephan Kohn (57, SPD) warnt zusammen mit namhaften MitverschwörernWissenschaftlern in einem 80-Seiten-Papier vor „gesundheitlichen Kollateralschäden“ der staatlichen „Maßnahmen und Beschränkungen in der Coronakrise 2020“.


Oha, Nestbeschmutzung, öffentlich dokumentiert, von einem Kollegen Karl Lauterbachs, heraus aus dem Ministerium für Staatssicherheit.... Mut hat er jedenfalls, der Herr Kohn. Möge er auch weiterhin guten Mutes bleiben.



aber wie et sich jehört wurde der verschwörungstheoretiker suspendiert. Mit parteiausschlußverfahren kennt sich die spd ja auch bestens aus :roll: . jedenfalls bekommt der gute mann rückendeckung von anderen die gesellschaft spaltenden bzw die (ab)wehrkraftzersetzenden wissenschaftlern (und vermutlich zukünftigen verschwörungstheoretikern :mrgreen: ) :

Experte warnt: Mehr Todesopfer wegen abgesagter Operationen, Selbstmord und Co.
Hinzu kämen seinen Thesen zufolge außerdem weitere "Tausende Tote" durch "abgesagte Folgebehandlungen" von Operationen ("zum Beispiel Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt") sowie durch Selbstmorde. Auch würde es mehr Tote durch Herzprobleme und Schlaganfälle geben, heißt es in dem brisanten Schriftstück. Das Papier, das aus dem Ministerium von Horst Seehofer (CSU) stammt, hat nun schwerwiegende Folgen für den Verfasser. Wie "Bild" berichtet, wurde Kohn von allen Aufgaben suspendiert. Kohn habe mit dem Schreiben "seine Privatmeinung" verbreitet und seine "sachliche Zuständigkeit" überschritten, heißt es dazu in einem Bericht der "FAZ".


BMI suspendiert Kohn! Experten nehmen ihn in Schutz und teilen seine Meinung
Fakt ist jedoch: Kohns Fakten, die er in dem über 80 Seiten langen Papier ausführlich ausbreitet, gelten nicht als unwidersprochen. Einer, der Kohns Aussagen ganz ähnlich zu sehen scheint, ist Prof. Peter Schirmacher. Schon Anfang Mai warnte Schirmacher, dass "die Effekte getroffener Maßnahmen" in der medizinischen Versorgung "mehr schaden als nutzen": "Viele Betroffene suchen nicht/zu spät den Arzt auf.", zitiert "Bild" den Experten. Dies führe seinen Aussagen nach zu "erhöhter Morbidität" (Erkrankung) und "erhöhter Mortalität" (Sterblichkeit).

So reagiert das Innenministerium auf das brisante Schreiben
In einer Pressemitteilung, die er gemeinsam mit acht weiteren Experten veröffentlichte, setzt er sich für Kohn ein. Darin warnen sie das BMI, die von Kohn verfassten Thesen "nicht zu ignorieren". Doch das BMI zeigte sich bislang wenig einsichtig. Laut Informationen der Hamburger Innenbehörde wies das BMI an, das Papier "als gegenstandslos zu betrachten und zu vernichten".

Experten fordern eine "Neubewertung der Schutzmaßnahmen"
Auch der Immuntoxikologe Prof. Stefan Hockertz, ehemaliger Institutsleiter an der Hamburger Universitätsklinik Eppendorf, warnte davor, Kohns Thesen nicht leichtfertig zu ignorieren. Seinen Aussagen zufolge wurden im März und April wegen der Corona-Krise "90 Prozent aller notwendigen OPs verschoben". 2,5 Millionen Patienten seien damit "nicht versorgt" worden, so der Experte. Auch er rechnet mit insgesamt 125.000 zusätzlichen Toten. Um dies zu verhindern, fordern die Experten "eine sofortige Neubewertung der Schutzmaßnahmen".
https://www.news.de/politik/855845731/c ... ationen/1/


ja ich habs gesehen, der schreiberling hat offenbar ein problem mit der doppelten und dreifachen negation 8). Schirmacher, von der leopoldina, die berät doch auch die kanzlerin, ist der auch ein nestbeschmutzer :?:

Auswurf
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Grasdaggl
mich nervt die ganze scheisse
Da wird an jeder ecke kritisiert, gefordert etc.
Solange ich konstruktive ansätze wahrnehme - kein problem.
Aber alle, die auch sonst nichts besseres zu tun haben als absolut ALLES populistisch stets und immer in frage zu stellen kotzen mich an.
Für solche widerlichkeiten ist jetzt noch viel weniger die zeit als sonst eh schon.
Ein blick über den teich USA /bra genügt

geschissen im übrigen in dem zusammenhang auf die hoffnung warme temperaturen würden das virus ausser gefecht setzen.
Gestern 900 tote in brasilien
das ist doch keine Musik