Seit Neuestem?
Hast du den Virus dort eingeschleift?
Hast du den Virus dort eingeschleift?
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor
Cantona hat geschrieben:...jetzt ist seit neuestem auch die Cote D'azur lt. RKI Risikogebiet... bissle nervig, da bin ich gerade...

(passendes Smilie fehlt... Admin bitte!!!
)Frank N Furter hat geschrieben:...
Ob Du das jetzt als gutmeinend zusammengefasste Information akzeptieren kannst oder nicht, liegt von nun an alleine an Dir....
In der Praxis sind falsch-positive Resultate weniger problematisch als die Zahlen suggerieren. In den meisten Laboren wird eine positive Probe routinemäßig erneut getestet. So sagt beispielsweise eine Sprecherin von Centogene, dem zuständigen Labor für die Reiserückkehrer an den Flughäfen in Frankfurt und Hamburg: "Alle positiven Befunde werden von uns in einem zweiten Labortest mit einem unabhängigen Testsystem intern validiert. Damit sind falsch-positive Testergebnisse sehr unwahrscheinlich."
Durch dieses doppelte Testen sind falsch-positive Ergebnisse in der Praxis nahezu ausgeschlossen. Beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass eine negative Probe irrtümlicherweise als positiv deklariert wird, beispielsweise zwei Prozent - dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das bei der gleichen Probe zweimal in Folge passiert, nur 0,04 Prozent. Teilweise kommen auch sogenannte Dual-Target-Tests zum Einsatz, bei denen parallel auf zwei unterschiedliche Gensequenzen getestet wird, die beide charakteristisch für Sars-Cov-2 sind.
Ob jedoch alle Labore, die mit dem Auswerten von Coronatests beauftragt sind, solche Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergreifen, ist nicht bekannt. Auffällig ist beispielsweise der relativ hohe Anteil von positiven Tests bei Reiserückkehrern in Bayern, obwohl in diesem Umfeld eine eher geringe Quote zu erwarten wäre.
fkAS hat geschrieben:Ob jedoch alle Labore, die mit dem Auswerten von Coronatests beauftragt sind, solche Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergreifen, ist nicht bekannt. Auffällig ist beispielsweise der relativ hohe Anteil von positiven Tests bei Reiserückkehrern in Bayern, obwohl in diesem Umfeld eine eher geringe Quote zu erwarten wäre.
fkAS hat geschrieben:Das muss Quatsch sein.
Frank N Furter hat geschrieben:AxelKruse_FG hat geschrieben:Aber selbst wenn man die von fnf angegebene geringere Spezifität von 1,3 - 1,5%, sagen wir 1,4% im Mittel ansetzt, käme man bei 875.000 Tests noch immer auf 12.200 Falsch-Positive in der Woche. Tatsächlich nachgewiesen sind aber nur 8.400.
So funktioniert das ja auch nicht in der Praxis. Bei seriösen Teststellen wird im Hals und im Rachen abgestrichen und die Proben vor dem Einsetzen in den PCR-Thermocycler nochmal geteilt (Bei 4 Proben geht die Quote Falsch-Positiver wieder gegen Null). An Autobahnteststellen wird hingegen tatsächlich häufig nur ein Rachenabstrich gemacht, so dass hier die Problematik mit den Falsch-Positiven voll zum Tragen kommt.
AxelKruse_FG hat geschrieben:Wenn das so ist, verstehe ich nicht, weshalb Du weiter oben fKAS so vehement widersprichst.
Ich hoffe, mit meinem letzten Posting ist der Punkt erklärt...AxelKruse_FG hat geschrieben:Es bliebe die Frage, wie groß der Anteil der "einfachen" Schnelltests ist.
Ansonsten waren deine vorherige Ausführungen weiter oben schon so, daß ich folgen konnte
Beim Lungen-CT kann man direkt auf corona schließen?
Gibt doch bestimmt diverse andere entzündliche Lungenkrankheiten oder ist das Bild so spezifisch?
Dann wären immer noch mehr als die Hälfte Falsch-Positiv. Kann das sein?
Frank N Furter hat geschrieben:fkAS hat geschrieben:Das muss Quatsch sein.
Die Falsch-Positiven Ergebnisse des PCR-Tests sind kein Quatsch, sondern sie sind real. Vor allem, wenn man wie jetzt das Stichproben-Verfahren bei Reiserückkehrern betrachtet, wo eben üblicher Weise (vor allem aus Kosten- und Kapazitätsgründen) keine Aufsplittung der Proben durchgeführt wird, um die Quote der Falsch-Positiven zu marginalisieren.
Southern Comfort hat geschrieben:Zahlen, Zahlen, Zahlen...
Southern Comfort hat geschrieben:Wir reden hier immer nur um harte Fakten, statistische Messwerte und deren Fehleranfälligkeit.
Frank N Furter hat geschrieben:Die Intensivmediziner die ich kenne, sagen, dass sie mittlerweile Corona in einer CT-Aufnahme einwandfrei identifizieren können. Ich bin kein Radiologe und kann denen das auch erstmal nur so glauben.
Frank N Furter hat geschrieben: Aber mit großer Sicherheit werden Stichproben-Tests bei Reiserückkehrern auch im Dunkelfeld stattfinden. D.h., man wird da Leute testen, die sonst nie getestet worden wären, weil sie weitgehend asymptomatisch bleiben und nie Eingang in die Statistik gefunden hätten. Ich persönlich schätze, dass bei einem Dunkelfeld, dass sehr grob zwischen dem 5- bis 20-fachen des Hellfeldes angesiedelt sein dürfte, der aktuelle Zuwachs positiver Tests auf die Testung im bisherigen Dunkelfeld entfallen.
Tamasi hat geschrieben:Absolut. Richtig & wichtig. Das von SC verlinkte Interview ist ja auch kein „Widerspruch“, sondern die perfekte Ergänzung.


AxelKruse_FG hat geschrieben:Vor einigen Tagen war hier drin die Frage, ob die Tests "spezifischer" oder "breiter" ausfallen. Auch wenn man "nur" Einreisende aus Risikogebieten durchgängig testet, spräche das doch für ein "breiteres" Messen als bisher. Jemand meinte, das würde bedeuten, die Infektionszahlen würden tatsächlich ansteigen, da bei unterstellter gleichbleibender Ausbreitung und breiterem Messen eher eine Abnahme der Befunde zu erwarten sei. Du meinst also hingegen eher, man könnte das auf Dunkelfeldausleuchtung zurückführen?
Southern Comfort hat geschrieben:Zahlen, Zahlen, Zahlen,... Mal was anderes.
https://www.zeit.de/zeit-magazin/2020/3 ... er-rettung
Nicht um Betroffenheit zu heucheln. Wir reden hier immer nur um harte Fakten, statistische Messwerte und deren Fehleranfälligkeit. Das hier ist einfach eine weniger abstrakte Perspektive.